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Frühlingserwachen auf Madeira

Reisebericht: 06.04. – 13.04.2026

Ereignisreiche Wanderungen und Erlebnisse auf der Blumeninsel Madeira

Robert Kramer

Ein Reisebericht von
Robert Kramer

Tag 1 Blick auf das Hotel Encumeada vom Encumeadapass – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 2 Blick auf die Levada do Risco  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 2 Blick auf die Levada der 25 Quellen  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 2 Blick auf die 25 Quellen  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 2 Blick auf die Küste von Calheta  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 2 Blick auf Calheta von der Hochebene Calheta  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 3 Blick auf die Küste von Ribeira de Janal  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 3 Blick auf Porto Moniz  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 3 Blick auf den Hafen von Porto Moniz  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 4 Blick auf den Catarina-Park in Funchal  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 4 Blick auf den Hafen Funchal vom Catarina-Park  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL) Tag 4 Blick auf die Küste von Funchal vom Hotel Orca Praia  – © Robert Kramer (Eberhardt TRAVEL)

Ankunft auf Madeira

Am zeitigen Morgen traff sich die erste gut gelaunte Gruppe am Flughafen Leipzig. Nach einem ruhigen Flug, erreichten wir pünktlich am Vormittag den Christiano Ronaldo Flughafen auf Madeira. Bei strahlendem Sonnenschein, empfing uns unser Guide Berthold, welcher uns die kommenden Tage die tolle Insel zeigen wird. So fuhren wir in Richtung Encumeada Bergpass, wo sich unser erstes Hotel für die Wanderreise befindet. Bevor wir das Hotel erreichten, legten wir noch ein Zwischenstopp in einem Supermarkt in Ribeira Brava ein. Hier konnten wir uns mit Getränken für unseren ersten Wandertag eindecken.
Am Hotel Encumeada angekommen, absolvierten wir gleich noch ein ersten Spaziergang zum Encumeada Bergpass und betrachteten die erste Levada. Dabei sahen wir an den Berghängen auch die Folgen der schlimmen Waldbrände vom Sommer 2024. Nachdem wir am Nachmittag unsere Zimmer beziehen konnten, trudelten auch allmählich die weiteren Gäste ein, welche aus Frankfurt und Zürich angereist waren. Am Abend lud Hilario von TravelOne uns zu einem Willkommensmeeting ein und stellte uns das Programm der kommenden Tage vor. Dabei gab es als Begrüßungsgetränk ein Poncha, das Nationalgetränk auf Madeira. Beim anschließenden Abendessen, ließen wir den ersten Tag gemütlich ausklingen.

