Andalusien – zwischen Olivenhainen und maurischen Träumen.....
Reisebericht: 23.03. – 30.03.2026
Eine Route der Kontraste, von schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada bis hin zu der endlos scheinenden Küste erlebten wir Andalusien in all seiner Vielfalt.
Ein Reisebericht von
Walter Neuwirth
Montag, 23.03.2026 – Flug von Deutschland Sevilla/Málaga
Beginn der Reise in Sevilla:
Die Mitglieder unserer Gruppe reisten von verschiedenen, deutschen Städten zum Flughafen Sevilla oder Málaga, von wo aus sie dann zu unserem wunderbar zentral gelegenen Hotel Macià Sevilla Kubb gebracht wurden.
Leider gab es teilweise Flugverspätungen und auch ein Koffer kam nicht mit, weshalb nicht Jeder am ersten gemeinsamen Abendessen
teilnehmen konnte. Dennoch sind alle Teilnehmer letztendlich im Hotel angekommen und konnten schon ein bisschen die andalusische Stimmung erleben.
Unser Abendessen mit verschiedensten Tapas in der Altstadt gefiel uns gut, aber trotzdem waren wir froh, als wir irgendwann müde von
der Anreise in unsere Betten fielen.
Dienstag, 24.03.2026 – Stadtbesichtigung Sevilla/Flamenco
Nach einem guten Frühstück im Hotel fanden wir uns in der Hotellobby ein, um unsere Reise mit einem ausgiebigen Stadtrundgang durch Sevilla mit unseren örtlichen Stadtführerin zu beginnen.
Bei bestem Wetter spazieren wir gemütlich zunächst zum „Real Alcázar de Sevilla“, den wir auch von innen besichtigen. Gleich
gegenüber befindet sich die spektakuläre Kathedrale von Sevilla, die wir uns ebenso gerne in Ruhe anschauen wollten.
Der Rundgang neigte sich dem Ende zu und bepackt mit vielen interessanten Informationen über Sevilla und diese beiden Bauwerke
gönnten wir uns einen Nachmittag zur freien Verfügung, um die Innenstadt von Sevilla näher kennenzulernen.
Nach einem kleinen Snack ließ sich dann Jeder durch die Gassen dieser wunderschönen und kulturträchtigen Stadt auf die von ihm
gewählte Art und Weise treiben und besichtigte dabei den zentralen Platz „Plaza de España“, die „Setas de Sevilla“ oder auch den „Torre del Oro“, am Fluss Guadalquivir gelegen.
Am Abend besuchten einige von uns eine dieser wunderbaren Flamencoshows, bevor wir dann alle im Hotel unser schönes
Abendbuffet genossenen.
Mittwoch, 25.03.2026 – Córdoba / „Mezquita“
Heute fuhren wir mit dem Bus in etwa 2 Stunden gemütlich in die Stadt Córdoba.
Unser Busfahrer brachte uns direkt zur „Puente Romano“, welche wir nur überqueren mussten, um schon in der Altstadt von Córdoba zu
sein. Diese Brücke wurde auch für Dreharbeiten von “Game of Thrones“ genutzt und stellte dort die „Lange Brücke von Volantis“
dar.
Hier trafen wir auf unsere heutige Stadtführerin, die uns auf angenehme Weise die Besonderheiten Kathedrale „Mezquita Catedrál
de Cordoba“ näherbrachte, welche ursprünglich als riesige Moschee gebaut worden war und in die man nachträglich ein gotisches
Kirchenschiff eingebaut hat. Dieses wunderbare Bauwerk ist eines der größten Sakralbauten der Erde und ist ebenfalls als UNESCO-
Weltkulturerbe gelistet.
Wir schlenderten dann noch ein wenig durch die Stadt und schon erreichten wir eine schicke Tapasbar, in der unser Mittagessen auf uns
wartete. Dieses genossen wir in aller Ruhe und fuhren danach wieder zurück nach Sevilla, wo wir diesen Abend gerne nochmal in der
Innenstadt genießen wollten.
An allen Ecken der Stadt sahen wir kleine Restaurants und Tapasbars und so fand jeder von uns einen schönen Platz für sich, an dem er
diesen schönen Tag ausklingen lassen konnte.
