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15.03. – 22.03.2026 Wanderreise Mallorca

Reisebericht: 15.03. – 22.03.2026

Berge ,Höhlen, Steineichenwälder , Klöster, Meer und Wein der ideale Ort für kulturvolle und gemütliche Wanderungen in entspannter Atmosphäre. All dies erlebten wir auf unserer Mallorca Wanderreise.

Kerstin Veit

Ein Reisebericht von
Kerstin Veit

IMG_20260316_123402.jpg – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) Trittsicherheit gefragt ? – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) wir staunen und grüßen – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) IMG_20260318_111112.jpg – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) Blütentraum – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) Strand am Hotel – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) und so ruhig – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) IMG_20260320_114332.jpg – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) IMG_20260320_125408.jpg – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) Terassenanbau – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL) Weingut Bacia Batle – © Kerstin Veit (Eberhardt TRAVEL)

Anreise

Nach einem etwas wackeligen Flug landeten wir gut auf Mallorca. Leider war unser Transferfahrer nicht zu finden .Er war in" Kaffee- Laune"und wurde von uns ,nach einigen Runden des Suchens, aufgespürt.
Die Zimmer ,im schönen Hotel "Maria Isabell", waren schnell bezogen und wir fanden uns zu einem gemeinsamen Strandbummel ein.
Noch etwas kühl, aber schon wärmende Sonnenstrahlen ließen auf eine frühlingshafte Woche hoffen.
Am Abend trafen wir uns auf einen kleinen Willkommensdrink an der Bar. Hier wurden wir herzlich von Isabell empfangen und auf unsere Wanderwoche eingestimmt.
Ein tolles Büffet rundete unseren ersten Tag ,auf der Insel ,ab.

unberührte Natur ,östliches Mallorca – San Salvador – Küstenwanderung

Nach einem verführerischen Frühstück ( wir hatten eine Wanderreise gebucht und da läuft man sich die Kalorien ja wieder ab !!! ) ging es schon mal die erste Serbentinen - Straße hinauf, zum Inselheiligtum Sant Salvador. Hier wird eine Marienfigur verehrt und bei den Klängen des Pilgerchors, aus Wagners OperTannhäuser, war in der Klosterkirche eine ganz eigene Stimmung zu spüren. Die Aussicht, vom 509 m hohen Berg, ist einfach grandios und geht weit über die Insel, vorallem wenn man an der 7 m hohen Christusstatue seht. Im Anschluß fuhren wir nach Porto Petro und nahmen unsere erste Wanderung in Angriff. Vom Naturhafen aus ging es immer, an der Küste entlang, nach Cala Figuera. An einem Badeplatz machten wir unsere Pause und so" manchen" lockte das türkisblaue Wasser. Die Feigenbucht (wie der Abschnitt genannt wird ) ist lang und schmal wie ein Fjord. Wir umrundeten den südlichen Arm ,liefen an den alten Bootshäusern und Fischekähnen vorbei und gelangten zum Marktplatz , wo viele Cafes zum verweilen einluden - uns auch .
Diese Tour war für unseren Wandereinstieg absolut die Richtige.

