Die Magie der Seidenstraße – vier Länder voller Wunder.
Reisebericht: 07.05. – 25.05.2026
Zwischen Hochgebirge, Wüsten und historischen Oasenstädten erwartet Sie die große Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt Zentralasiens!
Ein Reisebericht von
Andrey Kulikov
1. Tag Donnerstag, 07.05.2026: Flug von Deutschland über Istanbul nach Almaty
Heute fiel der Startschuss für unsere große Rundreise entlang der legendären Seidenstraße durch vier faszinierende Länder Zentralasiens: Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Turkmenistan! Schon die Anreise war Teil des Abenteuers: ein Teil unserer Reisegruppe machte sich von Berlin aus auf den Weg nach Istanbul, jener traditionsreichen Metropole zwischen Europa und Asien. Dort trafen nach und nach alle Teilnehmer zusammen, bevor wir gemeinsam zum nächsten Abschnitt unserer Reise aufbrachen! Mit großer Vorfreude an Bord führte uns der Flug weiter nach Almaty, der größten Stadt Kasachstans am Fuße des majestätischen Tien-Shan-Gebirges. Hier, im Südosten des Landes, begann unsere Entdeckungsreise durch eine Region, die seit Jahrhunderten von Karawanen, Händlern und Reisenden geprägt wurde.
2. Tag Freitag, 08.05.2026: Almaty und Umgebung (Medeo–Schlucht)
Nach einem pünktlichen Flug erreichten wir Almaty, das kulturelle Herz Kasachstans. Die Einreiseformalitäten und die Gepäckausgabe verliefen problemlos, sodass wir schon bald von unserer örtlichen Reiseleiterin Elena herzlich in Empfang genommen wurden. Noch am Flughafen nutzten viele Reiseteilnehmer die Gelegenheit, Geld zu wechseln und sich auf die kommenden Tage einzustimmen! Nach einer erholsamen Pause im Hotel und einem ausgiebigen Frühstück begann unser erstes großes Besichtigungsprogramm. Zunächst führte uns die Fahrt in die Berge südlich von Almaty. Unser Ziel war das bekannte Wintersportgebiet Schymbulak, das am Fuße des majestätischen Tien-Shan-Gebirges liegt. Mit modernen Gondelbahnen ging es über mehrere Stationen hinauf bis auf rund 3.200 Meter Höhe. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: Strahlender Sonnenschein, klare Bergluft und fantastische Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel machten diesen Ausflug zu einem echten Höhepunkt des Tages!
Zurück in Almaty erwartete uns bereits Mascha (Gästeführering der Stadt), die uns die größte Stadt Kasachstans näherbrachte. Während eines abwechslungsreichen Rundgangs lernten wir die unterschiedlichen Facetten dieser modernen und zugleich geschichtsträchtigen Metropole kennen. Besonders spannend war eine Fahrt mit der Almatyer Metro, deren Stationen zu den schönsten in Zentralasien zählen! Anschließend besuchten wir die beeindruckende russisch-orthodoxe Christi-Himmelfahrts-Kathedrale, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das farbenprächtige Holzbauwerk zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Kasachstans und beeindruckte viele Teilnehmer durch seine Architektur und seine besondere Atmosphäre. Nicht weit entfernt liegt der Panfilow-Park mit seiner Gedenkstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Hier erfuhren wir mehr über die bewegte Geschichte des Landes und die Bedeutung des Ortes für die Menschen Kasachstans.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des berühmten Grünen Basars. Zwischen Gewürzen, Trockenfrüchten, frischem Obst, Nüssen und regionalen Spezialitäten tauchten wir tief in den Alltag der Einheimischen ein. Die vielen Düfte, Farben und Begegnungen vermittelten einen authentischen Eindruck vom Leben in Almaty.
Auf dem Weg zum Abendessen legten wir noch einen kurzen Stopp in einem beliebten Schokoladengeschäft ein, bevor wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen ließen. Dabei wurden die Eindrücke des ersten Tages ausgetauscht und die Vorfreude auf die kommenden Etappen unserer großen Reise durch Zentralasien wuchs weiter!
3. Tag Samstag, 09.05.2026: Charyn–Canyon, Grenzübergang zum traumhaften Issyk–Kul–See nach Karakol (Kirgistan)
Heute führte uns unsere Reise weiter aus der faszinierenden Bergwelt rund um Almaty in Richtung eines der beeindruckendsten Naturwunder Kasachstans – den Charyn-Canyon! Bereits unterwegs zeigte sich die Landschaft von ihrer eindrucksvollen Seite: weite Ebenen, eingerahmt von den nördlichen Ausläufern des Tien-Shan-Gebirges mit dem Transili-Alatau und später dem Ketmen-Gebirge, begleiteten unsere Fahrt wie eine sich ständig wandelnde Kulisse! Ein kurzer Fotostopp inmitten eines leuchtenden Mohnfeldes vor majestätischer Bergkulisse sorgte gleich zu Beginn für einen besonderen Moment!
Auf dem Weg boten kleine Einblicke in das lokale Leben zusätzliche Abwechslung: eine Pause an einer einfachen Raststätte sowie ein Besuch eines Dorfbasars in einem uigurisch geprägten Ort mit lebhaftem Straßenleben und regionalen Spezialitäten! Hier wurde schnell klar, wie vielfältig und lebendig diese Region abseits der großen Städte ist :-)
Nach der Weiterfahrt erreichten wir schließlich den Charyn-Canyon. In zwei Gruppen ging es zu Fuß hinab in die spektakuläre Landschaft aus roten Felsen, tiefen Schluchten und bizarren Formationen. Während eine Gruppe die längere Wanderung bis zum Fluss Charyn unternahm, genoss die andere die landschaftlichen Eindrücke in ruhigerem Tempo auf dem Platto. Die Natur zeigte sich dabei von ihrer eindrucksvollsten Seite – rau, weit und gleichzeitig faszinierend still!
