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Reisebericht: Rundreise Vietnam - Südostasien authentisch und hautnah

24.10. – 08.11.2009, 15 Tage Rundreise mit Übernachtungen bei einheimischen Familien und leichten Wanderungen - Hanoi - Pu Luong - Ninh Binh - Ha Long-Bucht - Hue - Hoi An - Saigon - Mekong Delta

Ein Reisebericht von:
Jens Fischer
 

24.10.09/25.10.09

Der Hinflug führte uns als Nachtflug ab Frankfurt/M. über Bangkok nach Hanoi.

Am Flughafen Hanoi, den wir am Abend des 25.10. erreichten, nahm uns unser örtlicher Reiseleiter

Vinh in Empfang und wir fuhren mit dem Bus in die Stadt zum Abendessen. Es lag eine unglaublich schwüle und warme Luft über der Stadt. Und das vietnamesische Verkehrsgeschehen zog uns vom ersten Moment an in seinen Bann. So ein Gewusel aus Pkw, Bussen und vor allem hunderten Motorrollern hatten wir noch nicht gesehen. Und auch nach welchen Regeln sich der Verkehr "sortiert", erschloß sich uns nicht auf Anhieb.

Bei der Ankunft im Hotel gab es eine Überraschung. Es waren keine Zimmer für uns reserviert. Nach kurzer Verwirrung klärte sich auf, dass es noch ein zweites Hotel mit dem Namen "Platinum" gibt. Der Bus war leider schon weg, so gingen wir zu Fuß das kurze Stück und Jens (unser Eberhardt Reisebegleiter) organisierte mit Taxis den Gepäcktransport. Leider mussten wir doch eine Weile auf das Gepäck warten, obwohl wir doch so müden waren.

 

26.10.09


 

Nach zeitigem Frühstück (07:00) fuhren wir mit dem Bus 4 Stunden in die Mai Chau Region. In der "Mai Chau Lodge" stellten wir unser Gepäck ein. Nach dem Packen unserer Tagesrucksäcke für unsere nächste Übernachtung fuhren wir zum Mittagessen in einem typischen Pfahlhaus des Thai-Stammes und bekamen dort ein schmackhaftes Menü. Anschließend machten wir uns mit dem Bus auf den Weg in das Dorf Sa Linh hoch in den Bergen, von wo wir eine 2-stündige Wanderung auf breiten Fahrwegen in das Bergdorf Hang Kia unternahmen. Hier war dann auch unser Quartier für eine Nacht  bei einer einheimischen Familie. Es wurde am offenen Feuer für uns gekocht und unser Schlafquartier war ein Gemeinschaftsraum mit Holzpritschen+Matte und einem Moskitonetz für jeden. Sehr rustikal-aber einzigartig! Gelegentliche Schlafgeräusche einzelner Mitreisender und das frühzeitige Spielen der Kinder der Gastgeberfamilie am Morgen ließen die Nacht unterschiedlich erholsam sein.

 

27.10.09

 


 

Nach einem sättigendem, wieder am offenen Feuer bereiteten Frühstück, machten wir uns gegen 08:00 Uhr auf den Weg unserer heutigen Wanderetappe. Zunächst durchliefen wir das langezogene Dorf und sahen dabei Behausungen von sehr einfacher Konstruktion. Später ging es auf schmalem Pfad vorwiegend und teilweise sehr steil bergab. Zum Glück war es trocken! Bei Nässe wäre es auf dem steinig-lehmigen Bergpfad um ein Vielfaches schwieriger gewesen. Von Stunde zu Stunde wurde es drückend schwül und der Griff zur Wasserflasche häufiger. Aber die immer wieder beeindruckenden Blicke in die Berglandschaft, Begegnungen mit einem BMW (Bauer mit Wasserbüffel) und die sehr interessante Flora und Fauna lenkten von den körperlichen Strapazen immer wieder ab. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir das Dorf Van, wo wir in einer Art Imbiss einen einfachen aber reichhaltigen Nudelsnack einnahmen und bei kühlen Getränken im Schatten eine längere Rast einlegten. Anschließend wanderten wir noch ca. 1 h im Tal durch einzelne Orte, wo wir Einblicke in das Leben der Landbevölkerung erhielten. Bernd versuchte sich sogar im Dreschen von Getreide mit einer sehr einfachen Maschine. In einer kleinen Ortschaft nahm uns der Bus auf und wir fuhren 45 min bis zu der Lodge in Mai Chau, wo wir am Vortag unser Gepäck eingestellt hatten. Der hier vorzufindende Luxus einer Dusche im Zimmer und eines Pools im Lodgegelände sorgte für die notwendige Abkühlung und Erfrischung. Nach einem wieder sehr schmackhaftem Abendessen wurden wir in das Folkloreprogramm einer einheimischen Schülergruppe eingebunden und wer wollte, konnte dabei seine rhythmischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

