Reisebericht: Rundreise im Norden von Spanien und Portugal

24.06. – 05.07.2017, 12 Tage Rundreise Jakobsweg - Atlantikküste - Bilbao - San Sebastian - Picos de Europa - Santiago de Compostela - Porto

12 Tage Rundreise Jakobsweg – Atlantikküste – Bilbao – San Sebastian – Picos de Europa – Santiago de Compostela – Porto

1. Tag - 24.06.2017: Flug nach Bilbao


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Unsere Abenteuerreise durch die ganze Nordküste Spaniens und Portugals beginnt! Wir sind von verschiedenen deutschen Flughäfen geflogen und erreichen die Hauptstadt des Baskenlands: Bilbao. Am Flughafen Bilbao trafen wir unseren Busfahrer Evaristo, der uns auf der ganzen Reise begleitete und fuhren direkt zu unserem Hotel.
Nachmittags hatten wir frei und nutzten diese Zeit für unsere eigenen Erkundungstouren. Wir sind bis zum Funicular-Platz gefahren, in die Seilbahn „Artxanda" gestiegen und sind bis zum höchsten Punkt des Hügels gekommen. Da haben wir den Jahreswettbewerb „Spartans" gesehen, wo die Sportler unterschiedliche Aufgaben meistern. Auf diesem Hügel machten wir auch unsere Kaffee-Pause und hatten die Möglichkeit die typischen Txurros zu probieren.
Dann fuhren wir zur Altstadt, wo wir etwas Freizeit zum Shopping hatten bevor unser Begrüßungsabendessen in einem traditionellen Restaurant begann. Da haben wir unterschiedliche typisch spanische Spezialitäten aus dieser Region probiert. Auch haben wir unser erstes Glas Wein mit dem Spruch: „Arriba, abajo, al centro y para adentro" getrunken.

2. Tag – 25.06.2017: Bilbao und das Guggenheim-Museum


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Nach dem Frühstück haben wir unsere örtliche Reiseleiterin Cristina kennen gelernt und mit ihr wollten wir die Stadt Bilbao entdecken. Cristina hat uns viel über ihre Heimat erzählt: wie damals die Stadt war, wie die verschiedenen Orte und Viertel waren und wie sich die Stadt in den darauffolgenden Jahren entwickelt hat.
Erst fuhren wir zum Hafen, wo die reichsten Familien Spaniens wohnten. Obwohl dort heutzutage nicht mehr alle wohnen, sind die Paläste im englischen Stil und schönen Häuser immer noch geblieben an der rechten Seite des Ufers sowie des Jacht-Hafens. Auf der anderen Seite des Ufers befindet sich das Industriegebiet Steins und Gewerbegebiete. Als Verbindung zwischen beiden Seiten haben wir die bekannte Hängende Brücke gesehen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Die Hängende Brücke wurde 1983 von Alberto de Palacio gebaut und da sie die erste von dieser Sorte ist, hatte sie damals keinen Namen und wurde als „Puente de Bilbao" bezeichnet. Die Brücke hat diesen Namen bis heute behalten, obwohl „Puente de Vizcaya" ihr offizieller Name ist. Es war nicht so einfach diese Brücke zu bauen, weil es eine Neuheit war und deswegen Alberto de Palacio die Hilfe von verschiedenen französischen Ingenieuren brauchte.
Dann fuhren wir entlang des Ufers bis El Arenal. Auf unserem Weg am Nervión-Fluss entlang sahen wir unter anderem die Eisen- und Industriegelände, das San-Mamés-Fußball-Stadion, das Kongress-Zentrum und das Guggenheim-Museum. Schon in dem alten Fischerviertel „El Arenal" begann unser Bummel durch die Altstadt. Bei dieser Führung haben wir die San-Nicolas-Kirche, die Bank, die typischen Holz-Balkone oder „Miradores", sowie die berühmten „Sieben Straßen" und die Jakobs-Kathedrale gesehen.
Nach diesem Bummel fuhren wir zum Guggenheim-Museum, wo uns die Titan-Lamine mit ihren Formen fasziniert haben. Außen fanden wir die gigantische Spinne „Maman" (Mutter) und den „Der Große Baum und die Augen", nicht zu vergessen, den hübschen Blumen-Hund „Puppy". Kaum drin, haben wir die Bedeutung der verschiedensten Vorstellungen verstanden und gewusst, warum das Museum die Form eines Schiffes hat.
Bilbao bedeutet „Zwei Ufer", weil es eine gute Verbindung zwischen der Altstadt und der Neustadt hat. Es ist bewundernswert, wie die neuen Gebäude uns die Altstadt durch ihre Glas-Fassaden zeigen.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit, um mehr über das Guggenheim-Museum oder besondere Ecken der Stadt kennen zu lernen, als auch die typischen Pintxos zu probieren.