Donnerstag, 26.03.2026 – Ronda / Torremolinos
Bei erneut tollem Wetter verließen wir heute unser Hotel in Sevilla und fuhren südostwärts die Berge der „Sierra de las Nieves“ hoch bis
zur Stadt Ronda, welche zu den „pueblos blancos“ (weißen Dörfern Andalusiens) zählt.
Unser örtlicher Reiseleiter wartete auch hier schon auf uns und gemeinsam mit ihm spazierten wir an diesem schönen Morgen durch
die Altstadt, genossen die spektakuläre Aussicht und besuchten die Stierkampfarena von Ronda.
Im Anschluss an diesen Rundgang verbrachten wir noch ausreichend Zeit in der schönen Altstadt und besuchten auch die ein oder andere Tapasbar, bevor uns dann unser Busfahrer sicher in die Küstenregion um Málaga brachte, wo wir unser Hotel in Torremolinos, direkt am Strand, bezogen.
Das Hotel war gut gebucht, was das Abendessen zu einem eher umtriebigen Erlebnis machte, aber das üppige und vielfältige Buffet
entschädigte uns dafür auf besondere Weise.
Freitag, 27.03.2026 – Granada / Alhambra
Bei gewohnt bestem Wetter erwartete uns heute einer der Höhepunkte unserer Andalusienreise, die „Alhambra“ in der Stadt Granada.
Unser Busfahrer fuhr uns direkt an den Eingang dieser mächtigen Palastanlage, die eine der meistbesuchtesten Attraktionen Europas ist.
Auch hier erwartete uns wieder ein absoluter Profi als Reiseleiter vor Ort und bei einem Gang durch die Gärten und Gebäude brachte er uns dieses architektonische Kunstwerk nahe.
Natürlich hatten wir auch Glück mit dem Wetter, aber während des Rundganges verstanden wir, warum so viele Besucher diesen Ort
besuchen möchten; es ist einfach wunderschön hier.
Am Ende des Rundganges entschieden sich einige von uns, ein Taxi in die Stadt zu nehmen, weil wir inzwischen ja auch ordentlich Hunger bekommen hatten. Zudem hatte eine unserer Mitreisenden eine Verletzung am Bein mitgebracht, welche sich während der Anreise plötzlich verschlechterte, aber als gut funktionierende Reisegruppe brachten wir genügend Verständnis und auch Hilfsbereitschaft mit, um auch ihr das bestmögliche Urlaubserlebnis zu ermöglichen.
Nach unserer Freizeit in der Altstadt von Granada spazierten wir dann zum vereinbarten Platz, wo unser Bus schon aus uns wartete. Dieser brachte uns dann wieder zurück in unser schönes Strandhotel, wo wieder unser schönes Buffet auf uns wartete.
Samstag, 28.03.2026 – Málaga / Besuch Zitrusplantage
Unser Bus brachte uns heute in das nahegelegene Málaga, die sechstgrößte Stadt Spaniens direkt am Meer.
Wiederum bei Sonnenschein kam es bei unserer örtlichen Reiseleiterin wohl zu einer Terminverwechslung, was uns aber keinerlei Nachteil brachte.
Wir fuhren zunächst ein bisschen durch die Stadt und dann in den modernen Hafen namens „Muelle“. Dort spazierten wir unter Palmen,
vorbei an riesigen Yachten und genossenen den morgendlichen Sonnenschein am Wasser. Gleich danach nahmen wir unsere
Reiseleiterin dann im Bus auf und fuhren den Berg hoch zu einem wunderschönen Aussichtspunkt beim „Mirador de Gibralfaro“.
Von hier aus überblickt man die gesamte Stadt und konnte direkt in die Stierkampfarena blicken, die direkt unter uns lag.
Hinunter ging‘s dann zur Kathedrale, von wo aus wir zu Fuß durch die Stadt spazierten und auch das Geburtshaus von Pablo Picasso sahen.
Am belebten Markt trennte sich dann die Gruppe und Jeder ließ sich auf eigene Faust in der fröhlich wirkenden Stadt treiben und suchte sich das passende Restaurant.
