Reisebericht: Breslau und Krakau - die Königsstädte Südpolens

19.04. – 24.04.2016, Städtereise in Südpolen mit dem Reisebus: Breslau mit Dominsel, Rynek und Aula Leopoldina - Freilichtmuseum in Oppeln - Krakau mit Marienkirche, Wawel und Jüdischem Viertel Kazimierz - Wieliczka mit Salzmine und Chopin-Konzert zubuchbar

Lebendige Kultur, faszinierende Geschichte und pulsierendes Leben mit einer herzlichen Gastfreundschaft.

Dienstag, den 19.04.2016 (Hinfahrt)


polen

Da alle Gäste schon früher an der ersten Abfahrtstelle in Chemnitz waren,  sind  wir  schon
20 Minuten früher mit dem modernen und bequemen Bus der Eberhardt TRAVEL
Partnerfirma, dem  Pirnaer Reiseservice um 06:25 Uhr Richtung Flughafen Dresden
abgefahren.

Busfahrer unter Tage ohne Bus


Unser freundlicher und hilfsbereiter Busfahrer Frieder fuhr die gesamte Strecke
stets umsichtig und sicher.
Wir fühlten uns wohl an Bord.
Unser Reiseleiter Gerd zeigte uns während der Fahrten auf den Autobahnen einige
interessante Reise- und Dokumentarfilme über Krakau, Breslau Schlesien und das
Riesengebirge und erzählte uns einiges über Land und Leute.

Unterwegs stiegen noch Gäste am Autorasthof Siebenlehn ein. Um 07:30 Uhr erreichten wir
den letzten Einstiegspunkt dem Halteplatz für Reisebusse am Flughafen Dresden.
Nach einer Kaffeepause und nachdem alle Gäste an Bord waren fuhren wir mit spürbarer
Vorfreude nach Südpolen ab.

Auf dem Weg nach Polen


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In Polen machten wir um 10:00 Uhr eine  Kaffeepause an einem Rasthof mit einer BP
Tankstelle, sauberen Toiletten, Bankautomat, Wechselstube und einem Lebensmitteladen.Um 12:00 Uhr legten wir an einer Autobahnraststätte zwischen Breslau  und Krakau eine
Mittagspause mit einem Imbiss aus der Bordküche ein.

Bei unserer letzten Pause auf einer Raststätte ca. 70 Km vor Krakau, überraschten uns
unser Reiseleiter mit einer „polnischen Begrüßungs-Einlage" in Form von Kabanossi
Würstchen, einem Zubruwka Bisongras-Wodka und Kruwki Sahnebonbons.

Gegen 15:45 Uhr erreichten wir nach einer  angenehmen und flotten Fahrt unser Hotel PURO in Krakau

Nachdem wir die modernen Zimmer mit einer interessanten Technik bezogen haben erkundeten einige von uns bereits die Altstadt oder das große Einkaufzentrum zwischen dem PURO Hotel und dem Hauptbahnhof besucht.

Um 19:00 Uhr hatten wir gemeinsam unser erstes polnisches Abendessen im Hotel Restaurant.

Barbican in Krakau


Danach unternahm unser Reiseleiter einen Abendbummel durch zum romantisch erleuchteten Marktplatz von Krakau, dem größten in Europa und UNESCO Weltkulturerbe.

Rynek bei Nacht


polen


polen

Der Rynek von Krakau sieht schon auf Fotos eindrucksvoll aus aber in Wirklichkeit verschlägt er einem den Atem.Marienkirche bei Nacht

Um 21:00 Uhr kehrten wir sichtlich beeindruckt ins Hotel zurück.

Mittwoch, den 20:04.2016


polen

Nach einem sehr reichhaltigen und schmackhaften Frühstücksbuffet im Hotel begann um 08:30 Uhr unsere Stadtführung durch die Altstadt von Krakau mit unserer sehr guten Stadtführerin Ella.

An der Rezeption verteilte Christian, ein Kollege von Ella, Audio Guides an uns, so dass wir die interessanten Ausführungen von Elle sehr gut durch die Kopfhörer hören konnten

Stadtführung durch Krakau


Die Stadtführung ging am Barbican vorbei, durch das Florian Tor in die Florianska Straße bis zum auch bei Tag faszinierenden Rynek.
Rynek von Krakau
Dann gingen wir durch die Tuchhalle am Theater vorbei in die beeindruckende Kathedrale.

