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Madeira – Blumeninsel im Atlantik

Reisebericht: 09.03. – 16.03.2026

Da der Frühling noch auf sich warten ließ, flogen Reisegäste von Leipzig und Frankfurt auf die Insel des ewigen Frühlings, um ihn zu holen. Dieses wunderschöne Eiland lernten sie dabei auch kennen.

Hans-Joachim Trutz

Ein Reisebericht von
Hans-Joachim Trutz

Funchal - Botanischer Garten, Bougainvilla – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Santana – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Levada Wanderung - Treppe zum kleinen Gemüsegarten – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) der Porto Moniz – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Sao Vicente und seine Pfarrkirche – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Sao Vicente – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Pico dos Barcelos - Blick auf die Kirche des Heiligen Martin – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Quinta Splendida - Weihnachtstern – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Fahrt mit der Santa Maria - Faja dos Padres – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Fahrt mit der Santa Maria - Camara de Lobos – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL) Fahrt mit der Santa Maria – © Hans-Joachim Trutz (Eberhardt TRAVEL)

09.03.2026 – Anreise nach Madeira

Pünktlich trafen sich alle Gäste an den Flughäfen in Leipzig und Frankfurt. Der Schalter der Fluggesellschaft Marabu stand auch schon bereit zum Check In. Also beste Voraussetzungen, damit unsere Flüge pünktlich beginnen und enden konnten. Die ersten Eindrücke von der wunderschönen Vulkaninsel erhielten wir via Luftperspektive aus dem Flugzeug und konnten live verfolgen, wie sicher der Pilot auf einer der kürzesten Landbahnen der Welt (= 2.800 Meter) landete. Am Flughafen von Funchal - geografisch richtig ist es Santa Cruz - erwartete uns die Sonne mit frühlingshafte Temperaturen. Mit dem Bus fuhren wir gleich zum Hotel nach Canico de Baixo. Dieses liegt direkt am Atlantik und von den Zimmern hörten wir die Wellen rauschen. Genau die richtige Einstimmung auf die schöne Zeit, die nun folgen sollte. Dazu trugen auch die Begrüßung mit einem Glas "Madeira-Wein" sowie unser erstes landestypische Essen im kleinen Restaurant "Habeas Coppus" in unmittelbarer Nähe des Hotels bei. Im Restaurant lernten wir auch gleich das erste typische Getränk der Insel -den "Poncha"- kennen. Hergestellt aus Zuckerrohrschnaps plus Zitrone plus einige Zitronenschalen plus Honig und alles schon kräftig mit dem eigens dafür zur Verfügung stehendem Quirl angerührt. Das muss man probieren, einfach nur lecker...
Zurückgekehrt im Hotel hatten die meisten von uns nur noch einen Wunsch endlich "ihre müden Glieder nieder zu legen" und schon einmal von den morgigen Attraktionen Madeiras zu träumen.

10.03.2026 – Funchal, Cabo Girao, Camara de Lobos

Nach einem ersten reichhaltigen Frühstück fuhren wir mit Susana, unserer Reiseleiterin, in die Hauptstadt der Insel = Funchal. Funchal heißt
übersetzt Fenchel.
Der erste Besuch galt der Markthalle. Auf dem Weg zu ihr bestaunten wir zunächst die herrlich bemalten Türen in der Rua de Santa Maria.
Angekommen an der Markthalle wollten wir endlich den bekannten schwarzen Degenfisch in Natur sehen. Ehrlich gesagt: Er schmeckt viel, viel besser als er aussieht. An den Ständen in der Markthalle konnten wir von den vielen Früchten wie Papaya, Maracuja, süßen Bananen oder Anona kosten und ließen uns ein wenig von dem Trubel gefangen nehmen.
Danach liefen wir zu dem Weinkeller des bekannten Madeira Weines " Blandy's". Auf dem Weg dahin passierten wir den Rathausplatz mit der wunderschönen Jesuitenkirche sowie die Kathedrale von Funchal.
Ehe wir uns versahen, standen wir auch schon im bekannten Weinkeller. Susana vermittelte uns viel Wissenswertes über den seit dem 16. Jahrhundert auf Madeira produzierten und 19 Prozent alkoholhaltigen Wein. Eine Kostprobe verschiedener Sorten durfte natürlich auch nicht fehlen.
Die Weinprobe hatte uns Mut gemacht für die Fahrt mit dem Bus steile Serpentinen hinauf zur höchsten Steilklippe Europas - "Cabo Girao". Hier warfen wir einen Blick durch die gläserne Plattform 580 Meter hinunter auf das Meer.
Ein Gefühl als befänden wir uns auf dem atemberaubenden "Sky Walk" kam auf. Noch überwältigt von diesem grandiosen Anblick gings es weiter in die Heimat des schwarzen Degenfisches nach Camara de Lobos. wo dieser nachts vor der Küste dieses beschaulichen Fischerdorfes gefangen wird.
Bekanntheit erlangte der fast 8.000 Einwohner zählende Ort auch durch Winston Churchill. Er hielt sich hier auf und verewigte das Städtchen auf einem Gemälde.
Abschließend besuchten wir den öffentlichen Botanischen Gartens Funchals. Der Park oberhalb der Stadt entstand im Jahre 1960 auf dem Anwesen der Familie Reid. Auf über 3.500 Quadratmetern gedeihen hier mehr als 2.600 exotische und einheimische Pflanzen. Jeder konnte sich selbst ein Bild von der erstaunlichen Fauna und Flora machen sowie einen überwältigenden Blick auf die Hauptstadt und den Hafen wahrnehmen.
Den heutigen Abend verbrachten wir im Restaurant "Vila Ventura", um weitere leckere landestypische Gerichte "auszuprobieren".

