Entdeckerreise – Die Diamanten der Norwegischen Küste – der Svalbard–Express nach Spitzbergen
Reisebericht: 14.06. – 29.06.2024
Hurtigruten
Im Jahr 1893 vor mittlerweile 131 Jahren begann die Geschichte der „schnellen Route“ – Hurtigruten - entlang der norwegischen Küste. Kapitän Richard With eröffnete mit der „Vesterålen Dampskipsselskap“ und dem Dampfschiff „S/S Vesterålen“ eine erste ganzjährig betriebene Express-Boot-Linie. Fahrten im Winter waren ein absolutes Novum. Zu Beginn waren es neun Häfen von Trondheim nach Hammerfest.
Schnell wuchs die Linie nach Norden bis Kirkenes und Süden bis Bergen, zeitweise wurde die Route bis nach Spitzbergen und Stavanger verlängert.
Das Konzept und die Route waren sehr erfolgreich und für lange Zeit tatsächlich die einzige Möglichkeit den hohen Norden ganzjährig – auch im Winter – zu erreichen. Die Schiffe wurden größer, schneller, zuverlässiger – Anlegestellen wurden größer und komfortabler bis hin zu modernen Terminals.
Man möge bedenken, dass erste durchgehende Straßen in den Norden erst in der zweiten Hälfte des 20. Jh. fertiggestellt wurden und mit Nichten bei Schnee und Eis ganzjährig befahrbar waren. Die Hurtigruten oder auch Kystruten genannt verrichten bei fast jedem Wetter zuverlässig ihren Dienst – bis heute – und tragen damit einen wesentlichen Teil der Versorgungssicherheit Nordnorwegens bei.
Aus diesem Grund bezeichnet man diese Postschiffroute auch liebevoll als Reichsstraße Nummer 1 (man befindet sich in einem Königreich – daher Reichsstraße).
Den Hurtigrutendienst haben stets mehrere Reedereien bedient, bis im Jahr 2005 die letzten verbliebenen Reedereien fusionierten und das Unternehmen Hurtigruten ASA (AG) gründeten. Es war jedoch der politische Wille Norwegens ab dem Jahr 2016 diesen subventionierten Hurtigruten-Dienst wieder von zwei Reedereien ausführen zu lassen.
Per Ausschreibung gewann die Hurtigruten ASA sieben der elf Abfahrten, vier davon gingen an das Unternehmen Havila.
Durch diese Veränderung wurden auf einen Schlag vier Hurtigruten-Schiffe frei, während Havila vier neue Schiffe bauen ließ. Per Staatsvertrag war Havila verpflichtet die gesamte Crew der vier betreffenden Schiffe zu übernehmen. Die letzten beiden Schiffe konnten im Sommer 2023 ihren Dienst aufnehmen und den Fahrplan mit der täglichen Abfahrt in Bergen und Kirkenes komplettieren.
Doch was geschah mit den vier ausscheidenden Schiffen bei Hurtigruten? Das dienstälteste Schiff M/S Lofoten – Baujahr 1964 – wurde bedauerlicherweise verkauft – dient heute als Schulschiff und ist regelmäßig an der norwegischen Küste zu sehen.
Die Finnmarken wurde renoviert und in „M/S Otto Sverdrup“ umbenannt, sie fährt als Nordkapp-Express von Hamburg mit diversen Stopps zum Nordkapp. Otto Sverdrup war der Kapitän der Fram – langjähriger Begleiter von Fritjof Nansen unter anderem bei der ersten Grönlandquerung und der Fram-Expedition zum Nordpol – später war er selbst Exeditionsleiter auf der Fram.
Die M/S Midnatsol wurde umbenannt in M/S Maud – benannt nach der ersten Königin im modernen Norwegen – Ehefrau von König Håkon VII. – wiederum angelehnt an das historische Segelschiff „Maud“ – mit dem Roald Amundsen versuchte den Nordpol zu erreichen, dann damit die Nordost-Passage durchsegelte. Sie übernahm den Nordkapp-Express ab England.
M/S Trollfjord
Unser Schiff - die M/S Trollfjord blieb Trollfjord – da sie zunächst als Ersatzschiff an der norwegischen Küste verlieb. Nach einer umfangreichen Renovierung nahm sie Ihren Dienst als Svalbard-Express bzw. Spitzbergen Express auf.
Sie kam im Jahr 2002 zur Hurtigruten Flotte – absolvierte dort jahrelang den Liniendienst an der norwegischen Küste und wurde auch im Expeditionsdienst verwendet. Im Winter fährt sie ebenfalls als Nordkapp-Express ab Oslo ans Nordkapp.
Spitzbergen-Express
Die Idee des Spitzbergen-Express: Gäste schrieben über viele Jahre Ihr Bedauern, dass schönste Plätze an der norwegischen Gäste entweder gar nicht oder viel zu kurz angelaufen wurden. Mit dem neuen „Svalbard-Expressen“ soll diesen Wünschen in größtmöglichem Umfang Rechnung getragen werden.
