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Schweden vom Wasser aus – unterwegs auf dem Götakanal

Reisebericht: 31.05. – 10.06.2026

Elf Tage, eine tolle Reisegruppe und Schwedens schönste Wasserstraße: Von Stockholm bis Göteborg erleben wir Natur, Schleusen, Schären und skandinavische Gelassenheit – ein Abenteuer zum Genießen.

Marcus Hasselhorst

Ein Reisebericht von
Marcus Hasselhorst

Wilkommen in Stockholm (26) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Stockholm Einblicke (3) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Stockholm Einblicke (9) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Impressionen (1) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Kanalidyll (16) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) auf dem Kanal (6) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) schloß Läsko (7) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Göteborg (14) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Göteborg (15) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Göteborg (16) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) 20260609 113744 – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Hagabullen (2) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL)

Sonntag, 31. Mai 2026 – Anreise mit Umwegen

Manchmal beginnt eine Reise nicht mit einem Flug, sondern mit einem kleinen Abenteuer. Schon früh am Morgen machen sich unsere Reisenden aus dem Osten und Norden Deutschlands auf den Weg. Ziel: Frankfurt Airport, gemeinsamer Treffpunkt für den Flug nach Stockholm. Nur die Gäste aus Düsseldorf dürfen entspannt direkt Richtung Schweden starten.

Doch der Wettergott hat offenbar andere Pläne. Über Frankfurt zieht eine kräftige Gewitterfront hinweg und legt den Flugverkehr zeitweise lahm. Starts verzögern sich, Landungen werden verschoben, Flugzeuge kreisen Warteschleifen über der Mainmetropole. Geduld wird heute zur ersten Disziplin der Reise.

Während ein Teil der Gruppe schließlich – wenn auch deutlich verspätet – Richtung Stockholm abheben kann, erlebt die Berliner Fraktion ein ganz besonderes Kapitel. Nach langem Kreisen meldet sich der Treibstoffvorrat zu Wort und gewinnt die Diskussion: Statt Frankfurt heißt das neue Ziel plötzlich Düsseldorf. Reiseunterbrechung statt Anschlussflug – nicht ganz das, was im Prospekt stand.

Die übrigen Teilnehmer erreichen Stockholm am Nachmittag. Nach Kofferabholung, einer obligatorischen Stippvisite bei den Flughafentoiletten und ersten schwedischen Eindrücken geht es per Taxi zum schönen Scandic Klara mitten in der Innenstadt. Die Düsseldorfer Gäste sind ebenfalls bereits eingetroffen und genießen schon die ersten Stunden in der schwedischen Hauptstadt.

Für die sechs Gestrandeten beginnt nun die Mission „Irgendwie noch heute nach Schweden“. Es wird telefoniert, organisiert, verhandelt, angestanden und gelegentlich auch mit charmantem Nachdruck argumentiert. Tatsächlich gelingt das kleine Wunder: Einer der letzten verfügbaren Plätze auf einem Eurowings-Flug wird ergattert.

Am Abend hebt die Nachhut schließlich doch noch Richtung Stockholm ab. Die Schärenmetropole begrüßt ihre verspäteten Gäste bereits im Abendlicht. Ein schnell organisierter Großraumtaxi-Transfer bringt die letzten Reisenden zum Hotel, wo kurz vor Mitternacht endlich eingecheckt werden kann.

Geschafft! Der erste Reisetag endet zwar ganz anders als geplant, aber immerhin mit einem wichtigen Erfolg: Alle sind angekommen. Und wenn die Anreise schon so spannend beginnt, darf man auf den Rest der Reise durchaus gespannt sein. Morgen wartet Stockholm – hoffentlich ohne Umleitung.

Montag, 1. Juni 2026 – Stockholm mit allen Sinnen

Nach den Turbulenzen der Anreise beginnt der erste richtige Reisetag erfreulich unspektakulär: ausschlafen, ein ausgiebiges Frühstück im modernen Hotel und die Erkenntnis, dass schwedische Zimtschnecken durchaus das Zeug haben, den Tag zu retten. Frisch gestärkt begrüßt uns Tim, unser sympathischer Stadtführer, der uns seine Heimatstadt mit viel Charme und noch mehr Wissen näherbringen wird.

Mit einer kleinen Verzögerung – schließlich müssen alle Kameras, Jacken und Wasserflaschen erst ihren Besitzer finden – starten wir vollzählig zur großen Stadtrundfahrt. Stockholm zeigt sich von seiner schönsten Seite. Von einer Aussichtsterrasse genießen wir zunächst den herrlichen Panoramablick auf die auf Inseln verteilte Hauptstadt. Schon jetzt wird fleißig fotografiert, und so manches Handy beginnt langsam über Platzmangel nachzudenken.

