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Reisebericht: Rundreise Kärntner Berge und Großglockner

15.09. – 21.09.2013, 6 oder 7 Tage Österreich-Reise nach Kärnten mit Weissensee - Heiligenblut - Großglockner - Lesachtal - Naggler Alm - Maltatal - Nassfeld

Natur pur! In einer unberührten Umgebung, abseits verkehrsreicher Landstriche, empfiehlt sich der der höchste Badesee der Alpen. Unverbaute Uferzonen geben dem unter Naturschutz gestellten Weissensee sein Gesicht.

1. Tag: Anreise zum Weißensee


Am Morgen reisten wir über München und über die Tauernautobahn umgeben vom Hagengebirge und den Tauern weiter zum Weissensee, den höchst gelegenen See in den Alpen. Vor dem Hotel wurden wir schon von Toto erwartet. Er begrüßte uns sehr herzlich und gab uns erste Informationen über die Region. Am Abend wurden wir von Christine mit einem leckeren Salatbuffet und einem 3- Gang Menü verwöhnt. Auch wenn einige schon früh auf den Beinen waren unternahmen Sie noch eine kleine Erkundungstour durch den Ort oder zum Weissensee.

2. Tag: Heiligenblut - Großglockner


Heute besuchten wir den Nationalpark Hohen Tauern. Doch auf dem Weg dahin legten wir immer wieder einen Fotostopp ein. Petrus verwöhnte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein, so dass wir keines der schönen Motive auslassen wollten. Wir erreichten Osttirol und fuhren über den Iselberg in das Obere Mölltal nach Heiligenblut dem wohl bekanntesten Gebirgsdorf in Kärnten. Leider hatte sich heute der Großglockner hinter den Wolken versteckt. Von Heiligenblut führte uns die berühmteste Alpenstraße ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern. Wir erreichten den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs (3.798 Meter) und seinem Gletscher Pasterze. Auf dem Weg zum Fuße des Großglockners, der Kaiser-Josef-Höhe, durchquerten wir eine einzigartige Gebirgswelt mit duftenden Bergwäldern, mächtigen Felsen und ewigem Eis. Wir hatten Glück das nur wenige Touristen da waren und so konnten wir die Murmeltiere beobachten. Anschließend fuhren wir durch das schöne Mölltal vorbei an der Reißeck- und Kreuzeckgruppe erreichten wir wieder den Weissensee.

3. Tag: Schloss Porcia – Heimatmuseum – Buschenschank – Millstätter See – Burg Sommereck


Das Wetter war uns heute nicht hold. Es regnete und wir beschlossen nach Spittal an der Drau in das Schloss Porcia zu fahren. Dort besuchten wir das interessante Heimatmuseum.

4. Tag: Lesach-Tal


Auf unserem heutigen Ausflug begleitete uns Hotelchef Peter persönlich in das Lesach-Tal. Dieses Tal liegt eingebettet zwischen den Karnischen Alpen im Süden und den Lienzer Dolomiten im Norden im südwestlichsten Teil Kärntens an der Grenze zu Osttirol. In das  doch noch etwas verschlafene Tal führt nur eine schmale Serpentinenstraße. Doch nach jeder Kurve stockte uns der Atem über das schöne Tal und die sich immer wieder veränderten Landschaft und wunderschönen Ausblicken. Das Lesach-Tal wurde im Jahr 1991 auf der Ferienmesse in Stuttgart zu "Europas umweltfreundlichster und naturbelassenster Alpengemeinde" ausgezeichnet. Das historische Zentrum des Tales ist Maria Luggau, gleichzeitig das religiöse Zentrum des Tales und ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Dort werden wir schon von einer Bäuerin erwartet. Sie erzählte uns über das Leben im Tal von damals und heute. Die Menschen hier hatten es nicht einfach und mussten für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten. Wir begannen unseren Rundgang mit dem Besuch der Mühlen: die 5 alten Wassermühlen werden noch immer zum Mahlen verwendet. Im Mühlenmuseum gibt es bäuerliches Werkzeug zu sehen und einen selbstgebrannten Obstler. Die Brechelstube und der Wasserbetrieb sind ebenfalls sehenswert. Eine der Mühlen war noch im Betrieb und wir konnten den Mahlvorang beobachten. Der Müller, ein typisches Original der Vergangenheit, beantwortete unsere Fragen. Wir liefen über herrlich blühende Almwiesen und besichtigten die Marienwallfahrtskirche im ehemaligen Servitenkloster. Die Runde schloss sich mit dem historischen Dorf (Malerei und Baukultur) und dem Besuch im Bauernladen, wo 60 Bauern ihre Produkte anbieten. Wir fuhren weiter durch das Tal und erreichten Osttirol. Wir besuchten die Stadt Lienz.