3. Tag – 26.06.2017: San Sebastián


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Die Perle des Kantabrischen Meeres wartet auf uns! Wir sind unterwegs Richtung Westen zur Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa, San Sebastián oder auf Baskisch „Donostia". Auf unserem Weg sahen wir eine hübsche Landschaft und eine gute Verbindung zwischen dem Wald und traditionellen Häusern.
Angekommen in San Sebastián, haben wir uns vom Concha-Strand überraschen lassen. Dieser Strand heißt „La Concha", weil er die Form einer Muschel hat. Wir sind am westlichen Teil des Strandes ausgestiegen und bis zum Wind-Kamm gelaufen. Diese Stahl-Elemente wurden 1976 in den Stein bei Eduardo Chillida gezogen und wurden Pablo Picasso, Salvador Allende und Pablo Neruda gewidmet.
Die Sonne schien, weswegen wir entlang der Promenade bis zum Miramar-Schloss spaziert sind. Das Miramar-Schloss war die Sommer-Residenz der königlichen Familie. Zum Glück, gehört es heutzutage der Stadt und deswegen konnten wir es von außen ohne Probleme besuchen. An diesem Punkt hatten wir einen wunderschönen Ausblick über den ganzen Strand sowie eine schönes Erinnerungsfoto gemacht.
Auf unserer linken Seite sahen wir den Berg Igueldo mit Seilbahn und Leuchtturm, wo wir einen Foto-Stopp gemacht haben. Auf unserer rechten Seite lag der Berg Urgull mit der Bastion „La Mota" und dem Monument „Heiliges Herz Christus", der uns an die Christus-Statue auf dem Corcovado in Río de Janeiro erinnerte.
Dann fuhren wir in den östlichen Teil der Stadt, wo wir neben dem Rathaus ausgestiegen sind. Dort konnten wir die Kirche Santa Maria oder das Aquarium besuchen, durch die Altstadt bummeln und die leckeren typischen Pintxos aus San Sebastián kosten.
Nach unserer Freizeit fuhren wir nach Bilbao zurück, um die letzten Momente in dieser Stadt zu genießen. Was uns noch in Bilbao fehlte, war ein typisches Pintxos-Abendessen. In einem Restaurant konnten wir dann noch verschiedene Sorten probieren und uns so ordentlich kulinarisch von dieser Stadt verabschieden.