Am Nachmittag fuhren wir dann etwas hinaus aufs Land auf die Zitrusplantage von Juanito. Dieser junge Mann, dessen Mutter wie
unser Eberhardt-Reiseleiter aus dem Raum Heidelberg stammt, zeigte uns dann auf seine wirklich ansteckend witzige Art die vielfältigen Unterschiede der dort angebauten Bio-Früchte. Selbst bekennende Hobbygärtner waren begeistert von dem dort Gesehenen und die Früchte sowie auch der dann angebotene Saft schmeckten einfach phantastisch.
Der Weg zum Hotel zurück ins Hotel war heute nicht weit und so konnte der Eine oder Andere auch noch etwas den Hotelstrand
genießen.
Sonntag, 29.03.2026 – Tagesausflug Gibraltar
Etwas früher als sonst ging es heute auf die etwa zweistündige Busfahrt Richtung Westen und vorbei am mondänen Küstenort
Marbella zur Landzunge von Gibraltar.
Dieses britische Überseegebiet mit einer Fläche von knapp sieben Quadratkilometern erwirtschaftet allein 25% seines Einkommens aus dem Online- bzw. Glücksspiel, weiteres aus dem Bereich Versicherungen und Banken.
An der Grenze angekommen verließen wir unseren Bus und liefen erst einmal zu Fuß über die Grenze, um dort den von uns vorgebuchten Bus für unsere Rundfahrt zu finden.
Ganz so einfach gestaltete sich das dann doch nicht, denn die Situation vor Ort erschien auch wegen einer größeren Umbauaktion eher etwas verwirrend.
Letztlich tauchte dann aber doch unser Bus mit dem netten Fahrer Tony auf und unsere Tour konnte beginnen.
Wir fuhren durch die engen Gassen der Stadt zum Leuchtturm mit schöner Aussicht und dann weiter die immer enger werdenden Gassen hinauf auf den Berg.
Weit oben sahen wir dann auch schon die ersten Berberaffen, welche schon seit langer Zeit diesen Berg als ihre Heimat angenommen
haben. Immer wieder warnte uns der Busfahrer, unsere Gegenstände festzuhalten, da es täglich Vorfälle gibt, bei den Affen sich eine Brille oder auch eine Kamera schnappen und damit verschwinden.
Wir begaben uns dann in die wunderschöne Höhle „St. Michael“ und am anderen Ende erwartete uns dann schon wieder unser Bus, mit dem wir dann hinunter in die Stadt fuhren.
Hier schlenderten wir dann noch eine Zeit lang durch die Gassen, bevor wir wieder gemeinsam über die Grenze und zu unserem Bus
liefen, der uns dann wieder gemütlich in unser Strandhotel brachte.
Montag, 30.03.2026 – Rückflug nach Deutschland
Auch am letzten Tag war uns die Sonne treu und über den Tag hinweg verabschiedeten sich die einzelnen Teilnehmer unserer Gruppe
auf ihre jeweiligen Flüge nach München, Zürich, Frankfurt und Berlin bzw. weiteren Umsteigeverbindungen.
Im Großen und Ganzen klappte die Rückreise, jedoch beim Umstieg in Frankfurt nach Leipzig war die Zeit zu kurz und einige Gäste
übernachteten in Frankfurt.
Die Lufthansa übernahm die Übernachtung und diverse Kosten und zudem stehen den betroffenen Reisegästen nicht unerhebliche Erstattungsbeträge aus der EU-Fluggastrechteverordnung zu, was das Ärgernis möglicherweise etwas lindern konnte.
Im Rückblick hatten wir uns als durchweg freundliche und gegenseitig hilfsbereite Gruppe zusammengefunden und bei täglichem
Sonnenschein eine wunderbare Reise miteinander erlebt, wozu jeder Einzelne seinen Beitrag auf seine Weise eingebracht hat.
Als Reiseleiter war es geradezu eine Wonne, diese Gruppe zu begleiten und geneinsam diesen wunderschönen Teil Spaniens zu erkunden und daher bedanke ich mich hier nochmals für das mir jeweils entgegengebrachte Vertrauen.
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