Hurtigruten formuliert aus meiner Sicht als langjähriger Skandinavien-Reiseleiter tatsächlich eine „Diamant-Perlen-Kette“ der norwegischen Höhepunkt, bei der die ganz großen Namen nur eine untergeordnete Rolle spielen und dennoch als „die absoluten Höhepunkte Skandinaviens“ bezeichnet werden darf.
Ein ansprechendes „All-inclusive“ Konzept und ein sehr hohes Niveau an Service der gesamten Crew in allen Bereichen des Schiffes verdient aus meiner Sicht das Prädikat „unbedingt empfehlenswert“!
Hurtigruten beweist, dass es hinsichtlich Routenwahl, Schiffsausstattung und Service in der obersten Liga mitspielt.
Darüber hinaus bleibt sich Hurtigruten seinem Ur-Prinzip des Postschiffes treu, in dem es nicht als reines Kreuzfahrtschiff auftritt, sondern insbesondere auf dem Abschnitt Tromsø – Svalbard – Tromsø als echtes Versorgungsschiff Svalbards fungiert und sowohl Personen als auch Güter nach und von Spitzbergen zum norwegischen Festland befördert.
Spitsbergen, Spitzbergen oder Svalbard?
Eine Erklärung: Betrachten wir die norwegische Sichtweise:
Der gesamte Archipel mit seinen 400 Inseln und Schären wird „Svalbard“ genannt. Der Archipel erstreckt sich vom 74. bis zum 81. Breitengrad. Zu diesem Archipel zählt unter anderem auch die Bäreninsel (Bjørnøya), die südlichste Insel des Svalbard-Archipels.
Die größte Insel des Svalbard Archipels heißt „Spitzbergen“ auf Norwegisch „Spitsbergen“. Der Name geht auf den niederländischen Seefahrer Willem Barents zurück, der im 16. Jh. den Archipel entdeckte und inspiriert von den Bergspitzen diesen Namen wählte.
International betrachtet gibt es diese Unterscheidung nicht, so wird im Spitzbergen-Vertrag von 1925 und in der deutschen Sprache „Spitzbergen“ auch als Synonym für den gesamten Archipel verwendet.
Ein Reisebericht von
Martin Büchner
Tag 01 – 14.06.2024 Anreise nach Bergen
Mit Norwegian Air Shuttle erreichen die Gäste via Oslo die zweitgrößte Stadt Norwegens: Bergen. Per Bus-Shuttle geht es in die Innenstadt zum Hotel direkt dem UNESCO Weltkulturerbe Bryggen gegenüber gelegen, fußläufig zur Innenstadt.
Nach einer Stärkung und einem ersten Kennlernen bei einem Abendessen schließen wir den Abend und Ankunftstag mit der Auffahrt zum „Fløyen“ ab. Die berühmte Standseilbahn bringt uns im romantischen Licht der Abenddämmerung auf einen der sieben Hausberge Bergens.
Tag 02 – 15.06.2024 Einschiffung in Bergen
Ein Bustransfer bringt uns vom Hotel zum Jektvik Terminal, in dem die Einschiffung und Sicherheitsunterweisung für die M/S Trollfjord beginnt. Am frühen Nachmittag heißt es dann „den nordgående Svalbard-Express M/S Trollfjord er nå straks klar for avgang“ – „der nordwärts gehende Svalbard-Express ist zur Abfahrt bereit“.
Auf der regulären Postschiff-Strecke wird die folgende Strecke nachts befahren und ist selten bei Tageslicht befahren. Sehr Schade wie sich schnell zeigt, denn auch hier werden schon echte Highlights geboten.
Dazu zählen der enge Steinsund an der Mündung des Sognefjord ebenso, wie der Skatestraumen am Äußeren Nordfjord. Es handelt sich um einen kräftigen Tidestrom kurz vor Måløy. Dort befindet sich der Fels Hornelen (860 m) – es ist die höchste Felsklippe Europas. Der höchste Punkt der Klippe liegt gerade einmal in 500 Meter horizontalem Abstand zur Wasserlinie.
In atemberaubenden nordischen Licht umrunden wir die Halbinsel Kjerringa, das auch als Westkap bezeichnet wird, mit seinen über 400 Meter hohen Klippen. Es ragt in das berüchtigte Meeresgebiet Stadhavet hinein. An der schmalsten Stelle der Halbinsel baut man bereits an einem Schiffstunnel, um den Gefahren der aus drei Richtungen aufeinandertreffenden Winde und Meeresströmungen zu entgehen.
