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Radreise Schweden zur Mittsommernacht

Reisebericht: 17.06. – 26.06.2026

Siebzehn Fahrradfreunde machten sich auf den Weg, um einige Gebiete Südschwedens zu erkunden und die schwedische Art der Mittsommernachtsfeiern kennenzulernen.

Dr. Dieter Braune

Ein Reisebericht von
Dr. Dieter Braune

2026_Radreise_Schweden: Am Schwedenkai – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Kiel - Blick an Land – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Stena-Line - Abendbuffet – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Gränna - Polkagrieskokeri – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Gränna - Polkagrieskokeri – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Fähre nach Visingsö – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Insel Visingsö - Kyrka – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Der Runenstein von Rökstenen – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Stockholm - auf Prins Carl Philipp – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden: Schärengarten im Mälersee – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden:  Västervik Fischersiedlung um 21:30 – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL) 2026_Radreise_Schweden:  Kalmar - WASA- Slott – © Dieter Braune (Eberhardt TRAVEL)

Tag 1: 17.06.2026 – Anreise nach Kiel – Fährüberfahrt

Überpünktlich starteten die ersten Reiselustigen um 04:50 Uhr in Dresden ihre Anreise zum Fährhafen in Kiel. Die nächsten Gäste stiegen in Nossen, Leipzig und nahe Werder, in Groß Kreuz, zu. Die Gruppe war zwar immer noch nicht ganz vollständig, aber irgendwann muss es ja sein, dass sich unser, aus der Oberpfalz kommender Fahrer Alex und Reiseleiter Dieter vorstellen. Ohne Stau erreichten wir, mit mehreren Pausen, gegen 14:00 Uhr die Hafenstadt Kiel.
Da wir extrem gut in der Zeit lagen, konnten wir, bei schönstem Wetter, noch einen Spaziergang durch die Schleswig-Holsteinische Landeshauptstadt unternehmen. Durch die Innenstadt gingen wir bis in die Altstadt auf den „Alten Markt“ und vorbei an der monumentalen Oper und dem schönen Rathaus wieder zurück. Am Fährterminal lasen wir die letzten drei Mitreisenden auf und gingen auf unsere STENA-GERMANICA- Fähre.
Während der Erkundung der Außendecks legte die Fähre um 17:45 Uhr in Kiel ab und wir gingen zum Abendessen. Das Buffet ließ keine Wünsche offen. Ein üppiges Fisch- und das sehr reichhaltige Dessertangebot ließen keine Wünsche offen. Gegen 23:00 Uhr unterfuhren wir die beleuchtete Großer Belt Brücke. Diese Durchfahrt wurde von einigen Reisenden, obwohl auch sie sehr früh aufgestanden waren, fotografisch festgehalten.

Tag 2: 18.06.2026 – Ankunft in Göteborg – Vätternsee – Insel Visingsö – Linköping

Guten Morgen Schweden! Nach dem Frühstück konnten wir an Deck die beeindruckende Fahrt durch den Göteborger Schärengarten bestaunen. Kaum waren wir vom Schiff zeigte Alex, bei der Auffahrt auf den Rumsberget, sein ganzes Können! Zwei Stunden später fuhren wir an der, durch die Firma Husqvarna geprägte Stadt Jönköping vorbei und erreichen den, am Vättern- See gelegenen Ort Gränna. Dieser Ort ist über die Grenzen Schwedens für seine Zuckerstangen „Polkagries“ bekannt. In der Schaubäckerei konnten wir die Herstellung einer Charge verfolgen und anschließend ein Leckerli verkosten. Alex hatte inzwischen mit dem Entladen der Räder begonnen. Nach einer kurzen Stärkung und der Feineinstellung der Leihräder ging es auf die Fähre. Nach 25 Minuten erreichten wir die Insel Visingsö und starteten unsere erste Radtour. Wir besichtigten die Ruinen der Burg Näs und des Schlosses Visingsborg. Dieter erzählte die Sage vom Riesen, der, damit seine Frau trockenen Fußes an das andere Ufer des Vättern gelangen konnte, kurzer Hand eine Grasnarbe in den See warf. An der Brahekyrkan lehrte uns Kerstin, an Hand von Grabsteinen, die frühere Namensbildung mit den Endungen ...son und ...dotter.
Nachdem die Räder wieder im Trailer verladen waren, fuhren wir in unser Hotel in Linköping.
Das Abendessen begann mit einer sehr gut gewürzten Tomatensuppe. Das Essen war ausgezeichnet, nur die Portionen des 3-Gang Menüs hätten etwas üppiger ausfallen können. Eine Reisende kreierte den Spruch: „Das Dessert hat die Grundform eines Dominosteines, nur mit halber Höhe.“ Einige von uns machten noch einen Verdauungsspaziergang durch den, direkt ans Hotel angrenzenden Park.