Höhlen von Campanet / Alcudia / Kloster Lluc ,der Norden Mallorcas

Heute sollten wir die Unterwelt kennen lernen. Wir fuhren Richtung Norden, in eine sehr ländliche Gegend. Auf einem Hügel von Sant Miquel befindet sich der Eingang von Coves de Campanet. Von außen eher unscheinbar ,empfing uns eine verwunschene unterirdische Zauberwelt. Die Kalkablagerungen, in Form von Stalaktiten und Stalagmiten,zog uns in ihren Bann.Wir waren die ersten Gäste und durften diese Einzigartigkeit fast privat genießen.
Eine der ältesten Städte Mallorcas war unser nächstes Ziel. In Alcudia ist noch ein Teil der wehrhaften Stadtmauer zu sehen und zu begehen.Das ließen wir uns nicht entgehen und erklommen die ehrwürdigen Mauern. Von hier oben hatten wir einen guten Blick in die malerischen Gassen der Altstadt,welche zum UNESCO Welterbe erklärt wurden. Nach eigenen Erkundungen trafen wir uns am Stadtor Sant Sebastia wo auch Markttag gehalten wird.
Im Anschluß fuhren wir in die Bergwelt des Tramuntana Gebirges .Hier befinder sich der bedeutendste Wallfahrtsort der Insel .Kloster Lluc. Es ist auch die Heimat des Knabenchors "Els Blauets"die immer noch die Messen, mit ihrem Gesang, begleiten.Wir erreichten das Kloster natürlich über einen alten Pilgerpfad, wo sich uns pikaresk gestaltete Felsformationen auftaten.Hier stellten wir auch fest : die Insel ist steinreich, wir stolperten über Unzählige ! Um dies zu verdauen mußten wir einen mallorquinischen Kräuterlikör - Tunel Hierbas - probieren. Wer wollte wanderte noch den Kalvarienberg zum Kreuz hinauf und hatte von dort eine gute Aussicht über den gesamten Klosterkomplex. Ein langer ,sehr abwechslungsreicher Tag lag ,fast, hinter uns.

Castell de Bellver und Palma de Mallorca

Die Hauptstadt Mallorcas wollten wir heute erkunden. Zuerst fuhren wir zum Castell de Bellver. Gebaut als königliche Residenz ,aber auch als Staatsgefängnis genutzt, eine Festung und einzige Rundburg Spaniens. Über zwei Etagen sind verschiedene Ausstellungen zu sehen und von der oberen Plattform hatten wir einen wunderbaren Blick über Palma ,bis entlang der Küste - zu unserem Hotel.
Entlang der Seepromenade, am Hafen vorbei, "flanierten" wir zur Kathedrale. Vor dem Regierungspalast erlebten wir eine Amtseinführung mit Militärischer Umrahmung. Nun aber hinein, in die La Seu, eine der schönsten Kathedralen der Welt,direkt am Meer gelegen. Nach einer umfassenden Führung ,schlenderten wir, durch die altehrwürdigen Gassen, der Markthalle entgegen. Ab hier war Freizeit angesagt.
Es gab noch etliches zu erkunden ,diese Stadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wer müde war, nahm den Bus zum Hotel. Es gibt aber auch einen Wanderweg entlang der Küste und wer den genommen hat, war dennoch pünktlich zum Abendessen im Hotel.

Inselrundfahrt mit Bus , Zug , Straßenbahn und Schiff

Einmal von Palma nach Soller, durch das Tramuntana Gebirge ,mit Blick zum höchsten Berg ( Puig Major 1445 m) der Insel , bis zur Bucht von Sa Calobra und dann die Straße mit dem Krawattenknoten hinunter.
Das ist unser heutiger Plan.
Der Bus brachte uns zum Touristen Bahnhof von Palma und da stand er auch schon, schnaufend ,auf uns wartend da.Die historische Eisenbahn "Roter Blitz" genannt. Sie brachte uns 27 km und durch 13 Tunnel fahrend nach Soller. Hier mußte der Umstieg in die alte Straßenbahn "Orangenexpress"schnell umgesetzt werden. Mitten durch die Stadt und Citrushaine gelangten wir nach Port de Soller. Zum bummeln blieb leider keine Zeit .Im Hafen lag schon unser Schiff zum "Auslaufen" bereit. Kurz nach dem Start mußten wir zurück in den Hafen, Motorschaden.Nur gut dass wir noch in Hafenweite waren und schnell drehen konnten.Ein neues Schiff wartete bereits auf uns und der Umstieg ging zügig voran. Das Meer war heute etwas rau und einige Gäste hatten ,trotz der herrlichen Küstentour,sehr darunter zu leiden. Das Anlegemanöver, in der Bucht von Sa Calobra, war auch etwas holprig aber gut zu schaffen. Wir entschlossen uns für einen kleinen Spaziergang. Durch ein Felstunnel erreichten wir eine romantische Schlucht (Torrent de Pareis ) ,die ,wenn das Meer mitspielt, unbedingt zum Baden einläd. Der Bus holte uns dann ab und es sollte hoch hinaus gehen. Wir bewältigten 800 m Höhenunterschied auf 12 Kilometer atemberaubender Serpentinenstraße,immer wieder mit Blick aufs Meer und die eizigartige Gebirgslandschaft. Antonio Parietti hieß der Schöpfer der ,1932 fertig gestellten, Panoramastraße.

