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Mallorca aktiv – per Rad oder zu Fuß unterwegs auf der Sonneninsel

Reisebericht: 11.03. – 18.03.2012

„Nur wo du zu Fuß warst, (weil du kein Rad hattest), warst du wirklich gewesen. "Eine herrliche Panoramatour mit Hochalpinen Charakter"...so beschrieben die Gäste ihre Erlebnisse während der 8

Ein Reisebericht von
Nicole Fischer

3 Kloster Tour, Wanderung am Montag – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) 3 Kloster Tour, Wanderung am Montag – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Landhotel Son Jorda in Ruberts – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Ausblick vom Cap Formentor – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Landhotel Son Jorda in Ruberts – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Mandelblüte – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Fahrt mit Strassenbahn nach Port de Pollenca – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Wanderung auf den Köhlerwegen – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Wanderung auf den Köhlerwegen – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Wanderung auf den Köhlerwegen – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) Wanderung auf den Köhlerwegen – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL) die Schneehütten am Puig d?en Gallieu – © Nicole Fischer (Eberhardt TRAVEL)

Sonntag, 11.03.12

Zeitig am frühen Morgen starteten wir pünktlich um 05:30 Uhr mit Air Berlin von Dresden nach Mallorca. Nach 2 Stunden Flug landeten wir bei strahlendem Sonnenschein auf Mallorca. Mit Fernando und Isabel, unsere zwei Aktivreiseleiter der kommenden Woche, fuhren wir im Kleinbus nach Can Pastilla. Hier teilte sich unsere kleine Reisegruppe. Die Wanderer fuhren mit Fernando im Kleinbus zum Schloß Bellver und wanderten nach der Besichtigung von der Burg hinab nach Palma Stadt. Die Radler stellten ihr Trekkingrad ein, füllten die Radtaschen mit dem Nötigsten und starteten anschließend mit Isabel die Einradelrunde entlang der Küstenpromenade bis zum Hafen von Palma und weiter bis in die Innenstadt Palma. Vorbei am Plaça Espanya, Plaça Major, am Museum moderner Kunst, bis hin zur erhabenen Kathedrale La Seu fuhren wir durch die kleinen Gasse. Gegen 12:00Uhr trafen wir die Wanderer in einem Restaurant am Hafen wieder und stärkten uns gemeinsam bei angenehmen 17 °C und Sonnenschein. Nach der Mittagspause fuhren wir in die Inselmitte, zum kleinen Dorf Ruberts, wo sich unser Landhotel Son Jorda befindet.
Andreu, der Hotelchef, empfing uns herzlich und zeigte uns die Zimmer und das herrschaftliche Anwesen. Bei Kaffee oder Cappuchino auf der Sonnenterrasse, stellte uns Fernando etwas später die geplanten Touren der nächsten Tage vor. Zum ersten gemeinsamen Abendessen servierte uns Andreu ein schmackhaftes 3-Gänge-Menü mit einem Willkommenssekt. Gut gesättigt und müde vom Anreisetag verabschiedeten wir uns mit voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

Montag, 12.03.12:

Bei blauen Himmel, Sonnenschein und Vogelgezwitscher erwachten wir am Morgen, ausgeruht in ländlicher Idylle. Nach dem Frühstück startete Fernando mit den Wanderern per PKW nach Randa. Die Radler starteten Ihre Tour direkt ab Hotel Richtung Monturri. Ich schloss mich heute den Wanderfreunden, deren Ziel die 3 Kloster Tour war, an. Auf dem Weg zum Startpunkt kauften wir noch im Supermarkt Proviant aus einheimischen Produkten für unsere Mittagsrast ein. Dann verteilten wir die Last auf alle Rucksäcke und los ging es. Der Berg von Randa (Puig de Randa) war uns vom Blickwinkel unseres Hotels schon bekannt, doch jetzt ging es bergauf. Die Serpentinstraße war besonders bei den Rennradfahrern, welche reichlich unterwegs waren, sehr beliebt. Wir wanderten abwechselnd mal ein Stück Strasse, mal einen Wanderweg quer Feld ein. Das erste der 3 Kloster war „Santuari de Nostra Senyora de Gracia", welches eingebettet in Felsen liegt. „Santuari de Sant Honorat" war das 2.Kloster, indem gerade eine deutsche Andacht statt fand. Auf 548m ü.N. erreichten wir das 3.Kloster „Santuari de Cura". Von hier oben genossen wir den weitschweifenden Blick über die Insel und auf die Nachbarinsel Cabrera. Nun war es auch Zeit für unser Picknick mit mallorquinischen Rotwein, selbst zubereiteten Pa Amb Oli mit Käse, Schinken oder Sobrasada und gesalzenen Mandeln.
Sehr lecker! Anschließend ging es wieder zurück bergab bis zum Ausgangspunkt, wo Fernando allein ins Auto einstieg. Da alle sehr fit sind, brauchten wir nicht lange überlegen, als Fernando fragte, ob wir mit dem PKW weiter fahren oder wandern wollten. Alle entschieden sich für den Fußmarsch bis nach Llucmajor. Als wir gerade den Marktplatz, so gegen 15:15 Uhr erreichten, waren auch gerade unsere Radler von Ihrer Tour eingetroffen. Bei Kaffee oder Bier tauschten wir unsere Tageserlebnisse aus. Auch die Radfahrer hatten eine schöne Tour erlebt. Von Ruberts radelten sie über kleine Wege nach Montourri, dann zum Kloster Sion hinauf und rasteten in Porreres zu Mittag. In Llucmajor endete für die Radfahrer die Tour bei ca. 40 km und für die Wanderer bei ca. 14 km bei strahlendem, warmen Sonnenstrahlen.

