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Rundreise in Niederösterreich

Reisebericht: 24.05. – 30.05.2026

Wir fuhren mit 20 Kunden nach Niederösterreich. Und waren im Wonnemonat Mai unterwegs, zwischen Graz in der Steiermark und dem Neusiedler See kurz vor Ungarn.

Bernd Lahmann

Ein Reisebericht von
Bernd Lahmann

Bus Schubert Touristik  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Altstadt Gassen  Graz  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Busparkbahnhof und Rathaus im Hintergrund  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Eingang Heiligenkreuz  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Schloß Esterhazy Eisenstadt – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Deckengemälde Schloß Esterhazy – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Neusiedlersee Leuchtturm und Schiffsanleger  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Ausblick vom Schiff Drescher Linie – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Ausblick vom Schneeberg  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Ausblick Schneeberg  – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Salamderbahn und Bahnhof Schneeberg   – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL) Raxalm Berggasthof – © Bernd Lahmann (Eberhardt TRAVEL)

Sonntag, 24.05.2026 Anreise nach Niederösterreich

Am Morgen starteten wir mit dem letzten Zustieg gemeinsam in Dresden. Unser Reisebus brachte uns durch Prag, schöne Morgenstimmung über die Moldau/Vlatava . Die Fahrt mit Danny unserem Busfahrer von Schubarth Toursitik Aschersleben, war sehr angenehm und ohne viel Verkehr kamen wir gut voran. An Jihlava und Znomy vorbei zum Grenzübergang nach Kleinhaugsdorf. An der Grenze an hatten wir noch die Mögflichkeit in einem ehemaligen Duty Free Shop einzukaufen. Hier nahmen wir auch unsere Mittagspause ein. Danach ging es nach Niederösterreich ins Weinviertel bis nach Wien. Wien bot uns auch gute Aussichten auf die Donau, den Leopoldsberg und die vielen Gewerbezonen, ein letzter Stop an der Raststation Guntramsdorf zum Kaffee, wir erreichten am Nachmittag unser Hotel Thier in Mönichkirchen in Niederösterreich. Familie Thier erwartet uns bereits freudig und begrüßt Sie zum Check-in. Nachdem Sie Ihr Zimmer bezogen hatten, treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen.
Der Hotelchef stellte das Hotel vor, gab Informationen zum Wellnessbereich und ein Begrüßungsgetränk durfte nicht fehlen. Im Anschluss wurde das Buffet eröffnet. Kurze Unterhaltungen an den Tischen ließen den Anreisetag gut ausklingen.

Montag, 25.05.2026: Graz

Graz, die Hauptstadt der Steiermark und die zweitgrößte Stadt Österreichs, ist das heutige Ziel. Während eines Stadtrundgangs entdeckten wir mit dem örtlichen Reiseleiter Herrn Cyril Dance-Jedliczka zuerst per Busrundfahrt eine Stunde das futuristische Kunsthaus , die Murinsel und das Opernhaus sowie den Stadtpark. Danach folgte ein geführter Stadtrundgang durch die mittelalterliche Altstadt, die UNESCO Weltkulturerbe ist. Mit verzierten Innenhöfen, schmalen Gassen und den Gebäuden im Renaissance- und Barockstil. Zu vielen Gebäuden kamen spannende Geschichten und Anekdoten hinzu.
Nach der Führung geht es mit einem Fahrstuhl hoch hinauf auf den Schlossberg. Von hier aus hatte man einen einen weitreichenden Blick über die charmanten Dächer von Graz. Auch kann man den Uhrturm, das Grazer Wahrzeichen bewundern. Es handelt sich um einen mittelalterlichen Turm, der bereits im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Das Besondere an ihm ist jedoch, dass die Zeit hier eine andere Wertigkeit hat, Stunden zählen mehr als Minuten. Ein Glas steirischer Weißwein rundete den Tag hier oben ab und alle hatten Zeit bei sonnigen Wetter den Ausblick zu genießen. Oder aber die freie Zeit "unten" in der Altstadt zu verbringen.
Zurück im Hotel wartete wieder ein schmackhaftes Buffet von Familie Thier auf uns.

