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Winterreise China mit Eis– und Schneefestival in Harbin

Reisebericht: 10.01. – 21.01.2026

Mit 11 reiselustigen ging es auf eine wirkliche Besondere Reise! Ein Reiseziel was vielleicht nicht jeder kennt, aber einen ganz besonderen Reiz hat.

Sten Bernhardt

Ein Reisebericht von
Sten Bernhardt


1. Tag: Anreise nach Peking

Die Gruppe traf sich in Frankfurt und gemeinsam ging die Reise in die Hauptstadt Chinas, nach Peking.

2. Tag: Willkommen in Peking: Himmelstempel & erste Eindrücke

Schön 9 Stunden später erreichte die Gruppe das Reich der Mitte, nach der schnellen Einreise waren wir schon in China. Mit unserem örtlichen Reiseleiter Yang und mir als Reisebegleiter ging es dann gleich los zum Programm - denn der Zeitunterschied mit 7h lässt sich am besten vertragen wenn man an dem Tag bis zum Abend durchzieht. Begleitet wurden wir in Peking von einem angehenden Reiseleiter, welcher als Praktikant unseren Reisleiter Yang unterstützte.

Unser erster Programmpunkt war der Himmelstempel. Hier bekamen wir erste Eindrücke der imposanten Baukunst der vergangenen Kaiserzeit. Yang erklärte uns die Bauweise und interessante Geschichten zum Tempel. Im Anschluss ging es schon zum Hotel. Vor dem Abendessen ging es nochmal gemeinsam zum Supermarkt und die Gegend erkunden.

Unser Abendessen hatten wir in einem leckeren Restaurant.

3. Tag: Große Mauer bei Mutianyu & Olympiapark Peking

Heute ging es zu einem der 7 neuen Weltwundern, zur Großen Mauer nördlich von Peking. Wir besuchten einen Abschnitt der gut erhalten und in schöner Natur liegt. Mit dem Sessellift ging es hinauf zur Mauer und dann liefen wir entlang der Mauer und bewunderten die umliegenden Berge. Spektakulär wie man bis zum Horizont die Mauer über die Berge geschlängelt sieht. Nach vielen Fotos ging es dann wieder hinab und nach einer kleinen Pause wieder Richtung Peking. Am Nachmittag machten wir noch einen Stopp im Olympischen Dorf mit kleinem Spaziergang über die weitläufige Anlage. Das Vogelnest Stadium ist besonders beeindruckend mit seiner Bauweise.

Im Hotel haben wir uns frisch gemacht bevor es dann weiter zum Abendessen in einem lokalen Restaurant ging. Nach dem Abendessen fuhr ich mit einigen Gästen noch in eine Bar. Besser gesagt die höchste Bar Pekings im 80. Stock des Shangri La Hotels mit tollem Ausblick und leckeren Getränken. Ein toller Start in die Reise!

4. Tag: Peking entdecken: Tian’anmen–Platz, Verbotene Stadt & Sommerpalast

Ein Tag voller Highlights... Am Vormittag besuchten wir den schönen Sommerpalast am im Winter zugefrorenen Kunming See im Osten Pekings. Wir spazierten Entlang des Ufers durch die schöne Anlage mit bunten Dächern, die imposanten Tempel auf dem Hügel und den prachtvollen Gängen. Anschließend fuhren wir in die Innenstadt, in das Herz Pekings zum Tiananmen Platz. Ein absolutes Muss für jeden Peking Aufenthalt. Der größte Befestigte Platz der Welt mit dem Mao Zedong Mausoleum und dem Tor des Himmlischen Friedens welches als Eingang zur Verbotenen Stadt (Kaiserpalast) dient. Ein imposantes Bild des riesigen Platzes mit dem legendären Portrait von Mao Zedong über dem Tor in die Verbotene Stadt. Wir lauschten den Erzählungen von unseren Reisleiter Yang und betraten den Kaiserpalast. In den zahlreichen Gängen, kleinen Palästen und Gemächern kann man sich schnell verirren, aber wir liefen gemeinsam in ruhe durch die Anlage und wandelten durch die Kaiserzeit. Wir besuchten sogar eine vor kurzem wiedereröffneten Hof, welcher bis Ende 2025 ganze 10 Jahre restauriert wurde. Vermutlich waren wir eine der ersten deutschen Reisegruppen die das sehen durften!

Am Anschluss ging es zurück in das Hotel. Nach dem Abendessen fuhr ich mit einigen Gästen nochmal in die Stadt und wir besuchten die Wangfujing Einkaufsstraße mit etlichen Geschäften, Malls und einer großen Leinwand mit 3D-Animation.

