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Reisebericht: Rundreise Portugal - von Nord bis Süd

14.10. – 25.10.2019, 12 Tage Rundreise Porto - Guimaraes - Braga - Douro-Tal - Viseu - Coimbra - Fatima - Obidos - Lissabon - Evora - Algarve - Faro

Portugal - das Land der Seefahrer und Entdecker. Wir erleben eine Reise von Nord nach Süd. Beginnend in der nördlichen Metropole Porto, entlang des Douro Tals über Lissabon bis an die Algarve. Lassen Sie Ihre Reise noch einmal Revue passieren.

1. Tag, 14.10.2019: Anreise nach Porto


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Nach tagelanger Vorfreude beginnt heute unsere Reise nach Portugal. Da unsere Reisegruppe aus vielen Ecken Deutschlands kommt, trafen wir uns gemeinsam am Flughafen Frankfurt am Main, bevor wir weiter nach Porto flogen. In Porto angekommen, wurden wir in der Ankunftshalle von unserer örtlichen Reiseleiterin begrüßt. Auf der Fahrt zu unserem Hotel konnten wir schon einige Eindrücke der hügeligen Stadt bestaunen. Am frühen Nachmittag kamen wir auch schon an unserem Hotel für die kommenden 3 Nächte an und der weitere Tag stand uns für Erkundungen zur freien Verfügung. Am Abend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen wieder und bei zahlreichen Gesprächen wurde das Eis unter jedem Gast schnell gebrochen. Erschöpf aber wohlgestimmt auf die kommenden Tage, endete unser erster Tag in Porto.

2. Tag, 15.10.2019: Stadtführung in Porto mit Douro-Schifffahrt und Portweinverkostung


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Eine wohltuende erste Nacht lag hinter uns und nach einem stärkenden Frühstück konnte unser Tag beginnen. Unser Bus holte uns am Hotel ab und wir fuhren auf die andere Seite des Flusses nach Porto. Auf dem Weg zu unserem ersten Stop, lernten wir viel wissenswertes über die Namensgebung und Entwicklung der Stadt Porto, welche übersetzt „Hafen" bedeutet. Auf einem Hügel der Stadt stiegen wir aus und besichtigten die Kathedrale von Porto. Die Sé do Porto - so ihr portugiesischer Name - ist eine der wichtigsten katholischen Kirchen auf der iberischen Halbinsel. Ihr Baustil erstreckt sich durch viele architektonischen Epochen. So wurde Sie im romanischen Stil begonnen, in der Gotik erweitert und im Barock umgestaltet. Seit 1996 zählt die Kathedrale nun zum UNESCO Weltkulturerbe. Unser Stadtrundgang führte uns immer mehr bergab durch schmale, bunt verzierte Gassen bis zur Börse. Erbaut wurde es aus den Ruinen eines ehemaligen Franziskaner Klosters und diente als Handelsvereinigung und Handelsgericht der Stadt. Um die Mittagszeit unternahmen wir eine Schifffahrt auf dem etwa 900 Kilometer langen Douro, welche in der Stadt Porto mündet. Vom Wasser aus ergab sich uns eine ganz andere Sicht auf die Stadt und wir konnten die bekannten prächtigen Brücken genauer bestaunen. Nach der Mittagspause, haben wir uns bereits eine gute Grundlage für den anschließenden Programmpunkt geschaffen. Wir spazierten zu dem Weinkeller „Burmeister" und lernten bei der Führung alles über die Begriffe Ruby, Tawny und Rosé kennen. Anschließend durften wir zwei verschiedene Portweine verkosten. Zum Abschluss des Tages unternahmen wir noch eine Panoramafahrt entlang des Douros und kamen dem rauen Atlantik ganz nah. Den Abend verbrachten wir in einem kleinen Lokal am Fluss, dem „Chez Lapin", welches ein interessantes Verständnis von Dekoration hat.