Tag 3: 19.06.2026 – Rökstenen – Alvastra Kloster – Vadstena Slott – Motala – Götakanal

Der heutige Vormittag stand im Zeichen der Kultur. Wir besichtigten den sehr bedeutenden, 3,4 m hohen Runenstein von Rökstenen, die Klosterruine des Zisterzienser Klosters Alvastra und statteten dem beeindruckenden Wasa-Schloss in Vadstena einen Besuch ab.
Dann fuhren wir nach Motala, wo der Götakanal in den Vättern mündet. An der für uns ersten Schleuse verließ gerade das zweitälteste Götakanalschiff, die 1912 in Dienst gestellte Wilhelm Tham, die Schleusenkammer. Also: Fotostopp! Ab der Schleuse Borensberg war dann "Freie Fahrt" angesagt. An der Schleuse Berg sammelten wir uns gegen 16:30 Uhr und fuhren dann, jetzt wieder gemeinsam, entlang der 7-stufigen Schleuse runter zum See.
Oben wieder angekommen, machte Dieter das Angebot, die letzten 12 km mit dem Bus ins Hotel zu fahren. Das hat die Gruppe komplett abgelehnt. Weiter ging es zum Freilichtmuseum von Linköping. Da heute, am Mittsommernachts Freitag, quasi Feiertag war, waren leider alle Häuser geschlossen. Also weiter, durch ein renaturiertes Militärgelände direkt zum Hotel.
1,2 km vorm Ziel passierte das, was man niemanden wünscht. Im Stehen verletzte sich Christa so sehr, dass sie zur Wundversorgung ins Krankenhaus musste und ihr Fahrrad für den Rest der Reise im Hänger blieb.
Geschockt von diesem Unfall verzichtete die Gruppe nach dem Abendessen auf einen gemeinsamen Stadtspaziergang.

Tag 4: 20.06.2026 – Schloss Gripsholm – Fahrradtour nach Taxingen, Bootsfahrt in Stockholm

Das erste Ziel des heutigen Tages ist eines der sieben Königsschlösser, das Schloss Gripsholm. Dieses Schloss ist den meisten von uns durch die Verfilmung des gleichnamigen Sommerromans von Kurt Tucholsky bekannt. Nach einer Außenbesichtigung hatten wir eine sehr kompetente und kurzweilige Führung durch das Innere des Schlosses. Die Führung endete in dem sehr beeindruckenden, im oberen Stock eingebauten Schlosstheater.
Alex und Dieter hatten inzwischen die Räder startklar gemacht. Infolge der um einen Tag vorgezogenen Schiffsfahrt musste die heutige Radtour stark eingekürzt werden. Nach einer kurzen Runde durch Mariefred fuhren wir oberhalb des Mälarsees nach Taxinge. Hier, im gleichnamigen Schloss, soll das größte und schönste Kuchenbuffet Schwedens sein. Da mussten wir rein! Die Auswahl war riesig, von den Zimtschnecken bis zur traditionellen Prinzessinnen- Torte, traditional mit grünem Marzipanüberzug und roter Marzipanrose.
Von hier brauchten wir noch knapp eine Stunde Busfahrt, bis wir unser 4* Hotel in der schwedischen Hauptstadt erreichten.
Während sich alle für die abendliche Schiffsfahrt frisch machten, organisierte Dieter die neuen, aufladbaren Metro-Karten. Dabei kam er in einen Gewitterguss, der nichts trocken lies.
Am Fähranleger angekommen schien auch schon wieder die Sonne. Wir starteten unsere Schiffsfahrt durch den Hafen von Stockholm und den Schärengarten des Mälarsees. Unsere 1901 gebaute PRINS CARL PHILIP machte am Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie Drottningholm eine Pause, so dass wir kurz einen Blick in den Schlossgarten werfen konnten.
Wieder in Stokholm angekommen teilte sich unsere Gruppe. Der kleinere Teil lief direkt zum Hotel, während die Mehrheit zum Hauptbahnhof liefen und mit der Metro zum Odenplan fuhren und dann zum Hotel gingen.