Ein weiterer Fotostopp mit Blick auf den Fluss rundete den Besuch im Canyon ab, bevor wir unsere Fahrt in Richtung Grenze fortsetzten. Nach der Verabschiedung unseres kasachischen Fahrers ging es mit neuem Fahrer weiter nach Kirgistan – ein weiterer spannender Moment unserer Reise, da der Grenzübergang nur bis zum frühen Abend geöffnet ist.
Die Weiterfahrt nach Karakol führte uns schließlich durch zunehmend alpine Landschaften. Eine kurze Pause an einer Tankstelle sowie ein kleiner Einkauf sorgten für eine letzte Verschnaufpause vor dem Tagesabschluss. Den Abend verbrachten wir in herzlicher Atmosphäre bei einer einheimischen Familie, wo wir gemeinsam zu Abend aßen und einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort erhielten! Anschließend erreichten wir unser Hotel, wo der erlebnisreiche und lange Reisetag in entspannter Stimmung ausklang.
4. Tag Sonntag, 10.05.2026: Karakol – Jety–Oguz – Tamga
Der heutige Tag in Kirgistan begann nach einem ausgedehnten Frühstück im Hotel mit dem Besuch des lebhaften Viehmarktes in Karakol! Hier erhielten wir spannende Einblicke in das lokale Handelsgeschehen, bevor wir weiter zum Prschewalski-Museum fuhren. Die Ausstellung vermittelte eindrucksvoll das Leben und Wirken des berühmten Forschungsreisenden, der eng mit der Region verbunden ist!
Im Anschluss erkundeten wir die religiöse Vielfalt Karakols: sowohl die farbenfrohe Dunganen-Moschee als auch die nahegelegene russisch-orthodoxe Kirche zeigten auf eindrucksvolle Weise die kulturelle Mischung der Stadt. Danach blieb noch etwas Zeit im Zentrum für individuelle Erkundungen, kleine Einkäufe und einen Bummel durch die Straßen.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Besuch bei einer dunganischen Familie im Dorf Irdyk. Gemeinsam bereiteten wir traditionelle Manty zu und erhielten einen sehr persönlichen Einblick in das Alltagsleben und die Gastfreundschaft der Menschen vor Ort!
Am Nachmittag führte uns die Reise in das spektakuläre Jety-Oguz-Tal. Die berühmte Felsformation „Gebrochenes Herz“ sowie die markanten „Sieben Stiere“ boten eindrucksvolle Landschaftsbilder und luden zu einem kurzen Spaziergang mit herrlichen Ausblicken ein.
Auf dem Weg Richtung Südufer des Issyk-Kul-Sees legten wir noch eine Pause ein, bevor wir am Abend unsere Unterkunft bei Tamga erreichten. Die Zufahrt erwies sich als abenteuerlich und stellte uns vor einige logistische Herausforderungen, doch die besondere Lage und Atmosphäre der Unterkunft entschädigten dafür! Nach einem gemeinsamen Abendessen klang der Tag in einer entspannten Runde aus, bevor sich die Gruppe auf die verschiedenen Unterkünfte verteilte. Ein weiterer erlebnisreicher Tag in Kirgistan ging damit zu Ende – geprägt von Natur, Begegnungen und authentischen Eindrücken entlang des Issyk-Kul-Sees!
5. Tag Montag, 11.05.2026: Fahrt von Tamga nach Bischkek
Der heutige Reisetag begann früh und führte uns erneut an den beeindruckenden Issyk-Kul-See, dessen stille Weite sich im Morgenlicht zeigte! Ein kurzer Fotostopp bot Gelegenheit, die besondere Stimmung dieses „Perlen-Sees“ der Kirgisischen Republik festzuhalten.
Nur wenig später erreichten wir das Royal Jurten-Camp, wo sich das Wetter zunächst von seiner wechselhaften Seite zeigte. Während die Greifvogelvorführung noch vorbereitet wurde, nutzten wir die Zeit für eine gemütliche Kaffeepause und einen kleinen Moment der Entspannung. Die Stimmung blieb entspannt – ein gelungener Start in einen erlebnisreichen Tag!
Kurz darauf folgte ein echtes Highlight: die eindrucksvolle Vorführung der traditionellen Greifvogeljagd. Adler zeigten ihre Kraft und Eleganz, begleitet von spannenden Erklärungen zur jahrhundertealten Jagdtradition! Auch die kirgisischen Windhunde, die Taigan, wurden vorgestellt und sorgten für großes Interesse bei der Gruppe.
Im Anschluss begann unser Spaziergang in das berühmte „Tal der Märchen“, eine Landschaft aus bizarren Sandsteinformationen, die wie aus einer anderen Welt wirkt! Vor Ort blieb ausreichend Zeit, die ungewöhnlichen Felsformationen individuell zu entdecken und die besondere Atmosphäre dieses Ortes auf sich wirken zu lassen.
Weiter ging es nach Bokonbajewo, wo wir bei einer einheimischen Gastgeberin herzlich zum Tee empfangen wurden. Die Straßenbedingungen zeigten sich dabei weiterhin abenteuerlich und machten deutlich, dass diese Region noch im Wandel ist.
Auf der Weiterfahrt legten wir eine angenehme Pause an einem Aussichtspunkt ein. Wer wollte, konnte über zahlreiche Holzstufen eine kleine Plattform erklimmen und den Blick über die weite Landschaft genießen. Am Abend erreichten wir schließlich Bischkek, wobei der Verkehr der Hauptstadt etwas Geduld erforderte. Nach dem Check-in im Hotel ging es gemeinsam zu Fuß zum Abendessen in das bekannte „Dom Plova“, wo wir den Tag in geselliger Runde an verschiedenen Tischen ausklingen ließen – ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Tages zwischen Natur, Tradition und lebendigen Begegnungen in Kirgistan!
