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Singlereise Vietnam und Kambodscha

Reisebericht: 11.03. – 26.03.2026

Zwölf Singles machen sich voller Vorfreude auf den Weg nach Südostasien. Ihr Ziel: das lebendige Vietnam und das zauberhafte Kambodscha....

Petra Hady

Ein Reisebericht von
Petra Hady

Loa Baum mit Früchte – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Früchte – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Halong Bucht - Bhaya Cruises - Willkommen! – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Halongbucht - Badestrand  – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) 2 freundliche Damen auf dem Vorfeld – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Hoi An - Nachtleben – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Geht nicht - gibt es nicht in Vietnam – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Vietnam Airlines - Anflug auf Siem Reap in Kambodscha – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Sonnenuntergang in Kambodscha – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Ta Prohm - Dschungeltempel – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Ta Prohm - Dschungeltempel – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL) Angkor Centre for Conservation of Biodiversity - Gelbkopfschildkröte – © Petra Hady (Eberhardt TRAVEL)

1. Tag Flug nach Hanoi

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen Deutschlands reisen wir an und treffen uns schließlich alle am Gate D5 am Frankfurter Flughafen. Wir kommen aus Dresden, Hamburg, Leipzig, Berlin, Hannover und weiteren Orten.
Schon vor dem Abflug sitzen wir gemeinsam am Gate, lachen und unterhalten uns angeregt. Obwohl wir uns kaum kennen, haben wir sofort das Gefühl: Das passt einfach. Die Stimmung ist herzlich und offen – wir sind uns schnell einig, dass das eine richtig schöne Reise mit tollen Menschen wird.
Pünktlich um 13:55 Uhr startet unser Flug mit Vietnam Airlines. Schon beim Einsteigen sind wir beeindruckt: Die Flugbegleiterinnen tragen die traditionelle Tracht, das Ao Dai. Das sorgt gleich für eine besondere Atmosphäre und stimmt uns auf unser Reiseziel ein.
Der Service an Bord ist außergewöhnlich freundlich. Die Crew kümmert sich aufmerksam um uns und erfüllt uns jeden Wunsch. Besonders schön ist auch die Begrüßung: Das gesamte Team verbeugt sich gleichzeitig vor uns – ein sehr respektvoller und beeindruckender Moment, der uns in Erinnerung bleibt.
Während des Fluges vergeht die Zeit wie im Flug. Wir schauen Filme, bekommen zwei leckere Mahlzeiten serviert, lesen oder ruhen uns einfach aus. Langsam wird uns bewusst: Vor uns liegt eine Reise voller spannender Gegensätze, neuer Eindrücke und unvergesslicher Erlebnisse.

2. Tag Ankunft in Vietnam und Stadtbesichtigung Hanoi

In den kommenden Tagen erwartet uns ein buntes und lebendiges Vietnam: volle Straßen, duftende Garküchen, grüne Reisfelder und überall freundliche Menschen.
Pünktlich um 6:30 Uhr landen wir in Vietnams Hauptstadt Hanoi. Die Einreise verläuft überraschend schnell, und zu unserer großen Freude kommen auch alle Koffer unversehrt an. Gemeinsam verlassen wir den Sicherheitsbereich, wo uns bereits unser Reiseleiter Quan erwartet. Schon nach kurzer Zeit merken wir: Er ist ein ganz besonderer Mensch. Herzlich, aufmerksam und immer für eine kleine Überraschung gut. In den nächsten Tagen wird er uns immer wieder mit Obst oder einer Flasche Reiswein überraschen – und dabei jedes Mal über das ganze Gesicht strahlen, weil er so gerne Freude schenkt.
Zunächst fahren wir zu unserem Hotel, das mitten in der Altstadt liegt. Nach einem gemeinsamen Frühstück können wir direkt unsere Zimmer beziehen, uns etwas ausruhen und frisch machen. Doch lange bleiben wir nicht im Hotel – zu spannend ist alles, was draußen auf uns wartet.
Am Mittag starten wir unser erstes Programm. Unser Weg führt uns zum Gelände rund um das Mausoleum von Ho Chi Minh, zu seinem ehemaligen Wohnhaus und dem Präsidentenpalast. Das Mausoleum selbst ist zwar geschlossen, doch wir haben Glück: Genau zur richtigen Zeit erleben wir die feierliche Wachablösung – ein beeindruckender Moment.
Anschließend geht es weiter zu den berühmten Eisenbahn-Cafés. Hier verläuft eine Bahnstrecke mitten durch eine schmale Gasse. Kurz bevor der Zug kommt, wird es plötzlich hektisch: Sonnenschirme werden zusammengeklappt, Tische zur Seite geschoben und Stühle schnell gestapelt oder eingeklappt. Alles muss weichen, damit der Zug überhaupt durchpasst. Dann rauscht er dicht an uns vorbei – ein aufregendes und zugleich faszinierendes Erlebnis. Danach kehrt sofort wieder Ruhe ein, und wir setzen uns gemütlich zusammen und genießen diese kleine Pause. Einige probieren den besonderen Eierkaffee, andere entscheiden sich für Kokoskaffee oder einen frischen Shake.
Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg durch das berühmte Handwerkerviertel, die „36 Gassen“. Jede Straße war früher einem bestimmten Handwerk gewidmet – von Seide über Schmuck bis hin zu Papierwaren. Auch heute spürt man noch diese besondere Atmosphäre, auch wenn sich vieles verändert hat.
Der Spaziergang selbst ist schon ein kleines Abenteuer. Besonders das Überqueren der Straßen sorgt für Aufregung. Tausende Mopeds und auch Autos bewegen sich scheinbar chaotisch, doch tatsächlich herrscht ein eigenes System: Alle fahren langsam und gleichmäßig, und die Fußgänger gehen einfach Schritt für Schritt mitten hindurch. Anfangs kostet es Überwindung, aber schnell merken wir – es funktioniert! Jeder nimmt Rücksicht, sogar auf Mopeds, die oft erstaunlich hoch beladen sind.
Am Ende unseres langen Spaziergangs erreichen wir unser Restaurant. Dort genießen wir unser erstes gemeinsames Abendessen. Typisch vietnamesisch werden alle Speisen in die Mitte des Tisches gestellt und geteilt. Es ist bunt, vielfältig und unglaublich lecker – und vor allem sehr gesellig.
Obwohl wir alle schon einen langen Tag hinter uns haben, sind wir noch nicht bereit, einfach ins Bett zu gehen. Zurück am Hotel entscheiden wir spontan, noch einmal loszuziehen. Ganz in der Nähe entdecken wir ein gemütliches Lokal mit einem großen Tisch für uns alle. Gemeinsam stoßen wir auf diesen gelungenen ersten Tag und auf die Reise an, die noch vor uns liegt.
Müde, aber glücklich fallen wir schließlich ins Bett. Was für ein erster Tag – im lebendigen, leicht chaotischen und absolut faszinierenden Vietnam.

