Das Salzkammergut tut den Augen und der Seele gut
Reisebericht: 28.12. – 02.01.2026
Tiefblaue Gebirgsseen, schneebedeckte Berggipfel, die barocke Bischofsstadt- Heimat Mozarts -im Salzkammergut gibt es alle Bildmotive
Ein Reisebericht von
Gerd Müller
Sonntag, 28.12.2025 Anreise zum Traunsee im Salzkammergut
Pünktlich 8.00 Uhr konnten wir uns ab Dresden auf die ca. 600 km lange Reise nach Gmunden am Traunsee begeben.
Unterwegs gab es einige Zwischenstopps, um weitere Personen aufzunehmen. Busfahrer Daniel und ich begrüßten unsere Reisegäste und wir stellten uns kurz vor. In den Pausen unterwegs gab es Würstchen, Kaffee oder Glühwein sowie natürlich während der Fahrt auch andere Kaltgetränke. Mit einigen Informationen bereitete ich die Gäste auf unser Urlaubsziel vor.
Die Fahrtstrecke führte uns über die A 4 bis Chemnitz, weiter über die A72 Vogtlandautobahn, zur A 93 über Regensburg an Passau vorbei nach Gmunden. In Österreich wurden wir von der Autobahnpolizei angehalten, aber der Schreck war unnötig, die Kontrolle ging schnell vorüber.
Gegen 17.00 Uhr erreichten wir unser Hotel, sofort kam das Personal rausgerannt, ich hatte vorab das Eintreffen angekündigt und das gewünschte Menü-Abendessen durchgegeben und half beim Einweisen, weil der Busparkplatz etwas schwierig ist (an der Uferstraße rückwärts am Hang einparken).
Die Mitarbeiter halfen beim Hereinbringen der Koffer, wir wurden dort vom Hotelchef Herrn Pernkopf in Empfang genommen und konnten die Zimmer beziehen.
Einige Doppelzimmer waren mit Balkon und herrlichen Blick zum Traunsee hin.
Diese Hotel strahlte ein sehr schönes weihnachtlich dekoriertes Ambiente aus und auf der Terrasse stand ein kleines Fahrzeug mit Glühwein und Punsch zum kostenlosen Selbstbedienen. Ein sehr schönes Flair,es lief sogar Musik.
Einige Gäste nutzten dies und andere erkundeten mit einem kleinen Spaziergang am See die nähere Umgebung.
Direkt vorm Haus ist ein für die Hotelgäste abgesperrter Bereich mit Badestelle und für die ganz Mutigen dort die Gelegenheit, sich nach der Sauna im See abzukühlen.
Herrn Pernkopf begrüße uns zum ersten gemeinsamen Abendessen.
Das Abendessen wurde immer als 3-Gang-Wahlmenü angeboten, das Frühstück war immer in Büffetform.
Es war alles ausgesprochen lecker, man erkennt die Qualität der Kochschule im Haus, so dass wir uns nach den ausgefüllten Tagen immer darauf freuten.
Es gab eine reichhaltige Getränkekarte und das Bedienpersonal war sehr freundlich und flink unterwegs.
Montag, 29.12.2025 Gmunden mit Schloss Ort, Traunseerundfahrt mit St.Wolfgang und St.Gilgen
9.00 Uhr war Abfahrt des Busses, er brachte uns auf den Parkplatz am Toscanapark.
Dort nahm uns der örtliche Reiseführer Herr Frowin Fajtak in Empfang, er begleitete uns bis zum Mittag.
Wir liefen gemeinsam zum Schloß Ort, hier wurde ehemals eine Fernsehserie gedreht und er erklärte uns die Unterschiede zu Ort mit und ohne h sowie andere interessante Details.
Dann ging es über die ca. 130 m lange Holzbrücke zum Seeschloß Ort. Leider war es sehr dunstig und der Ausblick ringsum noch etwas eingeschränkt- aber das hatte auch etwas Mystisches.
Anschließend am Toscaninischloß -früher im Besitz der Welfen und verschiedener Adelsfamilien - heute gehört es der Stadt und kann für Hochzeiten und andere Feiern genutzt werden, dann zurück zum Bus.