Valldemossa

Auch heute ging es wieder in die Berge des Tramuntana (durch eine kleinen Versprecher "Taumata" genannt ).Wir fuhren hinauf nach Valldemossa und sahen schon von weitem das königliche Kartäuserkloster. Für den Bekanntheitsgrad sorgte Frederic Chopin und seine Gefährtin George Sand ,die hier, sehr unglücklich, einen Winter verbrachten. Uns zog es aber erst einmal zu einer,sehr romantisch gelegenen, Einsiedelei. Wir nutzten den Cami de Escolta und wanderten, durch einen wunderschönen alten Olivenhain ,zurück nach Valldemossa.Hier angekommen mußten wir unbedingt die hiesigen Leckereien probieren. Wir saßen im Straßencafe "Meriendas"und ließen uns hausgemachten Mandelkuchen und Coca Patata schmecken. So gestärkt bummelten wir durch die engen Gassen die, ganz im Zeichen des Gedenkens ,an die hier geborene Heilige Catalina Tomas,erinnern. Kleine Keramiktafeln an den Haustüren stellen Szenen ihres Lebens nach.
Heute waren wir etwas eher im Hotel , was von den Gästen sehr gern angenommen wurde.
Dieser Tag heute, wurde von den Gästen als" schönste Wanderung" ausgezeichnet !

Alter Postweg und Weinverkostung

Mallorca ist nicht nur für Mandeln bekannt , nein, hier wird auch sehr guter Wein produziert.
Heute ging es mal in die Inselmitte. Bei La Granja verließen wir unseren Bus und begaben uns auf die Wanderung Cami des Correu. Der alte Postweg ist heute Abschnitt eines internationalen Wanderpfads. Wir kletterten über Wurzeln und Steinen ,in einem Steineichenwald entlang. Von hier hatten wir immer einen Blick auf die fruchtbare Landschaft und die hier angelegten Terrassenwirtschaften. Im kleinen Örtchen Banyalbufar angekommen, kaperten wir die Aussichtsplattform des Hotels "Baronia", wieder mit toller Sicht, und ließen uns eine Erfrischung schmecken.
Es sollte nicht gleich zurück ins Hotel gehen .Wir wollten uns natürlich vom guten Wein überzeugen lassen. Leider richtete die Reeblaus hier große Schäden an, aber man wagte einen Neubeginn mit vollem Erfolg. Wir fuhren nach Santa Maria - Binissalem, ins Weingut " Macia Batle". Dort hatten wir die Möglichkeit , in sonniger Atmosphäre, die Köstlichkeiten der Region zu probieren.
Ein schöner Abschluß unserer Wanderwoche.
Am Abend trafen wir uns zu einer kleinen ,geselligen Abschiedsrunde an der Bar. Bevor es zum Abendessen ging ,wurde nocheinmal die Wanderwoche ausgewertet und wie immer- viel gelacht.

Abreise

So sehr schön und schnell kann leider eine Wanderwoche zu Ende gehen . Ein sehr zeitiges Frühstück signalisierte uns - definitiv - die Rückreise (zumindest für die Dresdner Gäste )


DANKE : es war eine tolle Zeit mit EUCH
Bleibt alle gesund und schön REISE - b.z.w, WANDERLUSTIG
Viele liebe Grüße von Kerstin


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