Reisebericht: Wintertraum Schweizer Bahnen

06.03. – 12.03.2020, 7 Tage Winter-Rundreise in der Schweiz mit Zugfahrten Arosa-Express - Glacier-Express - Bernina-Express und Thusis - Rheinschlucht - St. Moritz - Schanfigg - Pontresina - Kreisviadukt in Brusio - Tirano - Chur - Arosa - Sarnen - Pilatus - Luzern - Rigi

Erleben Sie auf unserer Rundreise wunderschöne Landschaften, verschneite Berge und grandiose Ausblicke

1. Tag Anreise nach Sarnen


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6.00 Uhr am Morgen starteten 17 reiselustige Gäste vom Flughafen Dresden zu einer Wintertraumreise mit den Schweizer Bahnen. Unsere Fahrt führte uns über Nürnberg, Ulm, Lindau vorbei am Fürstentum Lichtenstein, den Churfirsten und Luzern direkt nach Sarnen. Am Abend erreichen wir in Sarnen unser Hotel Krone, in dem wir 3Tage untergebracht waren. Nach dem Check in trafen wir uns zu einem schmackhaftem 3-Gänge-Menü im Hotelrestaurant. Nach einem langen Anreisetag war die Nachtruhe sehr willkommen.

2. Tag Besuch von Luzern und dem Pilatus


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9.00 Uhr fuhren wir heute voller Erwartungen nach Luzern. Obwohl es regnete wollte sich keiner der Gäste die Laune verderben lassen. Unser erstes Ziel war der Busparkplatz Inseli hinter dem Bahnhof, wo uns schon Susy Hoffstetter, unsere Stadtführerin, erwartete. Mit ihr machten wir zunächst eine kleine Stadtrundfahrt. Unser Weg führte uns zunächst am Verkehrsmuseum vorbei und später zum Löwendenkmal. Nach umfangreichen Erklärungen ging es dann zu Fuß durch die Stadt Luzern. Sie ist das Tor zur Zentralschweiz und eine der schönsten Städte des Landes. Susy führte uns über die Kapellbrücke und zur Jesuitenkirche mit interessanten Erläuterungen im Innern der Kirche. Dann ging sie mit uns zum Marktplatz und weiter durch die Altstadt wieder zurück zum Schwanenplatz. Susy, die uns ihre Stadt sehr gut vermittelte, gab uns auch Einblicke in soziale Verhältnisse, Spannungsfelder und ökonomische Zwänge durch das Ausbleiben der asiatischen Gäste. Nach der Verabschiedung unserer Stadtführerin blieb uns noch Zeit für eine heiße Schokolade im Cafehaus Bachmann.
Anschließend fuhren alle Gäste nach Kriens. Trotz Nebel wollten wir alle auf den Pilatus, in der Hoffnung auf einigermaßen schöne Sicht. Zunächst mit der 4er Gondel bis nach Fräkmüntegg, danach weiter mit der Kabinenbahn bis zum Pilatus. Der Esel, als zentraler Gipfel (2122m) war nicht zu erklimmen, die Schneemassen waren noch zu heftig. Das Wetter klarte langsam auf, sodass sogar die Berge in der Umgebung zu sehen waren.
Am Nachmittag fuhren wir wieder zurück. Als alle im Bus saßen war die Zufriedenheit groß, trotz schlechten Wetters das Ereignis „Pilatus" nicht verpasst zu haben.
Zum Abendessen gab es eine kleine Überraschung, das Hotel bot uns an diesem Abend ein Käsefondue an, was allen mundete.