3. Tag Hanoi – Ethnologisches Museum, Literaturtempel, Rikschafahrt und Wasserpuppentheater

In Hanoi gibt es noch viel zu entdecken. Unser erster Programmpunkt an diesem Tag ist das ethnologische Museum. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Zwischenstopp in einer Lackwerkstatt. Hier sehen wir, wie in aufwendiger Handarbeit wunderschöne Bilder entstehen. Aus kleinen Eierschalenstücken werden filigrane Muster gelegt, die anschließend mehrfach lackiert und poliert werden. Diese Technik erfordert viel Geduld und Können – jedes Werk ist ein kleines Kunstwerk.
Im ethnologischen Museum tauchen wir dann tief in die Vielfalt Vietnams ein. Das Land hat viele verschiedene Volksgruppen, und hier erfahren wir mehr über ihre Traditionen, Kleidung und Lebensweisen. Besonders spannend sind die originalgetreu aufgebauten Häuser im Außenbereich, die zeigen, wie die Menschen in den verschiedenen Regionen leben.
Nach so vielen Eindrücken freuen wir uns auf das Mittagessen. Wir alle entscheiden uns für eine der bekanntesten Spezialitäten Vietnams: Pho. Diese aromatische Nudelsuppe wird mit frischen Kräutern, Reisnudeln und Fleisch serviert – einfach, aber unglaublich lecker.
Gut gestärkt geht es weiter zum Literaturtempel. Diese ruhige und wunderschöne Anlage gilt als eine der ältesten Universitäten des Landes. Zwischen alten Mauern, Innenhöfen und kleinen Teichen spüren wir eine ganz besondere, fast friedliche Atmosphäre.
Am Nachmittag erwartet uns ein weiteres Highlight: eine Rikschafahrt durch die Altstadt. Immer zu zweit sitzen wir in den Gefährten und lassen uns durch die lebendigen Straßen fahren. Es fühlt sich ein bisschen an, als würden wir in eine andere Zeit eintauchen – mitten hinein in das bunte Treiben.
Unser Ziel ist das Wasserpuppentheater. Wir erleben eine zauberhafte Vorstellung, bei der Figuren aus Holz auf dem Wasser tanzen und alte Geschichten erzählen. Begleitet wird das Ganze von traditioneller Musik – ein einzigartiges Erlebnis, das uns allen viel Freude bereitet.
Danach haben wir etwas Freizeit, entscheiden uns aber, zusammen zu bleiben. Gemeinsam ziehen wir weiter und gönnen uns etwas Besonderes: eine Fußmassage. Zehn von uns sitzen nebeneinander in bequemen Sesseln und lassen sich verwöhnen. Es ist ein lustiger Moment, denn innerhalb kürzester Zeit organisiert das Spa zehn Masseure, die alle auf Mopeds ankommen – das sorgt natürlich für große Begeisterung bei uns.
Anschließend schlendern wir durch die bunten und lebhaften Straßen der Stadt. Nach einigem Suchen entdecken wir ein schönes Restaurant, das tatsächlich einen großen Tisch für uns frei hat. Dort probieren wir Hot Pot – eine gesellige Spezialität. In der Mitte des Tisches steht ein Topf mit heißer Brühe, in dem wir selbst Fleisch, Gemüse und Nudeln garen. Jeder nimmt sich, was er mag, und so entsteht ein gemeinsames, gemütliches Essen.
Auf dem Rückweg spazieren wir teilweise am Ufer des Hoan-Kiem-Sees entlang. Besonders beeindruckend ist die rot beleuchtete Brücke, die sich wunderschön im Wasser spiegelt.
Bevor wir zurück ins Hotel gehen, haben wir noch Lust auf einen letzten Kaffee. In einer kleinen Bar lassen wir den Tag entspannt ausklingen, bevor wir schließlich zufrieden und voller neuer Eindrücke ins Bett fallen.