Dienstag, 13.03.12:

Unser zweiter Morgen auf Mallorca begann zu unserer Freude wieder mit blauem Himmel und Sonnenschein. Nach dem Frühstück trafen wir uns pünktlich 09:30 Uhr vorm Hotel zum Start unserer heutigen Touren, welche uns in den Nordosten von Mallorca führten. Die Wanderer stiegen mit Fernando in den PKW und fuhren bis in die Nähe von Alcudia. Die Radler, inklusive mir, starteten direkt vom Hotel aus mit den Rädern Richtung Sencelles. Auf kleinen Nebenstraßen radelten wir durch wunderschöne, grüne Landschaft. Dank des kalten, langen Winters auf Mallorca (mallorquinischer Winter ) trugen einige Mandelbäume noch ihre dufteten, rosafarbenen Blüten. Unsere Radstrecke führte uns durch dünn besiedelte Landschaften mit hier und da einsam stehenden Fincas, vorbei an zahlreichen Orangen- und Zitronenbäumen mit ihren sonnengereiften Früchten. Während wir genüsslich in der Ebene der Insel radelten, sahen wir am Horizont die prächtigen Berge des Tramuntana Gebirges. Unser Weg führte uns durch die Dörfer Binisalem, Lloseta, Selva bis nach Campanet, wo wir unsere Mittagspause in einem urigen Lokal mit traditionellen Pa Amb Oli verbrachten. Danach ging es weiter im Tal entlang gen Norden bis nach Pollença, wo schon der Bus auf uns wartete. Nach schönen 52 Radkilometern verluden wir die Räder im Bus und fuhren nach Formentor zum Aussichtspunkt „Coll de Creueta". Nach wenigen Minuten trafen wir hier unsere strahlenden Wanderer wieder. Auch sie hatten einen erlebnisreichen, wunderschönen, auch leicht anspruchsvollen Tag. Sie wanderten von Ermita de la Victòria, östlich von Alcudia, zum Penya Rotja, einem alten Wachturm und dann 444m hinauf zum Talaia d'Alcudia und wieder zurück. Unterwegs stärkten sie sich vom mallorquinischen Picknick, welches Fernando gut vorbereitet hatte und genossen beeindruckende Aussichten auf die Berge, das Meer und die Klippen. Mit insgesamt 12 Kilometern über Stock und Stein und den beachtlichen Höhenmetern waren sie stolz auf ihre heutigen Leistungen.

Zufrieden und glücklich über den bisherigen Tag genossen wir alle gemeinsam den fantastischen Ausblick auf das Meer und die steilen Felsen. Anschließend fuhren wir alle zusammen im Bus die Serpentinstraße zurück, dann weiter entlang der Bucht von Pollença bis nach Alcudia. Bevor wir zurück zum Hotel fuhren, spazierten wir noch durch die wunderschöne Altstadt von Alcudia und tranken ein Kaffee, Bier oder Sangria unter der mallorquinischen Sonne. Um 18:45 Uhr waren wir zurück in Ruberts, wo wir den Tag mit leckerem Essen und unserer anschließenden gemütlichen „Absackerrunde" genüsslich ausklingen ließen.

