New York – Winterzauber im Dezember
Reisebericht: 13.12. – 19.12.2025
New York zur Weihnachtszeit fühlte sich an, als wäre man mitten in eine Filmszene eingetaucht: funkelnde Lichter, festlich geschmückte Schaufenster und eine ganz besondere Stimmung prägten die Stadt.
Ein Reisebericht von
Franziska Bergmann
1. Tag // 13.12.25 • Anreise nach New York
Gegen Mittag begann unsere New York-Reise mit der Anreise zum Flughafen Frankfurt, wo sich nach und nach die gesamte Reisegruppe einfand. Die Vorfreude auf New York war deutlich zu spüren, als wir gemeinsam in den Flieger stiegen und uns auf den Weg über den Atlantik machten. Nach der Landung erwartete uns zunächst eine Geduldsprobe: Die Einreiseformalitäten zogen sich in die Länge, und wir mussten lange anstehen, bis schließlich alle notwendigen Schritte erledigt waren.
Am Ausgang begrüßte uns unsere Reiseleiterin Lisa und begleitete uns anschließend auf der gemeinsamen Fahrt nach Manhattan. Während wir uns der Stadt näherten, tauchten die ersten Hochhäuser auf und gaben einen Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Tagen erwarten würde. Nach der Ankunft im Hotel Hyatt Herald Square checkten wir ein und konnten uns kurz sammeln, bevor es am Abend wieder hinaus in die Stadt ging.
Am Abend kehrten wir zum Essen im Hard Rock Café ein. Die weltweit bekannte Restaurantkette ist für ihre Verbindung aus amerikanischer Küche und Rockmusik berühmt. An den Wänden hängen originale Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte, und die Atmosphäre ist sehr lebendig und ungezwungen.
Direkt im Anschluss tauchten wir in das Lichtermeer des Times Square ein. Riesige, grell leuchtende Werbetafeln dominierten das Bild und verwandelten die Nacht in ein farbenfrohes Spektakel. Menschen aus aller Welt drängten sich über den Platz, Taxis hupten, Musik und Stimmen vermischten sich zu einem unverwechselbaren Klangteppich. Der Times Square wirkte laut, lebendig und überwältigend zugleich und vermittelte eindrucksvoll das Gefühl, mitten im Zentrum dieser niemals schlafenden Stadt zu stehen.
2. Tag // 14.12.25 • Stadterkundungen in New York
Früh am Morgen trafen wir unsere Reiseleiterin Lisa in der Lobby des Hotels. Über Nacht hatte es geschneit, und schon der erste Blick nach draußen zeigte New York in winterlichem Weiß. Die Stadt wirkte ruhiger als sonst und zugleich spürbar weihnachtlich.
Unser erster Weg führte uns in den Central Park. Die verschneiten Wege, kahlen Bäume und weiten Flächen prägten das Bild an diesem Morgen. Bei Strawberry Fields hielten wir an der Gedenkstätte für John Lennon. Das bekannte „Imagine“-Mosaik war von Schnee umgeben und erinnerte an den Musiker, der in unmittelbarer Nähe lebte und bis heute mit diesem Ort verbunden ist.
Anschließend machten wir einen kurzen Stopp am Deutsche Bank Center am Columbus Circle. Das moderne Gebäude markiert einen der südwestlichen Zugänge zum Central Park und bildet einen deutlichen Kontrast zur Parklandschaft. Danach fuhren wir am Plaza Hotel vorbei, das wir von außen sehen konnten und das auch ohne Innenbesichtigung seine besondere Ausstrahlung behielt.
Im weiteren Verlauf sahen wir den Broadway und fuhren die berühmte 5th Avenue entlang. Vorbei an der Saint Patrick’s Cathedral, deren neugotische Architektur sich deutlich von den umliegenden Hochhäusern abhebt, reihten sich Museen und große Kaufhäuser aneinander. Gerade im Dezember waren die Schaufenster aufwendig weihnachtlich gestaltet und zogen mit ihren detailreichen Szenen und Lichtern viel Aufmerksamkeit auf sich.