Tag 03 – 16.06.2024 Åndalsnes
In der Nacht verlassen wir die Provinz Vestlandet und erreichen Møre-og-Romsdalen. Dies wird wiederum in drei wichtige Bereiche gliedert Sunnmøre mit der Stadt Ålesund als Hauptort und Nordmøre mit der Klippfischstadt Kristiansund als Hauptort. Wie ein Keil schiebt sich Romsdal dazwischen, dessen Hauptort Molde ist.
Bekannt ist die Region für seine Kontraste zwischen den über 1.000 m. stellenweise fast 2.000 Meter Höhenunterschieden zwischen den Berggipfeln der Romsdalsalpen und den tiefen Fjorden.
Unser Hafen und erster Stopp dieser Reise heißt Åndalsnes. Der Ort liegt am Isfjord, einem Nebenfjord des Romsdalsfjord. Der Fluss Rauma mündet hier in den Fjord.
Åndalsnes ist Ausgangspunkt für eine Vielzahl an Attraktionen. Hier beginnt die Rauma-Bahn, dessen Strecke bis nach Dombås zu den schönsten Eisenbahnstrecken der Welt gezählt wird. Im gleichen Tal liegt Trollveggen, die höchste Felswand Nordeuropas mit gut 1.000 Meter senkrechtem Fels gehört sie zu den höchsten Felswänden Europas, der Gipfel liegt auf etwa 1.700 Meter Höhe, während die Talsohle auf Meeresniveau liegt. Teile der Wand sind 50 Meter überhängend.
Auch das Nachbartal ist weltberühmt weniger wegen des Namens „Isterdalen“, als vielmehr der Straße Fv 63, die sich hier als „Trollstigen“, über 400 Höhenmeter den Felsen hinauf windet vorbei an spektakulären Wasserfällen (Stigfossen mit 180 m).
Im Rahmen eines gebuchten Ausfluges wird die Straße befahren. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit. Ohne zu Ahnen welches Privileg sich daraus ergeben hat. Wurde doch die Straße gerade erst wenige Tage zuvor von der Wintersperre geöffnet, so musste sie einen Tag nach uns wegen Steinschlag für den Rest der Saison 2024 gesperrt werden. Unsere Gäste hatten noch das Glück diese Strecke erleben zu dürfen.
Der andere Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, die nicht weniger spektakuläre Romsdalengondola zu nutzen, eine der wenigen Seilbahnen in Norwegen. Diese Seilbahn brachte uns hinauf zum Hausberg Nesaksla (715 m). Wer trittsicher ist, kann von hier kleinere Bergtouren unternehmen. Unter anderem beginnt hier ein Wanderweg über den Bergrücken Romsdalseggen in dessen Verlauf man schnall gut 1.200 Höhenmeter erreichen kann, aufgrund der nördlichen Breite definitiv hochalpines Gelände. Wir nutzen die Gelegenheit für eine kurze Wanderung, ebenso machen wir uns erstmals mir der nordisch-arktischen Vegetation vertraut.
Wer es eher gemütlich mag, findet dazu ausreichend Gelegenheit um die Bergstation.
Am Nachmittag verlassen wir den Isfjord und folgen dem 94 km langen Romsdalsfjord. Wir passieren Molde, den Hauptort der Region.
Wir folgen der Hurtigruten-Linie durch den Julsundet, der mit 507 Meter Wassertiefe, die tiefste Stelle im Romsdalsfjord bildet, in Richtung offene Meeresstrecke der Hustadvika.
Bei Bud umrunden wir den nordwestlichsten Punkt der Romsdalenhalbinsel.
Von der Fahrrinne hat man einen Blick auf den „Atlanterhavsvegen“ – die Atlantikstraße. Ein gut 8 km langer Abschnitt der Fv 64, der über unzählige Schären, die mit zahlreichen Brücken verbunden sind, eine Straße durch den Atlantik bildet und die Öffnung des Lauvøyfjorden überwindet. Die Fv 64 stellt mit dem Atlanterhavstunnelen (Atlantiktunnel) eine Straßenverbindung zwischen Kristiansund und Molde her.
Es folgen eine Reihe Leuchttürme wie z. B. das Kvitholmen fyr, das Hestskjæret fyr und nicht zuletzt das Grip fyr, mit 44 Meter der zweithöchste Leuchtturm an der norwegischen Küste. Dieser markierte den Zugang zur Insel Grip, dem Ursprung des Klippfisches. Hier liegen die namensgebenden Klippen des Klippfisches, meist aus Kabeljau produziert in Südeuropa zu schmackhaftem Bacalao weiterverarbeitet. Gesalzen und drei Tage in der Sonne getrocknet stellt er ein wichtiges Exportprodukt dar für den irgendwann ein neuer Hafen gebaut werden musste, das heutige Kristiansund.
Wir verlassen die Provinz Møre-og-Romsdalen, passieren die Inseln Smøla und Hitra und erreichen damit die Provinz Trøndelag. Es geht hinaus auf die offene meist etwas unruhige Seestrecke Folda hin zum Vikna Archipel mit seinen 6.000 Inseln.