Ein erster Höhepunkt ist das imposante Rathaus. Von außen eher schlicht, überrascht es im Inneren mit prachtvollen Sälen, kunstvollen Mosaiken und beeindruckender Architektur. Hier findet jedes Jahr das berühmte Nobelbankett statt – und spätestens im Goldenen Saal stellt sich die Frage, ob man nicht doch noch schnell etwas Nobelpreiswürdiges erfinden könnte.

Weiter geht die Fahrt vorbei an Skansen, den großen Museen und den eleganten Straßen der Stadt bis zum Östermalmtorg. Dort wartet bereits die berühmte Saluhalle auf uns – und damit eine kulinarische Entdeckungsreise.

Los geht es ganz klassisch mit einem Smørrebrød. Danach folgt schwedischer Käse, dessen Name für deutsche Zungen ungefähr so leicht auszusprechen ist wie ein vollständiger Wetterbericht auf Finnisch. Es folgen kleine Kostproben von Elch, Rentier und sogar Bärenwurst – alles in appetitlichen Mikroportionen, damit auch wirklich jeder noch neugierig auf den nächsten Gang bleibt. Ein kühles schwedisches Bier rundet das Ganze ab und sorgt für beste Stimmung.

Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Am legendären Fischstand wartet bereits frisch gebratener Fisch mit Beilagen, die zwar zunächst etwas ungewöhnlich wirken, geschmacklich aber voll überzeugen. Fazit der Gruppe: Schweden kann definitiv mehr als Köttbullar.

Gut gestärkt erobern wir anschließend den Stockholmer Untergrund. Die Metro gilt nicht umsonst als längste Kunstgalerie der Welt. Schon die Stationen sind kleine Sehenswürdigkeiten, bevor wir schließlich in Gamla Stan, der malerischen Altstadt, aussteigen.

Zwischen bunten Häuserfassaden, engen Gassen und kleinen Plätzen wird natürlich auch die schwedische Tradition der Fika gepflegt. Im gemütlichen Grill Huset gibt es Kaffee und die berühmte Prinzessinnentorte. Besonders charmant: Keine Kaffeetasse gleicht der anderen – fast so individuell wie unsere Reisegruppe.

Frisch motiviert entdecken wir anschließend noch das kleinste Denkmal Stockholms, das trotz seiner Größe zuverlässig für Schmunzeln sorgt. Danach werfen wir einen Blick auf das Königsschloss und schlendern entspannt durch die romantischen Gassen der Altstadt, bevor uns die Metro wieder zurück zum Hotel bringt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause treffen wir uns zum ersten gemeinsamen Abendessen. Marcus stellt die Mitreisenden vor, gibt einen Ausblick auf die kommenden Tage und beantwortet die ersten Fragen. Bei einem Glas Wein oder einem kühlen Bier klingt der Abend gemütlich aus.

Stockholm hat heute eindrucksvoll bewiesen, dass eine Stadt Geschichte, Genuss und Gelassenheit wunderbar miteinander verbinden kann – und wir haben erst den Anfang unserer Schwedenreise erlebt.

Dienstag, 2. Juni 2026 – Stockholm auf eigene Faust

Heute steht der Tag ganz im Zeichen der individuellen Entdeckungen. Kein Weckerkonzert, kein Zeitdruck – stattdessen ausschlafen und das hervorragende nordische Frühstück ausgiebig genießen. Frisches Brot, Lachs, Käse, Obst und natürlich reichlich Kaffee sorgen für den perfekten Start in den freien Tag.

Etwa die Hälfte der Gruppe schließt sich Marcus an, der einen besonders günstigen Geheimtipp parat hat: Mit der Linienfähre Nummer 80 geht es auf eine kleine Hafen- und Schärentour. Bei strahlendem Sonnenschein sichern wir uns natürlich die besten Plätze auf dem Oberdeck. Besser kann eine Stadtrundfahrt kaum sein – und das ganz ohne Reisebus.

Gemächlich gleitet die Fähre durch Stockholms Wasserstraßen. Inseln, elegante Villen, moderne Architektur und historische Gebäude ziehen wie auf einer riesigen Freilichtbühne an uns vorbei. Besonders aufmerksam verfolgen wir das Training der königlichen Ruderbootmannschaft, die mit beeindruckender Präzision über das Wasser gleitet. Da merkt man schnell: Hier wird nicht nur gemütlich gepaddelt, sondern ernsthaft trainiert.

Bis nach Ropsten führt uns die Fahrt hinaus, bevor wir auf derselben Strecke wieder zurück ins Herz der schwedischen Hauptstadt schippern. Stockholm vom Wasser aus zu erleben, gehört einfach dazu – schließlich besteht die Stadt aus unzähligen Inseln und wirkt vom Boot fast noch schöner als vom Land.