4. Tag – 27.06.2017: Laredo, Santoña, Altamira Höhle und Santander


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Wir verlassen die Autonome Gemeinschaft Baskenland und fuhren entlang der Nordküste Richtung Westen nach Laredo, um die mittelalterliche Altstadt zu besuchen. Laredo ist eins von vier traditionellen Fischerdörfern in Kantabrien. Ihre traditionellen Steinstraßen laden uns zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Am Anfang haben wir die kleine Markthalle besucht, wo es jeden Tag fangfrischen Fisch gibt. Dann überquerten wir den Constitución-Platz, wo sich das alte Rathaus befindet. Wir liefen durch die San Francisco Straßen sahen das Kloster und das alte Tor der Stadtmauer. Wir gingen durch diese Hauptstraße bis zur Kirche „Heilige Maria von Himmelfahrt", wo wir die Möglichkeit hatten, um die Kirche zu besuchen. Da befindet sich einer der wichtigsten gotischen Altäre Kantrabiens.
Es ging weiter mit unserem Bummel. Auf unserem Weg zum Hafen sahen wir traditionelle Häuser und Straßen. Angekommen im Hafen, sind wir in unser Boot gestiegen und durch die Bucht von Santoña gefahren. Besonders war, wie die verschiedenen Fischer-Boote im Hafen mit den Anchovis angekommen sind, sowie der Felsen mit dem Pferde-Leuchtturm. Dieser Leuchtturm ist so benannt, weil der Kalkstein unter dem Leuchtturm dem Kopf eines Pferdes ähnelt.
Wir konnten unsere Bootsfahrt nicht beenden, ohne einen Süßwein zu probieren. Zurück in Santoña machten wir eine Kaffee-Pause und fuhren weiter nach Santillana del Mar. In diesem charakteristischen Dorf, fühlten wir uns ins Mittelalter zurückversetzt und sahen die typischen Kalkfassaden und Holzbalkone. Diese Balkone sind außerdem sehr hübsch mit Blumentöpfen dekoriert. Die Verbindung zum Jakobsweg kann man überall in den Kirchen oder an den Muscheln an der Straße erkennen. In diesem schönen Dorf hatten wir Freizeit für unsere eigenen Entdeckungen und unsere Mittagspause.
Danach sind wir zur Altamira-Höhle gefahren, um diese prähistorische Höhle kennenzulernen. Bei einer Führung haben wir die verschiedenen Stollen von Anfang bis Ende kennengelernt. Einen ersten Eindruck bekamen wir am Eingang durch ein Video. Danach liefen wir durch die verschiedenen Stollen. Am Eingang haben wir die Jäger und Fischer in ihrer Alltagsarbeit gesehen. Dann kamen wir in die Höhle, wo sich seit über 15.000 Jahren all die Zeichnungen von Bisons, Hirschen und Pferden befinden. Zum Schluss erreichten wir das Ende der Höhle, mit eine Höhe von nicht mehr als einem halben Meter. Am diesem Punkt befindet sich ein ungeklärtes Gemälde und unsere Führung endete bei dieser Neohöhle. Dann hatten wir Zeit um die temporären Ausstellungen und den Originaleingang der Höhle zu sehen, bevor unsere Tagesausflüge in Santander endeten und wir unser schönes Hotel genießen konnten. Nicht zu vergessen, die Verkostung verschiedenster Orujo-Schnäpse.

