Reisebericht: Rundreise Schweiz - Eiger, Mönch & Jungfrau

25.05. – 30.05.2019, 6 Tage Schweiz Rundreise Interlaken - Brienz - Jungfraujoch - Emmental - Thuner See - Bern

6 Tage wollen wir das Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau erkunden, dazu das Emmental kennenlernen und die Bundeshauptstadt Bern besuchen.

1. Tag Sonnabend, 25. Mai 2019 Anreise Interlaken

Heute ist es endlich soweit, die Reise auf die sich insgesamt 15 Personen so gefreut hatten kann beginnen. 6 Uhr fahren wir ab Dresden Flughafen nach Interlaken. Nach Zustiege in Nossen, in Hainichen und Zwickau wechseln wir in Plauen Voigtland unseren Busfahrer und Max Schreiter ist ab sofort unser Chauffeur für die nächsten 6 Tage. Unsere Fahrt auf der Autobahn verläuft ruhig. Vorbei an Kammersteiner Land und dem Rasthof Illertal erreichen wir Lindau, durchqueren den Pfänder und sind schon in Österreich. Nach kurzer Fahrt fahren wir in Mäder über die Grenze in die Schweiz. Entlang des Rheines führt uns unser Weg über Sargans bis zum Zürichsee. Weiter geht es durch Luzern über den Brünigpass bis nach Interlaken. Wir werden durch die Hotelleitung sehr herzlich mit einem Aperitif empfangen. Eine kurze Erklärung zum Hotel erfolgt und wir können unsere gemütlichen und schönen Zimmer beziehen. Anschließend gibt es dann das 3 Gang Abendmenü welches uns für die lange Anreise entschädigte.                         
2. Tag Sonntag, 26. Mai 2019 Aareschlucht und Brienz
Nach einem ausgiebigem und reichlichem Frühstück fahren wir 9 Uhr mit unserem Bus entlang des Brienzer See und der Aare und plötzlich stehen wir mit unserem Bus vor dem Eingang zur Aareschlucht. Nachdem jeder eine Eintrittskarte erhalten hat durchlaufen wir individuell die Schlucht von Ost nach West über insgesamt 1500 m. Zunächst geht es etwas steil bergab. Unter uns fliest die Aare und über uns schaut ab und zu die Sonne an den Felsen vorbei in die Schlucht. Die Wände ragen steil nach oben und sind teilweise bis zu 200 m hoch. Durch dieses Felsenmassiv hat sich die Aare in über Millionen von Jahren gearbeitet und dadurch sind gigantische und herrlich anzusehende Stellen, die teilweise nur 1m breit sind entstanden. Unter uns schlängelt sich die Aare in einem grünlichen Schimmer. Am Ende unseres Weges, für den wir über eine Stunde brauchten, erreichten wir dann den West-Ausgang und die Aare schlängelt sich nun weiter in Richtung Meiringen.Wir folgen ihr mit unserem Bus ganz schnell, denn in wenigen Minuten sollen 40 Busse mit chinesischen Touristen an der Aareschlucht auftauchen.