Dieser brachte uns ins Ortszentrum nach Gmunden zum Kurpark mit der Statue des Kaisers Franz Josef. Wir gingen entlang der Uferpromenade zum Rathausplatz. Er erläuterte uns das einzigartige Glockenspiel mit 24 Glocken, welche in grün-geflammtem Gmundner Dekor in der Loggia des Renaissance-Rathauses installiert sind und zu bestimmten Zeiten Melodien (darunter Volkslieder und klassische Stücke) abspielen. Obwohl ursprünglich Gmundner Keramik geplant war, wurden die Glocken wegen besserer Klangqualität in Meißen gefertigt und danach mit dem typischen Gmundner Dekor versehen. Er zeigte uns die Kunstfigur des Finnen Simonsson-sie erinnert an einen Moosmenschen. Weiter ging es zum privaten Innenhof des Hutgeschäftes Haas, welcher zum Glück für uns zugänglich war. Dieser war imposant dekoriert und weihnachtlich geschmückt.
Weiter an der Spitalkirche über die Traungasse mit den schönen Zunftzeichen zum Marktplatz, wo er uns einiges zum Stadtwappen erläuterte. Es ging weiter zur Pfarrkirche, in welcher der einzige Altar in Mitteleuropa mit den heiligen drei Königen ist (ein Werk des Barockbildhauers Schwanthaler). im Seitenschiff legt die Madonna schützend ihren Mantel über die Stadt (sie wurde 1947 als Dank gefertigt, weil die Stadt zum Glück vor Kriegsschäden bewahrt blieb, obwohl kurz vor Kriegsende Sprengungen im nahegelegenen Salzbergwerk erfolgen sollten-dort waren wertvolle Kunstschätze eingelagert). Anschließend verabschiedeten wir unseren Guide und fuhren hinauf zum Berggasthof Urzn, wo wir Mittagspause machten.
Von dort gibt es einen schönen Blick zum gegenüberliegenden Traunstein, das Tal lag unter den Wolken verdeckt.
Weiter ging unsere Fahrt nach St.Wolfgang am Wolfgangsee. Wir hatten Freizeit und schlenderten an der Seepromenade ins Ortszentrum zum berühmten Hotel Weisses Rössl, welches endgültig durch die Peter-Alexander-Filme legendär wurde.
Natürlich darf ein Blick auf den Wolfgangsee und die umliegenden Berge nicht fehlen. Es gab ein kleines Angebot von kulinarischen Leckerein, wie auch Glühwein und Punsch. Überall lebensgroße Holzfiguren, welche die Lebensweise und Tradition der Bevölkerung darstellen. Wer wollte, konnte in der berühmten Wallfahrtskirche St. Wolfgang den berühmten Flügelaltar von Michael Pacher bestaunen (dieser wurde in mehrjähriger Arbeit bis 1481 geschaffen und auf Wagen dorthin gebracht, ein beeindruckendes Beispiel der Spätgotik und einzig vollständig erhalten gebliebenes Werk von ihm).
St. Wolfgang war im Mittelater eines der bedeutendesten Pilgerziele Europas, welcher große Pilgerströme anzog.
Gegenüber befindet sich die Lebzeiterei Gandl, welche den berühmten Lebkuchen für die Pilger herstellte- war leider geschlossen.
Anschließend brachte uns der Bus zum Silvestermarkt St.Gilgen und parkte kurzzeitig an der Talstation der Zwölferhornbahn -die weltweit erste Seilbahn, welche ausschließlich mit Sonnenstrom betrieben wird. Hier gibt es ein wunderschönes Ambiente mit Kerzen, Punsch und Kulinarik rings um das Rathaus und den Pichlerplatz, sogar mit musikalischer Untermalung.
Das Alleinstellungsmerkmal sind die barock geschmückten Hütten mit kunstvoll gestalteten Figuren, die handgemalten Engel mit Weihnachtsszenen erinnern an die Geschichte der Region.
Hier lebte die Schwester Mozarts, diese war mit dem Rechtspfleger und Baptist Berchthold zu Sonnenburg verheiratet.
Jetzt ist dort ein traditionsbewusstes Cafe mit Konditoreikultur-war aber leider geschlossen.
Im Ort befindet sich das bekannte Genuss-Cafe Dallmann, wo die echten Mozartkugeln von Hand hergestellt werden (konnte man nicht probieren, da zu war).