Wanderung zu den 25 Quellen

Heute startete unser erster Wandertag erstmal mit Regen, als wir beim Frühstück aus dem Fenster sahen. Unser Guide Berthold, holte uns nach dem Frühstück vom Hotel ab. Etwas skeptisch wegen dem Wetter, fuhren wir erstmal wieder ins Tal von Ribeira Brava hinab. Dort schien auch die Sonne entlang der Küste von Ribeira Brava. Wir fuhren weiter zur Hochebene Paul da Serra hinauf, welche sich über 100km² auf einer Höhe von 1300-1400 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt. Hier oben war es neblig und windig. Zum Start unserer Wanderung am Wanderparkplatz Rabacal, merkten wir auch dass es hier oben frisch war. Zunächst stiegen wir in das Tal von Rabacal hinab. Berthold zeigte uns dabei die botanische Vielfalt entlang unseres Weges. Wir bestaunten z.B. Stinklorbeerbäume oder weißen Eukalyptus. Oder auch die Erika-Baumheide, deren Stämme teilweise über die Wege wachsen. Somit hieß es häufig „Achtung Kopf einziehen“. Im Tal von Rabacal gab es am kleinen Gasthaus die Möglichkeit eine kurze Pause einzulegen. Weiter ging unsere Wanderung zum beeindruckenden Risco-Wasserfall, welcher in einer Höhe von 100m in die Tiefe stürzt. Anschließend liefen wir an der Levada der 25 Quellen entlang. Diese ist nur eine von zahlreichen Levadas auf Madeira. Die Levadas dienen auf der Insel als künstliches Bewässerungssystem und bilden mittlerweile ein Netzwerk von 2000km. Da die Wege entlang der Levadas manchmal ziemlich schmal sind, muss man wie in einer Einbahnstraße den Gegenverkehr abwarten. Im Talkessel der 25 Quellen angekommen, beeindruckte uns diese grandiose Kulisse. Der Name 25 Quellen kommt daher, weil hier ein etwas größerer und 24 kleine Wasserfälle den Berg hinunter fließen. Nach einer kleinen Mittagspause, setzten wir hier unsere Wanderung fort. Berthold führte uns zu einem ca. 800m langen Tunnel. Dieser verbindet das Tal von Rabacal mit dem in Westen liegenden Hochplateau von Calheta. Also hieß es für uns auch zum ersten Mal unsere Taschenlampen rausholen. Neben der Dunkelheit im Tunnel und den doch durch Pfützen versehenen Weg, ist es gerade in den Sommermonaten im Tunnel recht kühl. Auf der anderen Seite des Tunnels, hatten wir schöne Ausblicke ins Tal von Calheta. Wieder am Wanderparkplatz angekommen, fuhr Berthold mit uns zu einer Kaffeepause nach Ribeira Brava. Dabei fuhren wir entlang einer Küstenstraße, von Calheta bis Ponta do Sol und weiter nach Ribeira Brava. Hier legten wir einen Stopp ein und genossen die Aussicht auf das schöne Örtchen. Bevor wieder zu unserem Hotel am Encumeada Bergpass fuhren, machten wir noch einmal einen Einkaufsstopp in einem Supermarkt in Ribeira Brava. Mit lustigen Gesprächen beim Abendessen, ließen wir unseren ersten Wandertag gemütlich ausklingen.

Ausflug in den Nordwesten nach Porto Moniz

Heute startete unser Tag erst einmal beim Frühstück wieder mit Regen. Berthold holte uns morgens wieder von unserem Berghotel ab und wir fuhren Richtung Ponta do Sol. Dabei erklärte uns Berthold, dass das Wetter in den Bergen heute generell schlechter ist als an der Küste. So absolvierten wir spontan eine kleine Wanderung, von der Levada Nova hinab an die Küste von Ponta do Sol. Dabei bestaunten wir zahlreiche Früchte und Pflanzen, entlang der Gärten auf unserer Strecke. In Ponta do Sol genossen wir tolle Aussichten auf das idyllische Küstenörtchen. Wir fuhren weiter zu einer Bananenplantage in der Nähe von Ponta do Sol. Berthold absolvierte mit uns einen Spaziergang durch diese Bananenplantage. Dabei erklärte er uns den Prozess einer Bananenstaude und dass diese nur einmal Früchte tragen können. Anschließend fuhren wir über die Hochebene Paul da Serra weiter zur Hochebene Fanal. Dabei begegneten uns auch schon Mal freilebende Kühe entlang der Straße. Aufgrund des schlechteren Wetters auf den Bergen, herrschte hier oben ein mystischer dichter Nebel. Wir fuhren weiter hinab nach Ribeira Janal. Hier genossen wir auf einen Aussichtspunkt, tolle Aussichten auf die Nordwestküste Madeiras. An der Küste von Ribeira Janal, sahen wir erste Ausblicke auf Porto Moniz. In Porto Moniz konnten wir dann unsere Freizeit nutzen, um in einem der zahlreichen Cafes entlang der Promenade die Seele baumeln zu lassen. Da es hohen Wellengang gab, waren die einzigartigen Lava-Schwimmbecken leider gesperrt. Am Nachmittag legte Berthold mit uns den nächsten Stopp beim Örtchen Seixal ein. Hier bestaunten wir den gigantischen Wasserfall „Veu da Noiva“, welcher entlang der Steilküste in den Atlantik stürzt. Weiter ging es mit einer Panoramafahrt entlang der Bergstraßen von Sao Viciente. Hier bestaunten wir die unterschiedlichste Landwirtschaft entlang der Berghänge z.B. Weinanbau. Nach so vielen tollen Eindrücken ging es schließlich zurück zum Encumeada Bergpass, welcher immer noch in dichten Wolken hing. Beim Abendessen ließen wir wieder einen ereignisreichen Tag ausklingen.

Stadtbesichtigung von Funchal


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