Tag 5: 21.06.2026 – Stadtrundfahrt Stockholm – Skansen – Freizeit

Unsere sehr kompetente Stadtführerin Alexa holte uns um 09:00 Uhr im Hotel ab. Wir fuhren durch mehrere Villenviertel, das Botschaftsviertel, vorbei am Stadthafen, dem Schauspielhaus, in dem Greta Gabor ihr Handwerk erlernte und dem Grand Hotel zur Insel Skeppsholmen. Hier machten wir einen Fotostopp und hatten einen wunderbaren Blick auf das Stockholmer Schloss, dem offiziellen Arbeitssitz von Carl XVI. Gustaf. Der nächste Stopp war am Schwedischen Reichstag. Von hier gingen wir zu Fuß durch Teile der Gamla Stan, der historischen Altstadt. Über den Stortorget, an dem noch tolle mittelalterliche Häuser stehen und das Nobelmuseum seinen Sitz hat, erreichten wir die Tyska Kyrka, die Deutsche Kirche. Anschließend brachte uns Alex zum Skansen, eines der weltweit ältesten, 1891 eröffnete, Freilichtmusen. Hier hatten wir Freizeit und erkundeten die aus ganz Schweden zusammengetragenen Häuser, das Tiergehege und die, anlässlich der Mittsommerfeierlichkeiten stattfindenden Folklorevorführung.
Der größte Teil der Gruppe ging anschließend ins Vasa-Museum, wo das auf der Jungfernfahrt 1628 gesunkene und nach 333 Jahren 1961 wieder gehobene Kriegsschiff Vasa ausgestellt ist. Dank des kalten, sauerstoffarmen Wassers ist das Holzwrack heute zu 98 Prozent original erhalten.
Mit dem Linienbus fuhren wir zum Hotel.
Zum Abendessen wurde uns zum dritten Mal in vier Tagen Köttbullar serviert, so dass wir zu Experten des schwedischen Nationalgerichtes wurden 😊.

Tag 6: 22.06.2026 – Söderköping – Ostseeradweg nach Västervik

Heute geht es zuerst noch einmal an den Götakanal, nach Söderköping. Hier mündete vor 150 Jahren der künstliche Kanal in die Ostsee. Durch Landhebungen hat sich dieser Punkt jetzt weiter nach Osten verlagert. Wie von Dieter befürchtet, haben sich die Fischanbieter vollkommen von der Imbissmeile zurückgezogen. Pizzaschnitten dienten als Ersatz.
Nach einer weiteren Stunde Busfahrt entluden wir die Fahrräder und wir erkundeten ein 49 km langes Teilstück des Ostseeradweges. Auf dem ersten Stück der Wegstrecke mussten wir uns die Straße mit PKWs teilen. Dann bogen wir von der Hauptstraße ab und machten in der „Alte Schule“, ein durch eine deutsche Familie geführtes Kaffee, eine Pause. Über eine sehr schöne hüglige, kurvenreiche Straße durch, mit Steinen besäten Wäldern erreichten wir die „Perle der Ostsee“, den Ort Västervik. Am Ortseingang hielten wir an einer schönen Badeanlage, um unseren „Badenixen“ ihren späteren Wirkungsort zu zeigen. Die Fahrräder gaben wir am Hafen in Nicks Obhut und Alex brachte uns zwischenzeitlich zum Hotel.
Das Abendessen fand heute außer Haus im sehr guten, direkt an der Ostsee gelegenen Hotel Slottsholmen statt.
Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Ortsspaziergang bis zur S:ta Gertruds Kyrka.