Tag 04 – 17.06.2024 Helgeland – Træna Archipel – Polarkreis
Wir erreichen nun einen weniger bekannten Abschnitt Norwegens, der allerdings zu den schönsten Abschnitten zählt. Zwei Stopps dieser Reise liegen hier. Die Region trägt mehrere UNESCO Welterbetitel für Kultur und Natur.
Am Morgen erreichen wir Sør-Helgeland. Die Helgelandsküste erklärt sich durch ein Märchen, die sogenannte Helgelandssaga. Eine Geschichte, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird und noch heute Pflichtthema an norwegischen Schulen ist.
Früher waren die „Fischer-Bauern-Familien“ am wichtigen Lofot-Fischfang beteiligt. Ab 12 Jahren war man volljährig und musste teilhaben. In einer Zeit als die Wenigsten lesen und schreiben konnten, erzählte man sich diese Geschichte. Wer diese Saga in der richtigen Reihenfolge erzählen konnte, war in der Lage im Frühjahr sicher nach Hause zu navigieren. Die handelt von Trollkönigen und Trollkönigskindern. Einer war Hestmannen (Pferdemann), Sohn des mächtigen Vågekallen, der verliebte sich in die Lekamøya, die als Lehrerin gerufen war, um den sieben Töchtern des Suli-Königs beizubringen, was man als zukünftiges Trollweib zu können hat…
Hestmannen verliebte sich in die Lehrerin Lekamøya und begann die acht Jungfrauen zu jagen. Lekamøya ahnte die Gefahr und begann eine wilde Flucht nach Süden. Nach einer langen Flucht gaben die sieben Schwestern erschöpft bei Sandnessjøen auf der Insel Alsten auf und setzten sich nieder. Lekamøya rannte weiter und weiter. Als der Hestmannen verstand, dass er sie vor der Reichsgrenze nicht mehr einholen würde, ging der Zorn mit ihm durch. Wenn er sie nicht haben könnte, sollte sie niemand haben. Er schoss einen Pfeil auf sie ab, um sie zu ermorden. Doch das ganze Drama wurde vom König von Sømna beobachtet. In dem Moment als der Pfeil abgeschossen wurde, warf er seinen Hut in die Flugbahn des Pfeils. Der Pfeil durchschlägt den Hut und wird auf das offene Meer abgelenkt. Lekamøya sprang mit letzter Kraft auf ihre Heimatinsel Leka in Trøndelag und war gerettet. Der durchbohrte Hut kam auf der Insel Torget zum Liegen.
Doch in diesem Moment ging die Sonne auf in den kurzen Frühlingsnächten in Nordland. Alle Trollwesen und Troll Objekte wurden augenblicklich zu Stein, Fels und Bergen.
So kann man sie bis heute betrachten: Vågakallen auf den Lofoten bei Henningsvær, die Bergkette der „Sieben Schwestern“ bei Sandnessjøen auf der Insel Alster, der Hut als Torghatten mit riesigem Loch, so groß, dass die M/S Trollfjord hindurch passen würde. Und was ist mit dem Pfeil? Der landete weit draußen im Meer und bildet heute die Insel Træna unser heutiges Tagesziel.
Am Morgen kommt uns die südwärts gehende M/S Otto Sverdrup entgegen, die als Nordkapp-Express sich auf dem Weg nach Hamburg befindet.
Zum Frühstück umrunden wir bei Kaiserwetter den Torghatten mit dem Loch, weiter geht es vorbei an Brønnøysund und dem Vega Archipel, gefolgt vom Herøy Archipel. Die Region hat drei UNESCO Titel. Vega ist UNESCO Weltkulturerbe und Weltnaturerbe. Die gesamte Region Helgeland gehört zum nördlichsten und flächenmäßig zweitgrößten UNESCO Geopark der Welt, genannt „Trollfjell“.
In der Mittagszeit passieren wir die Gebirgskette der „Sieben Schwestern“ und dem Dønnemannen, dem schlafenden Wächter der Mädchen.
Nun verlassen wir den küstennahen Bereich und fahren hinaus auf den Ozean. Unzählige Papageitaucher tauchen nun im Wasser auf.
Bevor den Træna Archipel erreichen. Diese Insel liegt direkt am Polarkreis und ist selbstverständlich mit einem ansehnlichen Globus markiert.
Bei geführten Ausflügen oder individuell lässt sich der Archipel mit seiner atemberaubenden Kulisse und blühenden Orchideen-Wiesen erkunden.
Am Abend kehren wir wieder zurück an die Küste und überqueren abermals den Polarkreis, an der klassischen Hurtigruten-Stelle. Auch hier steht ein großer Globus der wie die Insel „Viking“ genannt wird. Es folgt eine standesgemäße Polarkreis-Taufe durch den Meeresgott „Njørd“ unter den Augen des Hestmannen, der noch immer grollend am Polarkreis verharrt.