Im Ort werden die einzigartigen barocken Kerzen produziert. Diese sind oft aus Kunstharz oder auch Metall gefertigt und damit wetterbeständig, ein beliebtes Erinnerungsstück an die Region- einige unserer Gäste konnten deshalb nicht nein sagen.
Tagsüber habe ich einige kurze Hinweise zu den zu besuchenden Orten vorgetragen, so dass keine Langeweile während der Busfahrt aufkam.
Ein schöner erlebnisreicher Tag bei schönem Wetter ging zu Ende und wir kehrten ins Hotel zurück zum Abendessen.
Dort überraschte uns ein Bläserquintett und blies das Schlechte des alten Jahres weg (ein alter und weit verbreiteter Brauch im Salzburger Land).
Dienstag,30.12.2025 Salzburg und Festung Hohensalzburg
8.30 Uhr ging es los, heute wollten wir nach Salzburg, in die Landeshauptstadt.
Da wir heute eine reichliche Stunde Fahrzeit zur Stadt hatten, gab es eine Überraschung für unsere Reisegäste: für die Frauen Mozartkugeln und für die Männer einen Schnaps. Dazu noch einige Informationen zur Stadt und zu den Unterschieden der Mozartkugeln - originale,echte etc.
Ab 10.00 Uhr hatten wir dann die Stadtführung-wir teilten uns in mit den beiden Gästefüherinnen in zwei Gruppen auf.
Sie führten uns durch den Mirabellgarten über die Salzach über die Feingoldbrücke (wird auch Liebesbrücke genannt wegen der vielen Schlösser,welche dort angebracht sind) zur Getreidegasse, zu Mozarts Geburtshaus , zum Alten Markt, zum Festspielhaus, zur fürsterzbischöflichen Residenz + Dom und letztendlich zum Kapitelplatz. Dort verabschiedeten wir uns in die individuelle Mittagspause. Hungern brauchte man ja nicht, denn es gab sehr viele Märkte mit Buden, wo es alle erdenklichen Leckerein gab. Und es war genau der richtige Zeitpunkt, um sich in einem Cafe etwas aufzuwärmen, denn es begann ein ganz schöner Schneefall.
14.00 Uhr trafen wir uns am Kapitelplatz an der Goldenen Kugel -Sphaera - wieder ein und nahmen die Standseilbahn auf die Festung Hohensalzburg. Zum Glück waren wir weiterhin in zwei Gruppen unterwegs, da sehr viele Touristen in der Stadt unterwegs waren (das hing wahrscheinlich mit dem wenigen Schneefall die Tage vorher zusammen, so das selbst unsere Guides sagten, soviel Betrieb hätten sie noch nicht erlebt zu dieser Jahreszeit).
Wir haben von Ihnen viel über die Geschichte der Festung, welche nie erobert wurde, erfahren können und hatten einen phantastischen Blick zur Stadt hinunter. Wir fuhren mit der Bahn wieder hinunter und liefen über den historischen Petersfriedhof (Ruheort berühmter Persönlichkeiten wie Mozarts Schwester) mit den in den Fels geschlagenen Katakomben zur Benediktinerabtei St.Peter (die älteste im deutschsprachigen Raum - gegründet ca.696 nach Christus durch den heiligen Rupert), schauten kurz ins wunderbar weihnachtlich geschmückte Stiftskuliarium, Europas ältestes Restaurant in historischen Mauern und liefen zurück zum Bus.
Unsere Gästeführerinnen hatten uns gut unterhalten und freundlich alle Fragen beantwortet.
Diese Stadt ist nicht nur eine kurze Stippvisite wert, es gibt unendlich viele Sehenswürdigkeiten in dieser prächtigen Altstadt mit ihren barocken Bauten.
Heute waren wir reichlich zu Fuß unterwegs (ca. 10 Kilometer) und es ging mit vielen Eindrücken auf die Heimfahrt.
Während des Abendessens gab es vom Chef des Hauses noch einen Haselnußlikör - schöne Geste.
Mittwoch,31.12.2025 Fahrt auf den Feuerkogel – Traunkirchen – Traunseeschifffahrt und Silvesterfeier im Hotel
9.00 Uhr machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg, an Ebensee vorbei zur Feuerkogel-Bergbahn.
Wir konnten in zwei nacheinander fahrenden Bahnen auf den 1592 Meter hohen Berg fahren. Oben waren ca. 13 Grad Minus.
