Reisebericht: Rundreise Schweiz - Eiger, Mönch & Jungfrau

27.08. – 01.09.2017, 6 Tage Schweiz Rundreise Interlaken - Brienz - Jungfraujoch - Emmental - Thuner See - Bern

Ein Reisebericht von:
Sigrid Wilckens
 
Auf in die Berge heißt es heute...Morgens schon vor 6.00 Uhr am 27. August wird es auf dem Busparkplatz am Dresdener Flughafen unruhig. Busse, Taxen, Pkws fahren vor, Gepäck wirde sortiert, und hier und da auch ein „Hallo – wir kennen uns doch" - Abfahrt von Eberhardt TRAVEL!
Einer der Busse hatte Grindelwald in der Schweiz als Ziel – mein Bus. Schon ab Dresden ist der Bus gut besetzt, sollte sich aber noch weiter füllen. Bis zur Mittagszeit ist die Gruppe dann vollzählig, alles läuft gut und pünktlich, und genau 10 Minuten nach dem letzten Einstieg – Stau! So müssen wir die Mittagspause notgedrungen, wegen der Fahrzeit, auf einem Parkplatz machen – aber ein Bockwürstchen gehört nun einmal zu jeder Bustour. Mit einem Wechsel von Sonne, Wolken und Regen geht es weiter gen Süden. Nach einer kurzen Stippvisite in Österreich erreichen wir am Nachmittag die Schweiz – unser Zielland! Aber bis zum Hotel dauert es noch etwas – ein Riesenvolksfest hat Massen nach Thun gelockt, die zwar am Abend alle auf der Gegenfahrbahn unterwegs sind – aber auf engen Bergstraßen mit einem 13m Bus, heißt es Geduld und fahrerisches Können – beides hatte Tibor.
Erst am Abend erreichen wir unser Hotel in Grindelwald, und nach raschem Zimmerbezug trift sich die Gruppe beim leckeren schweizerischen Abendessen. Nach so einem langen Tag hat sicher niemand Einschlafschwierigkeiten.

Am nächsten Tag lacht uns schon morgens die Sonne entgegen und präsentiert den Mönch strahlend schön. In die Berge sollte es aber heute nicht gehen, sondern zuerst in die Aareschlucht. Ein wunderschönes Farbspiel des Wassers, die teilweise reißende Aare arbeitet sich hier durch enges Gestein. Die Reisegruppe begibt sich auf den Spaziergang, oft im Gänsemarsch, da die Stege so eng sind. Es wurd warm und wärmer und so tut der erfrischende Drink am Ende der Schlucht gut.
Weiter geht es nach Meiringen, eine Stadt, die einen sehr bekannten Engländer einige Zeit beherbergte – Sir Conan Doyle – und deshalb trifft man hier auch Sherlock Holmes. Brienz, wunderschön am See gelegen, dient uns zur Mittagsrast und weiter geht es nach Interlaken. Hat die Reise nicht schweizerische Bergwelt versprochen? Heute nur in Schluchten, Tälern und an Seen? Ja, aber mit einer fantastischen Sicht auf die Berge: Eiger, Mönch, Jungfrau.
Am Abend wird es gemütlich, denn das Hotel bietet ein echtes schweizerisches Käsefondue an!

Schon morgens strahlt die Sonne ins Tal und es soll früher losgehen – heute ohne Bus. Mit eidgenössischen Bahnen erst hoch zur kleinen Scheidegg und dann weiter zum Jungfraujoch. Großartige Bergwelt, der typische Klang der Kuhglocken, schneebedeckte Berge. Den Aufenthalt oben am Jungfraujoch kann jeder ganz nach eigenem Gusto (und nach eigener Puste, denn in der dünnen Luft dort oben, geht die manchmal aus) genießen. Durch die Katakomben der Ausstellung, im großartigen Panoramakino und natürlich oben auf der Aussichtsplattform. Blick auf den Aletschgletscher, die anderen Berge des Berner Oberlandes, Zusehen bei den Skifahrern und Snowbordern – ja es ist Ende August und gestern im Tal haben wir noch so geschwitzt! Die Tätigkeit der Reiseleitung scheint von Land zu Land verschieden zu sein, denn als wir uns treffen, um wieder hinunter zu fahren, war die indische Reiseleitung, direkt vor dem Fahrstuhl damit beschäftigt, Kartoffeln und Möhren zu schälen – als Buffett für ihre Reisegruppe!
Nach diesen imposanten Eindrücken der Bergwelt, geht es, allerdings auf anderer Strecke, runter ins Tal, nach Lauterbrunn, wo Tibor uns schon mit dem Bus erwartet.

Traditionelles Handwerk und Leckereien stehen am heute auf dem Programm. Zuerst zur Käserei – was kann es ein typischeres Produkt aus der Schweiz geben? Dann weiter ins Leckerland von Kambly, einem der führenden Kekshersteller des Landes . Ein echtes Kambly-Bretzeli selber machen, ja auch das geht hier, oder auch von Regal zu Regal laufen, dabei am besten überall probieren! Trotz der ganzen süßen Leckereien, war danach noch recht vielen Gästen nach einem deftigen, köstlichen Würstchen am Bus.
Unsere letzte Station ist wohl für alle Reisegäste die außergewöhnlichste, denn wer hatte schon einmal einem Alphornschnitzer zugehört, wie dieses typische Instrument der Berge entsteht? Einige Gäste probieren sich sogar selbst, diesem großen „Baumstamm" einen Ton zu entlocken – einigen gelingt es!

Am letzten Ausflugstag begleitet uns leider Regen. Sowohl in Bern bei der Stadtführung, als auch bei der Schifffahrt auf dem Thuner See. Doch Thun selbst, der Stadt, von der aus man die Jungfrau so fantastisch sehen kann, präsentiert sich mit strahlendem Sonnenschein, sodass wir hervorragende Sicht auf den Berg haben.

Am ersten Tag des Septembers heißt es leider schon wieder, die beeindruckende Bergwelt der Schweiz zu verlassen. Einiges an Kilometern liegt vor uns und leider sind wir auch nicht die einzigen, die unterwegs sind – alle Autobahnen sind völlig überfüllt – das Ferienende in Süddeutschland ist nahe, und kostet uns sehr viel Zeit. So erreichen die Reisegäste ihr zuhause später als geplant, aber voll von faszinierenden Eindrücken von Eiger, Mönch und Jungfrau und dem gesamten Berner Oberland, in all seiner Vielfalt.

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