Ein weiterer Stopp führte uns zur Grand Central Station, einem der bekanntesten Bahnhöfe der Welt. Die 1913 eröffnete Haupthalle beeindruckte durch ihre Größe und klare Architektur. Besonders auffällig war die Decke mit dem gemalten Sternenhimmel und den Tierkreiszeichen. Darunter befand sich die bekannte Uhr auf dem Informationsschalter, ein traditioneller Treffpunkt. Die vierseitige Uhr aus Opalglas gilt als eines der Wahrzeichen der Station und wird auf einen hohen materiellen Wert geschätzt.
Danach setzten wir unsere Erkundung der Stadt fort und unternahmen einen Spaziergang durch den Washington Square Park. Wir gingen durch den frisch gefallenen Schnee und passierten den Washington Square Arch, der sich deutlich vom weißen Hintergrund abhob. Im Laufe des Tages lernten wir weitere Stadtteile Manhattans kennen. SoHo fiel besonders durch seine denkmalgeschützten Gusseisenhäuser sowie die vielen kleinen Geschäfte und Restaurants auf. In Little Italy legten wir unsere Mittagspause ein und besuchten den bekannten Christmas Shop. Die festlich geschmückten Straßen und Schaufenster unterstrichen die weihnachtliche Stimmung des Viertels.
Anschließend ging es weiter zum Weihnachtsmarkt am Union Square. Zwischen den Marktständen blieb Zeit zum Bummeln, zum Stöbern und für eine Tasse Kaffee. Der Markt bot eine ruhige Abwechslung zum sonst lebhaften Stadtbild. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch von SUMMIT One Vanderbilt. In über 300 Metern Höhe bot sich ein weiter Blick über die Stadt in der Abenddämmerung. Die verspiegelten Flächen der Plattform sorgten für besondere Perspektiven auf die Skyline, den Central Park und die umliegenden Stadtteile und rundeten den Tag in New York ab.
3. Tag // 15.12.25 • New York mit Rockefeller Center, Bryant Park und Lichterspektakel in Dyker Heights
Nach einem typisch amerikanischem Frühstück starteten wir in den Tag und fuhren gemeinsam mit der U‑Bahn zum Rockefeller Center. Dort sahen wir den wohl bekanntesten Weihnachtsbaum der Welt, der jedes Jahr ein zentrales Symbol der New Yorker Weihnachtszeit ist. Der Baum wird traditionell Anfang Dezember aufgestellt und feierlich beleuchtet. Er ist in der Regel eine norwegische Fichte, etwa 20 bis 25 Meter hoch, und mit rund 50.000 LED-Lichtern geschmückt, die in verschiedenen Farben leuchten. Gekrönt wird der Weihnachtsbaum von einem großen Stern: Er wurde vom Designer Daniel Libeskind entworfen und ist mit über 3.000 Swarovski‑Kristallen besetzt. Der Stern hat einen Durchmesser von rund 3 Metern, wiegt mehrere Hundert Kilogramm und wird ebenfalls mit LED‑Lichtern beleuchtet.
Der berühmte Weihnachtsbaum steht auf dem Rockefeller Plaza oberhalb der bekannten Eisbahn und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Bereits am Morgen war der Platz gut gefüllt, viele Menschen blieben stehen, machten Fotos oder beobachteten das Geschehen rund um das Center. Trotz des Trubels lag eine spürbar weihnachtliche Stimmung in der Luft, die diesen Ort zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit in New York macht.