Ich hatte ja tags zuvor auf warme Bekleidung hingewiesen und das war auch notwendig, denn es wehte auch ein eisiger Wind.
Wir konnten das schöne Panorama genießen - Blick auf den tiefblauen Traunsee mit den umliegenden Bergen im Höllengebirge.
Aufwärmen war oben leider nicht möglich, die Berghütten waren schon in Winterruhe, obwohl viele Skifahrer unterwegs waren.
Weiter fuhr unser Bus nach Traunkirchen. Die Reisegäste hatten individuelle Freizeit und viele nutzten die Zeit, um am Ufer der Halbinsel entlang zum Seeblick zu laufen, anschließend etwas bergauf zur Johannesbergkapelle und zur Pfarrkirche Maria Krönung. Weiterhin gibt es im Ort noch ein altes Jesuitenkloster. Für alle Gäste gab es im Bus Getränke zum Aufwärmen.
Wir mußten danach weiter und den malerischen Ort wieder verlassen.
Unser Bus brachte uns zurück nach Gmunden, wo er uns zur privaten Mittagspause entließ. Im Bereich Rathausplatz war allerhand los. Schützenvereine verabschiedeten sich mit lauten Böllerschüssen vom alten Jahr, ab und zu donnerte auch eine Kanone. Es gab noch etwas Silvestermarkt mit Speisen und Getränken.
13.30 Uhr hatte ich die Reisegäste zum Schiffsanleger gebeten, denn ich hatte noch eine kleine Überraschung. Hier ließ ich mir kurzfristig etwas anderes einfallen, denn unser Busfahrer Daniel hatte einen Reisegast zum Ausruhen mit ins Hotel genommen. Also improvisierte ich und besorgte noch für jeden Gast erstmal nur ein kleines Hufeisen und einen Glückscent und überreichte dies.
Einigen Gästen war es bei den Temperaturen um 0 Grad schon etwas kalt geworden, aber dann kam unser Schiff und 14.00 ging es los. Wir hatten Fensterplätze, es gab einen heißen Punsch bzw. Glühwein und der Kapitän erzählte übers Mikrofon während der Fahrt einiges.
Wir konnten auf der Fahrt auf dem Traunsee schön entspannen und die Uferpromenaden und die dahinter liegende Bergkulissen aus einem ganz anderen Blickwinkel genießen.
Ich hatte vorab gebeten, das der Kapitän uns am Schiffsanleger direkt an unserem Hotel rauslassen soll, aber er setzte uns am Badeplatz Seebahnhof ab. Also waren es nicht nur ca. 150 m, sondern ca. 1,5 km, welche wir zurücklaufen mußten.
Ich hatte vorab unseren eher ins Hotel zurückgekehrten Gast und Busfahrer Daniel informiert, so das wir nun endlich alle wieder zusammen waren. Jetzt gab es die nun schon lange versprochene Überraschung: jeder Gast bekam einen Glückskeks und einen Schnaps. So war der etwas längere Fußweg wieder vergeßen und man konnte sich auch weiterhin vom Ausschankwagen am Hotel bedienen. Die Stimmung war sehr gut, aber nun verabschiedeten wir uns zur Vorbereitung des Abends aufs Zimmer.
Ab 19.00 Uhr begann die Silvesterfeier mit einem Galamenü. Der Chef kam zu uns und wünschte uns eine schöne Feier und die Live-Musik begann. Der Musiker spielte den ganzen Abend fast ohne Pausen tanzbare Musiktitel, es war für jeden etwas dabei.
Unsere Reisegruppe war noch etwas zurückhaltend nach dem feinen Essen, so das ich mir noch einige Preise zur Belohnung fürs Tanzen ausdachte und verteilte. Außerdem gab ich kleine beschriebene Zettel ringsum, welche von den Gästen im Text erweitert wurden - alle hatten ihren Spaß und es war eine sehr schöne Stimmung.
Sehr viele Ehepaare tanzten nun. Als Krönung bestellte ich beim Musiker noch eine Polonaise, wo alle fröhlich dabei waren.
Zu später Stunde gab es noch Käse -und Wurstplatten sowie einen Schweinskopf, wer probieren wollte, der konnte..