4. Tag Ho Chi Minh Mausoleum und Bergregion Mai Chau

Heute heißt es Abschied nehmen von der lebendigen Hauptstadt Hanoi. Unsere Reise führt uns weiter in die Bergregion Mai Chau. Diese Gegend ist noch weniger vom Tourismus geprägt und verspricht ein ruhiges, ursprüngliches Vietnam – ein schöner Kontrast zu den vergangenen Tagen.
Bevor wir die Stadt verlassen, halten wir noch einmal am Mausoleum und erweisen Ho Chi Minh die Ehre. Er war der berühmte Staatsgründer Vietnams und wird von vielen Menschen im Land bis heute sehr verehrt. Sein Leben und Wirken haben Vietnam stark geprägt.
Ganz in der Nähe besuchen wir auch die Ein-Säulen-Pagode. Diese kleine, besondere Pagode steht auf nur einer einzigen Säule mitten in einem Teich und soll an eine Lotusblüte erinnern. Sie ist ein wichtiges Symbol für Hanoi und ein beliebter Ort für Besucher.
Dann beginnt unsere Fahrt in Richtung Mai Chau. Unterwegs legen wir mehrere schöne Stopps ein. Wir halten an einem kleinen Wasserfall, genießen eine Pause in einem hübschen Gartencafé und machen später einen Fotostopp an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Hoa-Binh-See. Hinter dem Pass wird die Sicht deutlich besser, und wir können die weite Landschaft in Ruhe auf uns wirken lassen. Auch wenn es auf dem Pass selbst etwas diesig ist, genießen wir die Fahrt durch die grüne Bergwelt sehr.
Am Nachmittag erreichen wir unser wunderschönes Hotel. Es besteht aus mehreren Gebäuden mit traditionellen Strohdächern und liegt direkt am See. Jeder von uns hat einen Balkon – und der Ausblick auf den Hoa-Binh-See ist einfach atemberaubend. Hier spüren wir sofort die Ruhe und Gelassenheit dieser Region.
Am Abend genießen wir gemeinsam ein leckeres Essen im Hotel. Danach erwartet uns noch ein besonderes Erlebnis: eine Tanzvorführung mit traditionellen Tänzen aus den Bergregionen Vietnams. Die bunten Kostüme, die Musik und die Bewegungen erzählen Geschichten aus dem Leben der Menschen hier.
Natürlich bleibt es nicht nur beim Zuschauen. Am Ende dürfen wir selbst mitmachen. Besonders beim sogenannten Stöckertanz wird es lustig: Zwei Bambusstangen werden rhythmisch auf dem Boden gegeneinandergeschlagen, und wir müssen im richtigen Moment dazwischen treten, ohne eingeklemmt zu werden. Mit etwas Mut und viel Lachen meistern wir diese Herausforderung erstaunlich gut.

5. Tag Wanderung durch Reisfelder in der Bergregion Mai Chau und Freizeit am Nachmittag

Wir genießen die wohltuende Ruhe in Mai Chau in vollen Zügen. Nach den lebhaften Tagen in der Stadt fühlt sich dieser Ort wie eine kleine Auszeit an.

Am Vormittag unternehmen wir eine leichte Wanderung durch die umliegenden Felder. Wir laufen vorbei an saftig grünen Reisfeldern und sehen auch andere Anbauflächen, zum Beispiel mit Erdnüssen. Unterwegs beobachten wir die Bauern bei ihrer Arbeit. Vieles wird hier noch auf ganz traditionelle und einfache Weise erledigt – oft mit reiner Muskelkraft. Uns wird schnell bewusst, wie anstrengend diese Arbeit ist, und wir bewundern die Menschen sehr für ihren täglichen Einsatz.

Zur Mittagszeit kehren wir in einem sogenannten Homestay bei einer einheimischen Familie ein. Dort erwartet uns ein besonders leckeres, frisch zubereitetes Essen. In gemütlicher Atmosphäre genießen wir die regionalen Spezialitäten und bekommen einen kleinen Einblick in das Leben vor Ort, und viel zu viel Reiswein :)

Am Nachmittag haben wir Freizeit. Eigentlich war geplant, mit kleinen Bambusflößen auf den See hinauszufahren. Doch der Wind ist zu stark, sodass wir spontan umplanen. Stattdessen versuchen wir unser Glück beim Angeln vom Ufer aus. Ausgestattet mit einfachen Stöcken, einer Angelschnur und Mais als Köder legen wir los. Auch wenn am Ende kein Fisch anbeißt, haben wir unglaublich viel Spaß dabei – es wird viel gelacht und die Stimmung ist ausgelassen.

Später lockt der Swimmingpool mit einer Happy Hour. Viele von uns genießen einen erfrischenden Mai Tai, einige springen zur Abkühlung ins Wasser, und andere lassen sich bei einer wohltuenden Ganzkörper- oder Rückenmassage verwöhnen. Jeder verbringt den Nachmittag ganz nach seinem Geschmack.

Am Abend kommen wir wieder alle zusammen und lassen den Tag bei einem gemütlichen und leckeren Abendessen ausklingen. Ein rundum entspannter Tag in dieser wunderschönen, ruhigen Umgebung geht zu Ende.

6. Tag Ninh Binh – Trockene Halongbucht

Heute heißt es Abschied nehmen von dem besonders schönen und ruhigen Mai Chau. Ein wenig wehmütig sind wir schon, doch gleichzeitig freuen wir uns auf die neuen Erlebnisse, die vor uns liegen.

Unser nächstes Ziel ist die sogenannte „trockene Halongbucht“ bei Ninh Binh. Diese Region ist bekannt für ihre beeindruckende Landschaft: Statt Wasser wie in der berühmten Halongbucht ragen hier die Karstfelsen mitten aus grünen Reisfeldern empor. Flüsse schlängeln sich durch die Landschaft, und alles wirkt ruhig, fast märchenhaft.

