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Reisebericht: Rundreise Französische Alpen und Genfer See

12.08. – 17.08.2019, 6 Tage Rundreise in den Französischen und Schweizer Alpen mit Chatel - Evian - Yvoire - Genf - Martigny - Chamonix - Annecy

Von Chatel an der Schweizer Grenze nach Evian, Yvoire und Genf. Zum Schloss Chillon, nach Montreux und zum Rocher de Naye und zum Montblanc-Massiv mit Aiguille de Midi und Chamonix sowie zur Savoyer Prachtstadt AnnecyVor über 130 Millionen Jahren begann erdgeschichtlich die Auffaltung des höchsten europäischen Gebirges und wie ein gewaltiger Bogen mit riesigen Bergen liegen die Alpen im Zentrum des Kontinents, schirmen gleichsam den „italienischen Stiefel" und das Mittelmeer ab. Der westliche Teil dieses für seine einzigartigen Landschaften bekannten Hochgebirges gehört zu Frankreich und zur Schweiz, ebenso wie der Genfer See – nicht nur der größte und tiefste der Alpenseen, sondern auch ein Gebiet aufregender Landschaften und großer kulturhistorischer Bedeutung. Genau hierhin führte unsere kurze, aber einprägsame Reise, auf der wir – von zumeist tollem Wetter verwöhnt – die schönsten Stellen der Bergwelt und einige der bekannten Kurorte und bedeitenden historischen Städte kennenlernen durften. Folgen Sie mir in die Berge der französischen Alpen auf eine Rundreise zum Genfer See mit vielen Höhepunkten!

   Dresden – Basel - Chatel: erster Tag, 12. August 2019:  


frankreich

Unsere Rundreise, kombiniert mit einer Wanderreise, bei der beide Gruppen im selben Hotel übernachten würden, begann am frühen Montagmorgen in Dresden.
Herr Gerald Hohlfeld chauffierte unseren bequemen Reisebus, der 36 erwartungsvolle Gäste und mich in die Französischen Alpen brachte – ein aus der Schweiz stammender Gast tieß abends noch zu uns. Unsere Bus-Anfahrt verlief unkompliziert, ruhig und planmäßig, dauerte aber natürlich infolge der nicht zu unterschätzenden Entfernung von Sachsen in den westlichen Alpenraum doch recht lange. Durch das Vogtland, Franken, Bayern und Baden-Württemberg ging es über die Autobahn und dann an Basel vorbei durch die ganze Schweiz, bis wir abends den Genfer See und den Sommer- und Wintersportort Chatel erreichten, der in Hochsavoyen und nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt liegt.
Wir checkten im rustikalen Hotel im typischen Chalet-Stil ein und ließen uns ein Begrüßungs-Abendessen schmecken.

   Evian – Yvoire – Genf: zweiterTag, 13. August 2019:  


frankreich

Der größte Teil des Südufers vom Genfer See gehört zu Frankreich – wo man das große Wasser übrigens Lac Léman nennt. Einer der bekanntesten Modebadeorte hier ist Evian – weltbekannt wegen seines international preisgekrönten Mineralwassers und mehrfach seit dem Mittelalter historisch bedeuitsam aufgetaucht. Spätestens seit dem 19. Jh. war die Heilwirkung des Wassers bekannt un d der von den Savoyer Herzögen ausgebaute Ort wurde Modebad. In der Politik trat der ruhige Ort als Konferenzort kurz vor dem zweiten Weltkrieg und als Ort des Friedensschlusses im Algerienkrieg auf.
Wir kkonnten einen interessanten Spaziergang durch die Stadt zu einer der Mineralwasserquellen machen und – aufgepasst!, leere Flaschen dabeihaben! – Mineralwasser abfüllen. Auch für einen Besuch der interessanten Seepromenade an der das alte Kurhaus – heute Veranstaltungszentrum – das alte Rathaus und das mondäne Casino liegen, war noch Zeit.
Dann ging es weiter am Südufer in Richtung Genf, wobei wir allerdings noch einen Zwischenstopp im malerischen Yvoire einlegten. Mächtige Befestigungsanlagen schützten das winzige Städtchen, dem in den spätmittelalterlichen Kämpfen zwischen Savoyen, Habsburg und der aufblühenden Eidgenossenschaft der Schweiz eine wichtige strategische Rolle zukam. Bis heute sind die Befestigungsanlagen und das Stadtschloss erhalten und machen Yvoire zu einer der preisgekrönten „schönsten Siedlungen" Frankreichs. Im mittelalterlichen Flair verbreitenden Dorfkern mit überbordendem Blumenschmuck und heimeligen kleinen Bistros und Restaurants in historischen Gebäuden, würde man sich gerne länger aufhalten.
Dann ging es weiter Richtung Genf. Nicht allzuweit vom Seeufer entfernt und gleich nach der Schweizer Grenze stiegen unsere Wandergäste aus, um zu Fuss die letzte Strecke in die am südwestlichen Zipfel der französischen Schweiz liegenden bedeutenden Stadt Genf – auf Französisch Genève – zurückzulegen.