11.03.2026 – den Osten Madeiras entdecken

Als erster Höhepunkt bei diesem Ganztagesausflug war ein Stopp auf dem dritthöchsten Berg Madeiras - dem "Pico do Arieiro" in 1818 Meter Höhe vorgesehen. Doch als wir auf dem Gipfel ankamen, regnete es und dicker Nebel zogen rastlos entlang. Es fühlte sich an als wären wir auf dem Gipfel des Brocken unterwegs, so stürmte es. Also nur kurz ausgestiegen, die Sicht war auch schlecht und weiter ging es in das Naturschutzgebiet Ribeiro Frio (kalter Bach). Hier wollten wir eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt "Balcoes" als Generalprobe für unsere morgige Levada Wanderung absolvieren. Doch leider fiel diese buchstäblich ins Wasser.
Wir sind ja flexibel und deshalb kam Plan "B" zur Anwendung. Es galt, dem Regen immer einen Schritt voraus zu sein.
Doch der Reihe nach...
Weiter entlang der bezaubernden Landschaft der Nord-Ost-Küste erreichten wir zunächst Santana oder auch "Heilige Anna" genannt. Dieses Örtchen ist weltbekannt durch seine kleinen strohbedeckten Häuschen. Diese Strohdächer müssen aller vier Jahre erneuert werden und der Austausch kostet jeweils mehr als 2.000 €uro.
Ein schönes Plätzchen, um ein wenig zu verweilen und den Aufenthalt für die Mittagspause zu nutzen.
Im weiteren Verlauf durchfuhren wir dann den längsten Tunnel der Insel mit 3.168 Metern.
Apropos Tunnel - wer hätte schon gedacht, dass es auf Madeira 166 Tunnel gibt.
Und schon waren wir in Puerto da Cruz.
Hier besichtigten eine der wenigen noch in Betrieb befindlichen Zuckerrohrfabriken.
Eine Verkostung des hergestellten Zuckerrohrschnapses war inklusive.
Diesem Besuch folgte nun endlich die vorgesehene kleine kleine Wanderung entlang der Küste des Ortes an. Dabei lernten wir verstehen, warum man Madeira auch die "Insel der Kontraste" nennt. An Hand der verschiedenen Gesteinsschichten und der Entwicklung der Erosionen konnten wir etwas die Entstehung der Insel nachvollziehen.
Über den Portela-Pass, in nur 670 Meter Höhe, vorbei an Machico brachte uns Jose, unser Busfahrer, dann noch einmal hinauf zum Aussichtspunkt Pico do Fado.
Dieser bot einen einzigarten Blick auf die äußerste östliche Spitze Madeiras sowie über die Bucht von Machico mit einem der wenigen Sandstrände als auch den Flughafen der Insel. Wir kamen genau richtig, um live den Start einer Maschine aus einer prächtigen Perspektive zu verfolgen.
Doch damit war für heute noch nicht Schluss.
Um 18.30 Uhr trafen sich alle Reisegäste, um in wunderschöner Atmosphäre im Restaurant "Inn x Art" auf Einladung von Eberhardt Travel die Spezialität Madeiras - den schwarzen Degenfisch mit Banane - zu genießen.
Ohne viele Worte - ein wahres Geschmackserlebnis.