Tag 7: 23.06.2026 – Vimmerby – Småland – Bullerbyn – Katthult – Kalmar

Der heutige Tag steht im Zeichen von Astrid Lindgren.
Den ersten Stopp machten wir in Vimmerby, wo sie im Pfarrhof ihrer Eltern ihre Kindheit verbrachte. Vor dem Museum befanden sich unter mehreren Birken zwei Schaukeln. Diese wurden durch unsere „Jüngsten“, begleitet vom Lied: „3 mal 3 macht Neune“, gleich mal ausprobiert. Da der Gärtner von Nås, der morgens den Schotterweg zum Museum so schön geharkt hatte, die Tür zum Hofgarten offengelassen hatte, konnten wir die wunderschön gepflegte Parkanlage des Museumsgartens betreten. Leider blieben wir nicht lange unentdeckt.
Nach noch einmal ca. 10 km im Bus starteten wir an einem einzelnstehenden Kirchturm unsere Fahrradtour. Über Bullerbyn, wo die Großeltern von Astrid wohnten, fuhren wir nach Katthult, zu den Drehorten vom Michel von Lönneberga, der eigentlich Emil heißt. Rund um den berühmten Fahnenmast, wo Michel seine Schwester Ida hochzog und dem Schnitzschuppen machten wir eine längere Pause.
Anschließen führte unsere Tour bildlich gesprochen entlang einer großen Acht. Am Scheitelpunkt der beiden Kreise hat sich Heidrun den kürzesten Weg zum, in Rumskulla parkenden Bus gewählt. Wir fuhren weiter in den Norra Kvills Nationalpark und schauten uns die Überbleibsel einer 1.000-jährigen Eiche an. Vor der Weiterfahrt kam der Anruf von Heidrun, sie sei jetzt in Vimmerby, also 20 km abseits unserer Strecke. Während Dieter mit der höchsten E-Bike-Unterstützung Heidrun entgegen fuhr, gab es für die Gruppe eine etwas längere Pause an Alex‘s Brasserie.
Unser heutiges Hotel lag im Zentrum der historischen Stadt Kalmar. Das Abendessen wurde uns in dem sehr schönen Kellerrestaurant "Källaren Kronan“ serviert.

Tag 8: 24.06.2026 – Insel Öland

Von Kolmar kommend erreichten wir nach wenigen Minuten die beeindruckende Kalmarsundbrücke. Über diese fuhren wir auf die zweitgrößte Insel Schwedens, nach Öland. Auf der Insel gab es um das Jahr 1850 herum etwa 2.000 Windmühlen. Davon existieren heute noch ca. 350 Stück. 5 davon stehen in Lerkaka, die wir als erstes besichtigten. Zwei Mühlen waren auch offen, so dass sich technisch affine das Innenleben anschauen konnten.
Mit den Rädern fuhren wir auf Feldwegen und kleinen Straßen über die landwirtschaftlich genutzte Mitte der Insel zur touristisch ausgebauten Westküste. Im Hafen von Stora Rör machten wir unsere Mittagspause. Mehrere gastronomische Einrichtungen, Bänke und eine Badestelle ließen die Zeit schnell vergehen. Die Tour endete nach 60 km am Schloss Borgholm. Am Schloss Solliden, dem Sommersitz des Königshauses, bestand noch die Möglichkeit sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken.
Da wir heute keine großen Busan- und -abfahrten hatten, blieb vor dem Abendessen genug Zeit, sich die pulsierende Stadt Kalmar anzuschauen. Der Stortorget, der Dom, das Rathaus und die Reste der alten Stadtbefestigung sollte man gesehen haben.
Nach dem Abendesse unternahmen wir noch einen Spaziergang zum Kalmarer Wasa-Schloss, an dem die ganze Gruppe teilnahm. Wir umrundeten auf den, mit Kanonen bestückten Befestigungswällen einmal das Schloss. Die abendlichen Lichtverhältnisse ermöglichten tolle Fotomotive.