3. Tag, 16.10.2019: Ausflug Guimaraes – Braga – Bom Jesus


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Heute meinte es das Wetter nicht ganz so gut mit uns, doch das hielt uns keinesfalls davon ab einen spannenden Tag zu erleben. Das heutige Motto des Tages, liegt vor allem in der Vergangenheit Portugals. Wir besuchten zunächst die Gründerstadt Guimaraes aus dem Jahr 1143, welche auch als „Wiege der Nation" bezeichnet wird. Unser Stadtrundgang beginnt am Paco dos Duques und dem daneben liegenden Schloss von Guimaraes aus dem 10. Jahrhundert. Das Schloss beschützte die Stadt einst vor Mauren und Normannen und ist heute zum Teil eine Ruine. Wir spazierten vorbei an einem ehemaligen Kloster und dem Rathaus bis hin zur hübschen Kirche Nossa Senhora da Consolação. Hier stiegen wir wieder in unseren Bus ein und fuhren nach Braga, die Stadt der Erzbischöfe, welche für ihr religiöses Erbe bekannt. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt, genossen wir hier unsere Mittagspause. Am Nachmittag fuhren wir an den östlichen Stadtrand Bragas nach Bom Jesus. Mit einer Wasserkraftbahn fuhren wir den steilen Berg zum Wallfahrtsort hinauf. Eine beeindruckende Ingenieurleistung aus dem 19. Jahrhundert. Trotz starkem Regen trauten sich ein paar mutige Gäste die barocken Monumentaltreppen hinunter und wurden von uns freudig empfangen. Mit dem Bus fuhren wir zurück zu unserem Hotel in Porto.

4. Tag, 17.10.2019: Amarante – Peso da Régua – Pinhão – Quinta da Pacheca


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Unser heutiger Tag beginnt in der Kleinstadt Amarante. Bekannt ist die Stadt vor allem für Ihre Süßspeisen und diese werden in vielen traditionellen Konditoreien angeboten. Auf einem kleinen Stadtbummel, zeigte uns unsere örtliche Reiseleiterin viele typische Gerichte aus dem Douro-Tal und inspirierte uns schon für den nächsten Mittagsaufenthalt. Auf unserer Weiterfahrt nach Regua fuhren wir steile Serpentinen hinauf und erhaschten immer wieder schöne Ausblicke auf die Weinberge des Douro Tals. Auf einem kleinen Aussichtspunkt machten wir einen kurzen Stop und ich überraschte die Gäste mit den typischen Süßigkeiten aus der Stadt Amarante, um uns den Ausblick noch mehr zu versüßen. Wir erreichten Peso da Régua, eine Kleinstadt direkt am Douro und machten unsere Mittagspause bevor wir weiter nach Pinhão fuhren. Am Nachmittag kämpfte sich endlich wieder die Sonne hervor und machte unsere Zugfahrt entlang des Flusses Douro zurück nach Peso da Regua noch schöner. Zum Abschluss des Tages besuchten wir das Weingut Quinta da Pacheca aus dem Jahre 1738. Dieses Traditionelle Weingut arbeitet hauptsächlich ohne Maschinen und so konnten wir bei einer Führung sehen, wie die Trauben nur durch Menschenkraft gestampft werden. Zum Glück erklärte uns der Guide noch einmal die Bedeutung hinter den Bezeichnungen Ruby und Tawny und nach kurzer Wiederholung, erinnerte sich auch jeder wieder an die schon erlernten Begriffe. Nach dieser Lerneinheit hatten wir uns die Verkostung wirklich verdient. Die Anfangs noch ruhige Stimmung änderte sich abrupt nach dem 3. Glas Portwein und so nahm ein weiterer Tag unserer Reise langsam sein Ende. Wir übernachten in Peso da Regua.