   Genf  


frankreich

Die zweitgrößte Stadt der Schweiz beheimatet die größte Anzahl von Hauptsitzen internationaler Organisationen weltweit – vielleicht abgesehen von New York.
Vielleicht dadurch ist das in der beschaulichen und traditionell verhafteten Schweiz gelegene Genf der internationalste Ort: fast die Hälfte der hier lebenden Bürger sind keine Schweizer! Nicht ganz einfach – vor allem wegen Baustellen und Halteverboten – war der Weg durch das internationale Viertel, aber mit ruhiger Gelassenheit chauffierte uns Busfahrer Gerald am Internationalen Roten Kreuz, der Weltgesundheitsorganisation, dem Weltarbeitsamt vorbei bis zum Palais der Vereinten Nationen, wo er sogar noch eine Parklücke für einen Fotostopp fand...
Dann gab es – am Rand der Neustadt und vor der großen Brücke zur Altstadt -. Eine Mittagspause, bevor wir zu einer Bootsfahrt auf dem Genfer See starteten. Nur etwa eine Stunde dauerte die Fahrt auf dem südwestende des Sees – dem Teil übrigens, der überall „Genfer See" genannt wird. Villen und Schlösser von Berühmtheiten und bedeutenden Wirtschaftsbossen am Ufer, die sich hier ihre teuren Sommersitze leisten konnten, passiert das Boot, desssn Endpunkt die im Wasser auf einem Felsen sitzende Bronzestatue der „Sirena", der kleinen Meerjungfrau ist – ganz nach dem Vorbild des Originals in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.
Nach der Rückkehr von unserer Bootstour gab es noch etwas Freizeit oder einen kurzen Spaziergang zu einigen bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Genfer Altstadt. Am gegenüberliefenden Teil Genfs ausgestiegen, spazierten wir durch den Bastionsgarten und über den Altstadthügel zum See zurück. Dabei konnten wir das beeindruckende Reformationsdenkmal an einer über 100 m langen Bergmauer begutachten, in dessen Zentrum die Figuren der wichtigsten Persönlichkeiten der Genfer Reformation – Farel, Calvin, Beza und Knox – und andere wichtige Reformatoren wie Zwingli und Bonivard drgestellt sind. Auch die Kathedrale, die Altstadtgassen und zum Schluss die Blumenuhr haben wir gesehen.
Am, Abend waren auch die Wandersleute wieder zu unserer Busgruppe gestoßen und gemeinsam konnten wir in unser Hotel im Bergkurort Chatel fahren.

   Chatel – Chamonix – Mont Blac Massiv - dritter Tag, 14. August 2019:  