Zurück in der Innenstadt wartet bereits das nächste Highlight. Vor dem Königsschloss erleben wir die feierliche Wachablösung – und haben dabei richtig Glück. Heute findet die große Parade mit berittener Kapelle statt, ein Spektakel, das nur rund 30 Mal im Jahr zu sehen ist. Prächtige Uniformen, glänzende Instrumente und perfekt ausgebildete Pferde sorgen für jede Menge Begeisterung und natürlich zahllose Fotos.

Der restliche Nachmittag gehört wieder jedem selbst. Manche tauchen tief in die Geschichte des legendären Kriegsschiffes Vasa ein, andere lassen sich von den Hits einer schwedischen Popgruppe im ABBA-Museum mitreißen oder schlendern durch eine der zahlreichen Kunstgalerien. Wieder andere verfolgen ihre ganz persönliche Mission: die schwedische Küche weiter zu erforschen. In den Saluhallen werden noch einmal lokale Spezialitäten probiert – selbstverständlich rein wissenschaftlich.

Einige nutzen außerdem die Gelegenheit für einen ersten Blick auf unsere MS Diana, die bereits friedlich an ihrem Liegeplatz wartet. Morgen wird sie für die nächsten Tage unser schwimmendes Zuhause sein. Natürlich wird sie schon aus allen möglichen Blickwinkeln fotografiert – Vorfreude gehört schließlich zum Reiseprogramm.

Am Abend treffen sich viele noch einmal in kleinen Gruppen, tauschen ihre Erlebnisse aus oder genießen die langen hellen Stunden eines schwedischen Sommerabends.

Ein entspannter Tag voller kleiner Entdeckungen geht zu Ende. Morgen beginnt ein neues Kapitel unserer Reise – dann heißt es endlich: Leinen los auf dem berühmten Göta-Kanal.

Mittwoch, den 3. Juni 2026 – Leinen los auf dem Göta–Kanal

Heute heißt es Abschied vom Hotel und willkommen an Bord. Nach einem letzten ausgiebigen Frühstück wartet bereits unser Bus, der uns zum Anleger unweit des Königsschlosses bringt. Dort liegt sie schon geschniegelt und geschniegelt – unsere MS Diana, bereit für die kommenden Tage auf Schwedens berühmtester Wasserstraße.

Die Begrüßung durch die Crew ist herzlich, die Kabinen... nun ja... sagen wir so: Wer beim Kofferpacken Minimalismus geübt hat, ist heute klar im Vorteil. Zwei geöffnete Koffer gleichzeitig? Das wäre dann schon schwedischer Hochleistungssport. Aber gemütlich sind die kleinen Kabinen allemal, und schließlich verbringt man die meiste Zeit ohnehin draußen.

Kaum haben alle ihr schwimmendes Zuhause bezogen, heißt es: Leinen los! Die Diana setzt sich gemächlich in Bewegung und sofort stellt sich dieses wunderbare Gefühl ein, dass der Urlaub jetzt erst richtig beginnt.

Zum Kennenlernen gibt es eine erste Informationsrunde mit unserer Reisebegleiterin Magda. Bei Kaffee und Kuchen erklärt sie den Ablauf der kommenden Tage und gewinnt mit ihrer herzlichen Art sofort die Sympathien der gesamten Gruppe. Viel entspannter kann eine Reise kaum beginnen.

Schon kurz darauf wartet die erste Schleuse. Für viele ist es das erste Mal, diesen faszinierenden "Fahrstuhl für Schiffe" aus nächster Nähe zu erleben. Langsam hebt und senkt sich das Schiff, Zentimeter für Zentimeter – und plötzlich versteht jeder, warum der Göta-Kanal als technisches Meisterwerk gilt.

Nicht viel später gleitet die Diana am prachtvollen Schloss Drottningholm vorbei. Die königliche Residenz zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Vom Wasser wirkt das Schloss noch beeindruckender als vom Land aus, und natürlich werden Kameras und Handys im Sekundentakt gezückt. Man weiß schließlich nie, ob nicht doch irgendwo ein König durchs Fenster winkt.

Nach so vielen Eindrücken meldet sich pünktlich der Appetit. Das erste Mittagessen an Bord überzeugt sofort: nordisch, frisch und ausgesprochen lecker. So lässt sich Schifffahrt genießen.

Damit das Essen nicht allein die Arbeit übernimmt, folgt anschließend ein kleiner Ausflug zur Wikingersiedlung Birka. Hier tauchen wir tief in die Geschichte Skandinaviens ein. Zwischen rekonstruierten Häusern, alten Gräbern und spannenden Geschichten wird schnell klar: Die Wikinger waren nicht nur mutige Seefahrer, sondern offenbar auch ziemlich geschickte Handwerker. Zum Glück müssen wir heute weder Rudern noch Plündern.