5. Tag, 18.10.2019: Viseu – Palácio do Buçaco – Coimbra


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Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir zunächst in die höheren Gebiete Portugals, in die Stadt Viseu. Schon von weitem konnten wir die prächtige Kathedrale sehen, welche an der höchsten Spitze über die Stadt thront. Wir spazierten gemeinsam durch die Gassen hinauf und besuchten die Kathedrale von Viseu mit dem Namen „Sé de Viseu" aus dem späten 13. Jahrhundert. Im Anschluss ging unsere Fahrt durch einen weiten Eukalyptus Wald, welcher 2017 von den schweren Waldbränden betroffen war. Noch heute haben sich einige Teile des Landes durch die anhaltende Trockenheit nicht erholen können. Wir erreichten den Palácio do Buçaco und dieses Anwesen war für viele Gäste das Highlight des Tages. Der ehemalige Sommerpalast aus dem 18. Jahrhundert strahlt nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch mit einem liebevoll angelegten Garten und gleicht einer Märchenwelt. Heute ist das Anwesen ein 5-Sterne-Hotel inmitten des Waldes Mata do Buçaco und zählt zu den schönsten Palästen der Welt. Da wir noch einiges für den heutigen Tag geplant haben, mussten wir auch schon bald weiter und fuhren nach Coimbra, unserem heutigen Übernachtungsort. Die ehemalige Hautstadt Portugals ist vor allem durch ihre alte Universität bekannt, welche ebenfalls die älteste Universität des Landes ist. Nach einer wohltuenden Mittagspause fuhren wir hinauf zur Universität. Sofort wurden wir von den Studenten in ihren langen, schwarzen Gewändern begrüßt. Die Kleidung der Studenten inspirierte unter anderem die Autorin J. K. Rowling für Ihre beliebten Harry Potter Bücher. Wir besichtigten die Universität, welche aus dem damaligen Königspalast erbaut wurde und konnten sogar die Studenten bei Ihrer Verteidigung beobachten. Im Anschluss erhielten wir Eintritt in die wertvolle Bibliothek Joanina, in der juristischen Fakultät. Über 200.000 Bücher aus der Antike bis in die Neuzeit umfasst die Bibliothek in insgesamt drei Sälen, welche auch architektonisch eine wahre Meisterleitung darstellen. Wir schlenderten weiter durch die schmalen Gassen hinab und hatten noch einmal Zeit für einen schnellen Espresso bevor wir mit dem Bus weiter zu unserem Hotel fuhren.

6. Tag, 19.10.2019: Fatima – Bathala – Nazare – Obidos


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Nun geht es langsam Richtung Süden und wir besuchen zunächst Fatima, den wichtigsten Wallfahrtsort Portugals. Hier soll 1917 das Wunder von Fatima geschehen sein, wobei die Gestalt der heiligen Maria drei Hirtenkindern erschienen ist. In den darauffolgenden Jahren, wurde an diese Stelle eine Andachtskirche erbaut, welche jährlich mehrere Millionen Besucher anlockt und auch schon vom Pabst besucht wurde. Unsere Reise führt uns weiter nach Bathala, wo wir das Kloster der heiligen Maria besuchen. Zu beginn können wir eine Wachablösung beobachten, denn hier befindet sich ebenfalls ein Denkmal für die in den Weltkriegen gefallenen Soldaten. Wir besichtigen den Kreuzgang, das Pantheon mit den Grabstätten und die unvollendete Kirche. Wir fahren nun weiter an die atlantische Küste und konnten das raue Klima des Atlantiks spüren. In dem kleinen Fischerort Nazare machen wir unsere Mittagspause. Das Örtchen ist inmitten einer Bucht am Meer gelegen und trotz stürmischen Bedingungen, traute sich der ein oder andere sogar über den breiten Sandstrand ans Meer. Wir fuhren weiter nach Obidos, einer typisch portugiesischen Stadt, welche von einer Stadtmauer umgeben ist. Obidos galt einst als Hochzeitsgeschenk der Königin Urraca im 12. Jahrhundert und wurde von Herrschaft zu Herrschaft traditionell weiterverschenkt, weshalb sie heute als charakterreichste Stadt des Landes zählt. Da aus Obidos der traditionelle Ginja, ein Kirschlikör, kommt, überraschte ich die Gäste auf unserer Fahrt zum Hotel in Lissabon mit kleinen Flaschen für jeden. Unseren Abend verbrachten wir im Restaurant „Colina" in Lissabon. Der Abend stellte sich für uns als äußerst spannend heraus und mit ein paar Anläufen, bekam schließlich jeder etwas zu essen.