Der Servierwagen mit dem Sekt kam und da wußten wir, das alte Jahr neigt sich dem Ende.
Wir zählten die Zeit runter und dann begrüßten wir gemeinsam das neue Jahr.
Anschließend gingen wir hinaus, um unsere Wunderkerzen abzubrennen und pro Tisch hatte ich noch ein Tischfeuerwerk besorgt, was wir ebenfalls draußen zündeten.
Die Musik spielte bis ca. 1.30 Uhr, nach und nach verabschiedeten sich die Gäste unsere Gruppe zur Nachtruhe.
Die letzten Gäste plauderten mit mir bis ca. 2.15 Uhr.
Donnerstag, 01.01.2026 Hallstatt–Bad Ischl mit Neujahrskonzert
Die Nacht war kurz, aber wir verdrängten die Müdigkeit.
Jeder Gast hatte auf seinem Platz am Tisch einen Glückskäfer + eine Neujahrskarte vom Reiseunternehmen, außerdem erhielten alle einen Kalender mit sehr schönen Fotomotiven mit imposanten Reisezielen der Firma Eberhardt weltweit.
Darüber haben sich die Gäste sehr gefreut.
9.00 Uhr ging es los nach Hallstatt, nach ca. 40 Minuten Fahrzeit waren wir da - unterwegs gab ich noch einige Infos zu unseren heutigen Sehenswürdigkeiten.
Wir hatten Freizeit und liefen die Seestraße entlang ins Zentrum des weltweit bekannten Ortes.
Aus einem ehemaligen Fischerdörfchen, welches sehr lange nur auf dem Seeweg bzw. auf schmalen Pfaden erreichbar war, wurde ein von im Sommer täglich mit über 10.000 Tagestouristen überschwemmter Ort. Wie viele Orte in der Region kam Hallstatt durch die Salzgewinnung und den Handel zu Reichtum. Hallstatts Salzberg ist der weltweit älteste noch bewirtschaftete Bergbaubetrieb. Hallstatt und die Umgebung sind seit 1997 Unesco-Weltkulturerbe. Alle suchen die schönsten Fotomotive in den engen romantischen Gassen.
Der gesamte Ort wurde wurde in China im Maßstab 1:1 nachgebaut, nur seitenverkehrt. Nun kommen noch mehr Touristen aus der ganzen Welt, um auf dem Marktplatz zu stehen und Selfies zu machen.
Das Bergwerk Salzwelten mit der Seilbahn zum Skywalk ist bis zum Sommer wegen Umbauarbeiten geschlossen.
Auf den Skywalk, welcher einen einzigartigen Blick auf den historischen Ortskern, den See und die Region Dachstein gibt, führt entweder die Seilbahn oder ein alter Bergmannssteig ca. 300 Höhenmeter hinauf - für uns in der Zeit zu kurz.
Aber wir konnten in die evangelische Pfarrkirche und zur katholischen Pfarrkirche Maria mit einzigartiger Holzschnitzkunst, teils noch aus dem Mittelalter. Heute gibt es im Ort eine Fachschule, die sich stark mit Holz befasst und auch Bildhauerei lehrt, um diese alten Traditionen weiter zu geben.
Unbedingt gesehen haben muß man den Friedhof mit der Michaelskapelle und der darunter liegenden Krypta,dem sogenannten Beinhaus. Hier liegen ca. 1200 Totenschädel, die meisten von ihnen sind kunstvoll bemalt und mit Namen versehen. Da auf dem Friedhof Platzmangel herrschte, kamen bei Umbettungen die Schädel ins Beinhaus. Beinhäuser, sogenannte Karner gibt es in vielen Gegenden, doch hier ist weltweit der der einzige Ort, in dem von vielen Familien über Generationen hinweg die Schädel lückenlos vorhanden sind. Auch heute kann man sich per testamentarischer Verfügung im Familiengrab beisetzen lassen und nach 20 Jahren werden die Gebeine exhumiert und das Prozedere nimmt seinen Lauf- der zuletzt hinzugefügte Schädel stammt von 1995.
Die Zeit in Hallstatt war schnell vorbei, wir trafen uns 12.20 Uhr am Bus und fuhren zum Vorderen Gosausee.
