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Winter– und Frühlingstraum mit Schweizer Bahnen

Reisebericht: 07.02. – 13.02.2026

Wenn man im Winter in die Schweiz fährt hofft man auf Schnee, schöne Momente, gemütliche Eisenbahnfahrten, Sonnenschein und nette Menschen. All diese Wünsche wurden uns vollumfänglich erfüllt.

Andreas Kunzmann

Ein Reisebericht von
Andreas Kunzmann


1. Tag: Anreise nach Beckenried

Pünktlich 6.00 Uhr starteten 13 reiselustige Gäste vom Dresdner Flughafen zu einer Wintertraumreise mit den Schweizer Bahnen. Gemeinsam mit dem A-Teams Reisebüro aus Schigiswalde unternahmen wir diese Reise. Unsere Fahrt führte uns mit Zustiegen in Nossen, Chemnitz, Nürnberg-Feucht zunächst nach Lindau. Dort wurde getankt und eine weitere Person begrüßt. Durch den Pfänder, vorbei am Fürstentum Lichtenstein und Luzern führte uns der Weg nach Beckenried, einer kleinen Gemeinde direkt am Südufer des Vierwaldstätter See. Wir konnten allerdings von der herrlichen Lage nicht viel sehen, denn wir kamen bedingt durch Staus auf der A7 erst sehr spät im Hotel an. Hier waren wir für 3 Nächte untergebracht. Nach dem Check in trafen wir uns zu einem schmackhaften 4-Gang-Menü

2. Tag: Besuch von Luzern und dem Pilatus

Nach unserem gemeinsamen Frühstück fuhren wir heute voller Erwartungen nach Luzern. Es war neblig, trotzdem hatten alle beste Laune. Unser erstes Ziel war der Haltepunkt Inseliquai, wo uns schon Susy Hoffstetter, unsere Stadtführerin erwartete. Nach umfangreichen Erklärungen am Bahnhof ging es dann zu Fuß durch die Stadt Luzern. Sie ist das Tor zur Zentralschweiz und eine der schönsten Städte des Landes. Susy führte uns an die Kapellbrücke und zur Jesuitenkirche. Einige gingen in die Kirche und konnten dem Gottesdienst zuhören. Dann gingen wir über die Spreuerbrücke, der zweiten gedeckten Holzbrücke Luzerns, zum Marktplatz und weiter durch die Altstadt zum Fritschibrunnen wo Susy ausgiebig über die Tradition der Fastnacht in Luzern informierte. Sie gab uns auch Einblicke in soziale Verhältnisse, Spannungsfelder und ökonomische Zwänge durch das Ausbleiben der asiatischen Gäste. Nach der Verabschiedung unserer Stadtführerin blieb uns noch Zeit für einen kleinen individuellen Stadtbummel.
Anschließend fuhren wir mit einigen Gästen nach Kriens. Sie wollten alle auf den Pilatus, in der Hoffnung auf schöne Aussicht auf die Bergwelt. Zunächst mit der 4er Gondel bis nach Fräkmüntegg, danach weiter mit der Kabinenbahn bis zum Pilatus. Der Esel, als zentraler Gipfel (2122m) war nicht zu erklimmen, die Stufen waren noch zugeschneit. Aber strahlender Sonnenschein begleitete uns auf dem Pilatus, die Berge waren zu sehen, selbst Eiger, Mönch und Jungfrau zeigten sich. Inzwischen hatte unser Busfahrer Petr die in der Stadt verbliebenen Gäste geholt, und so konnten alle Reiseteilnehmer am späten Nachmittag zurück zum Hotel fahren. Wie schon am Morgen konnten wir nun vom Hotel einen Blick auf den wunderschönen Vierwaldstätter See werfen. Das gegenüberliegend Ufer mit dem Ort Vitznau sollte unser morgiges Ziel sein. Zum Abendessen gab es wieder ein leckeres 4-Gang-Menü