Zurück an Bord wartet bereits die nächste schwedische Tradition: Fika. Kaffee und etwas Süßes gehen schließlich immer. Und wer glaubt, damit wäre der kulinarische Teil des Tages beendet, kennt die Schweden noch nicht.

Am frühen Abend lädt der Kapitän zum Sektempfang auf das kleine Sonnendeck ein. Bei bestem Wetter stoßen wir auf die Reise an, während die Schärenlandschaft langsam an uns vorbeizieht. Die Stimmung könnte kaum besser sein.

Anschließend verwöhnt uns die Bordküche mit einem hervorragenden Drei-Gänge-Menü. Spätestens jetzt ist allen klar: Auf der Diana wird niemand verhungern.

Während draußen die Sonne langsam tiefer sinkt und die kleinen Inseln der Schärenlandschaft in goldenes Licht taucht, sitzen viele noch an Deck, genießen die Ruhe und lassen den ersten Tag auf dem Schiff entspannt ausklingen. Erst als die Temperaturen langsam sinken und die Augen schwerer werden, verschwinden nach und nach alle in ihren kleinen, aber gemütlichen Kabinen.

Die Göta-Kanal-Reise hat begonnen – und schöner hätte der Auftakt kaum sein können.

Donnerstag, den 4.6.2026 – MS Diana bis zur Schleusentreppe

Der Morgen beginnt wie er in Schweden offenbar immer beginnen kann: sehr gut gemeint, aber etwas chaotisch. Frühstück auf der MS Diana bedeutet heute ein wuseliges Miteinander ohne feste Sitzordnung, was in den engen Räumlichkeiten zu einer charmanten Mischung aus „Wo ist noch ein Platz frei?“ und „Ich war hier zuerst!“ führt. Am Ende findet aber jeder sein Frühstück und auch den Kaffee – und damit ist die Welt bereits halb wieder in Ordnung.

Dann heißt es raus an Land zur ersten Besichtigung: die Burgruine von Stegeborg. Der Himmel zeigt sich dabei leider wenig kooperativ, sodass der Regenschirm schnell vom Accessoire zum ständigen Reisebegleiter wird. Trotzdem wird geschaut, gestaunt und natürlich fotografiert – schließlich hat selbst graues Wetter in Schweden eine gewisse dramatische Schönheit. Ein paar kleine Stärkungen und Getränke unterwegs sorgen dafür, dass die Stimmung trotzdem stabil bleibt.

Zurück an Bord gibt es kurze, aber hilfreiche Infos von Reiseleiterin Magdalena, bevor ein echter Höhepunkt folgt: die Einfahrt in den Göta-Kanal bei Mem und die erste Schleuse. Ein Moment, der für viele so etwas wie „Jetzt sind wir wirklich angekommen“ bedeutet.

Kurz darauf wartet ein frühes Mittagessen – ein nordisch angehauchtes 2-Gänge-Menü, das erstaunlich gut schmeckt, obwohl das Schiff gerade noch in Bewegung ist. Danach legen wir in Söderköping an, einem dieser Orte, die wirken, als wären sie direkt aus einem Bilderbuch gefallen. Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel bis 14:45 Uhr: kleine Gassen, viel Wasser, viel Ruhe – und für manche auch ein sehr gezielter Blick in Richtung Eiscreme.

Zurück an Bord folgt die berühmte Fika, heute mit Blaubeerkuchen und Vanillesauce, serviert in der Honesty Bar auf dem Oberdeck. Schweden zeigt hier sehr deutlich: Kalorien sind nur eine Empfehlung.

Wer danach noch Energie hat, nutzt den Spaziergang entlang der Schleusen. Schiff und Gruppe bewegen sich dabei parallel durchs Land – sechs Schleusen später und rund 1,7 Kilometer weiter steigt man wieder ein, mit vielen Perspektiven auf Landschaft und Schiff.

Am Abend wird es dann kulinarisch wieder ernst: ein sehr leckeres 3-Gänge-Menü rundet den Tag ab. Gegen 23:00 Uhr erreicht die MS Diana schließlich Berg und macht für die Nacht direkt vor der berühmten Schleusentreppe fest. Ein Platz, der schon beim Einschlafen ein bisschen Vorfreude auf den nächsten Tag verspricht.