In Meiringen sind wir zum Bahnhof gefahren und unternahmen einen kleinen Rundgang durch den Ort. Es ist ein kleine beschauliche Gemeinde, die vor allem durch das Denkmal von Sherlock Holmes bekannt ist. Diese von Artur Conan Doyle erfundene Romanfigur ist hier in Bronze verewigt. Hier in der Nähe überlebte er einen Kampf gegen seinen Feind Prof. Moriarty. Nach unserem Treffen am Bus gab es eine Stärkung und die Fahrt ging weiter nach Brienz. Wir fuhren direkt an das Ufer des Brienzer See und jeder Teilnehmer hatte die Gelegenheit einen Blick auf den See zu werfen oder die gepflegte Promenade entlangzulaufen. Einige Gäste sind auch auf der Hauptstraße mit ihren vielen Handwerkerbetrieben gebummelt. Als wir nach Interlaken zurückkamen war für alle noch Zeit den Ort genauer kennenzulernen. Zum Abendessen waren alle Gäste mir den Erlebnissen zufrieden und freuten sich schon auf den nächsten Tag.                                  
3. Tag Montag, 27. Mai 2019 Jungfraujoch
 Als wir heute früh aus dem Fenster schauten und nur einige Wolken am Himmel sahen, waren wir voller Optimismus auf die kommenden Stunden. Unser Fahrer Max fuhr uns zunächst mit dem Bus nach Grindelwald Grund. Von nun an ging es auf der Schiene mit Zahnradtechnik weiter. In einem für uns reservierten Abteil fuhren wir zunächst zur kleinen Scheidegg. Nach einer Zeit der Akklimatisierung ging es dann mit der Jungfraubahn hoch zum Jungfraujoch auf 3454 m. Diese Strecke wird im Wesentlichen im Tunnel, der am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, zurückgelegt. Als wir oben ankamen staunten wir sehr. Nicht nur unendlich viele Menschen die mit uns gemeinsam diese Aussicht genießen wollten, sondern auch die pure Sonne wartete auf uns. Auf dem Plateau sahen wir Ende Mai noch den Winter in voller Schönheit. Der strahlende Sonnenschein, der blaue Himmel und der viele Schnee waren für uns unbeschreiblich schön anzusehen. Bei einem Rundgang im Inneren des Berges erwartete uns noch so manche Überraschung. Wir staunten über die Multivisionsschau, die Eishöhle mit den schönen Skulpturen und fuhren dann mit dem Aufzug noch zur Sphinx nach oben. Der Aletschgletscher, der größte Gletscher der Alpen, liegt majestätisch vor uns, und im Hintergrund Berge, Berge, Berge. Leider vergingen die 3 Stunden viel zu schnell, und so fuhren wir gemeinsam wieder zurück zur kleinen Scheidegg. Ein weiterer Zug brachte uns dann nach Lauterbrunnen. Dort erwartete uns Max mit seinem Bus und wir fuhren zurück zum Hotel. Der Abend wurde wieder bei einem schmackhaften 3-Gang-Menü und vielen Gesprächen beendet.