Wir unternehmen eine gemütliche Bootsfahrt durch diese einzigartige Natur. Immer zu zweit sitzen wir in kleinen Holzruderbooten, die von Einheimischen gesteuert werden. Langsam gleiten wir durch die Landschaft, vorbei an Felsen, Feldern und kleinen Wasserwegen. Ein besonderes Highlight ist die Fahrt durch eine Höhle. Es ist wunderschön, wie sich das Licht im Wasser spiegelt und die Felsen eine ganz besondere Stimmung erzeugen.

Am Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Ninh Binh – und der Unterschied könnte kaum größer sein. Nach der ruhigen, naturnahen Unterkunft in Mai Chau erwartet uns nun ein modernes Luxushotel mitten in der Stadt. Es gibt einen Swimmingpool und sogar eine Rooftop-Bar auf dem Dach.

Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, direkt in den Pool zu springen und dabei den Blick über die Stadt zu genießen. Ninh Binh überrascht uns auch mit seiner besonderen Architektur: Es gibt viele Gebäude, die wie Kirchen aussehen. Das Kuriose daran ist, dass einige davon tatsächlich Wohnhäuser wohlhabender Vietnamesen sind – ein ungewöhnlicher, aber spannender Anblick.

Nach dem Abendessen treffen wir uns noch einmal auf der Dachterrasse. Gemeinsam stoßen wir mit einem Cocktail in der Rooftop-Bar an. Die Lichter der Stadt, die warme Abendluft und die besondere Kulisse machen diesen Moment unvergesslich.

7. Tag Naturweltwunder Halong–Bucht – Übernachtung auf einem Schiff der Halong – Bucht

Heute steht ein ganz besonderes Highlight auf unserem Programm: die Halong-Bucht – ein Naturwunder, von dem viele Menschen träumen. Für uns wird dieser Traum heute Wirklichkeit.

Auf dem Weg dorthin legen wir einen Zwischenstopp in einer Perlenfabrik ein. Dort erfahren wir auf einfache und anschauliche Weise, wie Perlen entstehen. Zunächst wird vorsichtig ein kleiner Kern in eine Muschel eingesetzt. Diese wird dann wieder ins Wasser zurückgebracht und gepflegt. Über mehrere Jahre bildet die Muschel Schicht für Schicht die Perle. Später werden die Perlen geerntet, gereinigt, sortiert und zu Schmuck verarbeitet. Es ist spannend zu sehen, wie viel Geduld und Handarbeit dahintersteckt. Einige Damen aus unserer Gruppe können nicht widerstehen – es gibt wirklich wunderschöne und auch außergewöhnliche Schmuckstücke. Manche kaufen sich eine Perle als Erinnerung und tragen sie sogar schon am Abend beim Dinner. Die ganze Gruppe freut sich mit ihnen – ein ganz besonderes Andenken an diese Reise.

Am Mittag erreichen wir den Hafen. Nach dem Check-in betreten wir unser Schiff von Bhaya Cruises, die „Au Co 2“. Es ist ein elegantes, traditionell gestaltetes Kreuzfahrtschiff mit mehreren Decks, komfortablen Kabinen mit Balkon, Restaurant und Sonnendeck. Schon beim Betreten werden wir herzlich empfangen – die Crew steht an der Reling, winkt uns zu und heißt uns willkommen.

Wir beziehen unsere geschmackvoll eingerichteten Kabinen und fühlen uns sofort wohl. Alles ist bestens organisiert, und wir merken schnell: Hier wird es uns an nichts fehlen. Natürlich gibt es auch eine Sicherheitseinweisung – wie es sich auf einem Schiff gehört.

Beim Mittagessen stellt sich die Crew persönlich bei uns vor, was eine sehr schöne und persönliche Geste ist. Danach startet das abwechslungsreiche Programm. Als Gruppe haben wir beschlossen, alles mitzuerleben – schließlich bietet sich diese Gelegenheit wahrscheinlich nur einmal im Leben.

Ein erstes Höhepunkt ist die Kajaktour. Wir paddeln durch die beeindruckende Landschaft der Halong-Bucht. Überall ragen steile, grün bewachsene Felsen aus dem Wasser – und zu unserer Freude scheint sogar die Sonne.

Nach einer entspannten Happy Hour an der Bar folgt eine Kochvorführung. Schritt für Schritt zeigt uns die Crew, wie man frische vietnamesische Frühlingsrollen selbst zubereitet. Danach dürfen wir es selbst ausprobieren – und am Ende gibt es sogar einen kleinen Wettbewerb. Natürlich gewinnt eine Dame aus unserer Gruppe, denn niemand jubelt so laut wie wir!

Am Abend erwartet uns ein köstliches 5-Gänge-Menü. In stilvoller Atmosphäre genießen wir die verschiedenen Gerichte und lassen uns verwöhnen.

Später haben wir noch die Möglichkeit, Tintenfische zu angeln. Mit Hilfe eines großen Scheinwerfers werden sie angelockt. Zwei aus unserer Gruppe haben tatsächlich Erfolg und fangen einen kleinen und einen größeren Tintenfisch. Doch beide werden anschließend wieder vorsichtig ins Meer zurückgesetzt.

Zum Abschluss des Tages gibt es noch ein Reiswein-Tasting. Dank unseres Reiseleiters Quan, der uns immer wieder mit diesem besonderen Getränk versorgt hat, sind wir inzwischen fast schon kleine Experten auf diesem Gebiet.

Ein unvergesslicher Tag in einer einzigartigen Landschaft geht zu Ende – voller Erlebnisse, Genuss und gemeinsamer Momente.