 


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3. Tag Ausflug auf die Rigi


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Die Sonne lacht am Morgen und so fuhren wir alle frohgelaunt nach Vitznau. Wir kamen gerade zur rechten Zeit um mit der bereits wartenden Elektrobahn auf die Rigi zu fahren. Die Blicke ins Tal waren atemberaubend, am See schon Frühling und je höher wir fuhren umso größer wurden die Schneeberge. Die Fahrt ging in reichlich 30 Minuten bis auf 1798 m.
Auf dem Berg angekommen, erwartete uns eine traumhafte Sicht. Einige machten ausgiebige Schneewanderungen, andere zog es sofort in das Restaurant. Die Aepli-Makronen wurden von einigen begeistert verzehrt. Die schneebedeckten Berge von Titlis und Pilatus bis zu den Giganten des Berner Oberlandes mit Eiger, Mönch, und Jungfrau, und den anderen Drei- und Viertausendern zeigen sich uns in ihrer ganzen Pracht. Wir waren begeistert!
Nachdem wir das Panorama ausgiebig genossen hatten, brachte uns der Elektrozug wieder zurück nach Vitznau. Anschließend reisten wir nach Küssnacht. An der Hohlen Gasse legten wir einen kurzen Informationsstopp ein. Im Info-Pavillon hörten wir der Tell-Geschichte. Anschließend fuhren wir vorbei an der Astrid-Kapelle wieder zurück zum Hotel.
18.30 überraschte uns die Küche wieder mit einem schmackhaften Abendessen. Nach diesem ereignisreichen Tag war die Bettschwere bei allen schnell erreicht.

4. Tag Fahrt mit dem Glacier-Express von Andermatt nach Chur


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Heute mussten die Koffer im Bus verladen werden, denn wir wechselten das Hotel. Unsere Fahrt ging nach dem Frühstück nach Andermatt. Dort erwartete uns der Glacier-Express. Während es am Vierwaldstädter See schon fast Frühling war, erreichten wir Andermatt bei Nebel und Schneefall. Es war ein richtiger Wintertag. Bei einem Spaziergang durch den Ort konnte man die großen Veränderungen der letzten Jahre bemerken. Mit dem Tourismusprojekt Andermatt Swiss Alps, des ägyptischen Multimilliardärs und Investors Samih Sawiris, hofft man auf eine starke touristische Entwicklung. Er investiert in dieser Tourismusregion in mehrere Hotels, Apartmenthäuser, 25 Villen, eine Eissporthalle, Hallenbad, eine Konzert- und Kongresshalle und einen Golfplatz. Pünktlich11.54 Uhr fuhr unser Zug Richtung Chur. Den Aufstieg zum Oberalppass konnte man aufgrund des Nebels nicht so genießen, aber die Sicht und auch die Laune wurden besser. In Disentis konnten wir das Benediktinerkloster St. Martin aus dem Zug heraus bewundern.
Pünktlich kamen wir in Chur, der Hauptstadt des Kantons Graubünden und der ältesten Stadt der Schweiz an. Unser Busfahrer Jan erwartete uns bereits, und so konnten wir umgehend mit der Weiterfahrt nach Thusis, in unser neues Hotel
„Weiss Kreuz" starten. Wir wurden freundlich begrüßt, und es blieb noch Zeit einen kleinen Spaziergang durch den Ort zu unternehmen.
Das 4-Gang Abendessen schmeckte vorzüglich.