6. Tag Dienstag, 12.05.2026: Bischkek – Grenzübergang Taraz – zurück nach Kasachstan
Der heutige Reisetag begann in Bischkek mit frühem Aufbruch und dem Laden der Koffer. Eine geplante Stadtbesichtigung musste aufgrund eines kräftigen Regens spontan angepasst werden, sodass wir nur einen kurzen, aber dennoch eindrucksvollen Eindruck der kirgisischen Hauptstadt gewinnen konnten – vom Hotel über das Zentrum bis hin zu einem Park, wo unser Bus bereits wartete. Ab diesem Tag wurden wir von unserem neuen Fahrer Rachim im grünen Bus begleitet. Anschließend führte uns die Route zur Grenze nach Kasachstan. Nach dem Aussteigen mit Gepäck und den notwendigen Kontrollen setzten wir unsere Reise auf der anderen Seite der Grenze fort.
Unterwegs legten wir eine angenehme Mittagspause in einer einfachen, aber sehr authentischen Raststätte ein, wo wir gemeinsam echten Schaschlik, Salate und Tee genossen! Ein typischer Moment zentralasiatischer Reisekultur, der viel Atmosphäre bot :-)
Am Nachmittag erreichten wir die Stadt Taraz, eine der ältesten Städte Kasachstans! Dort besuchten wir ein Freilichtmuseum, das spannende Einblicke in die Geschichte der Region vermittelte und zahlreiche Fotomotive bot. Nach dem Check-in im Hotel blieb etwas Zeit zur Erholung, bevor wir zu einem Spaziergang in die Stadt aufbrachen. Am zentralen Platz erlebten wir eine überraschende und fröhliche Begegnung: eine Gruppe junger Menschen probte für einen Abiball, und spontan entstand ein gemeinsamer Moment, in dem wir kurzerhand selbst Teil des Tanzes wurden – ein unerwartetes Highlight des Tages!
Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen im Hotel ausklingen. Viele Gäste blieben anschließend noch in der Bar, wo unser Barista Schersot mit seinen musikalischen Einlagen für eine besondere Atmosphäre sorgte und den Tag auf charmante Weise abrundete!
7. Tag Mittwoch, 13.05.2026: von Taraz in die alte Karawanenstadt Turkestan (Kasachstan)
Der heutige Tag begann in Taraz mit dem frühen Aufbruch in Richtung Turkestan, begleitet von der Vorfreude auf eine der geschichtsträchtigsten Regionen Kasachstans! Die Fahrt führte uns zunächst durch die weiten Landschaften Südkasachstans, die mit ihrer Mischung aus Steppe und kleinen Siedlungen einen authentischen Eindruck des Landes vermitteln.
Unterwegs legten wir einen ersten kulturellen Stopp am beeindruckenden Ajscha-Bibi-Mausoleum ein, einem der bedeutendsten historischen Bauwerke der Region, das durch seine filigrane Architektur und seine symbolische Bedeutung nachhaltig beeindruckte. Im Anschluss setzten wir unsere Reise fort und erreichten unterwegs eine unkomplizierte Mittagspause in einem lokalen Café, wo traditionelle Gerichte wie Lagman, Schurpa und Pelmeni für eine angenehme Stärkung sorgten.
Am Nachmittag kamen wir schließlich in Turkestan an, einer der spirituell bedeutendsten Städte des Landes! Aufgrund der Anwesenheit einer offiziellen Delegation und der möglichen kurzfristigen Sperrung des Areals entschieden wir uns, das berühmte Mausoleum von Khoja Ahmed Yasawi sowie die Juma-Moschee direkt nach dem Check-in zu besichtigen. Eine lokale Reiseleiterin führte uns fachkundig durch die Anlage und vermittelte spannende historische Hintergründe. Im Anschluss erhielten die Gäste Zeit zur individuellen Erkundung der weitläufigen Anlage. Parallel wurde das Abendprogramm organisiert und eine sehr gute Alternative für das Abendessen in einem lokalen Restaurant ausgewählt, die sich später als glückliche Entscheidung herausstellte :-)
Am Abend traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Spaziergang zum Restaurant, wo wir den Tag bei einem sehr gelungenen Essen ausklingen ließen! Danach bestand die Möglichkeit, an einer besonderen multimedialen Show teilzunehmen, die eine kurze Einführung in die Geschichte der Region bot und anschließend einen virtuellen Flug über Kasachstan ermöglichte – eine moderne und überraschend eindrucksvolle Ergänzung zum historischen Programm! Der Abend klang mit einem Spaziergang durch das beleuchtete Zentrum von Turkestan aus. Besonders die nächtlichen Wasserspiele am Hotel sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre, bevor wir nach einem weiteren erlebnisreichen Reisetag zur Ruhe kamen.
8. Tag Donnerstag, 14.05.2026: Turkestan – Grenzübergang nach Taschkent (Usbekistan)
Der heutige Reisetag begann früh und führte uns nach einem stärkenden Frühstück in Richtung einer der bedeutendsten historischen Regionen Südkasachstans. Trotz einer temporären Sperrung der Stadt aufgrund einer Regierungsdelegation gelang uns die Abfahrt problemlos, sodass wir die Großstadt hinter uns lassen konnten und in eine landschaftlich ruhige, weite Umgebung aufbrachen. Der erste kulturelle Höhepunkt war das beeindruckende Mausoleum von Arystanbab, einer der wichtigsten spirituellen Pilgerstätten der Region! Die besondere Atmosphäre dieses Ortes vermittelte einen ersten tiefen Eindruck der religiösen Geschichte Zentralasiens.