5. Tag – 28.06.2017: Santander, Santillana del Mar, Villa Quijano und Käserei Cabrales


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Am Anfang des Tages fuhren wir zum Leuchtturm Cabo Mayor, um einen wunderschönen Ausblick über die Felsenküste zu bekommen. Von diesem Punkt konnten wir die ganze Bucht Santanders, sowie die Halbinsel Magdalena mit der alten königlichen Sommer-Residenz von Alfons XIII. Beim Leuchtturm machten wir einen kleinen Spaziergang bis zur Spitze des Felsens und besuchten das Museum im Leuchtturm.
Dann fuhren wir weiter zur Halbinsel Magdalena, wo wir die drei Naos gesehen haben. Diese drei Boote sind von Veracruz (Mexiko) nach Santander gefahren und sind die Boots-Replik der „Santa Maria" von Kolumbus. Daneben fanden wir auch das Boot, mit dem Vital Alsar den Pazifik überquerte. Auf der anderen Seite der Boote fanden wir zwei Wasseranlagen mit Seelöwen.
Nach dieser kleinen Besichtigung der Halbinsel Magdalena, fuhren wir weiter in die Altstadt. Da sahen wir das Monument „Los Raqueros", die vier Kinder, die ins Wasser springen, um die Münzen von den Touristen abzuholen.
Nach unserer Besichtigung von Santander fuhren wir weiter nach Comillas und besuchten die Villa Quijano, bekannt als „die Laune von Gaudí". Dieses schöne Haus überraschte uns mit ihrer Verbindung zwischen Kunst, Natur, Religion und Musik. Das Haus sieht wie ein Croissant aus und funktioniert wie eine Sonnenblume. Einen Eindruck dieses Konzeptes haben wir gekriegt vom Schlafzimmer, über das Badezimmer, das Hauptzimmer für Musik bis zum Wohn- und Raucherzimmer. Die genannten Räume sind von Ost nach West angebaut, genauso wie die Sonne jeden Tag im Haus ankommt. Wir kamen in diese „Laune Gaudís" und sahen in jedem Zimmer die verschiedensten Elemente, die das Leben bequemer machten. Obwohl nur 30 Jahre alt, baute Gaudi dieses Gebäude 1985 für Herrn Quijano, der diese charakteristische Harmonie von seinem Werk bewundert hat. Alles hat eine Bedeutung und eine Erklärung: die Naturelemente, die Tiere, die Instrumente spielen, die melodischen Fenster,...Alles total schön und eine Überraschung für uns.
Danach fuhren wir weiter nach San Vicente de la Barquera. Dort hatten wir Freizeit, um direkt am Hafen ein leckeres Essen zu uns zu nehmen, bevor wir zum Nationalpark an der Spitze Europas fahren. Von der Küste sind wir landeinwärts in die Berge gefahren. Dort besuchten wir das berühmte Höhlen-Käserei-Museum Cabrales. Bei einer Besichtigung in der Höhle wurde uns ein Video gezeigt, dann haben wir die Tradition und eine neue Methode der Käseherstellung kennengelernt. Natürlich haben wir diesen Cabrales-Käse probiert mit einer typischen Sidra aus Asturien.
Abschließend fuhren wir in Richtung Nordküste zurück und erreichten eines der schönsten Dörfer Asturiens: Ribadesella. In Ribadesella kamen wir direkt in unser Hotel, einer alten Villa im englischen Stil gebaut, wo wir in Ruhe direkt am Meer bleiben und dieses schöne Dorf genießen konnten.

6. Tag – 29.06.2017: Wallfahrtsort Covadonga und Oviedo


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Wir stehen mit den Klängen der Wellen in Ribadesella auf. Nach unserem Frühstück fuhren wir wieder in den Nationalpark „Picos de Europa" zurück, um den Wallfahrtsort Covadonga zu besuchen. Dort haben wir das Heiligtum besucht, wo sich die Madonna von Covadonga, „die Jungfrau des Flusses" befindet. In diesem schönen Ort sahen wir die Basilika mit dem Denkmal von König Pelayo vor den Türen. Pelayo ist der erste König, der mit der Wiedereroberung angefangen hatte und gründete diesen Ort an der Heiligen Lage mit seinem Sohn Alonso I. In dem Wallfahrtsort kann man auch das Museum besuchen, das die Geschichte Covadongas erzählt. Ein Besuch der Heiligen Höhle ist in diesem Wallfahrtsort ein absolutes Muss. In der Heiligen Höhle oder „Santa Cueva" auf Spanisch, befindet sich die Madonna von Covadonga mit einer Golden Rose-Blume in der Hand und in der anderen Hand ein aus Holz geschnitztes Kind. Da sahen wir auch den mit Gold, Silber und Edelsteinen dekorierten Altar, sowie die Gräber der Könige Pelayo und Alonso I.
Dann fuhren wir bergauf und besuchten die Covadonga-Seen. Auf unserem Weg sahen wir sehr nette Kühe an der Straße, die uns begrüßen wollten. Nicht nur Kühe, sondern auch Schafe und Ziegen. Fast auf der Spitze, über 1200 Meter Höhe, haben wir einen Foto-Stopp am Aussichtspunkt „Mirador de la Reina" gemacht. Dort konnten wir über das ganze Gebirge „Picos de Europa" schauen und das kalte Klima dieser Lage fühlen. Kurz darauf erreichten wir den Enol-See. Dort hatten wir unseren Foto-Stopp gemacht und fuhren bergab nach Cangas de Onís für unsere Mittagspause. In Cangas de Onís befindet sich die berühmte Jakobsweg-Brücke, wo das Sieg-Kreuz Asturiens hängt.
Danach fuhren wir weiter in die Hauptstadt Asturiens: Oviedo. In Oviedo haben wir unsere örtliche Reiseleiterin Marian kennengelernt und mit unserer Führung begonnen. Erst besuchten wir die Monumente des Naranco-Berges. Da haben wir die Reste der präromanischen Geschichte Asturiens gesehen, die bei der UNESCO als Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Kirche „San Miguel de Lillo" war unser Ausgangspunkt. Da sahen wir verschiedene Elemente besonders von diesem Stil, obwohl nur zwei der drei Teile des Gebäudes immer noch erhalten sind. Dann besuchten wir den Palast „Santa Maria del Naranco". Es ist das einzige Gebäude in diesem Stil in der ganzen Welt und deswegen ist der Verwendungszweck nicht gänzlich klar. Sicher ist, dass König Ramiro I beide Gebäude baute und benutzte.
Es ging weiter und wir kamen in die Stadt, wo wir verschiedene repräsentative Gebäude der Stadt gesehen haben. Nicht zu vergessen ist die hübsche Kathedrale der Stadt. Am Ende erreichten wir unser Hotel in dem bekannten Sidra-Boulevard.