5. Tag: Weissensee – Naggler Alm


Heute entdeckten wir mit Oma Friedel den Weissensee. Gemeinsam spazierten wir entlang des Sees und Oma Friedel erklärte uns einige Kräuter und ihre Anwendung. Auch die eine oder andere Geschichte über Ihr Leben erheiterte unser Gemüt. Besonders begeistert waren wir von den schönen blühenden Alpenwiesen. Anschließend fuhren wir mit dem Sessellift der Weissenseer Bergbahn auf die Naggler-Alm. Es erwartet uns ein herrlicher Rundblick auf die umliegende Bergwelt. Wir unternahmen noch einen Spaziergang zur Alm. In der Naggler-Alm wurden wir schon erwartet. Die meisten probierten den leckeren Kaiserschmarn oder auch die selbstgemachten Kärntner Nudeln. Da die Sonne doch noch strahlte wurden auf der Sonnenterasse der Alm die letzten..... Einige Gäste wanderten wir durch den Wald zurück ins Tal. Dabei taten sich immer wieder schöne Blicke über den Weissensee auf..

6. Tag Malta-Hochalmstraße - Gmünd


Am heutigen Tag fuhren wir in das Maltatal. Die Malta-Hochalmstraße beginnt in Gmünd. Auf 14,4 Kilometern Länge, vorbei an 9 Kehren und durch 6 Tunnel, führt die kühn angelegte Malta-Hochalmstraße von der Mautstelle auf 911 m bis zur Kölnbreinsperre auf 1.933 m Seehöhe. Die zahlreichen Wasserfälle entlang der Malta-Hochalmstraße gaben dem Malta-Tal auch den Namen "Tal der stürzenden Wasser". Nach einer interessanten Fahrt besuchten wir das derzeit weltweit einzigartige 4-D Kino auf 2000m Höhe. Durch die Einbindung aller sechs Sinne erlebten wir das Thema Natur und Technik im 3-D Film „Haunted Mine Ride" auf eine unterhaltende und einprägsame Art. Ein besonderes Erlebnis. Anschließend liefen wir zum Kölnbreinstübl. Wir ließen uns die Suppe  oder den Wildgulasch schmecken. Ein tolles Erlebnis war auch der Ausblick auf dem Skywalk Bella Vista. Wir standen auf einer Glasfläche mit 200 Meter freier Sicht in den nackten Abgrund und rundherum eine atemberaubende Aussicht auf die hochalpine Landschaft der Hohen Tauern. Nur auf dem Skywalk Bella Vista erlebten wir die Architektur der Kölnbreinsperre in all ihren Facetten: wenn sich über unseren hinweg die Mauer wölbt und sich vor Ihnen der massive Körper aus 2 Millionen Kubikmetern Beton ausbreitet.

7. Tag: Heimreise


Es war eine sehr schöne Reise mit wunderschöner Landschaft, Natur und vielen Erlebnissen. Der Weissensee bietet zu jeder Jahreszeit zahlreiche Möglichkeiten zum erholen, wandern und Radfahren.

Bildergalerie zur Reise

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