Das wars? Natürlich nicht! Der Kapitän, eine Dame, entscheidet sich erstmalig für einen weiteren Umweg in den Holandsfjord. An dessen Ende thront der mächtige Svartisengletscher, einer der größten Plateau-Gletscher Europas. Der berühmteste Auslass-Gletscher Engabreen ist unser Abendgruß. Was für ein Tag!
Tag 05 – 18.06.2024 Lofoten: Reine
In der Nacht überqueren wir den Vestfjord, offene Seestrecke, die den Archipel der Lofoten vom Festland trennt. Am Vormittag erreichen wir Reine auf der Insel Moskenesøya. Da wir mit unserem Schiff klein genug sind, ein riesiger Vorteil von Hurtigruten, dürfen wir direkt in Reine anlegen.
Hier gibt es den wohl berühmtesten Panoramablick der Lofoten. Der Nachmittag steht für geführte Ausflüge oder für die individuelle Erkundung zur Verfügung. Ein Teil der Gruppe entscheidet sich für eine gemeinsame Wanderung um den Fjord.
Bei unserer Abfahrt aus Reine taucht direkt vor unserem Schiff ein Minkwal auf. Er ist so nah und das Wasser so sauber, dass wir ihn vom Deck aus im Wasser in seiner vollen Größe sehen können.
Die Fahrt geht nach Osten vorbei am Fischerdorf Henningsvær auf Austvågøya, Kabelvåg und Svolvær, dem Hauptort der Lofoten. Wir umrunden die Vesterålen Insel Hinnøya und durchqueren den Tjelsund, der die Vesterålen vom Festland trennt immer weiter nordwärts. Unser Abendgruß ist heute die Tjeslsund-Hängebrücke.
Tag 06 – 19.06.2024 Tromsø – heimliche Hauptstadt der Arktis
Heute erreichen wir Tromsø, mit 85.000 Einwohnern die größte Stadt im Norden Skandinaviens. Hier gibt es wieder die Möglichkeit von geführten und individuellen Ausflügen.
Ein Teil der Gruppe erkundet mit mir die Stadt. Unter anderem wird die berühmte Eismeerkathedrale besucht. Ebenso Teil dieser Unternehmung ist die Auffahrt mit dem Fjellheisen (Seilbahn) zum Storsteinen
(ca. 420 m o. h.).
Anschließend besuchen wir das Polarmuseum, dass sich mit vielen Originalstücken den großen Polar-Expeditionen gewidmet hat, allen voran die Nansen- und Amundsenexpeditionen in Arktis und Antarktis.
Am Abend wird es langsam spannend… wir haben einen mehrstündigen Aufenthalt, um noch Fracht und Treibstoff für Spitzbergen zu laden.
Tag 07 – 20.06.2024 Honningsvåg & Nordkapp
In der Nacht passieren wir Hammerfest, die ehemals nördlichste Stadt der Welt. Später durchqueren wir den Margerøyasund, der die Insel Margerøya mit dem Nordkapp vom Festland abtrennt.
Es gibt verschiedenste Ausflüge in Richtung Nordkapp.
Ich selbst nutze die Chance, um erstmalig die Sherpa-Treppe auf den Hausberg von Honningsvåg hinaufzusteigen mit atemberaubendem Blick auf Schiff und Bucht.
Wir bewegen uns mittlerweile in der Barentssee, im Porsangerfjord.
Höhepunkt ist die Umrundung des Nordkaps mit seiner über 300 Meter hohen Klippe. Es ist ein erhabenes Gefühl, als wir direkt am Nordkapp in fast 90-Grad scharf nach Richtung Nord abbiegen. Svalbard wir kommen!!!
Tag 08 – 21.06.2024 Seetag & Bjørnøya (Bäreninsel) – Mittsommer
Die Überschrift ist Tagesprogramm – Seetag – Erholen – nach Walen und Seevögeln Ausschau halten. Gegen Mittag erreichen wir nach gut 16 Stunden Fahrt Bjørnøya – die Bäreninsel – die südlichste Insel im Svalbard Archipel. Mystisch taucht sie im Nebel auf. Wie ein Schiffskiel teilt sie das Meer in zwei Teile. Der Bug nach Süden gerichtet, ist verstärkt. Hohe schroffe Klippen und Felstürme markieren die Südspitze. Nach Norden fällt die Insel ab und bildet einige ebene Flächen im Inneren der Insel. Dort befindet sich eine Forschungsstation. Die Ufer sind nördlich weniger hoch, dennoch oft felsig. Viele Höhlen sind zu erkennen.
Nach ca. 2 Stunden wieder See.
Erst am Abend taucht das Südkap Spitzbergens auf. Nur noch weitere 16 Stunden bis Longyearbyen, fast ausschließlich nordwärts.