Dienstag, 26.05.2026: Stift Heiligenkreuz – Schlosspark Laxenburg

Ein gutes Frühstück , Wetterprognose – wechselhaft – Aussichten noch nicht besonders.
Ein weiterer Höhepunkt stand auf dem Programm - das Stift Heiligenkreuz. Wir fuhren wieder in Richtung Wiener Neustadt und an der Kurstadt Baden vorbei ins Helenetal. Bald erreichten wir das Stift Heiligenkreuz. Es erwartete uns Pater Antonius zur Führung. Hier besichtigten wir die vollständig erhaltene mittelalterliche Klosteranlage, die romanische Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert und den prachtvollen Kapitelsaal sowie die wunderschöne barocke Hofanlage. 2007 besuchte Papst Benedikt das Stift. Am Eckgiebel gibt es dazu noch eine Aufschrift. Es war eine sehr gute und interessante Führung mit einigen lustigen Episoden und kleinen privaten Geschichten von Pater Antonius. Danach war unser nächstes Ziel, der weitläufige Schlosspark Laxenburg, dieser wurde unter Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Franz auf 280 Hektar erweitert und gilt als Paradebeispiel historischer Gartenbaukunst mit verschiedenen Lustbauten. Hier lies es sich vortrefflich, gemütlich und ohne Anstrengung spazieren - gemeinsam hatten wir den Spaziergang mit sehr schönen Ausblicken zurückgelegt. Auch einige Reisegäste nutzten die Kleinbahn zur Insel. Auf der Insel in der Burg lud ein Gasthaus mit Blick auf den Teich zum Verweilen ein, oder man besuchte schon den hinteren Teil der Burg um erste Fotos zu schießen. Bei der Führung erfuhren wir viel über die Anlage, Kaiser Franz II. ließ diese Nachbildung einer mittelalterlichen Ritterburg, die Franzensburg, auf einer künstlichen Insel mitten im romantischen Schlossteich anlegen. Heute ist die Franzensburg ein sehr interessantes Museum, dessen Ausstattung als Schatzhaus Österreichs bekannt ist, die Führung war interessant, aber auch in etwas schnellem Durchgang geführt. Kaiserin Sissi verbrachte hier im Schloss Laxenburg ihre Flitterwoche und gebar hier ihren Sohn Rudolf. Nach der Führung war noch einmal genügend Zeit zum Rückweg über die Grotte und die gotische Brücke, ebenso konnte die Kleinbahn genutzt werden. Als alle gemeinsam am Bus waren wurde noch ein Eis verspeist, danach traten wir die Rückfahrt zum Hotel nach Mönichkirchen an. Bereits 17.00 Uhr waren wir am Hotel und es bot sich ein Spaziergang im Ort bis zur Kirche an. Dies wurde auch rege genutzt und somit schmeckte das Abendbrot als Buffet besonders gut.

Mittwoch, 27.05.2026: Rundfahrt im Burgenland

Heute erwartetet uns ein besonderes Ziel – das Burgenland – es ist das östlichste und zugleich jüngste Bundesland Österreichs. Es wurde früher im Römischen Reich als „Grenzland“ bezeichnet. Eisenstadt mit Schloss Esterházy und der Neusiedlersee, ein UNESCO-Weltnaturerbe.
Schnell erreichten wir Eisenstadt und besuchten das imposante Schloss Esterházy, das bedeutendste Kulturdenkmal des Burgenlandes. Das prachtvolle Ambiente des Schlosses lädt zu einer faszinierenden Reise in die Welt der Fürstenfamilie ein. Schon bei der Ankunft beeindruckte das Schloss mit seiner eleganten Symmetrie und den verzierten Fenstern, die die strahlend weiße Fassade durchbrechen. Der weitläufige Ehrenhof, gesäumt von gepflegten Blumenbeeten und prächtigen Statuen. Im Inneren des Schlosses entfaltet sich eine Welt aus Prunk und Geschichte. Die prachtvollen Räume sind reich mit Fresken, Kristalllüstern und wertvollen Möbelstücken ausgestattet. Besonders beeindruckend ist der Haydnsaal, benannt nach dem berühmten Komponisten Joseph Haydn, der viele Jahre als Kapellmeister am Hofe der Esterházys wirkte. Wir konnten den Sall noch betrachten und es fand gerade eine Probe von einem Kinderchor statt. Somit wurde die Akustik für uns besonders deutlich. Neben dem Haydnsaal bietet das Schloss Esterházy aber auch eine weitere Anzahl prunkvoller Räume, darunter die prachtvollen Appartements der Fürstenfamilie, die mit antiken Möbeln, kunstvollen Tapeten und Gemälden geschmückt sind. Jeder Raum erzählte seine eigene Geschichte und gibt einen Einblick in das glanzvolle Leben der ehemaligen Bewohner.