7. Tag, 20.10.2019: Lissabon


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Den heutigen Tag verbringen wir in der Hauptstadt Portugals, in Lissabon. Doch erstmal mussten wir beim Frühstück um unseren obligatorischen Kaffee kämpfen. Zum Glück wird es morgigen wieder ruhiger. Da heute der jährliche Marathon in Lissabon stattfindet, ist nicht nur in den Hotels viel los, sondern auch auf den meisten Straßen. So erkundeten wir die Stadt zu Fuß und konnten den Flair der Metropole genießen. Wir fuhren zunächst mit dem Aufzug in die Oberstadt und spazierten zur Festungsanlage und Burgruine „Castelo de Sao Jorge". Von dem höchsten Punkt Lissabons hatten wir einen herrlichen Ausblick über die gesamte Stadt und den Fluss Tejo. Wir spazierten weiter durch einen der ältesten Stadtteile Lissabon – Alfama. Die steilen und mit Kacheln versehenen Straßen prägen das Viertel, welches besonders auf Kunsthandwerk spezialisiert ist. Wir spazierten weiter vorbei an der Kathedrale, dem Königsplatz und zum alten Marktplatz zurück. Nun hatte jeder Zeit seine Mittagspause in der Stadt zu verbringen. Als wir uns am frühen Nachmittag wiedertrafen, war die Stadt unerwarteter weise immer noch gesperrt, sodass wir uns kurzfristig dazu entschlossen unserem Bus mit der U-Bahn entgegen zu kommen. Gesagt, getan. Als wir den Bus erreichten unternehmen wir eine Panoramafahrt zum Hieronymuskloster. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist das wohl bedeutendste Bauwerk in Lissabon und zählt mit einer Länge von 300 Metern unter anderem zu den längsten Kirchen der Welt. Genau gegenüber der Kirche befindet sich das Entdeckerdenkmal von Heinrich dem Seefahrer. Es wurde genau 500 Jahre nach dem Tod des Seefahrers erbaut und befindet sich an der Hafeneinfahrt des Flusses Tejo. Inmitten der Abendsonne können wir das Denkmal bestaunen und werden dazu noch musikalisch von einer Opernsängerin begleitet. Wir fahren noch ein kleines Stück weiter Richtung Mündungsgebiet und gelangen zum Turm von Belem. Der imposante Turm wurde im 16. Jahrhundert erbaut und bildet das Tor zur Stadt Lissabon. Unserem Abend verbrachten wir im Restaurant „O Policia", welches extra für unsere Gruppe öffnete. So konnten wir den Abend nur für uns gemütlich ausklingen lassen.