Am späten Abend verzieht sich der Nebel – strahlende Sonne und blauer Himmel – keine Wolken mehr. Und dass zu Mittsommer! Es ist Mittsommernacht – unvergesslich! Die Sonne geht nicht unter – denkt nicht mal daran – um Mitternacht steht sie hoch am Himmel wie in Mitteleuropa an einem Sommernachmittag. Alle sind gebannt von dieser Schönheit. Keiner kann sich motivieren ins Bett zu gehen.
Tag 09 – 22.06.2024 Spitsbergen – Longyearbyen
Am Morgen erreichen wir die Zivilisation Spitzbergens. Wir unternehmen einen Abstecher nach Barentsburg – der russischen Siedlung. Ein Anlegen ist nicht vorgesehen. Dann geht es um Gletscher – plötzlich die Meldung der Reise – „Isbjørn! Eisbären!!!“
Erstmals entdeckt die Crew – in dem Fall der Kapitän persönlich – Eisbären auf einer Reise. Faszinierend – wir bleiben so lange vor Ort bis der letzte interessierte Gast die Eisbären mit dem Fernglas am Strand ausgemacht hat.
Es sind zwei Eisbären, die den Strand entlanglaufen. Beeindruckend.
Unweit entfernt grasen Spitzbergen-Rentiere, die angepasst an die hohe Arktis viele kleiner (niedriger) sind als ihre südlicheren Varianten.
Der Unterschied ist deutlich.
Gegen Mittag erreichen wir Longyearbyen – Hauptort Spitzbergens.
Es gelten spezielle Regeln – die wir auf einem speziellen verpflichtenden Briefing erklärt bekommen haben.
Longyearbyen ist Eisbären-sicher. Daher ist jegliche Bewegung außerhalb der Stadtgrenzen ohne einen Eisbärenwächter strengstens verboten.
Die Stadtgrenzen werden markiert durch die legendären Eisbärenwarnschilder. Diese haben natürlich eine spezielle Farbgebung – rotes Warndreieck – mit schwarzem Hintergrund – wichtig um den weißen Eisbären darstellen zu können.
Eine weitere wichtige Tradition – nahezu überall müssen beim Betreten eines Hauses (Geschäfte, Museen, Cafés) alle Besucher die Schuhe ausziehen. Augen auf bei der Sockenwahl! ? ? ?
Im Rahmen dieser Stadtgrenze darf man sich individuell bewegen. Wer mehr sehen möchte bucht Ausflüge. Ich selbst darf auf einem Ausflug teilnehmen – der uns in das Haupttal führt abseits der Stadt. Zu unserer Sicherheit werden wir von einem bewaffneten und geschulten Eisbärenwächter geschützt. Spannendes Erlebnis – gibt es doch einen Einblick in die Umgebung. Wir erfahren spannendes über Eisbären und Spitzbergen-Rentiere, die vor dem Camp Barents grasen.
Es bleibt im Anschluss Zeit, um die beiden Museen zu besuchen und ein paar Souvenirs einzukaufen.
Am Abend legen wir ab noch weiter in den Norden. Auf nach Ny-Ålesund, der nördlichsten Siedlung der Welt auf 78° nördlicher Breite. Fahrtzeit erneut 16 Stunden!
Tag 10 – 23.06.2024 Spitsbergen – Ny–Ålesund
78°N nördlicher Breite – unfassbar weit im Norden. Eisschollen treiben im Meer direkt vor dem Schiff. Sie stammen von den riesigen Gletschern auf der anderen Seite der Bucht. Ny-Ålesund ist die nördlichste Siedlung der Welt. Von hier startete Roald Amundsen mit seinem Luftschiff Norge zum Nordpol. Der Luftschiff-Mast ist heute noch erhalten. Nahezu jede größere Nation mit Interesse an der Arktis betreibt hier eine Polar-Forschungsstation, so auch das Deutsche Alfred-Wegener-Institut (AWI).
Die Siedlung wird durch bewaffnete Eisbärenwächter beschützt, so dass wir uns relativ frei bewegen können. Es gibt eine Post, einen Souvenirladen, ein Museum und ein kleines Café. Schon den nördlichsten Kaffee, die nördlichste Waffel Deines Lebens getrunken und gegessen? Selbstverständlich!
Wer seine persönlichen Antennen schärft, entdeckt auch die spannende Vegetation im hocharktischen Sommer. Filigran und sehr empfindlich. Wenige Besucher können diese empfindliche Natur sogar zerstören, warm einige Bereiche für Besucher gesperrt sind. Um die wenigen Schritte zum Luftschiffmast zu gelangen, braucht einen bewaffneten Eisbärenwächter an seiner Seite. Spannend!