Im Anschluss bot sich ein Besuch der nahe gelegenen St. Patrick’s Cathedral an. Die Kathedrale liegt direkt an der Fifth Avenue und bildet mit ihrer neugotischen Architektur einen auffälligen Kontrast zu den modernen Wolkenkratzern rundherum. Sie wurde im Jahr 1879 fertiggestellt und ist die größte katholische Kathedrale der Vereinigten Staaten. Beim Betreten der Kirche fiel sofort das hohe, lichtdurchflutete Kirchenschiff auf, die reich verzierten Altäre sowie die großen Glasfenster, die dem Innenraum eine ruhige und feierliche Atmosphäre verleihen. Die St. Patrick’s Cathedral ist bis heute ein aktives Gotteshaus und zugleich ein bedeutendes Wahrzeichen New Yorks, das sowohl von Gläubigen als auch von Besuchern aus aller Welt aufgesucht wird.
Von der St. Patrick’s Cathedral aus setzten wir unseren Weg in Richtung Bryant Park fort. Der Spaziergang verlief ganz locker und ohne festen Zeitplan. Immer wieder legten wir kurze Stopps ein, manche Gäste verabschiedeten sich zwischendurch, weil sie in einem Schaufenster etwas Interessantes entdeckt hatten oder ein Geschäft näher anschauen wollten. So verteilte sich die Gruppe nach und nach, und jeder konnte das Tempo selbst bestimmen. Am Bryant Park angekommen, schauten wir uns auch die New York Public Library an. Von außen beeindruckte das Gebäude mit seiner klassischen Architektur, und im Inneren warfen wir einen Blick in die bekannten Leseräume, auch wenn diese für den Publikumsverkehr gesperrt waren, oder entdeckten in einer kleinen Ausstellung die Originalfiguren von Winnie‑the‑Pooh, die hier aufbewahrt werden.
Anschließend schlenderten wir durch den Bryant Park selbst. Er zeigte sich ganz im Zeichen der Weihnachtszeit. In der Mitte drehte sich bereits der Betrieb auf der Eisbahn, umgeben von einem Weihnachtsmarkt mit zahlreichen kleinen Ständen. Lichterketten, Marktbuden und das geschäftige Treiben sorgten für eine lebendige, winterliche Atmosphäre.
Bis zum späten Nachmittag hatten wir anschließend Freizeit und konnten New York auf eigene Faust weiter erkunden. Einige von uns nutzten die Gelegenheit für einen Besuch bei Macy’s, dem größten Kaufhaus der Welt, das sich in der Weihnachtszeit besonders festlich präsentierte. Andere schauten sich die bekannten Schaufenster entlang der Fifth Avenue an, etwa bei Bergdorf Goodman oder Saks, die auch in diesem Jahr mit aufwendigen Weihnachtsdekorationen gestaltet waren.
Am späten Nachmittag fuhren wir schließlich mit dem Bus nach Brooklyn in das Wohnviertel Dyker Heights, begleitet von unserer örtlichen Reiseleiterin Lisa.
Fast jedes Haus war bis ins kleinste Detail dekoriert: Fassaden, Dächer, Zäune und Vorgärten waren dicht mit Lichterketten behängt, Fenster leuchteten in allen Farben und überall standen große Figuren wie Weihnachtsmänner, Rentiere, Schneemänner oder ganze Schlitten mit Rentiergespannen. Viele Familien schienen regelrecht miteinander zu wetteifern, wer die auffälligste und aufwendigste Dekoration präsentieren konnte. Während wir durch die Straßen gingen, war die Kälte deutlich zu spüren. Umso willkommener war eine heiße Schokolade, die wir uns zwischendurch gönnten und die für etwas Wärme sorgte. Trotz der niedrigen Temperaturen blieben wir eine ganze Weile draußen, schlenderten von Haus zu Haus und ließen die vielen Lichter und Motive auf uns wirken.