8. Tag, 21.10.2019: Sintra – Cabo da Roca – Cascais – Fado


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Am heutigen Tag erkunden wir den Westen des Umlandes von Lissabon. Über die erste Autobahn Portugals, die A 1, fahren wir nach Sintra und besichtigen den Nationalpalast. Zahlreiche Touristen kommen die Sommerresidenz jährlich besuchen und auch unsere örtliche Reiseleiterin zeigt uns das Innere. Beeindruckend ist vor allem der Schwanensaal, an dessen Decke 27 Schwäne gezeichnet sind, welche Sinnbildlich für das Hochzeitsalter der Prinzessin stehen. Im nächsten Saal können wir 139 Elster Bilder entdecken, welche das geschwätzige Gemüt der Hofdamen darstellen. Aus der Küche heraus erstrecken sich 33 Meter hohe Schornsteine, welche das Wahrzeichen von Sintra darstellen. Wir verlassen das Schloss und jeder hat noch etwas Freizeit bis es weiter zum Cabo da Roca geht. Am westlichsten Punkt des europäischen Festlandes befinden wir uns 140 Meter über dem Meeresspiegel. Der Ort wird auch als das Ende der Welt bezeichnet, der Punkt an dem die Erde endet und das Meer beginnt. Wir fahren weiter in die charmante Küstenstadt Cascais, welche ein beliebter Badeort darstellt. Zur damaligen Zeit, war die Stadt besonders in der Oberschicht sehr beliebt. Nach einem Spaziergang zum Ufer und dem kleinen Strandabschnitt, haben wir hier Zeit für unseren Mittagsaufenthalt. Gestärkt und voller Vitamin D durch die Sonne geht es für uns zurück nach Lissabon. Einige Gäste haben heute die Fado-Veranstaltung gebucht und werden von mir und unserer örtlichen Reiseleiterin zum Lokal begleitet. Alle anderen Gäste können in der Zwischenzeit Ihre Freizeit in der Stadt genießen. Das Fado Lokal trägt den Namen „Adega Machad" und wird in einem gemütlichen Gewölbe zelebriert. Es warten bereits kleine Tapas und köstlicher Wein auf uns, während die Fado Sänger uns Ihre traditionelle Musik vorspielen. Mit eifrig Einsatz beteiligen sich auch unsere Gäste an dem Gesang. Unsere Heimfahrt zum Hotel lief dann nicht mehr ganz nach Plan, aber mit einem kleinen Schmunzeln kann man auch da drüber hinwegsehen. Unseren Abend verbrachten wir wieder im Restaurant „Colina". Was soll man dazu groß sagen, wir fühlten uns alle wie in dem Film „Dinner for One".

9. Tag, 22.10.2019: Évora – Algarve


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Heute geht es in den Süden des Landes an die Algarve, wofür wir auch die etwas längeren Fartstrecken gern in Kauf nehmen. In den vergangen Tagen, hatten wir an den Straßen immer wieder einige Korkeichen gesehen und haben schon viel wissenswertes erklärt bekommen. Doch heute hatten wir die Möglichkeit einmal eine Korkfabrik in dem kleinen Ort Azaruja zu besuchen und den Prozess der Korkherstellung genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn die Korkeiche 43 Jahre als ist, erreicht der Baum die Qualität die er benötigt um dann alle 9 Jahre geschält zu werden. Doch erst nach dem dritten mal schälen, ist der Kork in der notwendigen Verfassung um weiter verarbeitet zu werden. In der Fabrik wird diese Schicht dann bei 100 Grad Celsius für 60 Minuten gekocht. Bei unserem Besuch konnten wir die Mitarbeiter beobachten, wie sie die verschiedenen Rinden sortierten und auf die Qualität genau achteten. Nach der Führung hatten wir dann noch die Gelegenheit unser eigenes kleines Andenken aus der Korkfabrik mitzunehmen. Für den ein oder anderen entwickelte sich dies fast schon zu einem Großeinkauf. Unser nächster Halt war in der Stadt Évora, welche schon im Grenzgebiet zum Nachbarland Spanien liegt. Die ruhige und angenehme Atmosphäre der Stadt wirkt auch auf uns sehr einladend. Nachdem wir uns auf unserem Spaziergang auch noch die Kathedrale angeschaut haben folgte unser Mittagsaufenthalt. Wie immer gab uns unsere örtliche Reiseleiterin viele Tipps für die Wahl des Mittagessens. Satt und zufrieden machten wir uns für unsere letzte längere Fahrtstrecke bereit. Noch einmal eine kurze Toilettenpause und schon hatten wir unser Hotel auf den Felsklippen der Algarve erreicht.