Freitag, den 5.6.2026 – Schleusentreppe nach kleinem Drama

Der Tag beginnt mit einem kleinen technischen Drama, das in der Schiffswelt offenbar zum Programm gehören kann: Ausfall von Toiletten und Wasser. Für einen kurzen Moment herrscht leichte Irritation an Bord – dann aber die beruhigende Durchsage: alles wieder im Fluss. Und tatsächlich, nur wenige Minuten später funktioniert wieder alles wie gewohnt und das Frühstück wird serviert, als wäre nichts gewesen. Skandinavische Gelassenheit in Reinform.

Pünktlich um 09:00 Uhr beginnt die Schleusung. Die Wahl liegt bei jedem selbst: entspannt an Bord bleiben, das Schauspiel vom Deck aus genießen oder sich der geführten Wandergruppe anschließen. Ein Teil der Gruppe entscheidet sich für die sportliche Variante: rund 3 Kilometer zu Fuß zum Kloster Vreta und weiter entlang des Kanals bis zur Schleuse Heda. Landschaft, Wasser, Geschichte – und zwischendurch die Erkenntnis, dass Wandern im Urlaub irgendwie immer schöner klingt als im Alltag.

Um 11:40 Uhr ist das Wiedersehen mit der MS Diana perfekt getaktet, genau rechtzeitig zum Mittagessen. Ein 2-Gänge-Menü sorgt für neue Energie, während das Schiff gemütlich weiterzieht und sogar eine kurze „Überfahrt über die Landstraße“ bei Lungsbro absolviert – ein Moment, in dem man kurz vergisst, dass man eigentlich auf einem Schiff unterwegs ist.

Gegen 15:00 Uhr folgt ein weiterer Höhepunkt: das Aquädukt von Kungs Norrby bei Sonnenschein. Die Diana schwebt hier förmlich über die Landschaft, und alle schauen gleichzeitig nach vorne, links, rechts und nach unten – ein seltenes logistisches Wunder an Aufmerksamkeit.

Am Nachmittag gibt es Fika auf dem Oberdeck: Früchte und Schokotorte, begleitet von genau der Art entspannter Stimmung, die solche Reisen auszeichnet. Danach wird es wieder spannend: die manuelle Schleuse bei Borensberg. Hier trifft Crew auf Crew – Steuermann gegen Matrosin, ein freundschaftlicher Wettkampf, der schließlich von Johann, dem „Neuling“, überraschend für sich entschieden wird.

Es folgt die Schleusentreppe von Borenshult, ein echtes Schauspiel aus Wasser, Technik und Präzision. Beim frühen Abendessen gleitet die MS Diana vorbei am Denkmal für Baltzar von Platen, dem Erbauer des Kanals – ein stiller Gruß an jemanden, der sich vermutlich genau diese Art von Genussfahrt vorgestellt hat.

Am Abend erreicht das Schiff Motala und legt direkt gegenüber dem Motormuseum an. Nach dem Dinner folgt noch ein gemeinsamer Besuch: ein wunderbares Sammelsurium aus Fahrzeugen, Motorrädern und technischer Nostalgie, das bei vielen noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Danach heißt es zurück an Bord, Koffer auf Inspiration stellen und ab in die Koje – bereit für den nächsten Kanaltraum.

Samstag, den 6.6.26 – schwedischer Nationalfeiertag mit traditionellem Hering

Der Morgen beginnt wie so oft an Bord der MS Diana mit einem guten Frühstück – und diesmal mit einem besonderen Rahmenprogramm: Während Kaffee und Brötchen serviert werden, läuft das Schiff bereits in Vadstena ein. Schweden zeigt sich festlich, schließlich ist Nationalfeiertag, und das spürt man auch an Land.

Direkt nach der Ankunft startet die geführte Tour mit lokalen deutschsprachigen Guides. Ein kleines Highlight für sich ist schon der Transport: der Touristen-Bimmelzug bringt uns gemütlich zum Kloster. Dort tauchen wir tief in die Geschichte ein, insbesondere in das Leben der Gründerin, deren Einfluss bis heute spürbar ist. Danach geht es weiter zum eindrucksvollen Schloss Vadstena – eine Anlage, die fast ein bisschen zu schön wirkt, um einfach nur „Verwaltung früherer Zeiten“ gewesen zu sein.

Zurück bleibt noch Zeit für einen kleinen Spaziergang, Souvenirblicke und natürlich das in Schweden nahezu heilige Thema: Eis. Dann heißt es auch schon wieder „Leinen los“ – das Schiff legt direkt am Schloss ab, gleitet hinaus über den Vätternsee und nimmt Kurs auf Karlsborg.

Zum Mittagessen gibt es ein klassisches 2-Gänge-Menü mit Hering und Schnaps. Einige Gesichter verraten: Das ist nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell ein ernstzunehmender Einstieg in die schwedische Lebensart.