Tuchhalle auf dem Rynek


Wir besichtigten die alte Hl. Kreuzkirche und Franziskanerkirche, der Lieblingskirche des polnischen Papstes Johannes von außen.

Universität von Krakau


Danach statteten wir der ältesten Universität Polens einen Besuch ab.

Marienkirche von Krakau


Pünktlich um 11:30 Uhr waren wir am Gruppeneingang der Marienkirche um als erste um 11:40 Uhr eingelassen zu werden und in den vorderen Bankreihen direkt am Altar in der Kirche Platz zu nehmen.

In der Marienkirche


So konnten wir ganz aus der Nähe die Öffnung des wunderbaren Veit Stoß Altars durch eine Nonne um exakt 11:50 bewundern.

Veit Stoß Altar in der Marienkirche


Danach gingen wir wieder auf den Platz neben der Marienkirche um den Trompetenstoß durch den Turmbläser von Turm der Marienkirche um exakt 12:00 Uhr zu verfolgen.

Winken zum Turmbläser


Nach diesen ersten Kultur- und Geschichtserlebnissen hatten wir von 12:05 bis 13:45 Uhr Zeit die vielen gemütlichen Cafés oder urigen Gaststätten auf dem Rynek bei einer individuellen Mittagspause zu genießen.

Pferdedroschke auf dem Rynek


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Um 13:45 trafen wir uns wieder neben der Marienkirche und machten einen gemütlichen Spaziergang vom Rynek zur Königsburg Wawel, wo wir um 14:10 Uhr ankamen.

Königsburg Wawel in Krakau


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Ab 14:15 Uhr haben wir diese gewaltige Burganlage mit Erklärungen durch Ella besichtigt.

Wawel Burganlage


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Zunächst gingen wir in die prunkvolle   Kathedrale. Und von 15:10 – 16:10 Uhr machten wir einen Rundgang durch die prachtvoll eingerichteten Räume des Schlosses.

Schloss auf dem Wawel.


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Nach den Besichtigungen gingen 8 Gäste mit Ella in die Krypta und unser Reiseleiter machte mit den übrigen 16 Gästen einen Spaziergang durch den Wawel zur Aussichtsplattform an der Weichsel bei dem feuerspeienden Drachen am Ufer.

Danach gingen wir gemeinsam über den Rynek zurück zu Hotel.

Altstadt von Krakau


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Um 18:30 Uhr trafen sich 13 von uns an der Rezeption um mit Christian ein Chopin Klavier Konzerts in einem Palais in der Nähe des Rynek zu besuchen.

Unser Reiseleiter traf sich um 19:15 Uhr mit einigen an der  Rezeption zum Spaziergang auf dem Rynek.

Restaurant Wesele auf dem RynekAb 19:30 Uhr hat er dort einen Tisch in dem typisch Krakauer Restaurant Wesele (Hochzeit) für uns reserviert.

Abendessen im Wesele


Um 20:10 Uhr stießen noch die Konzertbesucher zu uns und wir hatten einen sehr gemütlichen Abend mit einem echt polnischen Essen mit Zurek Suppe, Bigos und Pierogi.

Folkloregruppe im Wesele


Als Überraschung hat unser Reiseleiter auf Einladung von Eberhardt TRAVEL einen  tollen Auftritt einer Folkloregruppe aus Krakau nach dem Essen organisiert.

Glücksbringer Laykonik


Die gute Gruppe zeigte uns den typischen Krakowiak Tanz in Original-Trachten sangt schwungvolle Krakauer Volkslieder und eine  polnischen Symbolfigur, der Laykonik (Tatarenreiter mit Streitkolben) wünschte uns durch die  Berührung mit dem Streitkolben auf die Schulter viel Glück und Gesundheit.

Gegen 21:30 Uhr kehrten wir beschwingt über den Rynek zum PURO Hotel zurück.

Donnerstag, den 21.04.2016


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Ab 07:00 Uhr gab es wieder das gute Frühstücksbuffet im PURO Hotel.

Salzbergwerk Wieliczka


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Um 09:00 Uhr war Abfahrt zum UNESCO Weltkulturerbe, dem einzigartigem Salzbergwerk Wieliczka.