8. Tag Halong – Bucht & Flug nach Da Nang – Fahrt nach Hoi An

Wir haben auf dem Schiff ganz wunderbar geschlafen. Am frühen Morgen erwartet uns auf dem Sonnendeck ein besonderes Erlebnis: ein kleiner Einführungskurs in Tai Chi. Diese alte chinesische Bewegungsform besteht aus langsamen, fließenden Bewegungen und dient der Entspannung, der inneren Ruhe und der Balance. Inmitten der beeindruckenden Kulisse der Halong-Bucht, begleitet von sanfter Musik, wird dieser Kurs zu einem ganz besonderen Moment –noch viel schöner, als wir es erwartet hätten.

Danach stärken wir uns bei einem kleinen Frühstück, bevor wir uns entscheiden müssen: Entweder besuchen wir eine der größten Höhlen der Halong-Bucht, die Sung-Sot-Höhle, oder wir fahren zur Insel Titov Island. Die Sung-Sot-Höhle, auch „Überraschungshöhle“ genannt, ist eine der bekanntesten Höhlen der Region. Sie beeindruckt mit riesigen Hallen, bizarren Tropfsteinformationen und einer faszinierenden Beleuchtung.

Zwei von uns entscheiden sich für die Höhle und sind absolut begeistert. Der Rest der Gruppe fährt zur Titov Island. Diese kleine Insel ist bekannt für ihren Aussichtspunkt. Gemeinsam steigen wir die vielen Stufen hinauf – und oben angekommen werden wir mehr als belohnt: Vor uns liegt die weltberühmte Halong-Bucht in ihrer ganzen Schönheit. Bei bestem Wetter genießen wir den atemberaubenden Blick aus etwa 100 Metern Höhe – ein unvergesslicher Moment.

Zurück auf unserem Schiff erwartet uns ein ausgiebiges, spätes zweites Frühstück. Wir lassen die Eindrücke noch einmal auf uns wirken, bevor es langsam Zeit wird, Abschied zu nehmen.

Im Hafen wartet bereits wieder unser Reiseleiter Quan auf uns. Er wird uns zurück nach Hanoi begleiten, von wo aus wir weiter nach Da Nang fliegen. Herzlich verabschieden wir uns von Quan und wünschen ihm alles Gute.

In Da Nang angekommen, werden wir von unserem neuen Reiseleiter Lam empfangen. Mit seinen etwas längeren, weißen Haaren erinnert er uns ein wenig an Einstein – und auch ihn schließen wir sofort ins Herz.

Obwohl wir erst am späten Abend unser Hotel im der Stadt Hoi An erreichen, sind wir neugierig auf dieses Städtchen. Gemeinsam machen wir uns noch auf den Weg zum Night Market. Einige setzen sich dann in ein Lokal mit Live-Musik – und schon bald wird getanzt und gelacht.

Hoi An verzaubert uns sofort. Die ganze Stadt ist in warmes Licht getaucht, überall leuchten bunte Lampions. Die Atmosphäre ist fast märchenhaft!

9. Tag Hafenstädtchen Hoi An – Freizeit

Am Morgen begrüßt uns Lam fröhlich vor unserem Hotel. Heute wird er uns durch das wunderschöne Hoi An führen. Unser erster Halt ist eine Seidenfabrik. Dort sehen wir, wie aus feinen Fäden edle Stoffe entstehen – von der Seidenraupe bis zum fertigen Kleidungsstück. Anschließend besuchen wir ein Ledergeschäft, in dem Maßanfertigungen möglich sind, und bewundern die handwerkliche Arbeit.

Weiter geht es zur chinesischen Versammlungshalle, die mit ihren Verzierungen und Räucherspiralen beeindruckt. Danach besichtigen wir ein traditionelles Wohnhaus, das uns einen Einblick in das Leben früherer Zeiten gibt. Natürlich darf auch das Wahrzeichen der Stadt nicht fehlen: die berühmte japanische Brücke, die schon seit Jahrhunderten die beiden Stadtteile miteinander verbindet.

Zwischendurch legen wir zwar eine kleine Pause ein, doch wir merken deutlich: Je weiter wir in den Süden kommen, desto wärmer wird es. Die Hitze macht uns etwas zu schaffen. Deshalb entscheiden sich einige von uns, nach der Führung ins Hotel zurückzukehren und sich auszuruhen. Andere nutzen die Gelegenheit und fahren noch zum nahegelegenen Strand.

Am Abend treffen wir uns alle wieder zu einem gemeinsamen Abendessen in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

Danach ist es nur ein kurzer Weg zum Fluss. Dort bietet sich uns ein ganz besonderes Bild: Unzählige kleine Boote, geschmückt mit bunten Lampions, gleiten über das Wasser. Auch wir steigen in ein Boot und lassen uns ruhig über den Fluss treiben. Die Lichter spiegeln sich im Wasser – eine wunderschöne, fast magische Atmosphäre.

Zum Abschluss des Tages zieht es uns noch einmal in die Lokale mit Live-Musik – ein perfekter Abschluss für diesen besonderen Tag in Hoi An.