Von weiten konnten wir bereits auf den Neusiedler See – der einzige Steppensee Europas blicken. Er besitzt leicht salzhaltiges Wasser und ist 320 km² groß, aber nur 1,50 – 1,70 m tief. Wir unternehmen eine Schifffahrt bei sonnigen Wetter und den schönsten Aussichten über den See. An den Ufern des Sees ziehen malerische Dörfer und weite Schilflandschaften vorbei. Während der Fahrt mit der Drescher Linie erklärte der Kapitän die Besonderheiten des Sees und seine Bedeutung als UNESCO-Welterbe.
Nach der Besichtigung fuhren wir in die Storchenstadt Rust. Wir erreichten dann Rust, wo auf den Dächern schon viele Störche mit ihren Jungvögeln zu sehen waren. Ein Spaziergang ins Zentrum als bekanntesten Weinbauort von Österreich konnte noch erfolgen. Die kopfsteingepflasterten Gassen, gesäumt von prächtigen Bürgerhäusern mit kunstvoll verzierten Fassaden, erzählen von einer reichen Geschichte und traditionsbewussten Handwerkskunst. Doch was Rust wirklich einzigartig macht, sind die majestätischen Störche, die die Stadt zu ihrem Zuhause gemacht haben. Auf den Dächern der historischen Häuser thronen die großen Storchennester, und die eleganten Vögel gleiten anmutig durch die Lüfte oder stolzieren über die gepflasterten Plätze. Wir nehmen im modernen Reisebus wieder Platz und kehren nach Mönichkirchen zurück. Es erwartet uns ein leckeres Abendbrot vom Buffet.

Donnerstag, 28.05.2026: Bergerlebnisse Schneeberg und Raxalpe

Wir starten erneut mit keinen guten Wetter in Mönichkirchen bei knapp 1.000 m Höhe.
Heute soll es auf den Schneeberg gehen.
Der Schneeberg ist der höchste und gleichzeitig der letzte Berg der Wiener-Alpen. Die Fahrt mit der Zahnradbahn – die Salamanderbahn - auf den höchsten Berg Niederösterreichs wird ein besonderes Erlebnis. Auf der halben Strecke ist ein kurzer Aufenthalt beim Baumgartnerhaus möglich. Dieser bietet immer leckere Buchteln an, mit Marmelade, Zwetschke oder Nugat . Eine süße Verführung. Am höchsten Bahnhof Österreichs, auf 1.800 Meter angelangt, haben wir die kleine Elisabethkirche (benannt nach der Kaiserin) besucht.
Auch das Gasthaus am Berg .. ein wunderbares „ Museum - alles liebevoll gesammelt und ausgestellt “… das Hotel Hochschneeberg, welches innen einem Museum aus der Kaiserzeit gleicht . Es war Mittagszeit und es wurden zwischen Gulaschsuppe – sehr lecker – oder auch der Süßen Verführung mit dem „ Schneeberg-Krapfen “ der Magen beruhigt.
Der Spazierweg bis zur Elisabeth Kapelle bei herlichem Sonnenschein war sehr erfrischend . Der Ausblick rund um den Schneberg bei klarem Wetter einfach phantastisch ! Es war rund um den Schn eeberg ein sehr guter Ausblick in die Ferne . Auch die Rückfahrt war sehr angenehm.

Die Reise führte uns weiter zur fast gleich hohen Raxalpe, einem weiteren Paradies - der Blick mit herrlicher Aussicht – war uns auch hier vergönnt , wenn er auch nur von kurzer Dauer war, da wir die letzte Abfahrt bekommen mussten in der Vorsaison . Die Raxalpe steht unter besonderem Schutz und gehört zu dem Europaschutzgebiet sowie dem niederösterreichischen Landschaftsschutzgebiet Rax-Schneeberg. Mit der Raxseilbahn Hirschwang konnten wir das weitläufige Hochplateau der Rax schnell und bequem erreichen. In rund 10 Minuten überwindet sie einen Höhenunterschied von 1.017 Meter. Die Raxalpe ist neben dem Schneeberg der letzte Berg der Alpen und war der Lieblingsberg des berühmten Psychologen Sigmund Freud, der in den Sommermonaten oft die Raxalpe bestieg und sie als Quelle seiner Gedanken pries. Beim Heimweg fuhren wir entlang des wildromantischen Höllentals zwischen Schneeberg und Raxalpe zurück zum Hotel. 18:30 Uhr Abendessen vom Buffet und Übernachtung.