 

28.10.09

Heute fiel das Frühstück leider aus, da wir uns bereits um 04:30 Uhr mit dem Bus auf den Weg zur Ha Long Bucht machten. Wir waren darüber etwas missmutig! So weit war es doch auf der Karte gar nicht. Wir sollten aber feststellen, dass wir dennoch nahezu 7 h bis zum Ziel brauchten. So sind eben die Verkehrsverhältnisse in Vietnam. Auch auf der Landstrasse schafft man im Schnitt kaum mehr als 30 km/h. So verzehrten wir unterwegs unser Lunchpaket und vertrieben uns die Zeit mit Schlafen, Lesen oder Landschaft schauen. Gegen Mittag in der Ha Long Bucht angekommen, fanden wir uns erstmals richtig dem Touristenstrom ausgesetzt. Nachdem wir zu unserer Dschunke übergesetzt und Quartier gemacht hatten, konnten wir aber dennoch eine beschauliche Überfahrt zur Grotte genießen. Nach deren Besichtigung (kennst du eine, kennst du alle) fuhr unser Schiff noch ein kleines Stück bis in eine Bucht und ging dann vor Anker.


 

Nun konnten wir wieder ein paar körperliche Aktivitäten ausprobieren. Zuerst Kajakfahren! Für einige schon beim Einsteigen ein kleines Abenteuer. Und so kam es, dass sich Silvi und Siegfried alsbald in den Fluten wiederfanden. Aber nach kurzer Eingewöhung konnte jeder noch bei einem Rest Tageslicht ein Stück fahren. Sehr romantisch war unsere Fahrt durch ein flaches Felstor in einen dahinterliegenden Kessel. Absolute Stille, fantastisches Licht! Nach der Rückkehr zur Dschunke haben wir noch kurz gebadet, um uns anschließend bei einem fantastischen Fischessen von der Bordcrew verwöhnen zu lassen. Toller Tagesabschluss und die 8h Busfahrt waren schon längst vergessen.

 

 

29.10.09

Nach erholsamem Schlaf in unseren Kabinen hatten sich Einige zum morgendlichen Baden verabredet. Nach dem Frühstück wurde der Anker gelichtet und wir fuhren zur Insel Ti Long. Dort hatten wir 1 Stunde Aufenthalt. Statt zum Baden nutzten wir die Zeit zum Aufstieg über 423!! Stufen zum Aussichtspunkt.


 

Von dort hatten wir eine phantastische Sicht auf die Ha Long Bucht mit Ihren hunderten Felsnadeln und den traditionellen Dschunken dazwischen. Nach dem Abstieg trafen wir am Strand ein vietnemesisches Hochzeitspaar und es ergab sich ein netter Small-Talk mit Fotoshooting. Auf der Rückfahrt zum Ausgangspunkt unserer Schiffsfahrt brillierte die Crew des Schiffes noch einmal mit einem sensationellen Fischessen. Dazu ein leckerer Wein, super!! Nach dem Ausschiffen und der Abfahrt mit dem Bus hielten wir kurz an einem Obstmarkt und deckten uns für die Fahrt nach Hanoi ein. Bei einer Pause an einem sehr touristisch angehauchten Markt mit Werkstätten für Malerei, Näherei, usw. ergab sich für den Einen oder Anderen die Gelegenheit, erste Souvenirs zu erwerben. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir die Innenstadt von Hanoi und stiegen am Hoan Kiem See aus. Da sich unsere Rikschafahrt auf Grund starken Regens um 1 Stunde verschob, besichtigten wir in der Zwischenzeit den Jadebergtempel.