5. Tag: Mit dem Hochgeschwindigkeits–Zug in die Kaiserstadt Shenyang – Kaiserpalast und Zhangxueliangs Residenz

Heute verließen wir Peking und machten uns auf in unbekannte Gefilde... viele Reisende der Gruppe kennen China schon gut und auch ich war schon in vielen Teilen Chinas unterwegs, aber der Nordosten ist bei Touristen kaum bekannt und selbst unser Reiseleiter war noch nie da. Nach unserer Zugfahrt im modernen Hochgeschwindigkeitszug wurden wir von einem neuen örtlichen Reiseleiter empfangen und dieser begleitete uns nun in der Mandschurei. Unser Pekinger Reiseleiter übersetzte und half in der Organisation.

Unser erster Stopp war die kleine Kaiserstadt in Shenyang. Tatsächlich noch vor der berühmten in Peking erbaut, aber deutlich kleiner. Hier konnten wir uns in Ruhe und genauer die schönen Details der Gebäude anschauen. Im Anschluss besuchten wir die Residenz von General Zhangxueliang welcher im Xian Zwischenfall und der Revolution von Changkai-Shek eine zentrale Rolle spielte. Das Gebäude im europäischen Stil und die vielen Informationen zeigten uns die interessante Vergangenheit Chinas, abseits von der kommunistischen Periode. Im Anschluss ging es in unser Hotel. Am Abend nach dem Abendessen besuchten wir noch einen Streetfoodmarkt und konnten Shenyang bei Nacht erleben.

6. Tag: Weiterfahrt nach Changchun – Mandschukuo Palastmuseum

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus weiter nach Changchun, eine Industriestadt in der Mandschurei. Wir machten eine Pause auf einem Rasthof an der Autobahn. Nach unserer Ankunft besuchten wir direkt den Mandschukuo Palast. Hier erfuhren wir viel über die Marionettenregierung und den letzten "Kaiser" Puyi. Eine sehr interessante Geschichte über diese interessante Periode Chinas, die Besetzung Japans der Mandschurei und die eingesetzte Regierung, die nur des Volkswillens und ohne wirkliche Macht regierte. Der Kaiser Puyi verbrachte die letzten Jahre seines Lebens, nachdem er abgesetzt wurde, als normaler Mensch in Peking lebte, was eine Geschichte. In dem Palast sieht man die privaten Gemächer des Kaisers und die Arbeitszimmer.

Anschließend fuhren wir in das Hotel und aßen da zu Abend. Am Abend ging ich mit einigen Gästen nochmal durch die Gegend und schlossen den Abend in einer Bar ab.

7. Tag: Das Wintermärchenland im Gebirge von Nordostchina – Changbaishan Berg und vulkanischer Steinwald

Mit dem Zug ging es nun weiter in den tiefen Nordosten Chinas nach Changbaishan. Angekommen in der Winterlandschaft der Mandschurei fuhren wir erstmal in den vulkanischen Steinwald und machten eine kleine Wanderung durch die Schlucht. Schöne schneebedeckte Bäume, die über Bleibsel der Vulkanlandschaft und gutes Wetter - ein toller Tag. Im Anschluss fuhren wir in das Hotel und konnten schon die heißen Quellen in unserem tollen Hotel in der Natur genießen. Unser Abendessen gab im Hotel. Das SPA mit den Heißen Quellen im Außenbereich und auch im Innenbereich waren wunderbar und eine wirklich tolle Erfahrung bei -20 Grad in 38 - 45 Grad heißen Quellen zu sitzen und zu entspannen.

8. Tag: Bootsfahrt durch das Winterwunderland & Naturerlebnis im Changbaishan–Nationalpark

Heute ging es früh los, um lange Wartezeiten zu umgehen, fuhren wir heute schon 7.30 Uhr zum Quellfluss, auf welchen wir eine kleine Bootsfahrt machten. Mit kleinen Gummibooten für 2 Personen trieben wir durch die Winterlandschaft auf einem warmen Quellfluss. Ein spannendes Erlebnis, und es machte auch viel Spaß! Im Anschluss fuhren wir weiter zum Shuttlebahnhof und dann mit einem Shuttlebus hoch in den Nationalpark Changbaishan. Hier konnten wir zu einem Aussichtspunkt auf den Wasserfall wandern, der Himmelssee, welcher zur Hälfte auf nordkoreanischer Seite liegt, war leider gesperrt. Es war sehr gutes Wetter, blauer Himmel, aber sehr windig, weshalb die Auffahrt über den Pass nicht möglich war. Beim Wasserfall waren auch weitere natürliche heiße Quellen und eine tolle Winterlandschaft.