4. Tag // 16.12.25 • Wall Street, 9/11 Memorial & Brooklyn Bridge
Es war ein kühler, aber sehr sonniger Tag, an dem wir mit der U‑Bahn in den Süden Manhattans fuhren. Unser erster Halt war die Wall Street, das historische Finanzzentrum der Stadt. Wir spazierten zur kleinen Statue des Fearless Girl, die selbstbewusst mit verschränkten Armen in der Nähe der New York Stock Exchange steht. Die Bronzefigur wurde 2017 aufgestellt und ist zu einem Symbol für Mut, Gleichberechtigung und die Rolle von Frauen in der Finanzwelt geworden. Viele von uns blieben stehen und nutzten die Gelegenheit, Fotos zu machen. Auch hier war die Weihnachtszeit sichtbar: Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum sorgte für einen ruhigen Kontrast zur sonst so geschäftigen Umgebung.
Auf dem weiteren Weg kamen wir am Charging Bull vorbei, der seit Jahren als Sinnbild für Stärke und Optimismus der Finanzmärkte gilt. Nur wenige Schritte entfernt passierten wir die Trinity Church, deren historische Fassade und alter Friedhof einen ruhigen Gegenpol zu den umliegenden Hochhäusern bilden. Von der Trinity Church aus spazierten wir weiter in Richtung Ground Zero. Auf dem Weg kamen wir an einer der bekannten Feuerwehrwachen vorbei, die bis heute eng mit den Ereignissen des 11. Septembers verbunden sind. Als wir den Platz erreichten, fiel unser Blick zunächst auf den Turm des One World Trade Centers, der sich klar und ruhig vor dem hellblauen Himmel abhob und in der Sonne glänzte.
Am 9/11 Memorial hielten wir inne. Der Survivor Tree, der die Anschläge schwer beschädigt überstanden hat und heute als Zeichen für Hoffnung und Neubeginn gilt, zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Danach standen wir an den großen Wasserbecken, die die Grundrisse der ehemaligen Zwillingstürme markieren. Das ständig fließende Wasser, die Tiefe der Becken und die in Bronze eingravierten Namen der Opfer schufen eine stille, nachdenkliche Atmosphäre. Gespräche verstummten fast von selbst, und jeder nahm sich einen Moment, um diesen Ort auf sich wirken zu lassen. Im Anschluss besuchten wir das One World Trade Center. Mit dem Aufzug fuhren wir hinauf, und als sich oben der Blick öffnete, lag Manhattan weit unter uns. Die Stadt erstreckte sich in alle Richtungen, der Hudson River glitzerte im Sonnenlicht, und die zuvor so belebten Straßen wirkten plötzlich ruhig und geordnet. Nach dem stillen Gedenken am Memorial war dieser Blick von oben ein besonderer Moment, der die Größe der Stadt und zugleich die Bedeutung dieses Ortes noch einmal spürbar machte.
Während der anschließenden freien Mittagszeit hielten sich viele von uns auf dem Gelände des 09/11 Memorial auf und nutzten die Zeit für ihre Gedanken. Andere erkundeten das moderne Oculus, den modernen Verkehrsknotenpunkt, mit seiner markanten weißen Architektur.
Später verließen wir Manhattan erneut mit der U‑Bahn und fuhren nach Brooklyn, einem der fünf Stadtteile New Yorks. Im Brooklyn Bridge Park nutzten wir die Gelegenheit, die Skyline Manhattans aus einiger Entfernung zu betrachten und Fotos zu machen. Den Rückweg traten wir zu Fuß über die berühmte Brooklyn Bridge an. Die 1883 eröffnete Brücke ist 1.825 Meter lang und zählt zu den ältesten Hängebrücken der USA. Während wir den East River überquerten und die Sonne langsam unterging, rückte die Skyline von Manhattan Schritt für Schritt näher.
Am Abend trafen wir uns wieder als Reisegruppe und gingen gemeinsam zum Abendessen ins Restaurant Planet Hollywood. Die bekannte Restaurantkette wurde in den 1990er‑Jahren gegründet und verbindet amerikanische Küche mit der Welt des Films. Im Inneren sind originale Filmrequisiten, Kostüme und Erinnerungsstücke aus Hollywood‑Produktionen ausgestellt, die dem Restaurant eine lebhafte und zugleich nostalgische Atmosphäre verleihen.
