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Reisebericht: Rundreise Kärnten - rund um die Region am Wörthersee

12.05. – 18.05.2013, 6 Tage Rundreise mit Velden - Klagenfurt - Burg Hochosterwitz - Nationalpark Nockberge - Wörthersee

Reisebericht von Günter LöweAm ersten Reisetag starteten wir pünktlich vom Flughafen Dresden. Nach weiteren Zustiegen und Fahrerwechsel am Parkplatz Neuenkirchener Wald erreichten wir pünktlich den letzten Zustiegsort Münchberg. Bei strömendem Regen ging es dann über München und Salzburg auf die Tauernautobahn. Erstaunt registrierten wir beim Verlassen des Katschbergtunnels die völlig veränderten Wetterverhältnisse südlich des Hauptalpenkammes. Strahlender Sonnenschein begrüßte uns im Bundesland Kärnten. Gegen Abend erreichten wir unser Hotel Sille in Reifnitz am Wörthersee, wo wir sehr herzlich empfangen wurden.

Am zweiten Tag brachte uns der Bus bei strahlendem Sonnenschein zunächst nach Maria Wörth. Sehr fotogen zeigte sich das Ensemble Winterkirche, Sommerkirche und Karner. Weiter ging es die Süduferstraße entlang nach Velden, wo wir zunächst das „Schloss am Wörthersee" aufsuchten, nach umfangreichem Umbau heute ein Hotel der gehobenen Klasse.
Eine sehr nette Mitarbeiterin des Hotels erzählte uns einiges über die Geschichte des Hauses. Dabei erfuhren wir auch, dass man das preiswerteste Zimmer „schon" für etwa 250 Euro pro Nacht buchen kann. Nach oben sind die Preise offen. Das Casino darf man betreten, wenn man 27 Euro löhnt. Dafür kann man einen Chip zu 30 Euro einlösen, den man dann auch verspielen darf. Wir haben unserem Glück nicht getraut und begaben uns zur Bushaltestelle. Auf der Norduferstraße entlangfahrend machten wir in  der Nähe des Schrotturmes unsere Mittagspause, bevor wir dann den Parkplatz in Klagenfurt erreichten. Jugendstiltheater, Wörtherseemandl, Lindwurm und Landhaus waren einige unserer Anlaufpunkte beim Stadtbummel. Der berühmte Wappensaal war leider geschlossen, wenigstens konnten wir uns in den kleinen Wappensaal schmuggeln.
Bei unserem nächsten Ziel, der Festung Hochosterwitz, standen wir vor verschlossenen Toren. Wegen eines Felssturzes und des langen Winters waren die notwendigen Bauarbeiten noch nicht beendet. Eine wegen eines Verkehrsunfalles gesperrte Straße zwang uns zu einem Umweg über St. Veit. Die S37 und die A2 nutzend erreichten wir Minimundus, wo wir uns über den ausgefallenen Besuch von Hochosterwitz  vortrefflich trösten konnten.

Am dritten Tag fuhren wir über steile Straßen dem Loibltunnel entgegen mit dem Vorsatz, Slowenien zu besuchen. Von dort ging es hinab ins Tal der Save. In Selo besuchten wir einen Vorzeigebauernhof, wo man uns mit einer Jause gut bewirtete.
Der Kurort Bled bot uns dann als besonderes Highlight eine Fahrt mit dem Plettenboot zur Insel im Bleder See. Es wird ein ewiges Geheimnis bleiben, wer an der Wunschglocke in der Inselkirche seine Wünsche zum Ausdruck brachte. Den Rückweg zum Hotel legten wir dann auf der Autobahn durch den ca. 8km langen Karawankentunnel zurück. Dieser wurde erst 1991 dem Verkehr übergeben und erleichtert seitdem wesentlich den Alpenübergang.

Wegen Schlechtwetterprognosen für die zweite Wochenhälfte fuhren wir einen Tag früher als geplant nach dem Nationalpark Nockberge. Über Feldkirchen und Ebene Reichenau erreichten wir die östliche Mautstation. Nach steilem Anstieg legten wir am Windebensee die erste Fotopause ein. Nur wenige Minuten später hielt unser Bus an der Glockenhütte auf der Schiestelscharte, dem ersten Scheitelpunkt der Nockalmstraße. Von dort Schussfahrt ins Tal vorbei am urigen Karlbad und wieder steil hinauf  zur Eisentalhöhe, dem zweiten Scheitelpunkt und gleichermaßen auch höchstem Punkt der Nockalmstraße. Im Blockhausladen erfuhren wir Wissenswertes über die heimische Pflanze Speik. Nach einer Mittagspause kurz vor Innerkrems erreichten wir bei Kremsbrücke das Liesertal und wenig später die kleine Stadt Gmünd. Dort besuchten einige Interessierte das Porsche-Museum. Ein Großteil unserer Gäste sah sich auf dem langen Straßenmarkt um. Vorbei am Millstätter See
erreichten wir das Gegendtal mit Feldsee und Afritzsee. Ortsnamen wie Einöde verweisen auf die einstige Abgeschiedenheit dieses Tales, welches heute wegen seiner stillen Seen vor allem zum Familienurlaub einlädt. Über A10 und A 2 erreichten wir dann auf der Süduferstraße unser Hotel in Reifnitz.

Am fünften Tag meinte es Petrus nicht gerade gut mit uns. Bei Regenwetter fuhren wir über Villach und an Spittal vorbei ins Mölltal, wo wir an mehreren Punkten erfahren konnten, welch gewaltige Energiemengen durch die Wasserkraft der Gebirgsseen erzeugt werden können. Beeindruckt haben uns auch die Anlage der Reisseckbahn und die Viadukte der Tauernbahn. An Winklern vorbeifahrend erreichten wir Heiligenblut, wo wir uns vor dem Regen in die Kirche flüchten mussten. Nach einem Fotostopp am Jungfernsprung und der Überquerung des Iselbergpasses erreichten wir am zeitigen Nachmittag die Osttirolmetropole Lienz. Leider wurde durch den ständigen Nieselregen unsere Erwartung über das beschauliche Städtchen getrübt. Nach einem Abstecher zum Weißensee erreichten wir über das Gailtal und die Autobahn nördlich des Wörthersees schließlich unser Hotel in Reifnitz.

Mit freundlichem Wetter begann der sechste Reisetag, an welchem wir über die A 2 in Richtung Steiermark fuhren. Eine Führung durch das Gestüt in Piber wurde exzellent von Daniela begleitet, die uns viel Wissenswertes über die Zucht der Lipizzaner erzählte. Wenige Kilometer weiter besichtigten wir die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Kirche in Bärnbach. Über die Schilcherstraße erreichten wir schließlich Deutschlandsberg, wo wir auf die Steirische Weinstraße abbogen. Ein Abstecher nach dem hoch in den Bergen gelegenen Weinort Kitzeck fiel leider dem plötzlich einsetzenden starken Regen zum Opfer. Über die A9 vorbei am Flughafen Graz und d die A 2 bis Klagenfurt fahrend erreichten wir unser Hotel.

Während der Heimreise am siebenten Tag strahlte wieder die Sonne.

Bildergalerie zur Reise

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