Im Salzbergwerk Wieliczka


Gegen 09:30 Uhr fuhren wir mit dem Bergwerkaufzügen unter Tage zunächst auf 70 Meter Tiefe. Dort hatten wir eine außergewöhnlich interessante Führung mit dem Bergführer Marek durch das faszinierende Salzbergwerk bis auf 110 Meter unter der Erde.

Salzkapelle Sw. Kinga


In der großen und faszinierenden Kapelle Sw. Kinga, die ganz aus Salz gebaut ist, wurde von der EHT Gruppe - zur Überraschung und Freude der der vielen internationalen Gäste - das Steiger Lied von uns gesungen.

Eberhardt TRAVEL Chor von Wieliczka


Es gab viel Applaus der übrigen Besucher aus der ganzen  Welt.Nach dem einmaligen Erlebnis fuhren wir um 12:10 Uhr zurück zum PURO Hotel nach Krakau, wo wir um 13:00 Uhr ankamen

Um 14:00 Uhr trafen sich einige von uns mit unserem Reiseleiter, um mit seiner Hilfe im Shoppingcenter gegenüber vom Hotel PURO einige polnische Spezialitäten wie Kabanossi Würste, Wodka, Pflaumen in Schokolade und Kruwki Bonbons einkaufen

Franziskanerkirche in Krakau


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Um 14:30 Uhr trafen sich 18 Personen aus unsere  Reisegruppe um mit dem die  Franziskanerkirche mit Kloster zu besuchen und diese von innen zu besichtigen. Diese mystische Kirche konnten wir bei der Stadtführung am Vortag nur von außen sehen.

In der Franziskanerkirche


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Als musikalische Zugabe hat Gerd das „Ave Maria" aus seiner mobilen Lautsprecheranlage in der einzigartigen Stimmung der wenig beleuchteten Kirche mit seinen farbenfrohen großen Jugendstilfenstern gespielt.

Um 16:00 Uhr war Abfahrt des Buses vom PURO Hotel mit 6 Gästen und Ella nach Kazimierz.

Um 16:10 Uhr stiegen die 18 Gäste,  die die Franziskanerkirche besucht haben, vereinbarungsgemäß an einer Bushaltestelle in der Nähe der Franziskaner Kirche in den Bus ein.

In Kazimierz


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Danach ging es gemeinsam in das geschichtsträchtige und erlebnisvolle jüdische Viertel von Krakau.

Jüdisches Viertel Kazimierz


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Von 16:20 bis 17:45 Uhr machte Ella mit uns eine Führung durch Kazimierz.

Alte Synagoge in Kazimierz


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Wir gingen zunächst durch die Altstadt, am jüdischen Friedhof vorbei,  durch enge Gassen zum jüdischen Markt.

In einer Synagoge in Kazimierz


Danach Besichtigten wir mit interessanten Erläuterungen von Ella einen Synagoge im Kulturzentrum von Innen.

Klezmers Hois.


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Um 18:30 Uhr hatten wir als schönen Abschluss des Besuches Kazimierz ein schmackhaftes jüdisches Abendessen im jüdischen Restaurant Klezmer Hois, einem ehemaligen Badehaus.

Abenessen im Klezmer Hois


Nach dem Essen gab es echte Klezmer Musik Konzert von einem ausgezeichneten Trio mit einer au0ßergewöhnlich guten Sängerin und zum Abschluss spielte ein anders sehr gutes Trio jüdische Volksmusik. 

Geigerin mit lauschendem Herrn


Gegen 21:00 Uhr fuhren wir nach diesem einmaligen Erlebnis  mit dem Bus zum Hotel zurück und kamen gegen 21:20 Uhr dort an.

Freitag, den 22.04.2016


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Nach dem letzten Frühstücksbuffet im Hotel PURO hieß es Abschied nehmen von Krakau. Wir packen unsere Koffer in den Bus und fuhren um 08:30 Uhr zu unserem nächsten Reiseziel, nach Opole in Niederschlesien.

Natur-Freilichtmuseum in Opeln


Nach einer flotten Fahrt kamen wir pünktlich um 11:00 Uhr an unserem ersten Besichtigungspunkt in Opeln (Opole), dem Freilichtmuseum mit einem authentischen, alten Dorf aus Schlesien an.

Im Freilichtmuseum


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Die Holzhäuser wurden aus verschiedenen Teilen Schlesiens dort, in einem Areal mit alten Obstbäumen und Wiesen, aufgebaut.