3. Tag: Ausflug auf die Rigi

Heute war das Wetter wieder neblig, trotzdem fuhren wir voller Freude nach Vitznau. In Vitznau angekommen warteten schon die neuen Wagen der Rigi-Bahn um uns auf die Rigi zu fahren. Die Fahrt ging in reichlich 30 Minuten bis auf 1798 m.
Auf dem Berg angekommen, erwartete uns wieder wie gestern Sonnenschein pur. Allerdings konnten wir den Vierwaldstätter See durch die dicke Wolkendecke nicht sehen. Viele Gäste machten einen ausgiebigen Spaziergang auf die Sendeanlage, andere zog es erst einmal ins Restaurant, andere wiederum nahmen ein Sonnenbad auf der Restaurantterrasse. Schließlich brachte uns der Elektrozug wieder zurück nach Vitznau. Danach reisten wir Richtung Luzern mit Halt in Küssnacht an der Hohlen Gasse. Wir legten einen kurzen Informationsstop ein. Im Info-Pavillon hörten wir die Tell-Geschichte. Anschließend fuhren wir vorbei an der Astrid-Kapelle wieder zurück zum Hotel. Zum Abendessen überraschte uns die Küche wieder mit einem schmackhaften 4-Gang-Abendessen. Nach diesem ereignisreichen Tag war die Bettschwere bei allen schnell erreicht.

4. Tag: Fahrt mit dem Glacier–Express von Andermatt nach Tiefencastel

Heute mussten die Koffer gepackt und nach dem Frühstück im Bus verladen werden, denn unser Busfahrer Petr fuhr uns zunächst nach Andermatt. An der Teufelsbrücke machten wir einen kurzen Zwischenhalt. Kurze Zeit später waren wir schon in Andermatt. Wir konnten nur kurz die großen Veränderungen der letzten Jahre in diesem Ort bemerken. Mit dem Tourismusprojekt „Andermatt Swiss Alps“, des ägyptischen Multimilliardärs und Investors Samih Sawiris, hofft man auf eine starke touristische Entwicklung. Er investiert in dieser Tourismusregion in mehrere Hotels, Apartmenthäuser, 25 Villen, eine Eissporthalle, Hallenbad, eine Konzert- und Kongresshalle und einen Golfplatz. Wir verließen den Bus, und stiegen in den Glacierexpress. Unsere Fahrt ging in reichlich 3 Stunden nach Tiefencastel. Zunächst fuhr der Zug den langsamen Aufstieg zum Oberalppass hinauf, und wir konnten die Fahrt bei Sonnenschein und viel Schnee genießen. Die Aussichten auf die Berge waren atemberaubend, und die Fotoapparate waren im ständigen Gebrauch. Danach ging es bergab und in Disentis wurde nicht nur der Lokwechsel gemacht, sondern wir konnten das Benediktinerkloster St. Martin aus dem Zug heraus bewundern. Auch die Rheinschlucht war für unsere Gäste eindrucksvoll. Vorbei am Zusammenschluß von Vorder- und Hinterrhein kamen wir pünktlich in Chur an. Der Aufenthalt war nur kurz, denn es ging gleich weiter nach Tiefencastel. Vorbei an der wartenden Frau auf dem Bahnsteig in Thusis erreichten wir pünktlich unseren Zielbahnhof. Wir wurden herzlich begrüßt, konnten etwas den Ort erkunden und zum Abendessen ein 4-Gang-Menü genießen.