Tag 9: 25.06.2026 – Småland – Elchpark – Malmö

Nach dem letzten Entladen der Räder an einer abseits gelegenen Raststätte fuhren wir über Wald- und Feldwegen an sehr abgelegenen, aber immer sehr gepflegten Anwesen vorbei. Eine etwas längere Pause legten wir an einer Badestelle am Virensee ein. Unsere „Badenixen“ waren gleich wieder aktiv und testeten den See.
Nach unserer letzten 30 km Radtour empfing uns Alex vor seinem frisch geputzten Bus mit einem Sektempfang.
Nachdem sich Dieter bei der Radgruppe für ihren Verantwortungsbereich, nämlich das Wetter, bedankt hatte, gab es den Dank an Alex und den Reiseleiter zurück. Während Alex und Dieter die Räder das letzte Mal verluden, konnten die übrigen "Radler" sich noch den typisch schwedischen Rottensee anschauen. Auf der weiteren Fahrt nach Malmö besuchten wir noch den Elchpark. Der Parkleiter stellte uns zuerst den, im Jahr 2022 geborenen Elch Casper vor. Seit 2020 wurde im Park die Regel eingeführt, dass die Jahreszahl gleich der Reihenfolge der Buchstaben im Alphabet entspricht. Das nächste Tier, dass uns groß anschaute, war der 7 Jahre alte Hans. Nach einer Probeverkostung von sehr schmackhaften Elchwürsten setzten wir unsere Fahrt nach Malmö fort.
Nach dem Abendessen machten wir noch einen Rundgang durch die schöne, südlichste Großstadt Schwedens.

Tag 10: 26.06.2026 – Heimreise: Trelleborg – Rostock – Dresden

Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück fuhren wir von Malmö nach Trelleborg. Dieter beendete seine Reisemoderation mit der Historie von ABBA und dem Lied "The Winner takes it all".
Nach 1.803 km, die wir in Schweden zurückgelegt hatten, sind wir mit dem Bus in den Rumpf der TT-Line Fähre "Nils Holgersson" hineingefahren und gingen, bei bestem Fährwetter, auf Deck.
Vor Warnemünde waren dann alle an Deck, um die Einfahrt in den Rostocker Hafen mitzuerleben. Der Warnemünder Strand war sehr gut gefüllt. Wir verabschiedeten uns von Heidrun, die mit der Fähre noch nach Travemünde weiterfuhr.
Wir hatten Glück und Alex durfte als einer der ersten Fahrzeuge von der Fähre fahren.
Den ersten Ausstieg hatten wir dann an der AS Rostock Süd. Mit Andrea Bocelli und dem Lied „Time To Say Goodbye“ verabschiedeten wir Ilka und Mattias.
Damit die Fahrt nicht zu langweilig wurde, gab es noch ein Quiz. Eine Frage zu jedem Reisetag. Kerstin lag mit drei Richtigen vorn +und trug ab diesem Zeitpunkt ein Elch-Buff um den Hals. Auch Nick wurde für seine „letzte Mann“- Position mit einem Buff belohnt.
Mit weiteren Ausstiegen in Groß Kreuz, Leipzig und Nossen erreichten wir, wie geplant, gegen 22:15 Uhr, den Flughafen Dresden.


Eine schöne, erlebnisreiche Reise durch den Süden Schwedens ging leider viel zu schnell zu Ende. Ich bedanke mich bei der Gruppe für Eure Disziplin und Euren Zusammenhalt.
Mit dem Spruch von Wilhelm Busch: „Drum o Mensch, sei weise, pack die Koffer und verreise!“ möchten ich mich bei Euch verabschieden. Vielleicht sieht man die Eine oder den Anderen Mal auf einer der vielen Eberhardt- Reisen, am liebsten den Radreisen, wieder! Ich würde mich sehr freuen!

Dieter Braune


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