Im Anschluss besuchten wir die weitläufige Ausgrabungs- und Freilichtanlage von Otrar, einer einst bedeutenden Handelsstadt an der Seidenstraße! Während einer Führung durch einen Museumsmitarbeiter erhielten wir spannende Einblicke in die historische Bedeutung dieser verlorenen Stadt, bevor ein gemeinsamer Spaziergang durch das Gelände den Besuch abrundete.
Die Weiterfahrt führte uns anschließend nach Schymkent, wo wir in entspannter Atmosphäre eine Mittagspause mit regionaler Küche einlegten und zugleich letzte organisatorische Dinge für den bevorstehenden Grenzübertritt erledigen konnten. Am Nachmittag erreichten wir schließlich die Grenze zu Usbekistan. Nach der Verabschiedung unserer kasachischen Begleiter - Elena und Rachim - erfolgte der Grenzübertritt, der reibungslos verlief. Auf usbekischer Seite wurden wir bereits von unserer neuen Begleitung (Rasul) empfangen und setzten die Reise in Richtung Taschkent fort. Unterwegs bot sich noch einmal Gelegenheit, Geld zu wechseln und sich auf das neue Reiseland einzustimmen!
Am Abend erreichten wir die Hauptstadt Usbekistans, wo wir im Hotel eincheckten und etwas Zeit zur Erholung hatten. Anschließend traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen in einem lokalen Restaurant, das mit seiner Küche und Atmosphäre einen gelungenen ersten Eindruck der usbekischen Gastfreundschaft vermittelte! Nach dem Essen kehrten wir zurück ins Hotel, erfüllt von einem erlebnisreichen Tag voller Geschichte, Grenzübertritte und neuer Eindrücke entlang der Seidenstraße :-)
9. Tag Freitag, 15.05.2026: Erkundung der Hauptstadt Usbekistans – Taschkent
Der heutige Tag in Taschkent stand ganz im Zeichen der faszinierenden Mischung aus Geschichte, Religion und moderner Großstadtentwicklung! Nach einem entspannten Frühstück begann unser Besichtigungsprogramm im historischen Herzen der usbekischen Hauptstadt. Zunächst besuchten wir den bedeutenden Khasti-Imam-Komplex mit der Hazrati-Imam-Moschee, die sich derzeit in Vorbereitung auf den Gottesdienst befand. Der Zugang war daher nur von außen möglich, bot jedoch bereits eindrucksvolle Einblicke in die spirituelle Atmosphäre dieses wichtigen islamischen Zentrums.
Ein kurzer Spaziergang führte uns weiter zum neu eröffneten Zentrum der Islamischen Zivilisation, das mit seiner modernen Architektur einen spannenden Kontrast zur historischen Umgebung bildet. Anschließend erkundeten wir die Barak-Khan-Medrese, wo wir interessante Hintergrundinformationen erhielten und anschließend Zeit für eine individuelle Besichtigung hatten.
Weitere Stationen waren das Muyie-Muborak-Mausoleum sowie das Abu-Bakr-Kaffal-Shoshiy-Mausoleum, die beide eindrucksvoll die religiöse Geschichte der Region widerspiegeln. Von dort aus führte uns ein kurzer Rundgang durch die Altstadt zurück zum Reisebus.
Im Anschluss tauchten wir in das bunte Leben des Chorsu-Basars ein! Zwischen frischem Brot aus der traditionellen Bäckerei, Gewürzen, Trockenfrüchten und Nüssen erlebten wir den Alltag der Stadt auf besonders authentische Weise! Nach einer kurzen Orientierung bewegte sich die Gruppe gemeinsam weiter durch die lebendige Marktlandschaft. Ein Spaziergang führte uns danach zur Kokaldosh-Medrese, wo einige Gäste die Gelegenheit nutzten, im Schatten zu verweilen und die Atmosphäre in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Nach einer Mittagspause mit beeindruckendem Blick über die Stadt im Restaurant des Hotels Usbekistan setzten wir unser Programm mit einer U-Bahn-Fahrt durch das moderne Taschkent fort. Der Unabhängigkeitsplatz, weitläufige Parkanlagen sowie das Forum Business Center zeigten die moderne Seite der Hauptstadt, bevor wir das Museum für angewandte Kunst besuchten. Dort überraschte uns eine lebendige Festveranstaltung mit Folkloredarbietungen und Medienpräsenz, die dem Besuch eine besondere Dynamik verlieh!
Am Abend kehrten wir ins Hotel zurück, bevor wir gemeinsam zu einem Abendessen in einem Restaurant aufbrachen. In geselliger Runde klang der Tag aus, begleitet von guten Gesprächen und einem kleinen geselligen Moment mit einem alten Bekannten vor Ort. Parallel wurden bereits die Vorbereitungen für den nächsten Reisetag getroffen – denn auch in Zentralasien geht die Reise immer weiter, von einem Erlebnis zum nächsten entlang der Seidenstraße!
10. Tag Samstag, 16.05.2026: Spannende Zugfahrt nach Samarkand
Der heutige Reisetag begann früh mit der Organisation des Gepäcktransfers in Richtung Samarkand. Während die Koffer bereits auf die Weiterreise gingen und unser Rasul den Transport begleitete, konnten wir im Hotel in ruhiger Atmosphäre noch Kaffee trinken und unsere vorbereiteten Lunchpakete genießen – ein letzter entspannter Moment vor dem nächsten großen Abschnitt entlang der Seidenstraße!
Kurz darauf ging es mit dem Bus zum Bahnhof, wo bereits die nächste Etappe unserer Reise wartete. Nach einer reibungslosen Abwicklung und dem Einstieg in den komfortablen Zug begann eine angenehme Fahrt durch die usbekische Landschaft. Die Reise per Bahn erwies sich als sehr bequem und bot Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen!