Freitag, 29.05.2026, Fahrt mit der Semmeringbahn – Seilbahnfahrt zum Hirschenkogel

Heute starteten wir bereits 9.00 Uhr, um bei der Lindt Factory in Gloggnitz einen ersten süßen Stop einzulegen. Leider war es uns nicht vergönnt dort anzuhalten, da eine Straßensperrung die Busfahrt verhinderte . Danach fuhren wir zum Bahnhof in Payerbach – Reichenau. Auf dem Vorplatz konnten noch ältere Maschinen der Semmeringbahn bzw. der Raxbahn betrachtet werden. Um 12:03 Uhr ging es los mit der Semmeringbahn – ÖBB nach Mürzzuschlag. Die Fahrt beginnt in Richtung Semmeringpass, der die natürliche Grenze zwischen dem Land Niederösterreich und die Steiermark bildet. Über diesen landschaftlich bezaubernden Pass wurde die erste Gebirgsbahnstrecke der Welt gebaut. Diese historische Bahnstrecke, die als erste Gebirgsbahn der Welt gilt und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, schlängelt sich über 41 Kilometer durch majestätische Berge, dichte Wälder und tiefe Täler und bietet dabei spektakuläre Aussichten, die das Herz höherschlagen lassen. Wir befahren ein Teilstück von Payerbach nach Mürzzuschlag. Der Zug windet sich weiter durch die malerische Landschaft, und hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neues Panorama. Dichte Tannen- und Fichtenwälder wechseln sich ab mit blühenden Wiesen und felsigen Schluchten. Die steilen Berghänge sind mit schmalen Pfaden und gelegentlichen Berghütten durchzogen, die ein Gefühl von Abgeschiedenheit und Ruhe vermitteln. Der Zug überquert zahlreiche Viadukte und taucht in dunkle, geheimnisvolle Tunnel ein, nur um auf der anderen Seite wieder von der Sonne empfangen zu werden. Heute sind es tatsächlich bessere Aussichten und das Wetter ist uns gut gesonnen. In Mürzzuschlag erwartet uns schon wieder der Reisebus mit Fahrer Ernst. Es geht auf dem Semmeringpass – auch Zauberberg genannt – ein kurzer Aufenthalt für die Fotos an der Grenze der Bundesländer Steiermark und Niederösterreich.
Danach ging es weiter zur Gondelbahn auf dem Hirschenkogel. Ein „ Juwel des Semmeringgebietes “ wir genossen zuerste eine Suppe im Restaurant und genossen den grandiosen Ausblick auf die zwei höchsten Berge der Wiener Alpen, Schneeberg und Raxalpe.
Es war ein besonderer gelungener Abschluss und Ausblick auf die Bergwelt und die Reise wobei uns das wetter mit Sonnenschein die ganze Zeit verwöhnte ! Nach einem abwechslungsreichen Ausflug kehrten wir in das Hotel Thier nach Mönichkirchen zurück. Am Hotel angekommen stieg der Hotelchef fuhr ein Kleinbus von Herrn Thier uns zum Wasserpfad des Ortes Mönichkirchen. Für alle ein schöner Abschluß beim Wasser treten in diesem liebvoll und ehrenamtlich gepflegten Park.
Der letzte Reisetag wurde beim gemütlichen Beisammensein ausgeklungen.
Abendessen vom Buffet, Zahlung der Getränkerechnungen, Kofferpacken und Übernachtung.

Samstag, 30.05.2026, Heimreise

Heute endet leider schon wieder unsere Reise nach Niederösterreich, Wien und in das Burgenland. Wir verabschieden uns von Familie Thier und reisen im Bus zurück in Richtung Deutschland. Am Grenzübergang von Österreich nach Tschechien gibt es wieder die größere Pause. Es ist eine angenehme Rückfahrt trotz eienr kurzfristigen Sperrun des Brennertunnels gab es wenig Verkehr und kaum Staus, somit konnten wir die vorgegebenen Rückankunftszeiten in Dresden und Chemnitz frühzeitig erreichen.


Wir waren eine kleine Gruppe mit Pärchen und Singles. Alle hatten das Glück bei herlichem Wetter unterwegs zu sein. Man nahm Rücksicht und war pünktlich, auch wenn einmal etwas nicht klappte kam der Humor nie zu kurz. Hoffe das alle Gäste noch lange an diese schöne Reise zurück denken werden und die wunderschöne Natur in Niederösttreich genossen haben.


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