Mittwoch, 14.03.11

Unser Bergfest begann bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel.
Die Radler starteten heute wieder direkt ab dem Hotel mit den Rädern. Gemeinsam mit Isabel fuhren sie als erstes nach Sineu und besichtigten dort den großen, vielseitigen Markt. Angefangen von Kleidung, Schmuck, Lederwaren, getrockneten Früchten, Nüssen, frischem Obst und Gemüse, Käse, Wurst, Oliven bis hin zu lebenden Tieren, wie Schafe, Ziegen, Hühner etc. schien es hier alles zu geben. Die schöne Altstadt war voller Stände und voller Menschen. Den Berg hinauf bis zur Kirche, hindurch durch kleine Gassen, überall gab es Stände mit Waren zum Verkauf. Auch die Wanderer, zu denen ich heute wieder gehörte, fuhren ebenfalls erst zum Markt von Sineu, dann aber weiter nach Orient, dem Beginn der heutigen Wanderung. Ein alter Pilgerpfad führte uns steil hinauf, durch die Olivenhaine über Steine bis zur ehemaligen Klosteranlage „Castell d'Alaró", von wo ihr einen wunderschönen Ausblick genossen. Nach einer Pause ging es bergab zum urigen Restaurant „Es Verger".
Fernandos großer Hunger, führte uns alle zügig zum Restaurant, eine wahre mallorquinische Rarität. Alle bestellten die seit Tagen von Fernando angepriesene Lammschulter und keiner wurde enttäuscht. Es war ein wahrer Leckerschmaus! Als Dessert wählten wir einen mallorquinischen Kräuterlikör und dann ging es wieder bergauf. An einer Gabelung hatten wir die Möglichkeit mit Fernando zurück zum Auto zu laufen oder den anderen, längeren Weg bis nach Alaró zu wandern. Alle wählten ohne langes Überlegen den Weg bis in die Kleinstadt, wo wir 17:00 Uhr nach 16,5km glücklich und geschafft ankamen. Nach dem dringendem Durstlöscher San Miguel fuhren wir mit dem PKW zurück zum Hotel.
Die Radfreunde strampelten von Sineu nach Petra, wo sie bei Winzer Oliver Miguel an einer Weinverkostung teil nahmen. Auf dem Marktplatz von Petra verbrachten sie mit zahlreichen Rennradfahrern ihre Mittagspause. Gut gestärkt sattelten sie dann wieder die Räder und fuhren Richtung Ruberts. Nach 42km erreichten sie alle wieder mit dem Rad das Hotel.

Donnerstag, 15.03.12

Heute war Radler- und Wanderpause. Ein gemeinsamer Ausflug stand auf dem Programm - ob das gut geht?  Nach dem Frühstück setzten wir uns bequem in den Bus. Fernando und Isabel waren als unsere Reiseleiter wieder mit dabei. Über die Landstraße fuhren wir nach Sollér. Als wir aus dem Tunnel heraus kamen, sahen wir schon das hübsche Städtchen, eingebettet in den Bergen, liegen. Wir liefen durch die schmalen Gassen bis zum zentralen Platz mit der imposanten Kirche, den Kaffees und Geschäften, wo mitten hindurch die historische alte Straßenbahn fährt. Mit dieser Straßenbahn fuhren wir eine Stunde später auch bis Port de Sollér. Die Sonne schien, es war angenehm warm und so spazierten wir an der Bucht entlang, bis zu unserem Mittagslokal. Hier wartete ein kulinarischer Höhepunkt auf uns - Paella Essen mit Sangria. Als Vorspeise gab es
Oliven und Aioli, anschließend Salat und dann die zwei großen Pfannen mit Paella. Einmal Paella klassisch und einmal mit Fisch, für die Gäste, die keine Meeresfrüchte mögen. Die Paella, das typisch, spanische Nationalgericht, aus Reis, Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchten war eine wahre Köstlichkeit. Dazu genossen wir je nach Belieben Saft, Bier, Wein oder Sangria. Als Nachtisch servierten sie uns noch Kuchen mit Eis. Nach so viel leckerem Essen waren wir sehr satt, beste Zeit um einen mallorquinischen Kräuterschnaps zu probieren. Der Restaurantchef spendierte uns seinen Favoriten „Herbes de Mallorca", welcher eine wirklich gute Wahl war. Mit einem Trinkspruch stießen wir auf dieses kulinarisch schmackhafte und lustig unterhaltsame Paella Essen an. Anschließend liefen wir zu unserem Bus und setzten unsere Rundfahrt durch die Sierra de Tramuntana mit den Orten Deía und Valdemossa fort. Im Dorf Valldemossa, wo einst Chopin für ein Jahr arbeitete, besichtigen wir die Klosteranlage und lauschten anschließend einem 15 Minütigen klassischen Klavierkonzert. Unseren gemeinsamen schönen Faulenzertag beendeten wir nach dem schmackhaften Abendessen mit „Bratapfelbirne" als Nachspeise in unseren Lümmelsesseln mit Tierbeobachtungen  und interessanten Gesprächen über das Reisen.