 

Und dann die Rikschafahrt! Waren wir schon vom Bus aus von der Dichte und dem schier unüberwindbaren Chaos auf den schmalen Straßen beeindruckt, so waren wir nun ganz nah dran. Die Fahrt war 1 Stunde erhöhter Puls! Das Wasserpuppentheater, hier werden mit farbenprächtigen Holzpuppen und Figuren Geschichten aus dem vietnamesischen Allltag gespielt, ist auf alle Fälle einen Besuch wert, denn diese Kunstform gibt es nur in Vietnam! Für unser Abendessen waren wir heute selbst zuständig. Da wir keine Lust auf ein Essen im Hotel hatten, organisierte unser Eberhardt-Reisebegleiter einen Bustransfer zu einem Restaurant (Le Tonking) im französischen Kolonialstil. Und ich muss schon wieder vom Essen schwärmen! Aber das zog sich durch die ganze Reise. Die vietnamesische Küche ist einfach so abwechslungsreich und schmackhaft, dass sie für Gernesser sehr zu empfehlen ist! Die Nacht verbrachten wir wieder im uns bereits bekannten Hotel "Platinum".

 

 

 

30.10.09

Nach zeitigem Frühstück fuhren wir 07:45 Uhr zur Besichtigung des Literaturtempels. Diese Pagode ist ein konfuzianisches Heiligtum und gleichzeitig die erste Universität Vietnams. Also Geschichte pur! Auf der anschließenden, anderthalbstündigen! Fahrt zum Flughafen bedauerten wir, dass wir für weitere Besichtigungen in Hanoi, z.B. Ethnologie-Museum, Ein-Säulen-Pagode, keine Zeit mehr hatten. Aber wir wollten ja heute noch nach Hue fliegen und die Flugzeiten kann man sich mal nun nicht aussuchen. Hätten wir gewusst, dass unser Flug mit 3 Stunden Verspätung startet .....! So landeten wir erst 16:15 Uhr in Hue und trafen 1 Stunde später in unserem schönen 4* Hotel "Huong Giang Hotel" ein. Zum Abendessen geleitete uns Vinh zum Restaurant seiner Schwägerin und ..... top!!

 

31.10.09

Am Vormittag besichtigten wir den berühmten Kaiserpalast von Hue. Heike und Thomas schlüpften in Kleider der Kaiserzeit und genossen unsere Huldigung auf einem goldenen Thron. Beim anschließenden Besuch des Marktes in Hue beeindruckte uns einerseits dessen Einfachheit und Enge und zum Anderen die enorme Fülle des Angebotes. So schlenderten wir durch das Gewusel und wir wagten, da wir heute für unser Mittagessen selbst verantwortlich waren, eine warme Mahlzeit von einem der zahlreichen Imbißsstände. Zumindest wählten wir einen mit kleinen Sitzgelegenheiten, denn die vietnamesische Sitzweise im Schneidersitz lag uns nicht so.


 

Für umgerechnet 70 Cent wurde uns eine mit schmackhaften Dingen gefüllte Schüssel gereicht. Darüber hinaus waren wir die Attraktion aller umstehenden Stände. Nach kurzem Stopp im Hotel starteten wir am Nachmittag zu einem Halbtagesausflug mit dem Fahrrad entlang der Ufer des "Flusses der Wohlgerüche". Wir besichtigten die abgelegenen und daher auch nur uns vorbehaltenen Nguyen-Grabanlagen und kehrten mit Einbruch der Dunkelheit nach Hue zurück. Und dort war die Rush Hour in vollem Gange! Umgeben von hunderten Mopeds und Fahrrädern überquerten wir über eine kleine Brücke den Fluss und "schlugen" uns zum Hotel durch. Adrenalin pur! Wir waren stolz, nunmehr selbstlenkend den vietnamesischen Stadtverkehr gemeistert zu haben.

 

 

01.11.09

Heute machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Hoi An. Wir fuhren zunächst entlang der Küste des Südchinesischen Meeres und legten kurz vor der Auffahrt zum Wolkenpass einen Stopp in einem Hotelresort zum Baden im Meer ein. Und dann oerklommen wir den Wolkenpass, die geologische Grenze zwischen Nord- und Südvietnam. Von oben hat man einen phantastischen Blick und der Pass macht seinem Namen alle Ehre. Nachdem wir wieder in der Ebene ankamen,errreichten wir die wenig attraktive Stadt Da Nang, wo wir in einem sehr touristisch angehauchten Restaurant zu Mittag speisten.


