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Single Ostereise nach Niederösterreich

Reisebericht: 01.04. – 06.04.2026

Eine Reise mit verschiedenen Facetten. So hatten wir das Glück das sowohl die Dirndl im Pilachtal als auch die Marillenbäume in der Wachau in voller Blüte standen.

Kerstin Hugel

Ein Reisebericht von
Kerstin Hugel

Apotheke Mariazell  – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) 20260403_101441.jpg – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) 20260403_162955.jpg – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) 20260404_115725.jpg – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL)

Anreise in das Pilachtal – Dirndltal

Unsere Osterreise führte uns in das Pillachtal, auch Dirndltal genannt. Wir starteten in Dresden und fuhren über Prag, Tabor und Budweiß in das Mostviertel. Am Nachmittag erreichten wir das Naturhotel Steinschalerhof. Dort wurden wir schon erwartet und die Zimmer waren schnell bezogen. In einem Seminarraum wurden wir mit einem typischen Wein der Region noch einmal herzlich Willkommen geheißen. Während eines Vortrages wurden wir über die Region informiert und erhielten interessante Information über das Tal und insbesondere über den Dirndl Anbau. Anschließend wurden wir durch die Steintaler Gärten geführt. Der Hunger stellte sich ein und wir ließen uns das Abendessen munden.

Ausflug nach Mariazell

Auf dem Weg in den Wallfahrtsort Mariazell legten wir einen Stopp am Bahnhof der Mariazellbahn Lauterbachmühle ein. Es ist aber nicht nur ein Bahnhof sondern auch Betriebszentrum der Bahn und ein Lockschuppen. Von dort ging es immer weiter bergauf. Da es in den letzten Tagen geschneit hatte erwartete uns eine schöne Winterlandschaft. In der Kräuterapotheke "Gnadenmutter" erfuhren wir Wissenswertes über die Wirkung und Anwendung von Heilkräutern sowie über die Zubereitung von Heilmitteln wie Salben und Tinkturen. Danach konnten verschiedene Kräuterliköre verkostete werden. Anschließend besichtigten wir die römisch-katholische Basilika von Mariazell, die jährlich tausende Pilger anzieht. Sie ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Österreich und sehr beindruckend. Ab er in dem Ort gibt es auch süße Leckereien. In der Lebzelterei Pirker werden schon seit über 100 Jahren Honigkuchen und Lebkuchen hergestellt. Nach unserem Aufenthalt kehrten wir in dem Traditionsgasthaus "Zur Wuchtlwirtin" ein. Es befindet sich im Tal der Weißen Walster in der nähe des idyllischen Hubertussees. Wir kosteten die verschiedenen Buchteln oder alternativ etwas herzhaftes. Gut gestärkt besuchten wir das Zisterzienserstift Lilienfeld, es ist eine Hauptstation an der Via Sacra, dem traditionellen Pilgerweg von Wien nach Mariazell. In dem großen Gebäudekomplex befindet sich die größte Stiftskirche Österreichs.

Wachau

Heute erwartete uns ein Ausflug in die Wachau, in eine schönsten und bekanntesten Naturlandschaften entlang der Donau. Zuerst fuhren wir hinauf zum Stift Göttweig, das auf einer Anhöhe thront. Von der Terrasse des Stifts bot sich ein großartiger Ausblick über die Stadt Krems. Anschließend besuchten wir einen Marillenhof. Wir hatten Glück die Marillenbäume standen in voller Blüte. Währen der Führung mit der Chefin tauchten wir in die Welt der Wachauer Marille ein. Wir erfuhren etwas über die Entstehung des Hofes, den Anbau der Bäume und die Verarbeitung. Anschließend wurden einige Produkte probiert. Der Abschluss erfolgte in der Brennerei wo auch zwei Kostproben des köstlichen Schnaps bereit standen. Wir erreichten Krems die älteste Stadt Niederösterreichs. Durch das Steinerne Tor betraten wir die historische Altstadt. Außerdem ist die Stadt bekannt für ihren Wein, die Marillen und kulturelles Zentrum mit seiner Kunstmeile bekannt. Entlang der Donau vorbei an traumhaften Landschaften der Wachau und durch zauberhafte Weinorte wie Spitz und Dürnstein bis Melk. Nach einem Blick auf das Stift Melk fuhren wir in die Hauptstadt Niederösterreich nach St. Pölten. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir in 46 Meter Höhe auf den Klangturm hinauf. Dort hatten wir einen schönen Blick auf die umliegende das
Bergmassiv des Ötscher.

Wildalpen Tour

Wir starteten unsere Panoramafahrt durch die Ostalpen. Leider regnete es am Vormittag. Unser erster Stopp legten wir nach dem ersten Alpenübergang am Erlaufsee ein. Der klare Gebirgssee liegt romantisch umgeben von einer schönen Bergkulisse. Anschließend fahren wir weiter über Gußwerk und immer entlang der Salza bis in den abgelegenen Ort Wildalpen. In Weichselboden besichtigen wir die Kläfferquelle. Sie ist eine der größten Trinkwasserquellen Mitteleuropas. Sie dient neben weiteren Quellen zur Trinkwasserversorgung aus der II. Wiener Hochquellenleitung. Es werden täglich bis zu 217 Millionen Liter Wasser vom Salzatal nach Wien befördert. Das Wasser legt dabei einen Höhenunterschied von 360 Metern in 36 Stunden zurück. Nach dem Mittagessen in einem Gasthaus besuchten wir das Wassermuseum Wildalpen. Ein Film stimmte uns ein und das Museum vermittelte anschaulich, wie dieses technische Meisterwerk funktioniert und welche Bedeutung es für Wien hat. Weiter ging es durch das wildromantische Salzatal zum Naturdenkmal "Palfauer Wasserloch". Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele die Palfauer Wasserlochklamm. Eine Hängebrücke, zahlreiche Holztreppen und -brücken sowie fünf berauschende Wasserfälle bieten einen schönen Blick auf die Salza.

Wiener Wald

Unsere Fahrt führte uns heute in den Wienerwald, dieser wird auch als grüne Lunge der Stadt Wien bezeichnet. Durch das schöne Helenental fuhren wir vorbei am Kloster Mayerling in die Kurstadt Baden bei Wien. Aus dem Jagdschloss wurde nach dem tragischen Tod seines Sohnes, Kronprinz Rudolf ein Kloster. Es wurde von Kaiser Franz Joseph I. 1889 gestiftet. In Baden unternahmen wir einen Spaziergang durch die Altstadt und den Kurpark mit den historische Gebäuden wie das Theater und das Kasino. Gleich in der nähe befindet sich der Weinort Soest wo wir bei dem Heurigen der Familie Steiner einkehrten. Wir ließen uns die regionale Köstlichkeiten munden. Dabei durfte natürlich ein regionaler Wein aus der Therme Region nicht fehlen. Anschließend erreichten wir Kottingbrunn. Das barocke Wasserschloss Kottingbrunn, das gemeinsam mit seinem Schlosspark ein echtes Schmuckstück der Region darstellt wurden wir schon erwartet. Während einer Führung entdeckten wir das Schloss und das Museum das interessante Einblicke in die Geschichte des Ortes bot. Zurück am Bus hatte der Osterhase noch einige Geschenke vorbei gebracht.

Heimreise

Mit vielen neuen Eindrücken verließen wir das Mostviertel. Über den Ort Znaim und vorbei an Jihlava und Prag erreichten wir pünktlich unsere Ausgangsorte.


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