10. Tag Freizeit & Fakultativer Kochkurs

Ein kleiner Teil unserer Gruppe hat sich für einen entspannten Tag entschieden: Ausschlafen, ein ausgiebiges Frühstück genießen und danach zum Strand oder in den Massagesalon direkt neben unserem Hotel gehen. Einfach mal die Seele baumeln lassen – eine wunderbare Möglichkeit, Kraft zu tanken.
Der Großteil der Gruppe hat sich hingegen für den fakultativen Kochkurs entschieden. Wir fahren ein kleines Stück mit dem Fahrrad durch ein grünes Gartengebiet der Stadt und erreichen einen kleinen Bootssteg. Dort steigen wir in die sogenannten „Kokosnuss-Boote“. Diese runden, stabilen Holzboote haben die Form einer halben Kokosnuss und werden mit Paddeln gesteuert. Sie sind besonders gut geeignet, um ruhig über die Flüsse Hoi Ans zu gleiten und bieten ein ganz eigenes, idyllisches Erlebnis. Während der Fahrt genießen wir die grüne Umgebung und die friedliche Stimmung. Auf dem Rückweg sorgen die Bootsleute mit lauter, fröhlicher Musik für viel Spaß und Gelächter – alle haben großen Spaß zusammen.
Direkt vom Bootsanleger laufen wir zu einem Restaurant, das an einen Kräuter- und Gemüsegarten grenzt. Dort erklärt man uns viel über die frischen Pflanzen, die wir gleich verwenden werden. Jeder von uns erhält eine Schürze und eine Kochmütze, und unsere Chefköchin – die Großmutter der Familie – leitet uns geduldig an. Auf dem Programm stehen Banh Xeo - vietnamesische Pancakes, sowie Gemüse mit Shrimps und Fleisch. Jeder bekommt einen kleinen Gaskocher und einen eigenen Kochtopf. Alle Zutaten werden genau erklärt, und wir dürfen selbst Hand anlegen. Alles findet in einem überdachten Außenbereich statt, umgeben von Grün und einer ruhigen, friedlichen Atmosphäre.
Nach getaner Arbeit setzen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen zusammen und probieren alles, was wir selbst gekocht haben. Es schmeckt einfach hervorragend, und wir sind stolz auf unsere selbst zubereiteten Gerichte.
Am Nachmittag haben wir dann Freizeit. Einige fahren zum Strand, andere bummeln durch die vielen hübsch hergerichteten Geschäfte der Stadt oder kaufen Gewürze auf dem Markt. Zwei Damen hatten sich im Seidengeschäft maßgeschneiderte Kleidung bestellt – ein Kleid und ein Hosenanzug – und erhalten diese noch am Abend ins Hotel geliefert. Sie sind begeistert von ihrer Festrobe, perfekt für bevorstehende Hochzeiten. Ein rundum entspannter und zugleich erlebnisreicher Tag in Hoi An.

11. Tag Flug nach Ho–Chi–Minh Stadt – Stadtrundfahrt & Streetfoodtour auf der Vespa

Am Morgen bringt uns Lam mit dem Bus zurück nach Da Nang. Auch ihm sagen wir herzlich „Auf Wiedersehen“ – er hat uns Hoi An auf eine ganz besondere Weise nähergebracht.
Heute fliegen wir weiter nach Südvietnam, nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Für die Einheimischen heißt sie noch immer Saigon – und im Herzen Vietnams hat dieser Name eine besondere Bedeutung. Am Flughafen werden wir von unserem neuen Reiseleiter Binh empfangen, der uns direkt zur Stadtrundfahrt begleitet.
Unser erster Halt ist die „Tan Binh Parish Church“, eine rosafarbene Kirche, die wirklich in einem knalligen Rosa erstrahlt. Weiter geht es zur Notre-Dame-Kathedrale, die gerade eingerüstet ist, und dann zum berühmten Hauptpostamt der Stadt. Dieses imposante Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts von einem französischen Architekten entworfen. Im Inneren gibt es wunderschöne hohe Decken, dekorative Wandkarten und historische Telefonanlagen – ein echtes Stück Kolonialgeschichte mitten in der Stadt.
Anschließend spazieren wir zum Rathaus und zum Ho-Chi-Minh-Denkmal und laufen am Stadttheater vorbei. Unser nächster Halt ist der Bitexco Financial Tower, das höchste Gebäude Ho-Chi-Minh-Stadts. Es hat 68 Etagen, und wir fahren spontan auf die 49. Etage hinauf, weil wir genügend Zeit haben! Von dort genießen wir einen atemberaubenden 360-Grad-Ausblick über die ganze Stadt – Wolkenkratzer, Flüsse und die endlosen Straßen liegen uns zu Füßen. Die Aussicht ist einfach überwältigend, und unsere Fotos werden zu echten Erinnerungsstücken.
Am Nachmittag checken wir in unserem Hotel ein und ruhen uns kurz aus. Doch schon am frühen Abend erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Vor dem Hoteleingang warten viele bunte Vespas, jeder Fahrer in Gelb gekleidet. Jeder von uns bekommt seinen eigenen Fahrer – ein unglaubliches Gefühl! Wir strahlen über das ganze Gesicht, denn auf den Mopeds durch die lebhafte Stadt zu fahren, ist ein Erlebnis, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Während der Tour winken wir uns gegenseitig zu und machen Erinnerungsfotos. Zwischendrin legen wir Stopps ein: Zuerst besuchen wir eine Rooftop-Bar und genießen einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Saigon. Danach halten wir an einem Streetfood-Stand und probieren Bánh Mì, ein vietnamesisches Baguette-Sandwich, das mit Fleisch, frischem Gemüse und Kräutern gefüllt ist – einfach köstlich. Weiter geht es in ein einfaches, aber sehr gutes Seafood-Restaurant, bevor wir noch ein Schokoladengeschäft besuchen und dort heiße Schokolade genießen.
Am Ende dieser Tour sind wir komplett aus dem Häuschen – eine unvergessliche Fahrt durch das lebendige Herz von Saigon!