Blick vom Wolkenpass

Weiterhin besichtigten wir das Cham-Museum, welches uns die Lebensweise und die Kultur des Cham-Volkes näher brachte. Am späten Nachmittag erreichten wir Hoi An und besichtigten die bekannten Schneiderwerkstätten. Dort kann man sich innerhalb eines Tages Maßanfertigungen von Anzügen, Hemden, Blusen, etc. zu sehr erschwinglichen Preisen herstellen lassen. Einige Gäste nutzten diese Gelegenheit und so wurden Stoffballen gewälzt, Schnitte ausgesucht und Körper vermessen. Die Lieferung erfolgte am nächsten Tag in das Hotel.

 

 

02.11.09

Am Morgen fing es an zu regnen und sollte auch den ganzen Tag nicht aufhören. Der Regen bediente dabei die ganze Bandbreite von leichtem Nieselregen bis zeitweise monsunartigem Starkregen. Wir ließen uns aber davon nicht abschrecken, warfen unsere Regenpellerinen über und machten uns auf den Weg, die Altstadt von Hoi An zu erkunden.


Japanische Brücke

Sehr viele und wunderschöne alte Holzhäuser, die chinesischen Handelshallen und familiengeführte Pagoden zogen uns in ihren Bann. In einer Pagode konnten wir sogar eine Opferzeremonie verfolgen. Und nicht zu vergessen, die berühmte Japanische Brücke!

 

Nach dem ausgiebigen Stadtbummel nutzte jeder die Freizeit um sich in einem der vielen kleinen Restaurants einen Imbiss zu gönnen und/oder zu einem Einkaufsbummel.

Am Abend und in der Nacht verstärkte sich der Wind, so dass wir schon Sorge um unseren Weiterflug nach Saigon am nächsten Tag hatten.

 

03.11.09

Da wir schon 06:00 Uhr am Flughafen in Da Nang sein mussten, hieß es wieder einmal besonders zeitig aufstehen. Wir erhielten vom Hotel ein Lunchpaket und fuhren mit dem Bus die 30 km bis zum Flughafen. Immer mit sorgenvollem Blick zum Himmel, denn der war finster und der starke Wind drückte die Bäume fast waagerecht. Am Flughafen machten wir erst einmal Frühstück im Stehen aus unseren Lunchpaketen und checkten ein. Beim Einchecken deutete sich schon eine erhebliche Verspätung auf Grund der Wetterlage an, so dass wir uns in Geduld üben mussten. Den Start werden wir alle wohl so schnell nicht vergessen. Bei dem erheblichen Wind wurden wir ganz schön durchgeschüttelt, so dass der Eine oder Andere etwas blass um die Nase wurde.


Präsidentenpalast in Saigon

Aber der Pilot hatte alles im Griff und Saigon empfing uns mit wunderbarem Sonnenwetter. Direkt vom Flughafen begaben wir uns auf eine Stadtrundfahrt durch Saigon. Der Einfluss der Kolonialzeiten zeigt sich in dieser Stadt besonders und macht sie zum Teil ziemlich "westlich". Bei einer Besichtigung des Präsidentenpalastes lernten wir dessen wechselvolle Geschichte kennen und bestaunten auch Gebäude die das berühmte Postamt, die Kathedrale uvm. Wir besuchten den größten Markt Vietnams, dessen schier unglaubliche Fülle selbst uns Konsum verwöhnte Westeurpäer förmlich erschlug. Für unsere bevorstehenden Tage im Mekong Delta, deckten sich Sylvia und Siegfried noch mit der typisch vietnamesischen Kopfbedeckung ein.

 

Emotional für uns sehr aufwühlend war der Besuch des Kriegsmuseums, in welchem der Vietnamkrieg in Zahlen und Fakten und mit erschütternden Bilddokumenten aufgearbeitet wird. Unglaublich der Erfindungsgeist der Menschheit beim Zerstören und Töten!

 

04.11.09

Heute starteten wir zu unserer Radtour in das Mekong Delta. Zunächst fuhren wir ein gutes Stück aus Saigon heraus, denn in diesem Stadtverkehr kann man nun wirklich nicht Fahrrad fahren. In einem Vorort nahmen wir dann unsere Fahrräder (nagelneue Mountainbikes) in Besitz und los gings. Zunächst an einer Strasse entlang und dann von dieser abbiegend über wunderschöne kleine Wege und durch abgelegene Dörfer führte uns die Fahrt durch einen besonders malerischen Teil des Mekong Deltas, der als Go Cong bekannt ist. Nach ca. 30 km endeten wir und der Bus brachte uns zu einem hübschen Freiluftrestaurant zum Elefantenohrfischessen. Super lecker!