In Samarkand angekommen wurden wir bereits von unserem Fahrer Marat erwartet. Noch bevor das vollständige Reiseprogramm begann, nutzten wir die Zeit für einen spontanen Besuch in einer Seidenteppichmanufaktur. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die traditionelle Handwerkskunst, während einige Gäste die Gelegenheit nutzten, feine Seidentücher als besondere Erinnerung zu erwerben. Nach einer kurzen individuellen Mittagspause begann das kulturelle Programm mit einem der bedeutendsten Bauwerke Zentralasiens: dem Gur-Emir-Mausoleum, der letzten Ruhestätte von Amir Timur. Die eindrucksvolle Architektur und die historische Bedeutung dieses Ortes hinterließen einen starken Eindruck!
Anschließend führte uns der Weg zum weltberühmten Registan-Platz, dem architektonischen Herz Samarkands! Zwischen den monumentalen Medresen spürte man die ganze Pracht der alten Handelsstadt, die einst ein zentraler Knotenpunkt der Seidenstraße war. Ein besonderes Erlebnis bot danach der Besuch einer traditionellen Musikinstrumentenwerkstatt, in der die Klänge usbekischer Musik lebendig wurden! Die Vorführungen sorgten für große Begeisterung, und einige Gäste nahmen musikalische Erinnerungen in Form von Aufnahmen mit nach Hause.
Weiter ging es zur Bibi-Khanim-Moschee sowie zum lebhaften Siab-Basar, wo Düfte, Farben und Stimmen ein authentisches Bild des Alltags in Samarkand vermittelten! Nach einem intensiven Besichtigungstag machte sich zunehmend eine angenehme Erschöpfung bemerkbar, sodass wir den letzten Weg zum Busparkplatz bequem mit elektrischen Fahrzeugen zurücklegten!
Am Abend blieb Zeit zur Erholung im Hotel, bevor wir noch einmal zum Registan-Platz zurückkehrten, um die eindrucksvolle Licht- und Mediashow zu erleben. Zurück im Hotel klang der Tag in geselliger Runde in der Lobby aus – begleitet von guten Gesprächen und einem kleinen gemeinsamen Abendmoment, der diesen ereignisreichen Tag würdig abrundete!
11. Tag Sonntag, 17.05.2026: Samarkand – Shahrisabs – Samarkand
Der heutige Reisetag führte uns tief in die Geschichte Zentralasiens – zunächst auf einer landschaftlich beeindruckenden Fahrt durch das Bergland in Richtung Schachrisabs, der Geburtsstadt von Amir Timur. Nach einem frühen Start ging es mit mehreren Kleinbussen aus Samarkand los. Schon unterwegs bot ein Fotostopp in einem Passgebiet spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und gab einen ersten Vorgeschmack auf die Vielfalt der Region!
In Schachrisabs angekommen, erschloss sich uns ein bedeutender historischer Ort der Seidenstraße. Mit elektrischen Fahrzeugen erkundeten wir das weitläufige Areal rund um den ehemaligen Palastkomplex. Dazu gehörten unter anderem die Überreste des einstigen Palastes Ak-Sarai, monumentale Bauwerke aus der Timuridenzeit sowie das eindrucksvolle Mausoleumsensemble, das eng mit dem Leben und Wirken von Timur Lenk verbunden ist.
Im Anschluss wurden wir von einer lokalen Familie herzlich zum Mittagessen empfangen – ein authentischer Moment, der einen direkten Einblick in das Alltagsleben der Region ermöglichte!
Am Nachmittag führte uns die Rückfahrt nach Samarkand, wo wir zunächst das Ulugbek-Observatorium besuchten, eines der bedeutendsten Zeugnisse mittelalterlicher Astronomie. Die Geschichte dieses außergewöhnlichen Wissenschaftszentrums beeindruckte ebenso wie der Ort selbst. Weiter ging es zur Nekropole Shakhi-Zinda, einem der spirituell bedeutendsten und architektonisch schönsten Ensembles der Region! Die kunstvoll gestalteten Mausoleen hinterließen bei vielen einen nachhaltigen Eindruck.
Nach einem intensiven Besichtigungstag kehrten wir zurück ins Hotel, wo etwas Zeit zur Erholung blieb, bevor wir den Abend gemeinsam in einem Restaurant ausklingen ließen. In geselliger Runde, begleitet von vielen Gesprächen und einem letzten gemeinsamen Getränk in der Lobby des Hotels, endete ein weiterer erlebnisreicher Tag entlang der Seidenstraße!
12. Tag Montag, 18.05.2026: Fahrt von Samarkand nach Buchara
Der heutige Reisetag führte uns weiter in den Westen Usbekistans, in Richtung der legendären Oasenstadt Buchara! Mit einem neuen Fahrer, Botyr, ging es auf eine längere, aber landschaftlich abwechslungsreiche Strecke durch die weiten Ebenen des Landes. Unterwegs legten wir eine angenehme Mittagspause in einem lokalen Café ein, bevor wir die Fahrt in Richtung einer der geschichtsträchtigsten Städte der Seidenstraße fortsetzten. Am Nachmittag erreichten wir schließlich Buchara und bezogen unser Hotel, das sich als guter Ausgangspunkt für die kommenden Erkundungen erwies.
Nach einer kurzen Erholungspause begann unsere Entdeckungstour durch die Altstadt. Zwischen dem berühmten Labi-Hauz-Platz, traditionellen Handwerksbetrieben wie einer Puppenwerkstatt und einer historischen Messerwerkstatt, einer kleinen Synagoge sowie archäologischen Ausgrabungen zeigte sich Buchara von seiner besonders lebendigen und zugleich historischen Seite! Die engen Gassen, das geschäftige Treiben und die vielen kleinen Details vermittelten einen authentischen Eindruck dieser alten Handelsstadt.