Dort angekommen war Mittagspause, es gab Getränke zum Aufwärmen und wir konnten vom Berggasthof (leider geschlossen überm Jahreswechsel) aus die paar Schritte zum Aussichtspunkt laufen. Von dort aus gibt es einen herrlichen Ausblick zur verschneiten Bergkulisse am Dachstein. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit, sich am Ufer die Beine zu vertreten. Um den See zu Laufen benötigt man ca. 75 Minuten Zeit, aber das war für uns nicht zu schaffen. Winterfeste Kleidung ist natürlich vorteilhaft bei ca. 900m Höhenlage, hatten wir aber ja mit.
Unterwegs kurz in Gosau bei der Touristinfo zum WC-Stop gehalten, dann weiter nach Bad Ischl.
In der Nähe des Aufganges zur Kaiservilla hielt der Bus. Wer wollte, konnte sich noch etwas festlicher umziehen, dann war Freizeit. Die Gäste nutzten diese Zeit, zur Kaiservilla und zum Kaiserpark zu laufen bzw. machten einen Spaziergang durch den Kurort an der Esplanade entlang der Traun oder waren sogar im berühmten Cafe Zauner.
16.00 Uhr trafen wir uns am Kongress- und Theaterhaus im Zentrum des Ortes zum Neujahrskonzert.
Dies gestaltete das Salonorchester aus Bad Goisern mit einer Sopransolistin und einem Tenor.
Das grandiose Programm mit Stücken von Schrammel, Rossini, Lehar, Kalman und natürlich durfte auch Johann Strauß nicht fehlen- erzählte eine schöne Liebesgeschichte.
In der Pause gab es noch einen Neujahrssekt aufs Unternehmen Eberhardt. Ein sehr schöner Auftakt zum neuen Jahr.
Glücklich gings nach Hause und sofort zum letzten gemeinsamen Abendessen-heute 20.00 Uhr.
Freitag,02.02.2026 Heimreise
Ab 7.00 Uhr war Frühstück, der Chef ließ es sich nicht nehmen, uns noch einmal persönlich zu verabschieden.
Alle Gäste waren pünktlich am Bus und so konnten wir 9.00 Uhr auf die Heimreise starten.
Ich bedankte mich bei den Reisegästen für die super Pünktlichkeit und den absolut reibungslosen Ablauf.
Alle in der Reisegruppe wurden mitgenommen, es war ein sehr angenehmes Miteinander.
Eine sehr eine unkomplizierte und auch lustige Gruppe - mir hat es sehr große Freude bereitet und vielleicht sieht man sich mal auf einer anderen Reise wieder.
Für die erste Fahrtstrecke hatte ich mir noch ein Quiz mit Fragen zur besuchten Urlaubsregion vorbereitet und jeder Gast erhielt für das richtige Beantworten der Frage einen Preis (paar Preise hatte ich vom Hotel erhalten sowie die anderen von Zuhause mitgebracht) - das machte allen sehr viel Freude.
An der Raststätte Donautal-West war unsere erste Pause, dort erwarteten wir Gäste aus Bad Füssing. Heute war leichtes Schneetreiben, so das die Zubringerfahrzeuge etwas später eintrafen. Uns wurde aber nicht langweilig, da an der Raststätte die WC`s gesperrt waren (kein Wasser) und da mußten diverse Lösungen gefunden werden (später waren diese wieder freigegeben). Also ging es leicht verspätet weiter Richtung Heimat.
Es waren sehr viele Busse Richtung Sachsen unterwegs - so war in den geplanten Pausen wenig Zeit für die Toilettenbenutzung.
Hier wurde unkonventionell geholfen, so das wir noch etwas Zeit aufholten.
Die Transferausstiege klappten alle perfekt und so kamen wir nur leicht verspätet in Dresden an.
Ein ganz großes Lob unserem Busfahrer Daniel für seine angenehme Fahrweise und seine Ruhe und Gelassenheit, welche er ausstrahlt.
Das Salzkammergut besitzt außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt und auch Salzburg ruft nach Wiederkehr.
Es hat mir viel Freude gemacht, wir hatten Spaß miteinander, eine richtig gute Zeit.
Momente und Eindrücke, welche bleiben.
Wir haben in der kurzen Zeit viel gesehen - es war einfach wunderschön.
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