7. Tag – 30.06.2017: Lugo, Playa de las Catedrales und A Coruña


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Wir verlassen die Region Asturien und kamen langsam in die Region Galizien. Unsere erste Besichtigung des Tages fand in der Stadt Lugo statt. Da sahen wir die Vorbereitung für das Stadtfest „Arde Lucus", wo die ganze Stadt in das römische Zeitalter zurückversetzt wird. Wir begannen unseren Bummel mit einem Spaziergang durch die römische Mauer, die 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Dann sahen wir die Markthalle, wo wir den typischen Käse „Queso de Tetilla" verkosteten und liefen durch die Gassen der Altstadt bis zur Kathedrale und dem Hauptplatz. Da sahen wir verschiedenen Stellen, wo die örtliche Bevölkerung ihre Produkte verkaufen und die verschiedenen Anlagen für die Shows, die an diesem Wochenende stattfinden. Auf diesem Hauptplatz wurde die Stadt gegründet und wir konnten das Rathaus sehen und natürlich, Freizeit für unsere eigenen Entdeckungen sowie eine Mittagspause gehabt.
Nach unserer Freizeit trafen wir uns beim San Pedro Tor und fuhren weiter in die Umgebung von Ribadeo. Dort besuchten wir den berühmten Kathedralen-Strand von oben und unten. Die Sonne schien und wir konnten wunderschöne Fotos von den Bögen dieses schönen Strandes machen.
Zum Schluss fuhren wir nach A Coruña und besuchten den Leuchtturm Herkules, den drittgrößten Leuchtturm Spaniens von wo wir wunderschöne Ausblicke über das Meer bekamen. Nach diesen Stopp fuhren wir zum Hotel im Herz der Stadt, genossen unser gemeinsames Abendessen und hatten die Möglichkeit entlang der Promenade spazieren.