Am Abend erhielten wir in einem traditionellen Restaurant eine anschauliche Vorführung zur Zubereitung des usbekischen Nationalgerichts Plow – ein kulinarisches Ritual, das die Bedeutung dieses Gerichts in der lokalen Kultur eindrucksvoll verdeutlichte! Im Anschluss bestand die Möglichkeit, ein traditionelles Hamam zu besuchen, das je nach Wunsch getrennt für Frauen und Männer organisiert war und für viele eine wohltuende Auszeit nach einem langen Reisetag bot!
Den Abschluss des Tages bildete ein geselliges Beisammensein im Innenhof unseres Hotels. Bei angeregten Gesprächen und entspannter Atmosphäre klang der Abend in Buchara aus – nicht ohne einen kleinen humorvollen Moment, als die lebendige Stimmung unserer Reisegruppe auch in der Nachbarschaft nicht unbemerkt blieb :-)
13. Tag Dienstag, 19.05.2026: Stadtführung durch Buchara –
Der heutige Tag in Buchara stand ganz im Zeichen der großen Bauwerke der Seidenstraße und führte uns Schritt für Schritt durch das historische Herz dieser einzigartigen Stadt! Unsere Stadtführung begann an der berühmten Freitagsmoschee, der sogenannten „Moschee der 40 Säulen“, die uns zunächst noch verschlossen blieb und so bereits von außen eine ruhige, fast mystische Atmosphäre ausstrahlte. Von dort ging es weiter zur mächtigen Zitadelle Ark, dem einstigen Herrschaftssitz der Emire, wo wir nicht nur in die Geschichte eintauchten, sondern auch etwas freie Zeit zum Erkunden genießen konnten!
Im Anschluss führte unser Weg zum beeindruckenden Po-i-Kalyan-Komplex mit seinem markanten Minarett und der großen Moschee, einem der bedeutendsten architektonischen Ensembles Zentralasiens. Die Dimensionen und die Harmonie der Bauwerke hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck. Weiter ging es durch die Altstadt zur Juma-Moschee, die inzwischen geöffnet war und uns einen kurzen, aber eindrucksvollen Einblick in ihre besondere Atmosphäre bot! Danach besuchten wir das berühmte Samaniden-Mausoleum, eines der ältesten erhaltenen Bauwerke der islamischen Architektur in der Region.
Ein Spaziergang führte uns anschließend zum lebhaften Basar von Buchara, wo zwischen Gewürzen, Trockenfrüchten und regionalen Spezialitäten noch Zeit für eigene Entdeckungen blieb – ein Ort, an dem die alte Handelsgeschichte der Stadt bis heute lebendig ist. Nach einer Mittagspause in einem traditionellen Restaurant im Umfeld des Bucharaer Museums kehrten wir ins Hotel zurück, wo etwas Zeit zur Erholung blieb.
Am Abend traf sich die Gruppe erneut, um gemeinsam zu einem besonderen kulturellen Programm aufzubrechen. Im historischen Ambiente einer Medrese erlebten wir eine eindrucksvolle Kombination aus Musik, Folklore und Modepräsentation! Dank gut gewählter Plätze konnten wir die Darbietungen aus nächster Nähe genießen und einen stimmungsvollen Abschluss dieses intensiven Tages erleben! So endete ein weiterer Tag in Buchara – geprägt von Geschichte, Begegnungen und dem besonderen Zauber einer Stadt, in der die Seidenstraße bis heute spürbar geblieben ist!
14. Tag Mittwoch, 20.05.2026: Durch die Kizilkum–Wüste – eine Fahrt von Buchara durchs Nichts nach Chiwa
Der heutige Reisetag führte uns weiter Richtung Westen, in eine der eindrucksvollsten Regionen Usbekistans! Nach dem Kofferladen begann der Tag mit einem kurzen Spaziergang zur farbenfrohen Chor-Minor-Medrese, deren markante Türme einen letzten stimmungsvollen Eindruck von Buchara hinterließen, bevor wir uns auf den Weg nach Chiva machten.
Die Fahrt führte uns durch die weiten Landschaften der Kyzylkum-Wüste! Unterwegs legten wir eine Pause an einer einfachen Raststätte ein, wo uns neben einer kurzen Erholung auch typische Wüstenszenen mit Kamelen und Eseln begegneten – ein authentischer Einblick in das Leben entlang der alten Karawanenrouten. Am Nachmittag erreichten wir die Wüstenlandschaft selbst und hielten für einen Fotostopp in der endlosen Weite der Kyzylkum. Kurz darauf überquerten wir den mächtigen Amudarja-Fluss, der wie eine Lebensader durch diese trockene Region verläuft und historisch eine wichtige Grenze zwischen Kulturen darstellt.
Am Abend kamen wir schließlich in Chiva an und bezogen unser Hotel, das sich als sehr angenehme Unterkunft für unsere Reisegruppe erwies! Für Interessierte bestand sogar die Möglichkeit, den Tag mit einer wohltuenden Massage ausklingen zu lassen. Nach dem Check-in machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die Altstadt. Die ersten Eindrücke von Chiva mit ihren engen Gassen, Lehmarchitektur und beleuchteten Fassaden vermittelten sofort ein Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen!
Das Abendessen genossen wir auf einer Terrasse mit Blick über die Stadt, begleitet von spontaner Folklore und einer besonderen Atmosphäre, die diesen Moment unvergesslich machte! Anschließend blieb noch Zeit für einen gemeinsamen Spaziergang durch die nächtliche Altstadt – Chiva zeigte sich dabei von seiner vielleicht schönsten Seite: ruhig, geheimnisvoll und voller Geschichte!