5. Tag Fahrt mit dem Bernina-Express und Ausflug nach St. Moritz


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Nach dem Frühstück ging es heute eilends Richtung Pontresina. Am Marmarola-Stausee machten wir unseren ersten Halt, um den Stausee und das Schneepanorama zu fotografieren. Nächster Halt war auf dem Julierpass. 10.45 Uhr waren wir in Pontresina. Nach kurzer Kaffeepause stiegen wir in den Zug nach Tirano. Zuvor wurden wir informiert,, dass eine Fahrt bis Tirano nicht möglich ist, und wir an der schweizerisch-italienischen Grenze aussteigen müssen.
In Alp Grüm hielt der Bernina Express länger und wir hatten hier Gelegenheit, auszusteigen und zu fotografieren. Der Nebel und der frisch gefallene Schnee verhinderten farbenfrohe Bilder. Am Kreisviadukt Brusio erleben wir die hohe Kunst der Eisenbahntechnik, denn hier ermöglicht das angelegte Viadukt eine künstliche Streckenausweitung auf engsten Raum, damit die Bahn den Höhenunterschied meistern kann.
In Campocologno verließen wir den Zug, denn eine Weiterfahrt über die italienische Grenze war nicht möglich. Aber unser Busfahrer Jan wusste Bescheid uns so konnten wir sofort in unseren Bus umsteigen und in Richtung St. Moritz zurückfahren. Einen kurzen Fotostopp am Viadukt von Brusio legten wir noch ein. In St Moritz haben wir uns 1 Stunde Zeit genommen um den Ort ein wenig kennenzulernen. Leider war der Schneefall wieder kräftig, sodass wir froh waren wieder im Bus zu sitzen. Zurück über der Julierpass, auch wieder bei Nebel, ging die Fahrt zurück nach Thusis. Allerdings wurde auch der Schneefall immer schlimmer. Der Schnee blieb auf der Straße liegen, sodass unser Busfahrer Jan seine ganze Konzentration für die Fahrt brauchte.
Zum Abendessen wurde uns wieder ein vorzügliches 4-Gang-Menü gereicht, was den gelungenen Tag abrundete.


6. Tag Fahrt mit der Arosa-Bahn



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Nach dem reichlichem und abwechslungsreichem Frühstück ging unsere Fahrt heute mit dem Bus nach Chur. Nach einem individuellem Stadtbummel fuhren wir mit der Arosa-Bahn bis nach Arosa. Gemütlich wie eine Straßenbahn fuhr dieser Zug durch Chur, der Hauptstadt von Graubünden. Doch schon bald war es vorbei mit dem "Stadtbummel auf Schienen". An der Stadtgrenze wandelte sich die Arosa-Bahn, die bis 2007 Arosa-Express hieß, zur Gebirgsbahn und wandt sich durchs wilde Schanfigger Tal hinauf nach Arosa. Nur zweieinhalb Jahre hat der Bau der knapp 27 km langen Strecke gedauert, die im Jahre 1914 eröffnet wurde. Ein bedeutender Ort auf dieser Fahrt ist Langwies. Das Langwieser Viadukt ist 284 m lang und 62 m hoch. Es zählt es zu den bekanntesten Brücken der Schweiz. Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir den Bahnhof von Arosa.
Trotz Nebel wagten wir sofort die Auffahrt mit der Kabinenbahn hinauf zum Weisshorn. Dort oben, auf 2653 m, erwartete uns purer Sonnenschein mit einem atemberaubenden Blick zu vielen Bergen in der Umgebung. Alle Gäste unserer Reisegruppe genossen den Ausblick und die wärmenden Strahlen der Sonne. Zurück zum Tal machten einige Gäste noch Halt auf der Mittelstation und bestaunten einen Braunbären im „Bärenland".
Den Tagesabschluß bildete wieder das mit viel Liebe und frisch zubereitete 4-Gang-Menü.

7. Tag Heimfahrt


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9.30 Uhr stand unser Bus vor dem Hotel, und alle Gäste konnten mit Hilfe von Jan ihre Koffer verladen. Anschließend fuhren wir vorbei an Chur in Lustenau/Au über die schweiz-österreichische Grenze. In Ulm verließen uns bereits die ersten 2 Gäste, und die Pause wurde für das Mittagessen genutzt. Anschließend ging es zügig vorwärts und so erreichten wir pünktlich Chemnitz und Dresden.Auch im Namen von Jan möchte ich mich bei allen Reisegästen für die schönen gemeinsamen Urlaubstage bedanken. Wir sind gern mit Ihnen gefahren und würden uns freuen, wenn wir wiedermal mit Eberhardt-Travel gemeinsam auf Urlaubsfahrt gehen.Ihr

Andreas Kunzmann
Reiseleiter

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