Die Wassermühle


Nach einer WC Pause im Freilichtmuseum führte uns unser örtliche Führer Eryk Latala von 11:15 bis 12:45 durch das Dorf mit originellen Gebäuden und interessanten Häusern.

Die Holzkirche


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Es war wahrlich eine wunderbare Zeitreise in die Geschichte und das Landlebens Schlesiens vor 100 Jahren. Wir hatten sogar eine Schulstunde in der alten Holzschule mit seinem 100-jährigen Klassenzimmer.

In der schlesischen Schule


Die polnische Lehrerin erzählte und einiges über die Schule und die Schüler in Schlesien letzten 50 bis 100 Jahren auch die Geschichte mit den Eselsohren.

Das mit dem faulen Esel


Der „strenge Lehrer Gerd" prüfte unser Wissen über Polen und es gab einen Klapps mit den Rohrstock wenn man etwas nicht wusste und eine Belohnung bei richtig beantworteten Fragen.

In der schlesischen Dorfgaststätte Stary Dom


Danach hatten wir um 13:15 Uhr ein typisches schlesisches Mittagessen in der urigen Dorf-Gaststätte Stary Dom (Altes Haus) in kleinen Dorf Domecko was wörtlich übersetzt auch altes Häuschen bedeutet.

Wir erlebten Schlesien pur bei einer deftigen Kartoffelsuppe und hausgemachten Rouladen mit Kartoffeln und Rotkraut.

Konzert Centrum von Opole


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Danach fuhren wir wieder die 15 Km nach Opole zurückStadtführung durch OpoleU
m 14:25 Uhr kamen wir dort am  Busparkplatz des Kongress- und Konzertzentrums an und machten mit Eryk eine Stadtführung durch die schön restaurierte Altstadt von Opole.

Rynek von Opeln


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Über den Rynek mit seinem gewaltigen weißem Rathaus zum Dom aus Ziegelsteinen.

Dom zu Opeln


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Den eindrucksvollen Dom haben wir mit fundierten Erläuterungen durch Eryk auch von Innen besichtigt.

Im Dom zu Opole


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Nach dem sehr interessanten und erlebnisvollen Aufenthalt in der noch sehr „deutschen Stadt" Opeln,  in der uns unsere Reiseleiter Gerd seinen ganz besonderen romantischen Ort an der Oder gezeigt hat, fuhren wir um 15:45 Uhr weiter nach Breslau.

Der romantische Platz unseres Reiselieters an der Oder


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Nach einer reibungslosen Fahrt auf der neuen Autobahn - glücklicherweise waren nur auf der anderen Seite  zwei kilometerlange Staus - kamen wir gegen 18:00 Uhr am Hotel Sofitel in Breslau an.

Idylle in Bresalu


Das 5 Sterne Hotel übertraf alle unsere Erwartungen und es liegt nur 200 m vom Marktplatz (Rynek) entfernt.

Rynek  von Breslau


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Auf dem Breslauer Rynek den viele von uns als noch schöner und gemütlicher als den berühmten Rynek von Krakau beurteilt haben, herrschte an dem Freitagabend ein buntes und quirliges Leben bei Sonnenschein.

Traditionsgaststätte Pod Fredera


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Die Gaststätten waren restlos ausgebucht und unser Reiseleiter musste alle seine Beziehungen spielen lassen, um für uns doch noch zwei schöne Tische in der Traditionsgaststätte Pod Fredera auf dem Rynek, direkt neben dem sehenswerten Rathaus, zu reservieren.

Abendessen im Restaurant Pod Fredera


Dort hatten die meisten von uns von 19:00 bis 20:30 Uhr ein wunderbares Abendessen mit polnischen Gänse- und Entenbraten und schlesischen Klößen und gekochtem Sauerkraut mit Pilzen.

Norwegische Reisegruppe


Vor uns saß eine große Reisegruppe aus Norwegen.

Wir hatten zusammen viel Spaß an der norwegisch deutschen Zusammenkunft,an dem aber nicht ausschließlich die Wodkas schuld waren.

Nachtbummel durch den Rynek


Nach einer sehr ausgelassenen Bummel durch den schön beleuchteten Rynek kehrten wir gegen 21:30 Uhr ins Hotel zurück.

Einige von uns stürzten sich in das pulsierende Nachtleben von Wroclaw.

