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Georgien

Am liebsten mag ich Reisen, bei denen ich etwas mitmachen kann. Nicht nur aus dem Busfenster schauen, sondern irgendetwas ausprobieren. Das kann zum Beispiel ein Kochkurs sein - solche werden ja inzwischen auf vielen Reisen angeboten, da lernt man, wie eine regionale Spezialität hergestellt wird und kann die meistens gleich verkosten, aber da geht noch mehr.
Von Sabine Letzybyll / 07.12.2018
https://assets.eberhardt-travel.de/2018/Georgien/63802_Khinkali_falten_Original.jpg
Zum Beispiel auf unseren Reisen nach Georgien. Mindestens einmal im Jahr fliege ich mit unseren Eberhardt-Gästen nach Georgien. Es ist die einzigartige Kombination, die mich auf unserer Reise begeistert. Zuerst sind wir am Schwarzen Meer, es folgen die Berge im Kaukasus und zum Schluss sind wir in der Hauptstadt Tbilissi. Und was machen wir hier nun selber? Nun, da gibt es auch die Zubereitung von georgischen Spezialitäten. Beginnen wir mit dem Brot. Traditionell wird es aus Hefeteig gebacken, na gut, das ist jetzt noch nichts Besonderes. Dagegen aber die Öfen. Diese sind zu zwei Dritteln in die Erde eingegraben. Am Boden lodert ein kleines Feuerchen, das die Wände des Backofens erhitzt. Nun heißt es mit genügend Schwung die Teigfladen an den Ofenrand zu klatschen ohne sich dabei zu verbrennen und ohne, dass der Teig im Feuer landet. Das ist gar nicht so einfach. Belohnt werden wir mit dem leckeren Duft von frisch gebackenem Brot, das natürlich genau so gut schmeckt, wie es riecht. Für die Zubereitung von Chinkali braucht man dann etwas mehr Fingerfertigkeit. Im Vorteil sind hier die Gäste, die schon immer gern gebastelt haben. Chinchali sind Teigtaschen, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt und dann in heißer Brühe gekocht werden. Das Besondere ist die Form der Teigtaschen. Diese werden nämlich wie kleine Säckchen geformt und am oberen Ende wird der Teig in kleine Fältchen gelegt. Experten schaffen bis zu 33 Falten. Die dritte Spezialität, die wir zubereiten, braucht etwas mehr Zeit. Es handelt sich um eine Süßigkeit namens Tschurtschela. Hierfür werden Nüsse auf einen Faden gefädelt und in angedickten Weintraubensaft getaucht. Dieser hat die Konsistenz von Gelee und bleibt nach dem Eintauchen der Nussfäden daran hängen. Nun muss der Traubensaft trocknen und dann der Vorgang mehrmals wiederholt werden. Was am längsten dauert, ist das Trocknen, deshalb verkosten wir unsere Tschurtschela nicht an Ort und Stelle, sondern nehmen sie als Souvenir mit nach Hause. Apropos Souvenir. Das mit dem Kochen gibt es nun wirklich auch auf anderen Reisen. Aber die nächste Aktivität nicht. In Tbilissi besuchen wir eine kleine Werkstatt. Hier werden auf traditionelle Weise Schmuckstücke aus Emaillie hergestellt. Für uns findet ein Workshop statt, auf dem wir lernen, wie solche Kunststücke entstehen. Jeder Teilnehmer bekommt eine kleine silberne Scheibe, auf der ein Muster abgebildet ist. Nun heißt es, die Lücken auf dem Scheibchen mit flüssiger Emailliefarbe zu füllen, wofür man eingermaßen Geschick und vor allem Geduld braucht. Anschließend wandern die Scheiben in einen 800 Grad heißen Ofen, wo die Farbe gebrannt wird. Diese Prozedur wird zweimal wiederholt. Dann wird noch alles schön glatt gefeilt, ein Faden durch die Öse gezogen und schon hat jeder ein einzigartiges Souvenir, selbst hergestellt in Georgien. Ich freue mich schon auf die nächste Reise nach Georgien, bei der ich meine kleine Sammlung ergänzen kann.


Singlereise Georgien - zauberhaftes Swanetien im Kaukasus

10 Tage Rundreise Georgien: Schwarzes Meer - Kaukasus - Hauptstadt Tbilisi

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