4.Tag Dienstag, 28.Mai 2019 Bern, Schifffahrt auf dem Thuner See Nach dem Frühstück sind wir heute bei strömendem Regen nach Bern gefahren. 10 Uhr trafen wir unseren Stadtführer Daniel und nach einer kurzen Absprache fuhren wir mit dem Bus zum Rosengarten. Leider regnet es immer noch heftig und somit konnten wir die herrliche Blumenpracht nur kurz sehen. Trotzdem konnten wir einen Blick auf diese schöne mittelalterliche Stadt werfen, durch die sich die Aare schlängelt. Anschließend fuhren wir durch das Botschaftsviertel mit ihren vielen Villen. Am Bundeshaus verließen wir den Bus und legten den weiteren Weg zu Fuß zurück. Wir gingen durch mehrere Gassen mit ihren schönen Laubengängen und bekamen Interessantes vermittelt. Der Zähringer Brunnen, das Rathaus und das Einsteinhaus in der Kramgasse blieben besonders in Erinnerung. Am Ende unseres Rundganges war es kurz vor 12.00 Uhr und wir waren am Zeitglockenturm angekommen. Daniel erklärte uns die vielen Figuren an der Uhr und ihre Bedeutung. Punkt 12.00 Uhr begann die Glocke zu schlagen und die Figuren bewegen sich , ein einmaliges Erlebnis. Anschließend hatten alle nochmals 60 min. Zeit für individuelle Besichtigungen. Danach fuhren wir weiter nach Thun, wo wir nochmals eine kurze Zeit bei Regen überbrücken mussten. Auf dem Schiff hatten dann alle Gäste einen bequemen Platz und konnten die Uferzonen mit ihren dicht besiedelten Orten bestaunen. Nach reichlich 2 Stunden trafen wir in Interlaken West ein und spazierten gemeinsam die Einkaufsstraße entlang vorbei am Hotel Metropol zu unserem Hotel Europa. Dort erwartet uns wieder ein schmackhaftes Abendessen.  
5.Tag Mittwoch, Fahrt in das Emmental Heute erwartete uns ein attraktives Programm. Wir wollten Schweizer Tradition erkunden und fuhren ganz entspannt in das Emmentaler Land. Zunächst ging es nach Eggiwil zu
Bachmann´s Alphornmacherei. Unser Busfahrer mußte Höchstleistungen vollbringen, denn die Straßen waren eng und kurvig. 
Auf einem Gehöft empfingt uns Herr Bachmann persönlich, einer der wenigen noch verbliebenen Alphornbauer in der Schweiz. In seiner Werkstatt erfuhren wir viel über dieses interessante Handwerk. Er erklärt uns anschaulich, wie aus einem Stück Holz in vielen kleinen Schritten ein Alphorn wird, und wieviel Mühe, Fleiß und Geduld notwendig sind, damit am Ende auch der richtige Ton aus diesem Instrument kommt. Auch ein Gast hat sich am Alphorn erfolgreich probiert. Weiter ging unsere Reise nach Trubschachen. Hier besuchten wir die berühmte, bei uns aber nicht so bekannte Keksfabrik „Kambly“. Jeder konnte so viel naschen wie er wollte, und bei einer Tasse Kaffee mundeten die Kekse noch mal so gut. Im „Hexenhaus“ wurde uns auf sehr anschauliche Weise die Geschichte des Unternehmens erzählt. Zum Schluss waren die Mägen und die Warenkörbe voll. Unser nächstes Ziel war Affoltern wo wir Einblick in eine Schaukäserei im Emmental erhielten. Zunächst führte uns ein kompetender Mitarbeiter durch alte Produktionsstätten und erklärte uns den Werdegang von der Milch bis zum Käse, denn bereits 1750 begann man hier Käse zu produzieren. Anschließend gingen wir durch ein neu erschaffenes Museum im Kellerbereich, bis wir schließlich direkt vor der Produktionshalle des Emmentalers standen. Hier wurde uns klar, das Sauberkeit und Einhaltung von strengen Hygienevorschriften die Grundlage der Käseherstellung sind. Jeder Eimer Milch, der in die Käserei kommt, wird hygienisch untersucht. Leider ist der Name nicht geschützt, sodass jeder in der ganzen Welt „Emmentaler“ herstellen kann. Bei einer anschließenden Verkostung schmeckte man den Unterschied, ob ein Käse 4, 8, oder 12 Monate gereift ist. 

Nur echt ist der Käse mit der sternförmigen roten Schrift „Emmentaler“ Anschließend fuhren wir im Magen gestärkt und in der Seele beruhigt wieder zum Hotel um ein letztes Mal unser Abendessen einzunehmen  

6. Tag Donnerstag, Heimfahrt Heute an unserem Abreisetag ist wieder schönes Wetter. Vorbei am Brienzer See überqueren wir den Brünigpass und machen kurzen Fotostopp am Lungerer See. Von dort verlief die Fahrt ruhig und stressfrei. Vorbei an Luzern, entlang des Zürichsee und des Walensee, mit den Churfirsten im Hintergrund, erreichen wir die Autobahn entlang des Rheins. Über Österreich waren wir schnell wieder in Deutschland. Vorbei an Ulm und Nürnberg waren wir gegen Abend in Sachsen. Der Fahrerwechsel kurz vor Chemnitz garantierte die pünktliche Ankunft in Dresden.  Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Reiseteilnehmern für ihre Hilfsbereitschaft, Pünktlichkeit und Freundlichkeit bedanken. Es hat mir großen Spaß gemacht mit Ihnen zu verreisen. Bleiben Sie reiselustig, gesund und vielleicht sehen wir uns bei einer meiner nächsten Reisen mit Eberhardt-Travel wieder.   Ihr Andreas Kunzmann Reiseleiter

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