Samstag, den 23.04.2016


Noch beschwingt vom Erlebnis des Vorabends genossen wir ab 07:00 Uhr - einige allerdings erst ab 08:30 Uhr - das ausgezeichnete und sehr reichhaltige 5-Sterne Frühstücksbuffet im Sofitel.
Danach stiegen wir um 09:00 Uhr in dem vor dem Hotel wartendem Bus und unternahmen eine sehr abwechslungsreiche  Stadtrundfahrt durch die Außenbezirke von Breslau.
An der Oder entlang fuhren wir zur Jahrhunderthalle, einem UNESCO Weltkulturerbe.

Jahrhunderthalle in Breslau


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An diesem sehr eindrucksvollen und nach über 100 Jahren immer noch architektonisch einzigartigen Kuppelbau, machten wir 30 Minuten Pause, um mit Erklärungen von Grzegorz auch die Parkanlagen um die Jahrhunderthalle zu bewundern.

Stadtführung in Breslau


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Danach fuhren wir zurück in die Innenstadt zum alten Opernhaus mit seiner eindrucksvollen Fassade  und machten von dort ab 10:30 Uhr eine Stadtführung zum Rynek.

Rynek mit Rathaus


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Am berühmten  Rathaus ging es zur Universität mit seinen prachtvollen Barock Festsälen.

Festsaal der Universität


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Weiter gingen wir an der alten Markthalle vorbei zur Sand und Dom Insel.

Dom Insel mit Dom


Den gewaltigen und eindrucksvollen Breslauer Dom auf der Dom Insel, haben wir mit interessanten Erläuterungen durch Grzegorz, ausgiebig von innen besichtigt.

Im Dom zu Breslau


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Die Stadtführung mit Grzegorz haben wir am Dom beendet und hatten nach so viel deutsch/polnischer Kultur und Geschichte von 12:30 - 14:15 Uhr Zeit zur freien Verfügung bzw. einem Mittagsimbiss.

Schifffahrt auf der Oder


Um 14:30 Uhr hieß es Schiff ahoi. Wir machten eine  lustige Schifffahrt auf einem Ausflugsdampfer auf der Oder, die unser Reiseleiter für uns vorbereitet hat.
Bis 15:30 fuhren wir mit dem Oderschiff von der Sandinsel zum Breslauer Zoo und zurück.

Dabei konnten wir viele interessanten Gebäude und Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus bestaunen.

Auf dem Oderschiff


Nach diesem erlebnisreichen Sonderprogramm machten wir mit unseren  Reiseleiter Gerd einen Spaziergang zurück zum Hotel.

Einige von uns konnten sich aber den Verlockungen der viele Straßencafés auf Rynek nicht widerstehen und kehret dort ein.
Von 16:00 – 18:45 Uhr hatten wir genügend Zeit zur freien Verfügung, um die wunderbare Altstadt von Breslau auf eigene Faust zu erkunden.

Ein Breslauer Zwerg


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Einige nutzten auch diese Zeit um bei Ihrem Bummel beim Wettbewerb den unser Reiseleiter ausgelobt hat weiterzumachen und ein Falsche polnischen Zubrowka Wodka zu gewinnen.

Die Aufgabe war, möglichst viele der kleinen Zwerge-Figuren aus Bronze, die in der ganzen Altstadt an den Häusern oder auf den Wegen herumstanden, zu fotografieren.

Ein lebendiger kleiner Zwerg


Die Zwerge wurden in der Zeit des Kriegsrechts in Polen in den Jahren 1981 - 1983 als Form des Widerstands mit Freiheitsbotschaften von mutigen Studenten heimlich über Nacht  in der Innenstadt aufgestellt.

Sie gelten heute als besondere Sehenswürdigkeiten von Breslau und Ihre Zahl ist inzwischen auf über 360 gewachsen.Der die meisten Fotos von den unterschiedlichen Zwergen gemacht hat, hat gewonnen.    

ie Sieger waren ein Paar mit 77 Zwergen.Auch während der gesamten Reise führte Gerd 8 Reise Quizze mit Fragen zu den Sehenswürdigkeiten bzw. über Polen durch. Dabei gab es einen kleinen Wodka zu gewinnen

Panorama Rundbild Raclawice


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Um 16:30 Uhr trafen sich einige von uns um mit unserem Reiseleiter um das Rundgemälde Panorama Raclawice zu besichtigen.