8. Tag – 01.07.2017: Kap Finisterre und Santiago de Compostela


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Nach dem Frühstück versuchen wir, andere besondere Ecken Galiziens zu entdecken. Erst fuhren wir nach Kap Finisterra, von den Römern als das „Ende des Welt" bezeichnet, weil es der westlichste Punkt Europas war. Das ist das Ende des Jakobswegs und hier sind die Überreste des Apostels gefunden wurden. Heutzutage ist es das wichtigste Ziel des Jakobswegs und der Leuchtturm zeigt uns, das wir angekommen sind. Wir hatten eine schöne Zeit und langsam kamen die ersten Pilger des Tages.
Dann machten wir eine Pause in der Umgebung, direkt im Dorf Ézaro. Wir versuchten uns den Wasserfall anzuschauen und darum machten wir eine Pause in diesem Dorf direkt an der Küste. Das Wetter war ganz angenehm, deswegen machten wir eine Olivenöl-Verkostung am Strand und schon waren zwei der drei Hauptattraktionen des Tages erledigt: Westlichsten Punkt Spaniens besucht und spanisches Gold verkostet.
Danach kam unser drittes Muss des Tages: die Kathedrale in Santiago de Compostela besuchen. Wir fuhren ein Stück weiter entlang der Küste und weiter über eine komplizierte Straße bergauf, über die Nationalstraßen und bis nach Santiago de Compostela. Als wir in der Stadt ankamen, hatten wir etwas Freizeit für die ersten Eindrücke bekommen und um etwas Kulinarisches zu probieren. Typische Spezialitäten haben wir probiert, wie: Empanadas, den Wein „Albariño" oder den Tintenfisch „Pulpo a la Gallega". Unsere Mittagspause war vorbei und wir trafen unseren örtlichen Reiseleiter Bartug, der uns die Altstadt erklärte. Bei einem Bummel bestaunten wir die traditionellen Häuser für die reichen Familien mit Steinbögen im Erdgeschoss und den typischen Balkonen, sowie einige Paläste in der Stadt. Langsam erreichten wir den Platz „Prateria", wo wir die Pferde Brünne und die Fassade der Kathedrale gesehen haben. An diesem Punkt konnten wir nicht mehr warten und gingen ins Museum der Kathedrale. Es gab viele interessanten Sachen, wie den alten Stein-Kor, verschiedene Teppiche und Heilligen-Monumente und das „Codex Calixtinus", der auf der Route im Mittelalter geschrieben wurde. Außerdem waren wir auf dem Balkon und bekamen wunderschöne Ausblicke auf den Platz Obradorio und den Innenhof mit den Gräben. Die Kathedrale von innen haben wir auch gesehen, eine kleine Messe in einer Kapelle gefunden und den Heiligen Jakob in seinem Altar begrüßt. Anschließend besuchten wir die römische Kirche und das ganze Gebäude von außen, nicht zu vergessen das Kloster und den Obradorio-Platz.
Zum Schluss hatten wir Freizeit für unsere eigenen Entdeckungen und konnten den Charme der Stadt genießen.

9. Tag – 02.07.2017: Verkostung auf der Halbinsel O' Grove und Muschelkirche San Sebastián


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Die Sonne scheint über der Stadt Santiago de Compostela und wir fuhren Richtung Süden zur Halbinsel O'Grove. Dort sind wir in unser Boot gestiegen und begannen unsere angenehme Fahrt in die „Ria de Arosa". Wir haben die Muschelzucht „Bateas" besucht und gezeigt bekommen, wie sie die Jakobsmuscheln (Vieiras), Miesmuscheln (Mejillones) und die Austernmuscheln (Ostras) züchten. Danach besuchten wir noch die berühmte Isabel Fabrik. Nicht nur von oben sondern auch von unten, haben wir diese Muschelzucht gesehen und natürlich, die Miesmuscheln mit ins Boot bekommen und sie mit einem großartigen Albariño-Wein verkostet. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, die leckeren Ostras zu probieren. Auf der Rückfahrt hatten wir den besten Show-Mann der Umgebung zum Tanzen und konnten unsere Bootsfahrt genießen.
Dann fuhren wir ein Stück weiter und besuchten die Insel „La Toja", wo wir die Muschelkirche San Sebastián und den bekannten Seifenshop „La Toja" besucht haben. Alles total in Ruhe und ganz gemütlich.
Danach fuhren wir zurück nach O'Grove für unsere Mittagspause um die Jakobsmuscheln zu probieren, bevor wir nach Santiago de Compostela zurückfuhren. In der Nähe von Santiago, sind wir bei der Kirche San Paio ausgestiegen und haben eine Strecke des Jakobswegs bis Monte de Gozo abgelaufen. Die Anderen haben auch den Monte de Gozo gesehen und sind mit dem Bus direkt in die Stadt gekommen um die Freizeit sowie die letzten Momente in der Stadt zu genießen.