Das restliche Stück nach MyTho fuhren wir ebenfalls im Bus, da es immer an einer vorallem von LKW's befahrenen Strasse entlang ging. So waren wir recht zeitig in unserem kleinen Hotel in My Tho direkt am Mekong gelegen. Unser Eberhardt Reisebegleiter organisierte deshalb noch eine Fahrt mit einem Motorboot zu einer Insel im Mekong. Dort trafen wir einen Imker und im "Dorfrestaurant" spielten uns ein Musiktrio vietnamesische Folklore. Dazu genossen wir einen leckeren Obstimbiss. Das Inselerlebnis setzten wir in kleinen Holzkähnen fort, in den uns Einheimische durch das Dickicht paddelten. Auf Grund des hohen Wasserstandes kamen wir auch an kleinen Siedlungen vorbei, in denen das Wasser kniehoch in den Hütten stand. Die Menschen ertrugen das mit mit unglaublicher Gelassenheit. Auf der anderen Seite der Insel nahm uns das Motorboot wieder auf und mit einbrechender Dunkelheit erreichten wir wieder das Hotel.

 

05.11.09

Am heutigen Morgen berichteten Einige über nächtlichen Besuch in ihren Hotelzimmern. Geckos. Liebe Tierchen, die sich den Tag damit vertreiben, lästige Insekten zu fangen. Also daher sehr angenehme Zimmergenossen. Nach einem vietnamesischen Frühstück starteten wir zu unserer zweiten Radtour. Da wir nun im Kern des Mekong-Deltas unterwegs waren, überquerten wir auch 2 gößere Flussarme mit der Fähre und radelten ansonsten immer entlang kleiner, typischer Landstrassen. In einem der typischen Freiluftrestaurants am Strassenrand legten wir eine Pause ein und tranken mit Strohalmen leckere, erfrischende Kokosmilch direkt aus der Nuss. Ein Gedicht! Bei der Weiterfahrt nahm sich Sylvia eine kleine Auszeit im Begleitbus, denn es war heute ziemlich warm und schwül. Zur Mittagszeit nahmen wir einen von unseren örtlichen Guides organiserten Imbiß aus Brot, Wurst und Käse, gekühltem Bier sowie frischem Obst zu uns. All das hatte Vinh früh auf de mMarkt eingekauft und im Bus in Kühltaschen mitgenommen. Nach Ankunft in unserer heutigen Zielstadt Tra Vinh erkundeten wir diese gemeinsam. Neben dem obligatorischen Marktbesuch besichtigten wir auch die Khmer-Pagode Ong Met und eine wunderschön verzierte chinesische Pagode, in der wir auch einen kleinen Einblick in das Mönchsleben erhielten. Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir an einer kleine Freiluft-Eckkneipe und tranken vietnamesisches Bier.

 

06.11.09

Heute stand noch eine kurze Radetappe auf dem Programm entlang großer Reisfelder und Obstgärten bis kurz vor die Stadt Vinh Long. Dort endete unser Radabenteuer durch das Mekongdelta und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Saigon. Zum Abendessen begaben wir uns auf eines der Restaurantschiffe, welches uns während unseres Essens entlang der strahlend leuchtenden Ufer von Saigon entlangschipperte. Am Abend versammelten wir uns auf der Dachterasse unseres Hotels, ließen uns den einen und anderen Drink schmecken und redeten viel über das Erlebte der letzten Tage. Denn am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen.

 

07.11.09/08.11.09

Nach dem Frühstück wurden die "Badeverlängerer" am Hotel abgeholt und fuhren nach Phan Thiet zu einer Woche ausspannen und baden.

Wir anderen Rückkehrer nach Deutschland verbrachten die Zeit bis zum abendlichen Flug individuell in Saigon und ließen 2 wunderschöne und erlebnisreiche Wochen ausklingen.

Der Rückflug führte uns über Bangkok nach Frankfurt/M. und weiter zu den Ausgangsflughäfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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