Ein echtes Highlight folgt mit der Schleuse Forsvik. Hier wird es fast schon feierlich: Eine Gruppe gläubiger Christen empfängt die Schiffe seit über 100 Jahren mit Blumen, Gesang und viel Herzlichkeit. Im Gegenzug gibt es vom Schiff Kuchen – ein Ritual, das so ungewöhnlich wie berührend ist und viele Gäste sichtlich bewegt.

Weiter geht es über den Viken-See, begleitet von Kaffee auf dem Oberdeck. Gleichzeitig passiert die Diana die engste Passage der gesamten Reise – ein Moment, in dem selbst erfahrene Mitreisende kurz die Kamera fester halten.

Um 17:00 Uhr folgt die handbetriebene Schleuse bei Tatorp. Hier wird es sportlich und humorvoll: Schweden gegen Deutschland im Schleusenwettkampf. Natürlich mit freundschaftlichem Ausgang – und einem eher diplomatischen „Sieg“ für die Gastgeber.

Beim Abendessen gibt es ein 3-Gänge-Menü, inklusive Fischsuppe und einer charmanten kleinen Panne: Brötchen werden vergessen, dann nachgeliefert und anschließend sogar nachgereicht. Einfach ehrlich, einfach sympathisch – und genau deshalb passend zur Reise.

Später am Abend passiert die MS Diana noch die kleinste Fähre Schwedens in Toreboda, bevor sie schließlich ruhig in Hajstorp festmacht. Ein weiterer Tag voller Wasserwege, Begegnungen und Geschichten geht zu Ende – und die Schärenlandschaft bleibt leise draußen stehen, als würde sie kurz warten, bis alle eingeschlafen sind.

Sonntag, den 7.6.2026 – Zwischen Schleusen, Schloss und Sektlaune

Nach einer Nacht direkt am Schleusenrand beginnt der Sonntag für die MS Diana ungewöhnlich früh – nämlich mit dem leisen Erwachen im Kanalidyll und der sanften Erkenntnis: Wir stehen schon da, wo andere noch hinfahren müssen.

Frühstück gibt es entsprechend gut gestärkt und mit Blick auf das morgendliche Schleusenleben. Wer möchte, nutzt anschließend die Gelegenheit für einen Spaziergang entlang der historischen Anlagen oder besucht das kleine, aber feine Kanalmuseum, das erstaunlich viele Geschichten in erstaunlich wenig Raum unterbringt.

Dann endlich: Mittagessen! Ein klassisches 2-Gänge-Menü mit Köttbullar sorgt dafür, dass sich die schwedische Kulinarik endgültig im Gedächtnis festsetzt – inklusive der Erkenntnis, dass man diese kleinen Fleischbällchen offensichtlich auch sehr ernsthaft genießen kann.

Am Nachmittag überqueren wir den Vätternsee noch einmal, diesmal in seiner freundlichsten Version: kein Wind, keine Wellen, nur Wasser, Himmel und entspannte Gesichter an Deck. So muss Seefahrt im Binnenland sein.

Es folgt der Empfang und die Besichtigung von Schloss Läckö mit einem örtlichen deutschsprachigen Guide, der nicht nur das Schloss erklärt, sondern auch charmant die deutsch-schwedischen Verbindungen durch die Geschichte zieht. Ein Ort, der fast ein bisschen wirkt, als hätte jemand Geschichte und Postkartenmotiv gleichzeitig gebaut.

Zurück an Bord wird es festlich: Kapitänsempfang mit Sekt. Die Stimmung steigt spürbar, nicht nur wegen der schönen Aussichten, sondern auch wegen der wachsenden Vorfreude auf den Abend.

Und der hat es in sich: Kapitänsdinner. Zur Hauptspeise gibt es Ente, dazu Danksagungen an die Crew und viele persönliche Worte. Besonders schön: Der Kapitän selbst sitzt zeitweise an einem unserer Tische, ebenso die Reisebegleiterin, was zu sehr offenen Gesprächen führt – über Reise, Leben und die Frage, wie viele Schleusen man eigentlich im Kopf noch zählen kann.

Zum Abschluss werden Zertifikate für die erfolgreiche Götakanal-Durchfahrt verteilt. Natürlich nicht ohne charmante sprachliche Ausrutscher: Aus Namen werden kleine Kunstwerke, aus „Prost Horst“ wird ein offizielles Namensspiel, und selbst „Bob der Baumeister“ findet seinen Weg auf eine Urkunde.

Ein Abend voller Humor, Herzlichkeit und ein bisschen Stolz – denn jetzt ist es offiziell: Wir haben den Göta-Kanal nicht nur befahren, sondern erlebt.