12.03.2026 – Wanderung entlang der Levada von Marocos

Bei einem Besuch Madeiras darf eines auf keinem Fall fehlen - eine Levada-Wanderung.
Deshalb wurden wir mit dem Bus oberhalb von Machico -der alten Hauptstadt der Insel- zum Ausgangspunkt unserer Wanderung entlang der Levada von Marocos gebracht.
Levadas sind künstlich angelegte und für die Insel charakteristische Bewässerungskanäle. Die ersten wurden im 15. Jahrhundert angelegt.
Sie dienen dazu, die niedergelegenen Terrassenfelder mit Wasser zu versorgen. Heute umfasst dieses Bewässerungssystem Kanäle mit einer Gesamtlänge von 2550 Kilometern. Entlang dieser Levadas schlängeln sich kleine Wanderwege, welche zu einem Spaziergang einladen.
Wir ließen uns nicht zweimal bitten...
Der Weg war zwar schmal, doch relativ eben. Deshalb kamen wir ohne große Anstrengungen gut voran. Entlang des Pfades sahen wir allerlei interessante Pflanzen.
Kannten Sie vorher "wilden Tabak"?
"Ein Fall für Susana"...
Sie vermittelte uns auch einen Einblick in die Landwirtschaft der Insel. So können Kartoffeln auf Grund der äußerst fruchtbaren Böden bis zu drei Mal im Jahr geerntet werden.
Wir bewunderten die kleinen Gärten, welche die Bauern an den schrägen Hängen anlegten. Die Schwere ihrer Arbeit -auch wenn wir es selbst gesehen hatten- konnten wir nur im geringsten erahnen.
Auf den Feldern waren verschiedene Gemüsearten sowie Früchte wie Papaya, Avocados, oder Bananen zu bestaunen.
Sehr oft machten wir Halt, denn alle wollten die schönsten Aussichten sowie die vielfältige Pflanzenwelt wenigstens als Foto mit nach Hause nehmen.
Nach fast sieben Kilometern hatten wir uns eine kleine Erfrischung in einem kleinen Restaurant in Porto da Cruz verdient.
Mit vielen Erkenntnissen reicher zurück im Hotel verbrachte dann jeder den restlichen Tag ganz individuell.
Entweder beim Spaziergang an der Meeres-Promenade, der Erkundung der näheren Umgebung, Baden im Meer? oder Pool, einer Siesta oder ...
Am Abend trafen sich dann alle Reisegäste wieder, um gemeinsam im Restaurant "Reis Magos" Spezialiäten der Insel zu verkosten.

13.03.2026 – der wilde Nordwesten Madeiras

Pünktlich wieder um 09.00 Uhr war heute Start zur Erkundigung eines Teiles des Westen sowie Nordwesten der Insel.
Erster Stopp war in Ribeira Brava=Wilder Bach. Bei einem kleinen Stadtbummel konnten wir erahnen, wie der Fluss seinem Namen beim letzten Hochwasser im wahrsten Sinne des Wortes gerecht geworden war.
Entlang der süd-westlichen Küste vorbei an Ponta do Sol fuhren wir dann hinauf zur Hochebene "Paul da Serra" in 1500 Meter Höhe. Unzählige Waldstücke entdeckten wir während der Fahrt. Hier wurde uns deutlich, warum man diese Insel Madeira nannte -schließlich heißt Madeira aus dem portugiesischen übersetzt- Holz. Überrascht waren wir, dass es fast keine Serpentinen gab. Es ging fast gerade bergauf.
Überraschung Nummer Zwei - die Hochebene empfing uns mit leichtem Sonnenschein. Meistens ist die Hochebene nur im Nebel zu erahnen. Ja, so ist das, wenn Engel reisen...
Auf der Hochebene legten einen kleinen Stopp in Fanal ein und bewunderten den "mystischen Wald".
Nach einem weiteren Foto-Stopp in Ribeira da Janela mit einem Blick "erster Klasse" auf die gesamte Ostküste erreichten wir dann Porto Moniz.
Diese Stadt liegt im äußersten Nordwesten der Insel und ist bekannt für seine bezaubernd angelegten "Lava Pools". Einige mutige Reisegäste wagten sogar ein Bad im kühlen Lava Becken.
Das Meer zeigte sich dazu von seiner etwas leicht stürmischen Seite und lieferte so wundervolle Fotomotive.
Wir waren so gefesselt, das wir am liebsten noch geblieben wären. "Aber der Wagen der rollt..." und der kleine Ort Sao Vicente wartete bereits auf uns.
Hier genossen wir einen kleinen Rundgang durch das Zentrum. Sao Vicente gleicht einem Bergdorf. Um den Ort befinden sich zahlreiche kleine Höhlen, welche durch vulkanische Tätigkeit entstanden. Sehenswert im Ortsinneren ist die Pfarrkirche "Igresia de Sao Vicente" aus dem 18. Jahrhundert und auf dem nebenan befindlichen Friedhof konnte man sich ein Bild von den Begräbnisritualen des Landes machen.
Letzte Station unseres heutigen Ausfluges war der Aussichtspunkt "Encumeada" auf 1.007 Meter Höhe. Von hier hat man sowohl einen Blick auf die Nord-Ost Küste als auch auf die Süd-West Küste, falls nicht der Nebel stört.
Gleichzeitig auf dieser Anhöhe machten wir die Bekanntschaft mit Nikita.
Wie versprochen das Rezept zum Selbermachen: Vanilleeis, Maracujasaft oder einer anderen tropischen Frucht und alles gut mixen mit Weißwein sowie Bier. Na dann - "a saude".
Den heutigen Abend verbrachten wir gemeinsam im kleinen Restaurant "A REDE".