Das eindrucksvolle Gemälde das durch seinen besondere Maltechnik einen 3-D Effekt hat stellt die Schlacht von polnischen Bauern unter dem Nationalhelden Tadeusz Kosciuszko gegen einen gut ausgebildete russische Armee am 04.04.1794 dar und hat eine  Länge von 142 Metern und eine Höhe von 12 Metern.

Das Gebäude des Panorama Raclawice


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Das Gemälde ist in einem extra dafür gebauten Rundgebäude ausgestellt.
Gegen 18:45 Uhr gingen wir zusammen vom Hotel zum Abendessen im historischen Gasthaus Lemberger Stuben auf dem Rynek.

Rynek bei Nacht


polen


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Dort hatten wir von 19:00 bis 21:00 Uhr unser letztes polnisches Abendessen der Reise durch Südpolen und seinen Königsstädten.

Einige konnten sich dem Charme der Samstagnacht auf dem Breslauer Rynek noch nicht entziehen und haben noch einen Bummel gemacht. Nur der Busfahrer und der Reiseleiter gingen an diesem Abend etwas früher zu Bett!

Sonntag, den 24.04.2016 (Rückfahrt)


Nach dem tollen Frühstücksbuffet mussten wir leider Abschied von Breslau nehmen und uns Auf den Heimweg nach Deutschland machen.

Gegen 08:25 Uhr war Kofferpacken in den Bus vor dem Hotel und um 08:30 Uhr war Abfahrt nach Dresen.

Aber es wäre keinen richtige Eberhardt TRAVEL Reise wenn die Reisemacher nicht noch vorher ein einzigartiges Abschlusserlebnis eingebaut hätten.

Wir fuhren deshalb,  nicht wie bei der Hinfahrt direkt die Autobahn entlang nach Görlitz, sondern legten zunächst einen Zwischenstopp in Schweidnitz ein um dort die außergewöhnlich interessante Friedenskirche - einem UNESCO Weltkulturerbe - zu besichtigen

Friedenskirche zu Schweidnitz


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Wir kamen um 09:40 Uhr am Parkplatz neben der Kirche in Schweidnitz an.

Da dort an Sonntagen stets von 10:00 bis 11:00 Uhr seit dem 15 Jahrhundert ununterbrochen ein evangelischer Gottesdienst in dem Land mit 95 Katholiken stattfindet, konnten wir die Friedenskirche nicht sofort besichtigen.

Wir machten deshalb zunächst einen Spaziergang durch den alten Friedhof um die Kirche herum.Leider waren an diesem Sonntagvormittag auch das Hotel mit Gaststätte und das Café somit auch alle Toiletten an der Kirche geschlossen.

Rynek in Schweidnitz


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So machten wir uns auf dem Weg zum 800 m entfernten Marktplatz von Schweidnitz, wo einige Cafés und auch ein Supermarkt bereits geöffnet hatten.

In der Friedenskirche


Von 11:10 – 11:40 Uhr konnten wir endlich die sehr sehenswerte und einmalige Holzkirche mit einer Fachwerkfassade und einer prachtvollen Barock Inneneinrichtung besichtigen.

Barocke Inneneinrichtung der Friedenskirche


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Durch eine Lautsprecherpräsentation in deutscher Sprache erfuhren wir alles Wichtige über die Geschichte, die Bauweise und die Bedeutung dieses einmaligen ev. Gotteshauses und einer der 3 Friedenskirchen in Schlesien erfahren.

Die Lautsprechererklärungen wurden durch ein Orgelkonzert auf der dort vorhandenen alten Orgel von einer CD beendet.

Wir waren uns alle einige, dass es ein schöner Reiseabschluss war und sich das Warten gelohnt hat.

Schweidnitz einen heute typische polnische Stadt.


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Mit der zusätzlichen Besichtigung der Altstadt von Schweidnitz hatten wir die Gelegenheit neben den vorher besuchten bedeutenden Großstädten und Tourismusorten, auch eine normale polnische zu sehen.

Somit haben wir auch das „normale" aber spürbar aufstrebende Polen außerhalb der touristischen Reisewege kennengelernt.Nach diesem Kulturerlebnis fuhren wir von Schweidnitz Richtung Dresden ab.

Aber nicht um den direkten Weg auf die Autobahn bei Legnica zu nehmen, sondern eine schöne Panoramafahrt auf den Landstraße durch das Riesengebirge nach Hirschberg zu machen.