15. Tag Donnerstag, 21.05.2026: Märchenhaftes Chiwa: Erleben Sie das Freilichtmuseum Usbekistans
Der heutige Tag in Chiva stand ganz im Zeichen der Geschichte dieser außergewöhnlichen Oasenstadt! Am Morgen begann unsere Stadtführung mit Ruslan, dem Vater unseres Guides Rasul, der uns mit großer Sachkenntnis und viel persönlicher Leidenschaft durch die Altstadt führte. Seine Erzählungen ließen die Mauern, Gassen und Bauwerke von Chiwa lebendig werden und gaben der Stadt ein besonderes Gesicht! Nach einem intensiven Rundgang durch die wichtigsten historischen Bereiche endete die Führung in der beeindruckenden Juma-Moschee, deren Vielzahl an Holzsäulen einen fast meditativen Eindruck hinterlässt. Anschließend stärkten wir uns in einem traditionellen Teehaus, wo die Atmosphäre der Altstadt auch beim Essen spürbar blieb.
Ein kurzer Besuch in einer nahegelegenen Schnitzerei bot Einblicke in das filigrane Kunsthandwerk der Region, bevor wir im Mennoniten-Museum eine ganz andere, wenig bekannte Facette der lokalen Geschichte der Deutschen kennenlernten! Danach blieb Zeit zur freien Verfügung, um Chiva individuell weiter zu entdecken.
Am Abend erwartete uns ein besonderes kulturelles Erlebnis: eine Zirkusvorführung der Familie Darbozschi, die mit Akrobatik, Tradition und viel Energie begeisterte! Die Darbietung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig traditionelle Unterhaltungskunst in Usbekistan bis heute geblieben ist. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant, gefolgt von einem Spaziergang durch die beleuchtete Altstadt! Auf einer der Terrassen von Ruslan ließen wir den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen – begleitet von guten Gesprächen und dem einzigartigen Gefühl, in Chiva für einen Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu stehen.
16. Tag Freitag, 22.05.2026: Grenzübergang nach Daschogus – Flug nach Aschgabat
Der heutige Reisetag begann früh mit dem Abschied von unserem usbekischen Begleiter Rasul und führte uns zunächst in Richtung der Grenze zu Turkmenistan. Nach den Grenzformalitäten wurden wir auf turkmenischer Seite von unserer lokalen Reiseleiterin Elena herzlich empfangen. Kurz darauf setzte sich die Reise mit unserem neuen Busfahrer Murat fort – wenn auch zunächst etwas verzögert durch ein logistisches Durcheinander an der Grenze :-) Solche ungeplanten Momente gehören hier fast schon zum Charakter der Region und lassen uns die Reise mit Gelassenheit erleben!
In Daschoguz legten wir eine Pause für Mittagessen und Erholung ein, bevor wir weiter in Richtung Kunja-Urgentsch fuhren. Dort erwartete uns eines der bedeutendsten historischen Zentren des alten Choresmienreiches! Die beeindruckenden Bauwerke – darunter das Turabek-Khanum-Mausoleum, das Seyit-Ahmet-Mausoleum sowie das markante Kutlug-Timur-Minarett – vermittelten einen eindrucksvollen Einblick in die lange Geschichte dieser Region an der Seidenstraße!
Am Nachmittag kehrten wir nach Daschoguz zurück, wo Zeit für einen kurzen Aufenthalt am Flughafen blieb. Der geplante Weiterflug gestaltete sich jedoch durch wetterbedingte Verzögerungen in Aschchabad etwas länger als erwartet, sodass wir die Wartezeit im Flieger überbrückten. Spät am Abend setzte sich die Reise schließlich in der Hauptstadt fort. Nach der Ankunft wurden wir zu einem turkmenischen Restaurant gebracht, wo uns ein besonders stimmungsvolles Abendessen erwartete: frisch am Tisch zubereitetes Schaschlik und eine herzliche Atmosphäre machten diesen späten Moment zu einem kulinarischen Höhepunkt des Tages!
Im Anschluss erfolgte der Transfer zum Hotel, das kurzfristig gewechselt wurde und sich als sehr komfortable Unterkunft erwies! Nach einem langen, ereignisreichen Tag zwischen drei Ländern, Grenzstationen und neuen Eindrücken fanden wir dort schließlich Ruhe – angekommen in Turkmenistan, mitten im Herzen Zentralasiens!
17. Tag Samstag, 23.05.2026: Fahrt von Aschgabat nach Mary, Besichtigung der Antikestadt Merv
Der heutige Reisetag führte uns tief hinein in die Geschichte des alten Choresmienreiches und in eine der bedeutendsten archäologischen Regionen Zentralasiens. Nach einem frühen Start setzten wir unsere Fahrt in Richtung Mary fort. Die weite Landschaft Turkmenistans begleitete uns dabei über Stunden – geprägt von Steppe, Wüste und endlos wirkendem Horizont! Eine kurze Pause an einer Raststätte bot Gelegenheit zur Erholung, bevor wir die Fahrt entspannt fortsetzten. In Mary angekommen stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen, bevor wir weiter zur legendären Ruinenstadt Merv aufbrachen. Dieses UNESCO-Weltkulturerbe gilt als eine der ältesten Oasenstädte der Seidenstraße und beeindruckt schon beim ersten Betreten durch seine gewaltigen Dimensionen!