5. Tag Fahrt mit dem Bernina–Express und Ausflug nach St. Moritz

Nach dem Frühstück spazierten wir zum Bahnhof von Tiefencastel. Von dort fuhren wir mit dem Bernina-Express bei schönem Wetter bis zum Endpunkt nach Tirano. Bis zum Berninapass hatten wir Sonne pur, am Haltepunkt Alp Grüm leider nur Nebel. Aber auf der Abfahrt nach Poschiavo wurde das Wetter wieder besser und so konnten wir die herrliche Landschaft genießen. Der Schnee wurde zwar immer weniger, aber die Sehenswürdigkeiten waren gut sichtbar. Am Kreisviadukt von Brusio klickten die Fotoapparate und Filmkameras. In Tirano angekommen war der Schnee ganz verschwunden und es war warm. Auf unserer Busrückfahrt machten wir auf dem Berninapass eine Rast um eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen. Danach fuhren wir nach St. Moritz. Dort hatten wir Gelegenheit einen Spaziergang zu unternehmen und einige Sehenswürdigkeiten des Ortes kennenzulernen. Die Sonne schien, und so konnten wir St. Moritz genießen. Beeindruckend war der zugefrorene See und das darauf befindliche Event. Danach ging unsere Fahrt über den Julierpass, auf dem wir leider wegen großer Schneemassen keinen Halt einlegen konnten, weiter nach Tiefencastel. Zum Abendessen wurde uns wieder ein reichliches 4-Gang-Menü von freundlichen Mitarbeitern gereicht, was den Tag abrundete.

6. Tag Fahrt mit der Arosa–Bahn

Nach dem abwechslungsreichen Frühstück ging unsere Fahrt heute mit dem Bus nach Chur. Zunächst machten wir einen individuellen Stadtbummel. Wir bestaunten das alte Kloster St Nikolai, das Bischöfliche Schloss, die Kathetrale St. Maria Himmelfahrt und die Kirche St. Martin. Viel Geschichte auf so einem historischem Gelände. Danach fuhren wir mit der Arosa-Bahn bis nach Arosa. Gemütlich wie eine Straßenbahn fuhr dieser Zug zunächst durch Chur, der Hauptstadt von Graubünden. An der Stadtgrenze wandelte sich die Arosa-Bahn, die bis 2007 Arosa-Express hieß, zur Gebirgsbahn und wandte sich durchs wilde Schanfigger-Tal hinauf nach Arosa. Nur zweieinhalb Jahre hat der Bau der knapp 27 km langen Strecke gedauert, die im Jahre 1914 eröffnet wurde. Ein bedeutender Ort auf dieser Fahrt ist Langwies. Das Langwieser Viadukt ist 284 m lang und 62 m hoch. Es zählt es zu den bekanntesten Brücken der Schweiz. Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir den Bahnhof von Arosa.
Wir fuhren sofort mit der Kabinenbahn auf das Weisshorn. Dort oben, auf 2653 m, erwartete uns viel Wind und Schneetreiben. Wir blieben nicht lange und fuhren zurück zum Tal. Einige Gäste machten noch Halt auf der Mittelstation, aber die Braunbären im „Bärenland“ hielten noch Winterschlaf. Nach unserer gemeinsamen Fahrt von Arosa nach Chur fuhr uns anschließend Petr mit dem Bus ins Hotel. Den Tagesabschluss bildete wieder das mit viel Liebe und frisch zubereitete 4-Gang-Menü.

7. Tag Heimfahrt

Nach dem reichlichen Frühstück stand unser Bus vor dem Hotel, und Petr verlud die Koffer der Gäste. Anschließend fuhren wir vorbei an Chur und Lichtenstein und in Kriessern über die schweizer-österreichische Grenze. Im Rasthaus Frankenhöhe wurde die Mittagspause genutzt. Anschließend ging es zügig vorwärts und so erreichten wir pünktlich unsere Ausstiege


Auch im Namen von Petr möchte ich mich bei allen Reisegästen für die schönen gemeinsamen Urlaubstage bedanken. Wir sind gern mit Ihnen gefahren und würden uns freuen, wenn wir wieder einmal mit Eberhardt-Travel bzw. A-Team gemeinsam auf Urlaubsfahrt gehen.
Ihr
Andreas Kunzmann
Reiseleiter


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