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Zwar ist der Weg zum höchsten Bergmassiv der Alpen von Chatel aus gar nicht so extrem lang, aber durch die Serpentinen der Bergstraßen zieht es sich ganz schön. Zunächst ging es durch das hübsche Tal es Flüßchens Dranse d' Abondance, bevor wir auf die Hauptsraße zwischen dem Genfer See und dem Mont-Blanc-Massiv trafen und sie nach Süden bis in die tiefste Bergwelt hinabfuhren.
Am späten Vormittag war dann Chamonix erreicht, jenes Zentrum des Alpinismus in Frankreich am Fuß des höchsten Alpenberges, das uns mit strahlendem Sonnenschein empfing. Nach unserer Verabredung mit allen Reisenden für den Nachmittag am Busparkplatz war alles möglich: ein Spaziergang im mondänsten und bekanntesten Wintersportort Frankreichs, eine Seilbahnauffahrt auf die „Aiguille de Midi", den 3842 m hohen felsigen Vorposten des Mont-Blanc mit zahlreichen touristischen Attraktionen oder eine Auffahrt auf den 2525 m hohen Hausberg Brevent. Leider war eine weitere Möglichkeit, die Fahrt mit der Zahnradbahn auf Europas größtenm Gletscher, das „Mer de Glace", durch technische Probleme der Bahn ausgeschlossen. Die meisten unserer Reisenden entschieden sich für eine Auffahrt auf fast 4.000 m Höhe, obwohl das durchaus Probleme mit sich bringen kann. Von der Auffahrt auf den Hausberg Brevent wiederum ließ sich mancher abschrecken, da die Warteschlange nicht viel Zeit auf dem Gipfel versprach...
Letztlich konnten wir die Zeit am und auf den Gipfeln des höchsten europäischen Gebirgsmassivs bei wundervollem Wetter genießen. Am Abend kehrten wir mit Fotostopps am Col de Foclaz und im historisch stets umkämpften Städtchen Martigny, das in den Auseinandersetzungen zwischen Savoyen und den Schweizer Bistümern immer wieder den Besitzer wechselte und strategisch bedeutsam wurde, in unser Hotel in Chatel zurück.

   Burg Chillon – Kurort Montreux – Aussichtsbereich Rochers de Naye: vierter Tag, Donnerstag, 15. August 2019:  


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Nach unserem reichhaltigen Frühstück ging es für beide Gruppen an diesem Morgen zunächst in die Schweiz. Nicht weit hinter der Grenze liegt der bekannte Kurort Montreux, bedeutend als Austragungsort von Filmfestspielen und durch eines der mondänsten europäischen Casinos.
Am Ortsrand liegt die Burg Chillon – eines der malerischsten Gebäude im Alpenraum, das meistbesuchte und meist fotografierte Objekt der Schweiz und zudem ein Meilenstein von Historie sowie Literaturgeschichte. Der einstmals befestigte Ort ist weniger interessant als seine Wasserburg auf einer etwa 5.000 m² großen Felsinsel im Genfer See, nur wenige Meter getrennt vom felsigen Ufer. Dennoch machte ihre Lage die einstige stark befestigte Burg zu einer wichtigen Zollstation und zu einem fast uneinnehmbaren Gefängnis. Schon seit dem 18. Jh. ist die zum Schloss der Savoyer Herzöge und später der eidgenössischen Landvögte ausgebaute Festung wegen ihrer reich gegliederten Bauform und ihrer einzigartigen Lage am See vor einer unglaublichen und imposanten Bergkulisse zum Monument mit den beliebtesten landschaftlichen Bildvorlagen der Westschweiz geworden.
Neben Repräsentations- und Aufenthaltsräumen gibt es auf Chillon eindrucksvolle Gewölbe, die direkt auf den gewachsenen Felsen gebaut sind und zumeist als Lagerräume und Gefängnis dienten. Ein besonderer Gefangener, der auch in die Literaturgeschichte einging, war der Genfer Reformator Francois Bonivard, der sechs Jahre unter schwersten Bedingungen hier eigekerkert war und dem der bekannte Literat der britischen Romantik Lord Byron nach einem Besuch das Gedicht „Der Gefangene von Chillon" widmete, das die Festung am Genfer See europaweit bekannt machte. Wohl unterrichtet durch die Informationen der Audioguides beim Herumgehen besichtigten wir das malerische Schloss, während die Gruppe der Wanderer schon nach Montreux vorausfuhr, früher auf den Hausberg fuhr um dann wandernd nach Montreux zurückzukehren.
Nach unserer ausführlichen Besichtigung des Schlosses Chillon ging es auch für die Rundreisegruppe ins nahegelegene Montreux.