14.03.2026 – Nonnental, Monte und Privater Kräutergarten

Man sagt: Wer das Nonnental nicht gesehen hat, der hat nicht Madeira gesehen.
Doch der Reihe nach.
Um einer Invasion der Kreuzschifffahrer zuvorzukommen, starteten wir heute bereits um 8.30 Uhr und fuhren zuerst einmal nach Monte.
Hier besuchten wir zunächst das Wahrzeichen des Ortes - die Wallfahrtskirche "Nossa Senhora do Monte".
Der Legende nach fand an dieser Stelle die kleine Eva eine Puppe, welche sie von der heiligen Maria geschenkt bekam.
Aus diesem Grund ist die Kirche der Mutter Gottes gewidmet. Hier ist auch der letzte österreichische Kaiser "Karl der Erste" begraben.
In der Kirche beteten wir dafür, dass die "Kreuzfahrer noch nicht eingefallen waren", denn in unmittelbarer Nähe dieser Kirche befindet sich der Start für ein weiteres Muss auf Madeira - eine Korbschlittenfahrt.
Unsere Gebete waren erhört wurden. Von den "Kreuzfahrern" waren noch nicht viele zu sehen. Wir mussten nicht lange warten und konnten uns gleich auf die Abfahrt der über zwei Kilometer langen Schlittenfahrt von Monte nach Funchal begeben.
Ohne Bremsen und nur mit den kräftigen Korbschlittenführern wagten alle Reisegäste diese rasante Abfahrt und wurden dafür mit unheimlich viel Spaß belohnt.
Diese heutige Touristenattraktion war früher ein normales Transportmittel für die Waren der Bewohner.
Danach fuhren zunächst nach Curral das Freiras = Nonnental.
Richtig übersetzt heißt es eigentlich "Stall der Nonnen", doch Nonnental klingt ja viel schöner oder?
Weiter ging es dann auf 1094 Meter Höhe mit dem Aussichtspunkt "Neblige Tanne", welcher heute seinem Namen keine Ehre machte.
Im Gegenteil - uns bot sich ein toller Blick in das Nonnental.
Wenn das kein Zeichen war.
Genau der richtige Anlass, alle Gäste von Eberhardt Travel zu einer Verkostung des heimischen Kirchliköres "Ginja" sowie Honigkuchens einzuladen.
Diesen schönen Ort verlassend, besuchten wir danach eine herrliche Gartenanlage mit zahlreichen exotischen Pflanzenarten in der Quinta Splendida.
Hier genossen wir bei Kuchen und Früchtetee eine wohlverdiente kleine Pause inmitten tropischer Vegetation.
Im Anschluss "beamte" Jose als Überraschung uns noch schnell mal nach Rio und schon standen wir vor "Cristo Rei". Auch die Insel Madeira hat ihre eigene Christus-Statue.
Dort hatte uns der Schatten, welcher uns schon die ganzen Tage verfolgte und jeden Tag kleiner wurde, fast ganz erreicht - der "Abschied".
Damit er es uns nicht zu schwer macht, wollten wir ihn in Etappen vollziehen.
Doch schon in der ersten Etappe fällt es uns nicht leicht sich von zweien zu verabschieden, welcher inzwischen ein wichtiger Teil unserer Gruppe geworden waren - unserer tollen Reiseleiterin - Susana sowie dem besten Busfahrer Madeiras - Jose. Das herzliche Dankeschön konnte nur ein Teil dessen ausdrücken, was jeder fühlte.
Entsprechend ruhig verlief die Rückfahrt zum Hotel.
Nachdem wir bis heute gemeinsam als Gruppe jeden Abend ein anderes Restaurant kennenlernen konnten, bot sich heute die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, wo jeder gern den Abend verbringen möchte.