Freitag, 16.03.2012

Auch am fünften Morgen in Folge starteten wir mit blauem Himmel und Sonnenschein unseren Tag. Pünktlich 09:30 Uhr trennten sich wieder die Wege der Radler und Wanderer. Da Fernando heute eine neue Tour ausgewählt hatte, entschied ich mich für die Wandergruppe um die Strecke kennenzulernen. Die Radler verluden ihre Räder in den Bus und fuhren mit Isabel gen Süden bis nach Campos. Wir Wanderer fuhren mit Fernando in die Sierra de Tramuntana, doch bevor es steil bergauf ging, stoppten wir noch in Inca am Supermarkt und Fernando kaufte für unser Picknick ein. Dann ging es mit dem Auto bis auf 560 m Höhe nach Son Macip. Hier verteilten wir den Tagesproviant auf die Rucksäcke und mit einem Blick hinauf zu unserem heutigen Gipfel ging es los. Ein steiniger gut ansteigender Weg führte uns erst im Wald auf dem Köhlerweg entlang. An einem ehemaligen Meiler erklärte Fernando uns alles über die damalige harte Arbeit der Holzkohleherstellung. Schnell hatten wir auch die Baumgrenze erreicht und konnte jetzt weit über das Land schauen. Nahe dem Gipfel schauten wir uns die damaligen Schneehütten an. Bevor es den Strom und damit Kühlschränke gab, hatte man hier den Schnee, der dann zu Eis wart, verdichtet und gesammelt. Im Sommer wurde das Eis dann in Blöcken über Nacht ins Tal transportiert und dort zum Kühlen von Lebensmitteln verkauft.

Nach der kurzen Pause ging es weiter auf steinigen Wegen, teils auch über schneebedeckte Stellen auf die andere Kammseite des Puig d'en Gallieu mit 1188m Höhe. Der Wind pfiff, doch die Aussicht war grandios und wir waren stolz auf unseren Marsch bis hierher. Nach einer weiteren Stunde bergab und bergauf legten wir unsere wohlverdiente Mittagspause auf einem Felsen am Coll dela Telégraf in 1258m Höhe ein und genossen spanischen Wein, Baguette, mallorquinische Mandeln und eine tolle Aussicht. Gut gestärkt wanderten wir anschließen zwei Stunden bergab, wo wir mit 14,5 km, ca. 700 Höhenmetern und einem sehr steinigen Weg, unsere anspruchsvollen Wanderung stolz beendeten.
Am Abend tauschten wir unsere Erlebnisse mit den Radlern aus. Sie sattelten in Campos ihre Räder und fuhren erst zu den Salinenfeldern. Von den Salinen radelten sie weiter zum Dorf Ses Salines und von hier weiter nach Santanyi. Die Landschaft im Süden ist wesentlich flacher und vor allem landwirtschaftlich geprägt. Bis auf kleinere Hügel sieht man keine Berge, aber der Wind kommt meist von vorn. Im Dorf Santanyi verbrachten sie ihre Mittagspause. Danach ging es bergab zur Cala Mondrago, die Bucht am gleichnamigen Naturschutzgebiet Mondrago. Zum Baden war das Wasser noch zu frisch, daher strampelten sie nach einer kurzen Pause weiter bis nach Felanitx. Isabel war besonders stolz, da sie die erste Gruppe waren, die bis an das geplante Ziel kamen. Bei Tageskilometer 50 endeten sie zufrieden den Radtag und fuhren mit dem Bus zurück zum Hotel.