12. Tag Mekong Delta

Heute steht ein spannender Ausflug in das Mekong-Delta auf unserem Programm. Diese Region im Süden Vietnams ist bekannt für ihre fruchtbaren Landschaften, unzähligen Wasserwege und das Leben am und auf dem Wasser. Der Mekong ist einer der längsten Flüsse der Welt. Er fließt durch mehrere Länder in Südostasien und versorgt Millionen Menschen mit Wasser, Nahrung und Lebensgrundlage.
Am Vormittag erreichen wir eine Anlegestelle und steigen auf ein größeres Boot um, das uns an diesem Tag zu verschiedenen Orten bringt. Wir genießen die Fahrt auf dem Mekong sehr. Das Wasser wirkt ruhig, und entlang der Ufer sehen wir Häuser auf Stelzen, kleine Boote und das alltägliche Leben der Menschen.
Unser erster Stopp führt uns zu einer kleinen Vorführung. Eine Musikgruppe und Tänzer zeigen uns Szenen aus dem Alltag im Mekong-Delta. Dazu werden uns frisches Obst und Tee gereicht – eine schöne und entspannte Begrüßung.
Danach steigen wir in kleine Ruderboote um und fahren gemütlich durch schmale Seitenarme des Flusses. Die Umgebung ist ruhig und grün, Palmen säumen die Wege – ein ganz friedlicher Moment.
Ein weiterer Halt führt uns zu einer Kokos-Fabrik. Hier erfahren wir, wie früher traditionell Reispapier hergestellt wurde und wie aus Kokosnüssen leckere Süßigkeiten entstehen. Es ist spannend zu sehen, wie vielseitig diese Produkte genutzt werden.
Dabei entdecken wir auch große Einmachgläser mit Schlangen darin. Uns wird erklärt, dass daraus sogenannter Schlangenwein hergestellt wird. Dieser wird in Vietnam traditionell als Heilmittel angesehen und soll angeblich die Gesundheit stärken.
Zum Mittagessen erwartet uns eine regionale Spezialität: Elefantenohrfisch. Der Fisch wird im Ganzen frittiert, sodass er außen schön knusprig ist. Serviert wird er mit frischen Kräutern und Reispapier. Wir nehmen kleine Stücke, rollen sie zusammen mit Gemüse und Kräutern in das Reispapier ein und dippen alles in eine würzige Soße – ein ganz besonderes Geschmackserlebnis, das uns sehr gut schmeckt.
Am Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Es ist viel Verkehr, da Sonntag ist und viele vietnamesische Familien Ausflüge ins Mekong-Delta gemacht haben. Die Straßen sind voll, doch wir kommen schließlich gut zurück.
Nach dem Abendessen sind wir noch voller Energie – und beschließen, den Tag richtig ausklingen zu lassen. Unser Ziel ist die bekannte Party-Meile der Stadt, die Bui Vien Street. Hier pulsiert das Nachtleben: Musik, Lichter, Bars und viele Menschen aus aller Welt sorgen für eine ausgelassene Stimmung.
Wir suchen uns eine gemütliche Bar, doch es dauert nicht lange, bis wir draußen auf der Straße tanzen. Wieder einmal haben wir unglaublich viel Spaß zusammen und genießen diesen schönen Abend in vollen Zügen.

13. Tag Freizeit & Flug nach Siem Reap in Kambodscha

Am Vormittag haben wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Viele von uns zieht es in Richtung Markthalle. Dort herrscht ein buntes Treiben: unzählige Stände mit Souvenirs, Gewürzen und typischen vietnamesischen Produkten. Besonders beliebt ist der vietnamesische Kaffee, der oft sehr kräftig ist und traditionell mit einem kleinen Filter direkt in die Tasse gebrüht wird. Auch der Kokoskaffee ist eine Spezialität – cremig, leicht süß und herrlich erfrischend.

Zwischen all den Ständen gibt es auch frisches Obst in allen Farben und viele kleine Garküchen, aus denen es verführerisch duftet. Noch einmal tauchen wir ein in das lebendige Alltagsleben dieser Stadt und genießen die besondere Atmosphäre.

Am Nachmittag heißt es dann Abschied nehmen vom quirligen Vietnam. Unser Reiseleiter Binh begleitet uns zum Flughafen. Wir sind ein wenig traurig, dieses bunte, lebensfrohe Land mit seinen liebenswerten und freundlichen Menschen zu verlassen. Gleichzeitig wächst aber auch die Vorfreude auf das nächste Abenteuer.

Denn unser nächstes Ziel ist Kambodscha – und dort erwartet uns ein ganz besonderes Highlight: das berühmte Angkor Wat.

Am Abend landen wir in Siem Reap. Unser neuer Reiseleiter Ho begrüßt uns fröhlich mit einem lauten „Hallo, hallo!“ – und sorgt direkt für gute Stimmung. Vom Flughafen aus fahren wir zu einem sehr schönen Restaurant, wo wir gemeinsam zu Abend essen.

Schon während der Fahrt fällt uns auf: Hier ist vieles anders als in Vietnam. Es wirkt ruhiger, geordneter und etwas gelassener. Wir sind gespannt, was uns in diesem neuen Land erwartet.