10.Tag, 23.10.2019: Fakultativer Ausflug an die Westküste der Algarve


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Ausgeruht und gestärkt durch ein gemeinsames Frühstück starteten wir in unseren fakultativen Tagesausflug, an welchem sogar alle Gäste teilnehmen wollen. Gut gelaunt wurden wir von unserer Reiseleiterin am Morgen an unserem Hotel abgeholt und waren gespannt, was uns am heutigen Tag erwarten wird. Eine gute Stunde Fahrt verging, bis wir die Ponta da Piedade erreichten. Von hieraus hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die verschiedenen Felsformationen der Küste und konnten so manche Grotten von oben betrachten. Hier konnten wir die Kraft des rauen Atlantiks besonders stark spüren. Unsere Fahrt ging weiter Richtung Westen und wir erreichten schließlich die letzte Bratwurst vor Amerika. Natürlich verkosteten wir das leckere Stück Heimat und bekamen sogar eine Urkunde für unseren Besuch. Das Cabo de Sao Vicente ist der süd-westlichste Punkt Europas. Das einstige Franziskaner Kloster wurde hier zu einem der bedeutendsten Leuchttürme in der Geschichte der Seefahrt umgebaut und nach dem Schutzpatron der Seefahrer benannt. Die Kuppel des Leuchtturms reicht bis zu 60 Kilometer über den Atlantik und stellt somit den lichtstärksten Leuchtturm Europas dar. Mit einer Panoramafahrt durch die Kleinstadt Sagres ging unsere Reise weiter. Besonders beliebt ist das Städtchen vor allem bei Wassersportlern, da Sagres hervorragende Strände zum Surfen und Kitesurfen bieten. Um die Mittagszeit erreichten wir die 30.000 Einwohnerstadt Lagos, welche besonders für Ihre Altstadt und die an der Bucht liegenden Grotten bekannt ist. Hier konnten wir die Nachmittagssonne im Trubel der Kleinstadt genießen bevor wir wieder zurück in unsere Hotel fuhren. Mit ein paar lieben Worten von jedem einzelnen mussten wir dann auch schon unsere örtliche Reiseleiterin verabschieden. Nun konnten alle Gäste in die „Ferien" entlassen werden, denn für den restlichen Aufenthalt steht die wohlverdiente Freizeit auf dem Programm.

11.Tag, 24.10.2019: Freizeit


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Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung und wir können bei schönstem Wetter den letzten Tag unserer Reise genießen. Einige Gäste brachen schon früh auf und wanderten entlang Europas schönsten Küstenabschnitten durch die prächtige Flora der Algarve. Andere Gäste verbrachten den Tag am Strand, welcher unweit von unserem Hotel gelegen ist und sogar durch kleine Höhlen mit der nächsten Bucht verbunden ist. Ein perfekter Ausklang für eine wunderschöne Reise durch das Land der Seefahrer.

12.Tag, 25.10.2019: Heimreise


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Heute heißt es Abschied nehmen von dem Land am Ende der Welt. Um die Mittagszeit werden wir am Hotel abgeholt und zum Flughafen nach Faro gefahren. In Frankfurt verabschieden wir uns gegenseitig und fliegen je nach Weiterflug nach Hause. Eine spannende Reise geht zu Ende.

Liebe Reisegäste,
nun konnte sicherlich jeder von Ihnen unsere Reise noch einmal Revue passieren lassen. Ich möchte mich auch auf diesem Weg noch einmal bei Ihnen bedanken. Es war mir eine Freude Sie auf dieser Reise zu begleiten und wünsche Ihnen für Ihre Zukunft nur das Beste! Vielleicht sieht man sich bald mal wieder.
Liebe Grüße,
Eure Olivia

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Danke Olivia!
Tolle Bilder. Du warst eine sehr gute Reisebegleitung.

Paul Werner Wolfgang Voigt
07.01.2020

Danke Olivia!
Tolle Bilder. Du warst eine sehr gute Reisebegleitung.

Paul Werner Wolfgang Voigt
07.01.2020
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