Samstag, 17.03.2012

Mit Vorfreude auf unsere heutige (leider) letzte Rad- und Wandertour unserer Reise, stärkten wir uns am Frühstücksbuffet. Leicht bedeckt aber warm starteten wir anschließend alle gemeinsam mit dem Bus nach Osten. Die Räder waren schon vom Vortag im Bus, sodass nur noch meines zugeladen werden musste, denn ich radelte heute mit. In Artá war Endstation für die Radler mit dem Bus, die Wanderer fuhren weiter bis an die Bucht Cala Agulla. Bei warmem Sonnenschein radelten wir zunächst zur Wallfahrstkirche San Salvador. Hoch oben über den Dächern der Stadt genossen wir den weit schweifenden Blick in die Landschaft. Dann rollten wir leicht bergab die Stadt hinaus Richtung Manacor. Auf kleinen, wenig befahrenen hügeligen Nebenstraßen strampelten wir durch die wunderschöne Landschaft. Unterwegs zeigte und erklärte uns Isabel die Johannesbeerfrucht, welche heute überwiegend als Futter für Pferde und Schweine, aber auch zur Herstellung von Mehl verwendet wird. Die Temperaturen waren so warm, dass selbst Isabel ihre 2 Jacken auf dem Gepäckträger verstaute und in kurzen Hosen radelte. Um 14.00 Uhr erreichten wir den Platz an der Kirche in Manacor, wo wir in einem Lokal etwas aßen und tranken.
Nachdem wir endlich fertig waren und die richtige Rechnung hatten konnten wir weiter über kleinere Dörfer und traumhaft kleine Nebenstraßen bis nach Son Servera radeln. Hier warteten unsere Wanderer mit dem Bus bereits auf uns. Mit 52 hügeligen Radkilometern schlossen wir den letzten Radtag zufrieden ab. Die Wanderer berichteten uns glücklich über ihre auch anspruchsvolle heutige Tour, welche in der Bucht von Gala Agulla begann. Von hier unten ging es steile 300 Höhenmeter bis zum Talaia de Son Jaumell hinauf. Ein grandioser Ausblick auf die umliegende Landschaft und das blaue Meer entschädigte für alles. Der Abstieg war auch nicht ohne und nur mit allen vieren möglich. Die sonst hilfreichen Wanderstöcke waren heute im Rucksack verstaut. Tapfer erreichten alle die Cala Mesquida, wo direkt am Strand das heutige Picknick mit Blick auf das türkisfarbene Meer von Fernando gereicht wurde. Nach der Mittagspause ging es den Rundweg weiter durch Wälder hindurch bis die Wandertour mit 10 Kilometern am Ausgangspunkt endete.

Auf der Busfahrt zum Hotel bedankten wir uns bei unseren zwei super Reiseleitern Isabel und Fernando und nahmen Abschied. Auch am letzten Abend wurden wir wieder von einem sehr schmackhaften 3-Gänge-Menü verwöhnt. Als Abschied spendierte der Chef noch für jeden den mallorquinischen Kräuterlikör „Herbes". Mit tollen Erinnerungen ließen wir die Reise und unsere tollen Erlebnisse Revue passieren.

Sonntag, 18.03.12:

Wie schnell war doch die Zeit vergangen ist, jetzt packten wir schon wieder die Koffer für die Heimreise und nahmen Abschied vom herzlichen und stets bemühten Chef Andreu des Hotels. Wir genossen hier eine wirklich liebevolle Betreuung. Um 10:00 Uhr stiegen wir in den Kleinbus und fuhren rockend  an die Playa de Palma in das Hotel Grand Fiesta, wo die Eberhardt Gäste der Rundreise wohnten. Im Kofferraum stellten wir unser Gepäck unter und gingen gemeinsam bis auf einen Gast, welcher nach Palma Stadt fuhr, zum Aquarium. Anschließend flanierten wir bei Sonnenschein an der Strandpromenade entlang. Die Playa de Palma ist geprägt von einem schönen Strand mit Promenade und den 15 Balnearios (Strandbars), dahinter die großen Hotelklötzer und die sich vielfach wiederholenden Souvenirgeschäften, Bars und Restaurants, die zum Großteil in deutschen Händen sind. Ja auch „Ballermann" gehört zur beliebten Urlauberinsel dazu. In unseren Augen ist das aber nicht das wahre, schöne Mallorca, das wir in den letzten 7 Tagen erlebten. Gegen 14:00 Uhr knurrte uns der Magen, es war Siesta Zeit. In 2. Reihe fanden wir eine urige, bereits gut besuchte Bar, betrieben von Mallorquinern. Wir setzten uns hier an einen großen Tisch, feierten und dichteten bei leckerem Sangria und Pa Amb Oli. So ging die wunderschöne Aktivreise Mallorca mit einer harmonischen und lustigen Reisegruppe mit sehr guter Fitness zu Ende.
„Nur wo du zu Fuß warst, (weil du kein Rad hattest), warst du wirklich gewesen.


Ich danke allen für diese schöne Woche, die lustige Geburtstagsfeier bei Sonnenschein und freue mich von Herzen auf ein Wiedersehen.
Eure Nicole
„ARRIBA - ABAJO - AL CENTRO - ADENTRO"


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