Im Rahmen einer Führung erkundeten wir die wichtigsten historischen Bereiche: die mächtigen Festungsanlagen von Erk-Kala und Gyaur-Kala, die imposanten Überreste des Mausoleums von Sultan Sanjar sowie weitere bedeutende Bauwerke wie die Gyz-Kala. Die weitläufige Anlage vermittelte eindrucksvoll, welche Bedeutung Merv einst als Handels- und Kulturzentrum hatte! Am späten Nachmittag kehrten wir zum Flughafen nach Mary zurück, bevor die Reise weiter in die Hauptstadt führte. Wir flogen nach Aschchabad, wo wir nach der Ankunft zu unserem Hotel gebracht wurden. Nach einem langen und eindrucksvollen Tag zwischen antiken Ruinen, Wüstenlandschaften und modernen Verkehrswegen klang der Abend bei einem gemeinsamen Essen in ruhiger Atmosphäre aus – mit vielen neuen Eindrücken aus einer der geschichtsträchtigsten Regionen der Seidenstraße!
18. Tag Sonntag, 24.05.2026: Stadtbesichtigung Aschgabat und Umgebung (Antikestadt Nisa)
Der heutige Reisetag begann mit der Vorbereitung der letzten Etappe in Turkmenistan – inklusive der Organisation von Lunchpaketen für den kommenden Morgen, denn auch in der Wüste gilt: gute Planung ist die halbe Reise! Anschließend starteten wir zu einer eindrucksvollen Stadtrundfahrt, die uns zunächst zur antiken Ausgrabungsstätte von Nisa führte! Die Ruinen dieser einstigen Parther-Hauptstadt gehören zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen des Landes und vermittelten einen spannenden Einblick in eine fast vergessene Welt!
Weiter ging es zur imposanten Türkmenbaşy-Ruhy-Moschee in Giptschak, einem der größten Sakralbauten Zentralasiens! Die Dimensionen der Anlage und ihre besondere Lage hinterließen einen bleibenden Eindruck. Ein besonders authentischer Moment erwartete uns an der Seyit-Jemaleddin-Moschee in Anau: neben der Besichtigung der historischen Anlage erhielten wir überraschend eine Einladung zur gemeinschaftlichen Kochstelle! Die herzliche Begegnung und die Einblicke in traditionelle turkmenische Esskultur machten diesen Halt zu einem der persönlichsten Momente der Reise!
Unterwegs bot sich ein ungewöhnliches Bild: zahlreiche Hochzeitsgesellschaften zogen in langen Kolonnen über die Straßen, ein lebendiger Ausdruck moderner und zugleich tief verwurzelter Traditionen!
Am Nachmittag besuchten wir eine Pferdefarm, wo die berühmten Achal-Tekkiner-Pferde in einer kleinen Vorführung präsentiert wurden. Bei einer Teezeremonie konnten wir die Eleganz und Bedeutung dieser stolzen Pferderasse für die turkmenische Kultur noch einmal intensiv erleben!
Nach einem kurzen Aufenthalt am russischen Basar mit Freizeit und kleinen Einkäufen ging es weiter ins Nationalmuseum, das mit seiner umfangreichen Sammlung eindrucksvoll die Geschichte Turkmenistans von der Antike bis zur Gegenwart erzählt! Die Führung bot dabei viele spannende Einblicke, die direkt vor Ort übersetzt und erläutert wurden.
Am Abend folgte ein gemeinsames Essen mit Kulturprogramm, bei dem wir uns auch herzlich bei unserer Reiseleiterin Lena für ihre engagierte Begleitung bedankten und uns von ihr verabschiedeten! Zurück im Hotel klang der Abend in sehr geselliger Atmosphäre aus – mit einer letzten gemeinsamen Runde in der Lobby, vielen Gesprächen und einem kleinen Moment zentralasiatischer Gastfreundschaft, der fast schon symbolisch für die gesamte Reise stand! Später in der Nacht begleiteten wir noch einzelne Gäste zum Flughafen – ein leiser, aber sehr persönlicher Abschluss eines intensiven und erlebnisreichen Tages in Aschchabad!
19. Tag Montag, 25.05.2026: Heimreise
Noch in den frühen Morgenstunden hieß es Abschied nehmen von Turkmenistan! Das Hotel lag ruhig hinter uns, während wir uns auf den Weg zum Flughafen machten – mit Koffern voller Eindrücke, Begegnungen und sicherlich auch dem einen oder anderen sorgfältig ausgewählten Souvenir!
Der Rückflug führte uns mit einem Zwischenstopp in Istanbul zurück nach Europa. Zwischen Wolken und Flugzeugfenstern blieb Zeit, die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen: die weiten Landschaften der Steppe und Wüsten, die antiken Städte entlang der Seidenstraße, die lebendigen Basare und die vielen herzlichen Begegnungen unterwegs!
Am Nachmittag landeten wir schließlich wieder in Deutschland. Damit endete eine intensive und außergewöhnliche Reise durch vier Länder Zentralasiens – geprägt von Geschichte, Gastfreundschaft und Momenten, die sicher noch lange nachwirken werden!
17 Menschen, viele Wege, unzählige Geschichten – und ein gemeinsamer Pfad durch die Seidenstraße, der uns für eine Zeit zu einer kleinen Karawane gemacht hat :-) Danke für eure Offenheit, eure Gespräche, euer Lachen und auch für die stillen Momente dazwischen, in denen Reisen oft am meisten sagt! Ohne euch wären selbst die schönsten Orte nur Kulisse geblieben.... So aber wurden sie Erinnerung! Vielleicht ist das Reisen genau das: Zeit, die man teilt, und die sich dadurch vervielfacht!!! Ich wünsche euch, dass ein Stück dieser Wege in euch weitergeht – und wir uns irgendwo zwischen Zukunft, Zufall und Sehnsucht wieder begegnen :-) Alles Gute für euch, meine Lieben!
Europa
Asien
Orient
Nordamerika
Südamerika
Afrika
Ozeanien