14. Tag Die legendären Tempel von Angkor Angkor Wat – Angkot Thom & Dschungel–Tempel Ta Prohm & Phare Circus

Heute steht ein weiterer Höhepunkt unserer Reise auf dem Programm: der Besuch von Angkor Wat. Für viele Menschen ist es ein großer Traum, diese berühmte Tempelanlage einmal im Leben zu sehen. Angkor Wat ist die größte Tempelanlage der Welt und wurde vor über 800 Jahren erbaut. Ursprünglich war es ein hinduistischer Tempel, später wurde er zu einer buddhistischen Anlage. Die riesigen Türme, die kunstvollen Steinreliefs und die perfekte Symmetrie beeindrucken uns sofort.
Wir sind tief beeindruckt von diesem gewaltigen Bauwerk. Ehrfürchtig stehen wir davor, betrachten das große Ganze und versuchen gleichzeitig, die vielen kleinen Details zu entdecken. Überall gibt es feine Steinmetzarbeiten, die Geschichten aus längst vergangener Zeit erzählen. Es ist kaum zu glauben, was hier von Menschenhand geschaffen wurde.
Anschließend fahren wir weiter nach Angkor Thom, einer alten Königsstadt. Wir erreichen sie über eine berühmte Brücke, die von vielen steinernen Figuren gesäumt ist – ein beeindruckender Anblick.
Dort besichtigen wir auch den Bayon-Tempel. Besonders bekannt ist er für seine vielen riesigen Gesichter aus Stein, die in alle Richtungen schauen. Es wirkt fast so, als würden sie uns beobachten – geheimnisvoll und faszinierend zugleich.
Nach einer kurzen Pause geht es weiter zum Ta Prohm Tempel, auch bekannt als Dschungeltempel. Dieser Ort ist etwas ganz Besonderes: Große Bäume wachsen direkt aus den Mauern, und ihre mächtigen Wurzeln umschlingen die alten Steine. Die Natur holt sich hier langsam alles zurück. Es sieht fast unwirklich aus, wie Tempel und Dschungel miteinander verschmelzen – ein magischer Ort.
Die Hitze in Kambodscha ist sehr intensiv, und wir spüren, wie anstrengend dieser Tag ist. Am Nachmittag legen wir deshalb eine kurze Pause in unserem schönen Hotel ein. Die meisten von uns springen zur Abkühlung in den Swimmingpool und genießen einen Moment der Ruhe.
Am Abend erwartet uns unser letztes gemeinsames Abendessen – und das in einem eleganten 5-Sterne-Restaurant. Wir lassen uns noch einmal kulinarisch verwöhnen und genießen diesen besonderen Abschluss.
Doch der Tag ist noch nicht vorbei. Zum krönenden Abschluss besuchen wir den Phare Circus. Dieser besondere Zirkus verbindet Akrobatik, Theater, Musik und Tanz. Die jungen Künstler erzählen mit ihren Darbietungen Geschichten aus Kambodscha – mal lustig, mal berührend. Wir sitzen alle gemeinsam auf einer langen Bank, staunen über die Kunststücke und lachen über die Clowns.

15. Tag Tonle Sap Lake & Angkor Centre for Conservation of Biodiversity

Unsere Koffer sind gepackt und stehen zum letzten Mal zur Abholung bereit. Doch noch ist es nicht Zeit für den Flughafen – wir haben noch fast den ganzen Tag vor uns.

Am Morgen fahren wir zum nahegelegenen Tonle-Sap-See. Dieser ist der größte See Südostasiens und ein ganz besonderes Naturphänomen. Je nach Jahreszeit verändert er seine Größe stark, weil er durch den Mekong-Fluss gespeist wird. In der Regenzeit wächst er auf ein Vielfaches an und überschwemmt große Gebiete.

Wir unternehmen eine lange und entspannte Bootsfahrt über den See. Bequem in Liegestühlen sitzend genießen wir die Aussicht. Besonders beeindruckend sind die vielen Häuser auf Stelzen sowie die schwimmenden Dörfer. Die Menschen hier leben direkt auf dem Wasser: Es gibt schwimmende Häuser, Schulen, kleine Läden und sogar Kirchen. Alles bewegt sich langsam mit dem Wasser – eine ganz eigene Welt, die uns sehr fasziniert.

Anschließend besuchen wir das „Angkor Centre for Conservation of Biodiversity“. Diese Einrichtung kümmert sich um den Schutz bedrohter Tierarten in Kambodscha. Viele Tiere werden hier gepflegt und, wenn möglich, wieder ausgewildert. Wir sehen verschiedene Vogelarten, kleine Säugetiere und Reptilien bei einer Führung.

Und dann ist es soweit: Wir müssen uns auf den Weg zum Flughafen machen. Am frühen Abend startet unser Flug zunächst nach Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Von dort geht es kurz vor Mitternacht weiter nach Frankfurt.

16. Tag Ankunft in Deutschland

Wieder genießen wir den Service von Vietnam Airlines in vollen Zügen. Einige von uns haben sogar Glück und bekommen aufgrund von Überbuchung ein Upgrade in die Premium Economy. Die zusätzliche Beinfreiheit wird natürlich sehr geschätzt und sorgt für noch mehr Komfort auf dem langen Rückflug.
Am Morgen landen wir pünktlich in Frankfurt.
Hier trennen sich unsere Wege. Wir verabschieden uns alle sehr herzlich voneinander. Zwei Wochen sind eine lange Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben. Wir haben so viel miteinander erlebt, gelacht, gestaunt und unvergessliche Momente geteilt.
Aus Fremden ist eine Gemeinschaft geworden – und vielleicht sogar ein kleines Stück Freundschaft entstanden. Eine Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Ich möchte Euch von Herzen danken, dass Ihr eine so liebe und tolle und unternehmungslustige Reisegruppe gewesen seid! Es hat sehr viel Spaß mit Euch gemacht!
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und hoffe, dass wir uns vielleicht eines Tages wieder sehen, an einem anderen Ort auf unserer wunderschönen Welt !!!

Eure Petra


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