Gegen Mittag verlassen wir den Ort. Auf der anderen Fjordseite erreichen wir dann tatsächlich den nördlichsten Ort der Reise 79°N 00‘ 00‘‘. Nur noch 11° bis zum Nordpol – ein Katzensprung von gerade einmal 1.100 km. Umgekehrt sind wir 29 Breitengrade von Mitteleuropa entfernt. Unfassbar weit im Norden!
Tag 11 – 24.06.2024 Seetag
Wie weit wir vom Festland wirklich weg sind, spürt man an diesem Seetag. Gegen Mittag sind wir bereits 24h unter voller Fahrt nonstop auf See. Weitere 24h werden folgen.
Wir passieren erneut die Bäreninsel, bei diesmal schlechterem Wetter. Diese Erfahrung unterstreicht nochmal, wie wir in den letzten Tagen von Sonne und Sommer verwöhnt wurden.
An der Südspitze ändern wir unseren Kurs in Richtung Tromsø.
Tag 12 – 25.06.2024 Insel Senja
Wir erreichen für einen technischen Stopp Tromsø. Fracht (z. B. Müll aus Spitsbergen) wird ausgeladen. Passagiere aus Spitzbergen (nicht Kreuzfahrtgäste) verlassen nun das Schiff, ebenso der Schiffsarzt, der für die Spitzbergen-Passage an Bord war, verlässt nun das Schiff.
Für Kreuzfahrtgäste ist es nicht erlaubt das Schiff zu verlassen.
Bei mäßigem Wetter setzen wir unsere Fahrt nach Süden zur Insel Senja fort, der zweitgrößten Insel Norwegens.
Bei starkem Regen beginnen in Torskhavn die Ausflüge. Der Regen lässt dann aber schnell nach und es wird noch richtig schön.
Gegen Mitternacht legen wir in Richtung Süden ab. Die Sonne kommt heraus, Mitternachtssonne! In Abwechslung mit den Regenschauern werden wir Zeuge eines unbeschreiblichen Regenbogens, der sich unterhalb der Horizontallinie zu einem Vollkreis schließt, doppelt selbstverständlich. Auch ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen.
Tag 13 – 26.06.2024 Vesterålen: Stokmarknes & Lofoten: Svolvær
Am Morgen erreichen wie die Inselgruppe der Vesterålen. Viele halten zählen die Inseln fälschlicherweise zu den Lofoten, was nicht der Fall ist. Der größere Teil des Doppel-Archipels liegt sogar im Bereich der Vesterålen. Die Insel Hinnøya ist die größte Insel Norwegens mit der Hauptstadt Harstad. Wir passieren die Westseite der Insel vorbei an Risøyhamn, Sortland – der blauen Stadt bis wir letztlich Stokmarknes erreichen. Der Geburtsort der Hurtigruten. Von hier stammte Kapitän Richard With, der erstmals ganzjährig eine schnelle Route (Hurtigrute) etablierte. Heute steht hier das imposante Hurtigruten-Museum, in dem die alte M/S Finnmarken von 1957 zur Besichtigung untergebracht ist.
Gegen Mittag erreichen wir den Trollfjord, Namensgeber unseres Schiffes M/S Trollfjord. Dieser kleine, aber beeindruckende Fjord zweigt vom Raftsund ab, einer 20 km langen Wasserstraße, der die beiden Archipele Vesterålen und Lofoten, konkret die Inseln Hinnøya von Austvågøya voneinander trennt.
An der Mündung ragen beidseitig bis zu 400 Meter hohe Felswände auf, die höchsten Gipfel erreichen mehr als 1.000 Meter Höhe.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise!
Am Nachmittag erreichen wir Svolvær – Hauptort der Lofoten.
Wieder gibt es unzählige Ausflugsangebote u. a. eine Seeadler-Safari mit dem RIB.
Alternativ gibt es Zeit für einen Spaziergang. Über die Svinøya-Brücke geht es hinüber zur Insel Svinøya („Schweineinsel“). Hier findet man authentische Robuer-Hütten, die auf Stelzen errichteten Fischerhütten und unzählige riesige Stockfisch-Trockengestelle, die auch heute noch zum Lofotfischfang zwischen Januar und April benutzt werden.
Am Ende der Mole steht die Svolvær-Kone – eine Frau aus Bronze, die traurig und ängstlich auf das Meer hinausblickt und auf ihren Mann wartet, der aufgrund eines Unglücks auf See nie mehr zurückkehren wird. Ein Schicksal das unzählige Frauen an der norwegischen Küste erleiden mussten. Auch heute noch zählt der Beruf des Fischers zu den „tödlichsten Berufen“ in Norwegen.
Am Abend verlassen wir die Lofoten und reisen weiter durch die Provinz Nordland in die Region Helgeland, eine der schönsten Küstenabschnitte Norwegens.