Unser Busfahrer und unser Reiseleiter hatten nämlich noch eine Zugabe auf Lager.

Wir machten keine planmäßige Mittagspause mit Imbiss aus der Bordküche unterwegs sondern legten stattdessen einen Zwischenstopp bzw. unsere Mittagspause in Hirschberg ein.

Rynek von Hirschberg


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Um 13:15 Uhr kamen wir  an einem Bus-Parkplatz in Hirschberg, 200 m vom Rynek entfernt, an.
Von 13:15 – 14:30 Uhr nach dem wir die Altstadt und den Rynek von Hirschberg besichtigt haben, kehrten die meisten von uns in die typischen Riesengebirgsgaststätten ein um als Mittagessen nochmals die leckeren Pierogi oder eine andere schlesische Spezialität zu genießen.

Altstadt von Hirschberg


Um 14:35 Uhr hieß es aber dann endgültig Abschied von Polen zu nehmen.

Nach einem Fotostopp bei guter Panoramasicht auf die Schneekoppe ca. 20 Km hinter Hirschberg, fuhren wir auf Landstraßen durch typische Orte und schöne Landschaften vorbei nach Görlitz auf die Autobahn.

Panoramablick auf die Schneekoppe im Riesengebirge



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Nach einer Pause von 16:30 – 16:34 Uhr an der Autobahnraststätte Bautzen erreichten wir bereits um 17:10 Uhr den Flughafen Dresden - wo die auf früher bestellten Transferfahrzeuge - bereits warteten.

Um 17:50 war Ankunft in Siebenlehn und um 18:25 kamen wir an der Endstation unserer Reise in  Chemnitz an.

Reisegruppe auf dem Rynek in Krakau



Gemeinsam haben wir eine erlebnisreiche Reise in das für die meisten von uns  unbekannte Polen unternommen.

Mit der Rundreise durch Südpolen haben wir ein besonders interessantes Stück dieses aufstrebenden Landes besucht und waren sehr positiv von Polen überrascht.

Wir sind bei unsere schönen Städte-, Erlebnis- und Kulturreise auf den Spuren der bewegten deutsch-polnischen Geschichte gewandelt und haben mit Krakau, Opeln und Breslau historische, aber lebendige Städte zugleich besucht.

Während der gesamten Reise haben wir die lebendige Geschichte, erlebbare Kultur, und besonders herzliche Menschen Polens bewundert.Unsere Ausflüge und Stadtrundgänge führten uns zu faszinierenden Sehenswürdigkeiten wie dem Salzbergwerk Wieliczka, dem jüdischen Viertel Kazimierz, der Friedenskirche in Schweidnitz und zu vielen Kulturschätzen – viele  davon UNESVCO Welterbe.

Unsere Fahrten führten uns durch malerische Orte und herrliche Naturlandschaften Landschaften Schlesiens und des Riesengebirges.

Reiseleiter Gerd Przybyla sagt Danke




Unsere Reisegruppen waren geprägt von positiv denkenden und toleranten Menschen und es herrschte immer eine gute Stimmung. Wir hatten fast nur gutes Wetter und haben viel gesehen und erlebt.

Dabei hat unser Reiseleiter viele Programmpunkt, die nicht Bestandteil des gebuchten Reiseprogramms waren, zusätzlich einige davon als kostenlose Eberhardt TRAVEL Überraschung durchgeführt.

Ganz nach dem Motto: "wenn Engel reisen" hatten wir mit dem Wetter während der gesamten Reise Glück! 

Freiberg, den 01. Mai 2016

Gerd Przybyla
Eberhardt TRAVEL Reiseleiter

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Hallo Gerd,
danke für den schönen Bericht und die vielen gelungenen Bilder, da hätten wir uns ja fast eigenes Fotografieren sparen können. aber vieleicht gibt es doch ein paar, die die Galerie vervollständigen könnten, dazu ggf. später.
für heute Grüsse aus EF
Wolfram & Karin

Männel, Wolfram
24.05.2016

Lieber Herr Przybyla, wir freuen uns über die schönen Fotos und Ihre tolle Zusammenfassung zu unserer Reise. Es waren sehr schöne Tage, auch dank Ihres Engagements.
Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich und wünschen Ihnen weitere erfolgreiche Unternehmen. Bleiben Sie gesund!
Familie Freyhoff

freyhoff antje und gunter 25.05.2016
Captcha

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