Weiter ging es dann zum kleinen Himmelssee und zu einer kleinen Lagune, bevor es dann am späten Nachmittag zurück in das Hotel ging. Hier war noch einmal Zeit zum Entspannen. Vor allem nach dem Abendessen im Dunkeln sind die heißen Quellen besonders beeindruckend. Im SPA gibt es auch Bademäntel, große Umkleiden und es ist für alles gesorgt!

9. Tag: Zugfahrt nach Harbin – Altstadt – das berühmte Eis– und Schneefestival

Schon kurz nach Sonnenaufgang mit Kaffee und Frühstücksbox ging es zum Bahnhof und mit dem Zug nach Harbin, die Eisstadt der Mandschurei. Nachdem wir am Nachmittag angekommen sind, haben wir eine kurze Stadtrundfahrt mit Besuch der russisch-orthodoxen Sophienkathedrale gemacht und machten einen Fotostopp an der alten und neuen Eisenbahnbrücke. Schon kamen wir zu unserem Highlight der Reise.... Wir besuchten das Eis- und Schneefestival, ein riesiges Gelände mit riesigen Eisskulpturen und Eishäusern. Ich plante den Besuch so, dass wir die Eisstadt am Tag, zur blauen Stunde während des Sonnenuntergangs und in der Dunkelheit bestaunen konnten. Insgesamt hatten wir 3,5 h Zeit, alles zu erkunden. Wer nicht die ganze Zeit bei –25 Grad draußen sein möchte, könnte auch in den großen Wärmehallen etwas Warmes essen und trinken gehen. Auf dem Gelände gibt es nicht nur die Eishighlights, sondern man kann auch mit einem Riesenrad fahren, auf die 500 m lange Rutsche gehen oder eine Autoshow zusehen. Es gibt auch viele Shows mit großer Konzertbühne und Musik.

Im Anschluss nach diesem kalten Höhepunkt fuhren wir in ein Restaurant, wärmten uns auf bevor es zurück in das Hotel ging. Ein beeindruckender Tag!

10. Tag: Schneekunst, sibirische Tiger & Hot Pot Abendessen in Harbin

Nach dem Frühstück ging es heute zu den sibirischen Tigern, ein weiterer Höhepunkt der Reise. Mit kleinen Safaribussen mit großen Scheiben und Futterluken ging es in die Gehege rein. Beim Fahrer konnte man sogar einen Eimer Fleisch zum Füttern sammeln. Die Tiger kamen direkt an den Bus ran und man war nur weniger Zentimeter von den riesigen Raubtieren entfernt. Nach 30 Min. konnten wir dann auch noch über Brücken über den Gehegen spazieren und tolle Fotos ohne Fensterscheibe machen. Nach der Raubtiererfahrung ging es mit dem Bus zum Schneeskunst-Festival auf der Sonneninsel in Harbin. Hier konnten wir schön über das Gelände spazieren und die detaillierten Skulpturen bewundern. Im Anschluss fuhren wir schon am Nachmittag in das Hotel. Wir haben uns gegen die Eisaktivität auf dem zugefrorenen Fluss entschieden, da es sehr kalt und windig war. Aufgewärmt ging es zum Abschlussabendessen in Harbin in ein Hot Pot Essen im Iglu. Jeder hatte einen eigenen Topf und das Essen zum garen war in der Mitte des Tisches, das Ambiente im Iglu war sehr schön, aber auch recht kalt mit ca. -18 Grad. Durch die HotPots wurde es auch wärmer, aber die Jacke braucht man dennoch. Ein tolles und einmaliges Erlebnis!

11. Tag: Rückfahrt nach Peking, Altstadtflair in den Hutongs & Peking–Ente–Abendessen

Mit dem Zug ging es heute in ca. 5 Stunden wieder zurück in die Hauptstadt Peking und wir besuchten am Nachmittag die Gassen der alten Hutongs im Westen Pekings. Wir spazierten durch die Gassen und entlang des Hebei Sees. Anschließend fuhren wir direkt zum Peking Enten Abendessen und genossen unseren letzten Abend unserer erlebnisreichen Reise durch den Nordosten Chinas!

12. Tag: Abreisetag – Rückflug nach Deutschland

Ausgeschlafen ging es am Vormittag zum Flughafen und mit dem Flieger in das warme Deutschland! Bye Bye China.... Es war toll!


Was eine tolle Reise und trotz dass es die 1. Winterreise in den Nordosten Chinas von Eberhard TRAVEL, aber auch generell deutscher Reiseveranstalter war, hat alles super funktioniert und gezeigt – Reisen in diese Region Chinas ist möglich! Mit einer tollen Reisegruppe haben wir eine eher unbekannte Region Chinas kennengelernt und mit dem Eis- und Schneefestival in Harbin ein legendäres und einmaliges Festival erlebt.

Vielen Dank an alle für diese tolle Reise und bis bald!

euer Sten


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