Nach dem Abendessen nutzten einige Gäste die Gelegenheit, noch einmal zum Rockefeller Center zu gehen. Dort stand der große Weihnachtsbaum, der auch am Abend mit seinen Tausenden von Lichtern viele Besucher anzog. Direkt gegenüber befindet sich das traditionsreiche Kaufhaus Saks Fifth Avenue, das besonders in der Weihnachtszeit für seine aufwendig gestaltete Fassaden‑Show bekannt ist. Mehrmals am Abend wird die gesamte Front des Gebäudes mit Lichtprojektionen, Musik und wechselnden Motiven in Szene gesetzt. Die Kombination aus dem beleuchteten Weihnachtsbaum und der synchronen Lichtshow an der Fassade von Saks sorgte für einen stimmungsvollen Abschluss des Abends und zeigte noch einmal, wie sehr die Weihnachtszeit das Stadtbild von New York prägt.
5. Tag // 17.12.25 • Freiheitsstatue & Ellis Island & Radio City Christmas Spectacular
Am Morgen fuhren wir erneut per U‑Bahn zur Südspitze Manhattans in den Battery Park. Von hier aus, direkt am Wasser gelegen, starteten die Fähren zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island.
Mit der Fähre setzten wir zunächst zur Liberty Island über. Schon während der Überfahrt bot sich ein weiter Blick auf die Skyline von Manhattan, die langsam hinter uns zurückblieb, während die Freiheitsstatue immer näher kam. Auf der Insel hatten wir Zeit, die Statue aus der Nähe zu betrachten und das Gelände zu erkunden. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht und ist ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten. Sie steht seitdem als Symbol für Freiheit und Hoffnung und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Von der Insel aus genossen wir den Blick zurück auf New York City.
Anschließend brachte uns das kleine Fährschiff weiter nach Ellis Island. Dort besuchten wir das Einwanderungsmuseum, das die Geschichte der Einwanderung in die USA im 19. und frühen 20. Jahrhundert dokumentiert. Mithilfe eines Audioguides bewegten wir uns durch die Ausstellungsräume und erfuhren mehr über die rund zwölf Millionen Menschen, die hier ankamen, in der Hoffnung auf ein neues Leben. Die Berichte über Familien, die getrennt wurden, über medizinische Untersuchungen und über die Unsicherheit, ob die Einreise erlaubt wurde, berührten uns sehr.
Nach dem Besuch kehrten wir mit der Fähre und anschließend mit der U‑Bahn wieder nach Manhattan zurück. Ein kleiner Teil erkundete noch die kleine Insel Little Island im Viertel Chelsea sowie den Chelsea Market, bevor auch sie zurück zum Hotel aufbrachen.
Am Abend wartete eine der bekanntesten Weihnachtsshows New Yorks auf unseren Besuch: das Radio City Christmas Spectacular in der Radio City Music Hall mit den berühmten Rockettes, die weltberühmte Tanzgruppe, die für ihre perfekt synchronen Choreografien und die berühmten High Kicks bekannt ist. Das Theater selbst, eines der größten der Welt, beeindruckte bereits beim Betreten mit seiner Größe und seinem Art‑Déco‑Stil.
Wir saßen in den Reihen der Radio City Music Hall, als sich der Vorhang hob und die Weihnachtsrevue der Rockettes begann. Schon die ersten Bilder auf der Bühne zeigten, mit welcher Präzision und Liebe zum Detail diese Show gestaltet ist. Die Tänzerinnen traten in immer neuen Formationen auf, vollkommen synchron, jede Bewegung exakt abgestimmt auf Musik und Rhythmus. Besonders auffällig waren die berühmten High Kicks, die scheinbar mühelos und gleichzeitig von allen ausgeführt wurden, ein Markenzeichen der Rockettes.
