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Paris 2020: Croque-Monsieur oder Croque-Madame?

Ein Frühstück kennt ein Franzose nicht. Was ißt er vormittags?
Von Peter Rudolph / 27.07.2020
https://www.eberhardt-travel.de/reisebilder/reisetipp/paris-2020-croque-monsieur-oder-croque-madame-/original/1901688
Wer hätte das gedacht? Beim Peter Rudolph dreht sich natürlich alles wieder um die lukullischen Aspekte einer Reise. Aber ich kann nicht anders. Hatten wir doch eine außergewöhnlich schöne Reise nach Paris in einer exklusiven Kleingruppe. Und wir merkten schnell, daß die meistbesuchte Stadt Europas dieses Jahr die übliche 16 Millionen Touristenmarke nicht knacken wird. Und da wir uns fast allein unter den Hauptstädtern wähnten hieß es: Wenn schon französisch, dann richtig! Und deshalb gönnten sich zu Mittag einige von uns einen typisch Pariser Imbiss, der so berühmt ist, das er vor Jahren sogar dem ARD-Auslandsreport eine eigene Reportage wert war. Le croque-Monsieur (sprich: Krock Missjöö). Es ist quasi das französische Sandwich. Nun verhält es sich so, daß man in Frankreich ein Frühstück nicht kennt. Nein, man hat noch nicht einmal ein eigenes Wort dafür. Für die meisten Franzosen ist das Frühstück italienisch, also Kaffee, Zeitung, Zigarette. Dafür stürmt zwischen 10 und 12 Uhr halb Frankreich in die Cafés und Brasserien, um Le petit déjeuner, also das kleine Mittagessen zu sich zu nehmen. Und was verlangt man in Paris am häufigsten? Ein Croque-Monsieur. Es handelt sich um zwei Toastscheiben, getoastet, zwischen die Kochschinken gelegt ist. Es wird in der Pfanne in Fett mit Käse überbacken. Ich verspreche Ihnen: Sie sind pappsatt bis zum Diner, (sprich Dinee) dem Abendessen. Das erste habe ich am Montmartre genossen, wie auch andere Gäste. Es kostete hier um die läppische 5 Euro. Es war mächtig und die pommes frites hatte ich vorab schon abbestellt. Also nur mit Salat. Aber es war dermaßen „overtoasted“, daß es total trocken war und ich eine große Flasche Mineralwasser dazu bestellt habe, um es überhaupt runter zu kriegen. Aber welch ein Genuß 2 Tage später: Wir sitzen am Centre Pompidou und ich bestelle jetzt ein Croque-Madame. Der Unterschied zum Croque-Monsieur besteht in einem Spiegelei, welches noch darüber gelegt wird. Ich zahle das Dreifache wie am Montmartre, bekomme aber einen erlesenen Genuß! Ein riesen Toast, saftig fettglänzend. Das Eigelb harmoniert überraschend geschmacklich gut mit dem Käse und Schinken. Das Bild davon finden Sie in meiner Photogalerie. Das Croque ist so saftig, wie es sein soll. Dabei kommt der Name vom Verb croquer (sprich Krokee endbetont), was knacken, krachen, beißen bedeutet. Beim Abfassen dieses Reisetipps hab ich doch irgendwie Hunger bekommen. Ich glaube, ich leg mir mal zwei Scheiben Toast in die Pfanne……. Herzlich gesättigt: Ihr Peter Rudolph


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