   Rochers de Naye  


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Der mondäne Kurort mit seiner schicken Uferpromenade hat schon seit dem 19. Jh. eine fast unveränderte Tourismusstruktur und weltweit einen Ruf als Erholungs- und Musikstadt. Vor allem bedeutende Bands wie die Rolling Stones, Queen oder Deep Purple haben hier Musikaufnahmen gemacht. Der bekannteste Song von Deep Purple – Smoke on the Water – entstand hier am Genfer See 1971, als die Band den Brand des Casinos von Montreux beobachtete ...
Nach kurzem Aufenthalt an der Uferpromenade von Montreux fuhren wir dann mit der Zahnradbahn auf den Gipfel des hiesigen Hausberges. Der Rochers de Naye, von dessen 2042 m hohen Gipfel man phantastische Ausblicke hat, ist ein gewaltiges Kalksteinmassiv, das zu den Waadtländer Voralpen gehört. Die Berner, Freiburger, Walliser und Savoyer Alpenketten kann man von hier ebenso sehen wie den Genfer See. An der Bergstation der Bahn gibt es ein Restaurant und zudem ein Freigehege, in dem man Murmeltiere beobachten kann. Nach der Rückfahrt mit der Zahnradbahn stieß auch die Wandergruppe wieder zu uns und wir fuhren gemeinsam zurück zum Hotel nach Chatel.

   Chatel – Annecy, fünfter Tag, 16. August 2019:  


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Heute war Annecy unser Ziel, die Großstadt, die 2012 zur Alpenstadt des Jahres gekürt worden war und die Hauptstadt des ostfranzösischen Departements Hochsavoyen ist. Seit langem ist diese Gegend, gelegen am See von Annecy, der der sauberste aller Alpenseen sein soll, besiedelt. Durch die Altstadt fließt als Abfluss des Sees das Flüßchen Thiou, mit nur 3,5 km Länge einer der kürzesten Flüsse in Frankreich und ganz Europa. Die Altstadt, die leider der Massentourismus längst entdeckt hat, wartet mit herrlichem alten Gemäuer und mittelalterlichem Flair auf – trotz aller Überfüllung. Nach der Reformation in Genf wurde das katholische Bistum von dort nach hierher verlegt und Annecy war so etwas wie ein Standort der Gegenreformation. Vier große Kirchen, auf engem Raum in der Altstadt nahe beieinander, zeugen noch davon. Um den Thiou und mehrere zur Verteidigung und Versorgung angelegte Kanäle, die heute teilweise unterirdisch und sogar unter den Kirchen verlaufen, gruppieren sich die schmalen Gassen der Altstadt mit ihren alten Steinbrücken und vielen Häusern aus dem 15. Und 16. Jh. mit typischen Arkaden. Direkt am Stadtzentrum erhebt sich der kleine doch steile Burghügel mit dem Schloss, in dem einst unter anderem auch Savoyer Herzöge residierten. Markantestes Gebäude, Wahrzeichen der Stadt und natürlich beliebtestes Fotomotiv ist das Palais de l'Isle. Einst war das Feste Haus so etwas wie eine Stadtburg und diente unter anderem als Gefängnis. Mit ihren Türmchen und dem unregelmäßigen wuchtigen Feldstein-Unterbau sieht das burgähnliche Gebäude fast aus wie ein gewaltiges steinernes Schiff, das an den Gestaden des Flüsschens kurz vor dem Seeufer ankert.
Am Abend ging es von unserem Ausflug in die lebhafte, malerische und überall mit reichem Blumenschmuck versehene Stadt Annecy wieder zurück in unser Hotel. Zum Abendessen und gleichsam als Abschied unserer kurzen Rundreise in die französischen Alpen gab es das lokaltypische Gericht Tartiflette – ein Kartoffelauflauf mit Zwiebeln, Speck und Sahne und überbacken mit der savoyardischen Käsespezialität Reblochon.

    Chatel - Basel – Heimfahrt: sechster Tag, 17.August 2019:  


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Unsere Heimreise begann nach einem guten Frühstück. Immer noch war das Wetter schön – nicht gerade ein Grund, den Abschied zu erleichtern. Dennoch war die viel zu kurze Reise bereits heute zu Ende und wir begaben uns auf die Fahrt nach Hause, die völlig problemlos verlief. Wie gebucht nahm der Eberhardt-Haustürtransfer die Gäste an den vorbezeichneten Ausstiegsorten in Empfang und wir konnten nahezu pünktlich an unserem Ausgangspunkt Dresden eintreffen.

Ich wünsche allen, die mich auf diese Reise begleitet haben, weiter viel Reiselust und all denen, die die Französischen Alpen und den Genfer See noch nicht kennen, dass Sie bald Gelegenheit haben, auch eine solch interessante Reise – kurz aber voller Höhepunkte! – zu erleben.
Ihr Reiseleiter Dr. Michael Krause

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