Montag, den 8.6.2026 – Von Schleusen, Schaukeln und einem letzten Stück Göta–Glück

Der letzte Reisetag beginnt früh – ab 07.15 Uhr mit Frühstück und einer Atmosphäre zwischen Abschiedsstimmung und „nur noch ein Kaffee“. Der Kapitän gönnt sich währenddessen eine kurze philosophische Phase am Steuer, die man großzügig als „Bremstest durch Tagträumerei“ bezeichnen könnte. Ein leichtes Abdriften wird jedoch souverän mit einer charmanten Rückwärtskorrektur beendet – Routine auf schwedisch eben.

Um 08.50 Uhr erreichen wir die große Schleuse von Trollhättan. Noch einmal heißt es: staunen, schauen, fotografieren. Wer möchte, spaziert zum Museum, wer nicht möchte, bleibt einfach im Schleusenkino an Bord – beides völlig legitim. Am Ende der Passage erfolgt der Wiedereinstieg, fast schon mit etwas Wehmut.

Danach gibt es das letzte Bordmittagessen. Parallel beginnt das große Kofferfinale: Falls überhaupt ausgepackt wurde, wird jetzt wieder eingepackt – ein sportlicher Wettbewerb zwischen „passt noch zu“ und „geht nicht mehr zu“. Die Koffer wandern anschließend brav vor die Kabinentüren, fast schon wie ein stiller Abschiedsgruß.

Zwischendurch lockt noch ein Blick hinter die Kulissen: Maschinenraum oder Küche, je nach Interesse – oder Mut. Beides zeigt eindrucksvoll, wie viel Technik und Organisation so eine Reise im Hintergrund braucht.

Um 15.00 Uhr folgt die letzte offizielle Fika. Kaffee, etwas Süßes und viele Blicke, die sagen: „Das war’s dann wirklich?“ Doch ganz fertig ist der Tag noch nicht.

Als kleine Zugabe gibt es eine Hafenrundfahrt in Göteborg – weil wir etwas zu pünktlich sind und die Zeit offenbar noch ein bisschen nicht loslassen möchte. Die Crew steht Spalier, die Verabschiedung an der Anlegestelle ist herzlich, und ja – da fließen auch ein paar Tränen.

Der Bus wartet direkt nebenan, genauer gesagt: drei Minuten Fahrt zum Hotel. Praktisch, wenn auch etwas absurd, denn selbst der Bus findet keinen perfekten Halteplatz vor dem Eingang – Verkehrsparodie auf nordisch.

Bei bestem Sommerwetter bleibt noch Zeit für eigene Erkundungen in Göteborg. Vom Elite Plaza Hotel aus ist alles gut erreichbar, und die Stadt zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite.

Am Abend dann der letzte Gang ins Bett – mit vielen Erinnerungen an die MS Diana, den Göta-Kanal und eine Reise, die sich irgendwo zwischen Technik, Natur, Humor und Gemeinschaft festgesetzt hat.

Dienstag, den 9.6.2026 – Göteborg zwischen Rockstars, Regen und Riesenzimtschnecken

Der Tag beginnt im traditionsreichen Hotel Göteborgs Stil, in dem angeblich schon Rockstars, Königskinder und vermutlich auch einige sehr entspannte Reiseführer übernachtet haben. Das Frühstück ist entsprechend königlich: lecker, reichhaltig und genau das Richtige, um in einen Tag voller schwedischer Stadtgeschichten zu starten.

Dann treffen wir auf Ingrid, unsere gut gelaunte Stadtführerin, die Göteborg offenbar persönlich kennt – zumindest fühlt es sich so an. Der Bus steht ein kleines Stück entfernt, da seine 57 Sitzplätze offenbar nicht direkt vor das Hotel passen. Außerdem hat der Himmel beschlossen, Göteborg heute einmal ausgiebig zu testen und zeigt sich von seiner tränennassen Seite.

Trotzdem gibt es eine sehr unterhaltsame Stadtrundfahrt mit vielen humorvollen Kommentaren und Eindrücken. Danach besuchen wir die Masthuggskyrkan, eine Kirche mit besonderer Bauweise und tollem Panoramablick über die Stadt. Heute allerdings eher in der Variante „Panorama in Wolkenfilter“.

Weiter geht es Richtung Marstrand, über die Autobahn Richtung Oslo und schließlich hinauf auf eine kleine Fähre. Die Überfahrt zur Insel ist ruhig, der Ort selbst charmant und voller schöner Gebäude, die selbst im Regen noch Haltung bewahren.

Kurz vor dem Mittagessen kommt dann die nordische Überraschung des Tages: eine Dusche von oben, die nicht im Programm stand. Dafür entschädigt ein gigantisches Krabbenbrot – optisch beeindruckend, geschmacklich noch mehr. Auch das Grand Hotel Ambiente trägt zur Erholung bei, zumindest bis das Wetter erneut entscheidet, dass wir weiterziehen sollten.