Tag 14 – 27.06.2024 Helgeland – Brønnøysund – Torghatten
Am Morgen erreichen wir Brønnøysund an der südlichen Helgelandsküste. Wir nähern uns dem Höhepunkt der Helgelandssaga – während die Sieben Schwestern bereits bei Sandnessjøen rasten, landet der vom Pfeil des Hestmannen zerschossene Hut des Sømna-Königs auf der Insel Torget. Und da liegt er nun bis zum Ende aller Tage…
Zeit ihn zu besichtigen. Unsere Gäste bekommen hier einen Exklusiv-Ausflug, da ich hier zu Hause bin und meine Gruppe natürlich ganz besonders hier willkommen heiße. Es geht zum Torghatten, 258 Meter ist hoch, vergleichsweise niedrig. Das Highlight ist das riesige Loch, was wir besuchen. Es liegt in 120 Meter Höhe ist 160 Meter lang, 25 Meter breit und 25-65 Meter breit. So groß, dass die M/S Trollfjord, ohne anzustoßen hindurch passen würde. Eine echte Felsenkathedrale. Gut 600 Stufen – eine sogenannte Sherpa-Treppe, errichtet von Sherpas aus Nepal führt beidseitig hinauf zum Loch.
Bei perfekten Wetterbedingungen präsentiert sich meine Wahlheimat inklusive fantastischem Blick auf unsere vorgelagerten 10.000 Inseln.
Bei der Weiterreise nach Süden entstehen bei perfektem Wetter unzählige beeindruckende optische Phänomene. Luftspiegelung knapp über der Wasseroberfläche, spiegeln die Inseln nach oben, so dass optisch „Sanduhren“ entstehen. Ein Kuriosum der Natur.
Wir setzen unsere Reise weiter nach Süden fort in Richtung Provinz Møre-og-Romsdalen.
Tag 15 – 28.06.2024 Ålesund – Hjørundfjord: Sæbo & Urke
Zurück im Vestlandet. Am Ende der Reise befindet sich noch ein weiterer Höhepunkt der Reise, die Einfahrt in den Hjørundfjord. In Deutschland nahezu unbekannt zählt der zu den beeindruckendsten Fjorden Norwegens. Wie der nicht weit entfernte Geirangerfjord gehört er zum UNESCO Weltnaturerbe Westnorwegische Fjordlandschaft.
Er ist jedoch voll natürlicher und unberührter als sein Nachbar. Wir legen an in Sæbo. Es gibt wieder diverse Ausflugsmöglichkeiten. Wir diese Angebote nicht nutzt, fährt mit mir nach Urke im Norangsfjord, Nebenfjord des Hjørundfjords.
Man könnte vermuten, dass der Fjord verwandt ist mit dem berühmten Milford Sound in Neuseeland, der dortige bekannteste Fjord.
Tag 16 – 29.06.2024 Ausschiffung: Bergen – Weiterreise nach Oslo
Wir erreichen Bergen. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen. Von dort geht es weiter nach Oslo. Nach einem kurzen Erfrischungsstopp im Hotel in Flughafennähe geht es direkt in die Innenstadt nach Oslo.
Mit dem historischen Boot geht es vom Rathaus hinüber zur Museumsinsel Bygdø. Hier besuchen wir das legendäre Fram-Museum. Das Forschungsschiff, das Fritjof Nansen in das arktische Polareis brachte und Roald Amundsen zum Südpol. Es ist das Segelboot, das am weitesten nach Norden und Süden gefahren ist.
Ein Besuch des Fram-Museums ist auf dieser Reise nahezu ein „Muss“ und unbedingt empfehlenswert. Zurück in Oslo geht es mit der Metro hinauf zum Holmenkollen, eine traumhafte Panoramafahrt. Am Abend erkunden wir noch das östliche Viertel um die Neue Oper, das Neue Munch-Museum und das Neue Fjord-Viertel.
Nach einem gemeinsamen Abendessen neigt sich diese atemberaubende Reise dem Ende entgegen.
Tag 17 – 30.06.2024 Rückreise
Mit einem Shuttle geht es am Morgen zum Flughafen Oslo und von dort nach Hause.
Siebzehn Tage der „Schönsten Seereise der Welt“ sind vorüber, alle Gäste haben sich als see- und arktistauglich erwiesen. Die nächsten Seereisen in die Arktis können? In diesem Sinne:
Vielen Dank an Euch liebe Gäste, dass Ihr Euch für eine Reise von Eberhardt Travel entschieden haben.
Danke für die fantastische Zeit mit Euch! Wann starten wir gemeinsam zum nächsten arktischen Abenteuer?
Es würde mich und uns sehr erfreuen, Euch recht bald wieder im Namen von Eberhardt Travel auf einer der nächsten Reisen herzlich begrüßen zu dürfen.
In diesem Sinne, bleibt gesund und reisefreudig.
Auf ein Wiedersehen! Bis bald!
Vi ses og ha det bra!
Euer
Martin Büchner
Reiseleiter
und das gesamte Team von Eberhardt Travel.
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