Die Show wechselte ständig ihre Bilder und Stimmungen. Mal standen die Tänzerinnen als Spielzeugsoldaten auf der Bühne, mal als Engel oder in festlichen Kostümen, die an klassische Weihnachtsszenen erinnerten. Die Kostüme waren farbenreich und aufwendig gestaltet, von glänzenden Uniformen bis zu schlichten, eleganten Kleidern. Dazu kamen wechselnde Bühnenbilder, die von verschneiten Straßen über weihnachtlich geschmückte Wohnzimmer bis hin zu großen, leuchtenden Kulissen reichten.
Begleitet wurde das Ganze von einem großen Orchester und bekannten Weihnachtsliedern, die live gespielt wurden. Licht, Musik und Bewegung griffen perfekt ineinander und füllten den riesigen Saal der Radio City Music Hall vollständig aus. Zwischendurch sorgten humorvolle Einlagen und kurze Spielszenen für Abwechslung, während andere Momente ruhiger und fast besinnlich wirkten. Für uns als Zuschauer bot sich eine fantastische eine Mischung aus Tanz, Musik und klassischer Weihnachtserzählung.
6. Tag // 18.12.25 • Spaziergang im Central Park & Rückflug nach Deutschland
Es war ein sonniger, klarer Tag, an dem wir mit der U‑Bahn zum Central Park fuhren. Schon beim Betreten des Parks merkten wir, wie sehr sich die Stimmung von den umliegenden Straßen unterschied. Der Lärm der Stadt trat in den Hintergrund, und stattdessen hörten wir Schritte auf den Wegen, leise Gespräche und das Knirschen des Schnees unter den Schuhen. Unser Spaziergang begann an der Gapstow Bridge. Die kleine Steinbrücke wirkte mit dem winterlichen Licht besonders ruhig, und viele von uns blieben stehen, um Fotos zu machen oder einfach kurz innezuhalten.
Weiter ging es zur Wollman Rink, wo Schlittschuhläufer ihre Runden drehten. Einige von uns blieben eine Weile am Rand stehen und sahen zu, wie Anfänger vorsichtig über das Eis glitten, während andere sicher ihre Bahnen zogen. Anschließend schlenderten wir über The Mall, die lange Allee mit ihren hohen Bäumen, die auch ohne Blätter eine beeindruckende Kulisse bot. Hier wurde das Tempo automatisch langsamer, Gespräche ergaben sich ganz von selbst, und wir genossen es, einfach gemeinsam durch den Park zu gehen.
An den Bethesda Terraces machten wir Halt und betrachteten den Angel of the Waters. Der Brunnen wirkte auch im Winter als zentraler Treffpunkt, und wir setzten uns kurz auf die Stufen, um die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen. Einige von uns bemerkten, wie dieser Ort in vielen Filmen auftaucht, was ihm eine vertraute Note verlieh. Danach führte uns der Weg nach Cherry Hill, wo es spürbar ruhiger wurde. Dieser Teil des Parks wirkte fast abgeschieden, und man vergaß für einen Moment, dass man sich mitten in einer Millionenstadt befand.
Zum Abschluss erreichten wir Strawberry Fields. Das „Imagine“-Mosaik lag noch immer ruhig da. Es war ein passender Ort, um den Spaziergang ausklingen zu lassen. Anschließend fuhren wir zurück zum Hotel, holten unsere Koffer und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Mit vielen Eindrücken, Erinnerungen und Bildern im Kopf traten wir schließlich den Rückflug nach Deutschland an.
7. Tag // 19.12.25 • Ankunft in Deutschland
Nach der Landung am Flughafen Frankfurt am Main ging unsere gemeinsame Reise zu Ende. Wir verabschiedeten uns voneinander, tauschten letzte Eindrücke aus und wünschten uns gegenseitig eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit.
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