15.03.2026 – Bootsfahrt mit der Santa Maria und Espetada – Abendessen

Heute starteten wir wieder zur gewohnten Zeit um 09.00 Uhr.
Mit dem Bus wurden wir zum Hafen von Funchal gebracht und bestiegen die Santa Maria.
Es ist ein Nachbau des berühmten Schiffes von Christoph Kolumbus mit welchem er Amerika entdeckte. Dieses Schiff wurde 1998 von Robert Wijntje im Fischerdorf Camara do Lobos gebaut .Genau so wie Christoph Kolumbus führte uns das Abenteuer in westliche Richtung. Nur ein wenig kürzer bis zur höchsten Steilklippe Europas - dem Cabo Girao.
Am Kap angekommen sahen wir in 580 Meter Höhe die gläserne Plattform, welche wir noch vor fünf Tagen selbst betreten hatten..
In unmittelbarer Nähe gab es Faja dos Padres mit seiner Selbahn zu sehen.
Dieses kleine romantische Dörfchen kann nur per Selbahn oder vom Meer aus erreicht werden.
Danach wurde einmal kurz das Großsegel gesetzt, um die Atmosphäre der damaligen Zeit zu spüren.
Wir fühlten uns zeitversetzt ins 15. Jahrhundert - der Zeit neuer Entdeckungen.
Auf der Rückfahrt passierten wir Camara de Lobos, wo Winston Churchill das Örtchen auf einem Bild verewigte. Von weitem kann man bei  klarer Sicht den Weg ins Nonnental sowie den mit 1818 Meter hohen Pico do Arieiro, den dritthöchsten Berg Madeiras erkennen, doch heute leider nicht.
So hätten wir noch stundenlang weiter segeln können...
Doch "the Show must go on" und nach 3 Stunden erreichten wir wieder den Hafen. Zurück verbrachte dann jeder den Nachmittag auf seine persönliche Art entweder noch in Funchal oder in Canico de Baixo.
Punkt 19.00 Uhr trafen wir uns alle wieder zusammen an der Rezeption des Hotels und begaben wir uns mit Jose auf den Weg zur "Quinta Estacao" in der Nähe des Aussichtspunktes "Pico dos Barcelos".
Hier ließen wir uns den traditionellen Espetada (= Fleischspieß) schmecken.
Zum Abschluss dieses wunderschönen Abends stiegen wir noch auf die Dachterrasse des Restaurants und wurden mit phantastischen Aussichten auf das im Dunkeln beleuchtete Funchal sowie die Kirche des "Heiligen Martin" belohnt.
Das war -wie wir Sachsen sagen- Rischtsch eeh bissl scheeen..."

16.03.2026 – Heimreise

Nun war er da - der Tag, den jeder im Urlaub nicht mag. Es hieß endgültig Abschied zu nehmen von der zauberhaften Insel im Atlantik. Glücklicherweise starteten unsere Flieger erst am frühen Nachmittag.
So hatte jeder Zeit, sich auf seine persönliche Art zu verabschieden. Sei es mit einem Spaziergang entlang der Meerespromenade, ein letztes Sonnenbad oder mit dem Verstauen der zahlreichen Souvenirs und Andenken im Koffer.
Am Mittag brachte uns der Bus dann zum Flughafen. Susana begleitete uns noch bis zum Check In, wo wir uns nun endgültig von ihr verabschiedeten. Wieder in Leipzig angekommen, warteten bereits die Transferfahrzeuge, um die Reisegäste so schnell wie möglich nach Hause zu bringen.
Erlebnisreiche Tage mit zahlreichen phantastischen Erinnerungen im Kopf sowie Fotos im Gepäck gingen leider viel zu schnell zu Ende...
Liebe Reisegäste, für die Zukunft wünsche ich euch nur das Allerbeste. Bitte, bitte bleibt gesund, damit ihr noch viele solcher wunderschönen Reisen machen könnt.
PS: Am Besten natürlich mit Eberhardt Travel.
Euer Joachim / Achim


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