Zurück in Göteborg geht es ins Viertel Haga. Hier gibt es Stadtgeschichte, kleine Läden und natürlich die berühmten Hagabullen – Zimtschnecken in einer Größe, die irgendwo zwischen Gebäck und Familienpizza liegt, aber geschmacklich eindeutig in der Kategorie „Gefahr für jede Diät“.

Nach ausgiebigem Bummeln bringt uns der Bus zurück zum Hotel für eine kurze Pause, bevor es am Abend noch einmal hinausgeht. Ziel ist das Källerkro, ein Restaurant unterhalb der Straßenebene, das schon beim Treppenabstieg kulinarische Erwartungen weckt.

Und die werden erfüllt: Toast Skagen als Vorspeise – reichlich Krabben, reichlich Geschmack, reichlich alles. Der Abend entwickelt sich zu einem echten Eiweißfest, auch wenn einige Gäste später behaupten, sie hätten irgendwann nur noch „Meer in verschiedenen Formen“ gegessen.

Die Hauptspeise überzeugt ebenfalls, und sogar der Nachtisch findet noch Platz – zumindest bei den ganz Mutigen. Danach ein letzter Verdauungsspaziergang durch die Stadt, zurück ins Hotel.

Eine letzte Nacht in Schweden. Und irgendwo zwischen Regen, Krabben und Zimtschnecken merkt man: Göteborg hat Charakter – und wir inzwischen auch.

Mittwoch, den 10.6.2026 – Abschied von Schweden und der große Rückflug

Der letzte Morgen beginnt erstaunlich geordnet. Alle erscheinen rechtzeitig zum Frühstück, fast schon verdächtig pünktlich für eine Reisegruppe, die in den letzten Tagen gelernt hat, dass Fahrstühle grundsätzlich eine eigene Meinung zu Abfahrtszeiten haben. Heute aber alles im Griff: ein Lift, ein Ziel, und erstaunlich viel Disziplin.

Schon zehn Minuten vor der geplanten Abfahrt stehen alle abmarschbereit in der Lobby. Der Busfahrer hat die Situation im Blick, hilft noch bei den letzten Stufen und hat seinen Parkplatz strategisch „um die Ecke“ gewählt – Baustellenromantik inklusive, aber Hauptsache erreichbar.

Dann geht es in flotter Fahrt nach Landvetter zum Flughafen Göteborg. Die Kofferabgabe läuft fast schon verdächtig reibungslos, rekordverdächtig schnell sogar, als hätte der Norden beschlossen, uns nicht unnötig aufzuhalten. Danach die letzte große Sicherheitsprüfung: Schuhe aus, Gürtel runter, Taschen leer – und trotzdem findet jeder irgendwie wieder zu seinen Sachen.

Ein letzter Kaffee, ein paar letzte Souvenirs und vor allem viele letzte Gespräche. Dann wird es stiller. Die Abschiede werden herzlicher, die Umarmungen länger, und irgendwo zwischen Rollfeld und Boarding-Gate fließt auch die eine oder andere Träne.

Dann hebt die Maschine Richtung Frankfurt ab, während ein Teil der Gruppe weiter nach München fliegt – einige mit einem kurzen Abstecher „auf bayerische Kontrolle“, nur um sicherzugehen, dass Deutschland auch wirklich noch da ist.

In Frankfurt folgt das große Finale der Abschiede: letzte Umarmungen, letzte Witze, letzte Versprechen, sich wiederzusehen. Danach verteilt sich die Gruppe in alle Richtungen des Landes.

Und noch bevor der Abend beginnt, sind alle wieder zuhause – mit Koffern voller Wäsche, Handys voller Fotos und Köpfen voller Erinnerungen.

Schweden bleibt. Und irgendwie reist es ein bisschen mit nach Hause.


Und damit endet unsere Reise über den Götakanal und durch Schweden – ein Stück Wasserstraße, das uns nicht nur von Stockholm nach Göteborg gebracht hat, sondern auch als Gruppe ein gutes Stück näher zusammen.

Zwischen Schleusen, Schären, Fika, Hagabullen und kleinen Wetterkapriolen ist eine Reise entstanden, die vor allem eines war: lebendig, herzlich und voller gemeinsamer Momente, die bleiben.

Ein großes Dankeschön an euch alle für eure gute Laune, eure Geduld, euren Humor und das Miteinander, das diese Tage so besonders gemacht hat. Ihr habt aus der MS Diana mehr gemacht als ein Schiff – nämlich ein Zuhause auf Zeit.

Ich, euer Marcus, sage von Herzen danke für diese tolle Reise mit euch. Es war mir ein Vergnügen – und ganz ehrlich: sofort wieder mit euch.


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