10. Tag – 03.07.2017: Hafen von Baiona, keltisches Dorf A Guarda und Porto


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Wir verlassen Santiago de Compostela und fahren in Richtung Süden nach Baiona und die hübsche Ria de Baiona. Auf unserem Weg haben wir verschiedene Muschel-Zuchten in der Umgebung gesehen. In Baiona angekommen, fuhren wir entlang der Küste bis zur Tempelburg Monterreal. Neben der Burg haben wir den schönen Hafen und die Replik der Pinta von Christoph Kolumbus gesehen. Vor den Türen der Festung begannen wir unseren Spaziergang durch die Mauer. Langsam kamen wir auf die Mauer und gingen bis zum höchsten Teil, wo sich heutzutage der Parador befindet, ein staatliches Hotel das um die alte Festung und Burg saniert wurde. Wir hatten eine angenehme Temperatur und deswegen haben wir etwas in diesem schönen Parador getrunken, sowie den Ausblick genossen.
Nach diesem schönen Moment fuhren wir weiter nach A Guarda und auf den Berg Tecla. Da fanden wir das alte Kelten-Dorf mit seiner alten Mauer, sowie die Mühlen und Häuser. Leider waren nur die sanierten Ruinen aber so, dass wir erkennen konnten, wie das Dorf früher war. Auf dem höchsten Punkt des Bergs, sahen wir den Fluss Minho und die natürliche Grenze zwischen Spanien und Portugal. Bevor wir die Grenze überquerten, haben wir unseren letzten Albariño-Wein getrunken, um unseren letzten Moment in Spanien zu verewigen.
Dann fuhren wir ins Land des Vinho Verde: Portugal!! Sobald wir die Grenze überquert haben, machten wir eine Mittagspause im Dorf Valença do Minho um unsere ersten Eindrücke in Portugal zu bekommen.
Danach fuhren wir weiter und erreichten die Stadt Porto. In Portugal haben wir eine Stunde Zeit gewonnen und hatten deswegen viel Freizeit für die ersten Eindrücke der Stadt Porto, bevor wir unser Abendessen zu uns nahmen.

11. Tag – 04.07.2017: Porto


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Unsere örtliche Reiseleiterin Luisa begrüßte uns im Hotel und mit ihr haben wir die Stadt kennengelernt. Unsere Besichtigung begann mit einer Stadtrundfahrt in die Umgebung von unserem Hotel bis zum neuen Hafen und dann in die Altstadt. Auf unserem Weg haben wir die sehr moderne Konzerthalle gesehen und sind über die schöne Boavista-Straße bis zum Hafen gefahren, um die schönen Häuser der Reichen zu sehen. Schon in der Nähe vom neuen Hafen, sind wir entlang der Küste durch die Promenade gefahren, wo wir eine Pause in einer besonders „historischen Toilette" gemacht haben.
Danach passierten wir einen kleinen Fischerhafen im Fischerviertel der Stadt am Ende des Douro-Flusses, wo wir den alten Bahnhof und Züge gesehen haben. Die Stadtrundfahrt endet am Justiz-Palast, wo wir bei einem Spaziergang die lustigen Männer der Stadt kennengelernt haben. Es ging weiter und wir sahen die Kirche do Carmo mit ihrer hübschen Kachelfassade. Dann besuchten wir die bekannte Buchhandlung „Lello e Irmao", die schönste Portos und ein Drehort für die Harry-Potter-Filme. Von diesem Punkt sahen wir den größten Turm der Stadt mit 64 m Höhe: Torre dos Clérigos. Danach fuhren wir ein Stück weiter und besuchten die Kathedrale und kreuzten den Douro-Fluss bis Gaia, das alte Industriegebiet und wo sich die Weinkellerei befindet. In Gaia besuchten wir die bekannte Weinkellerei „Sandeman", haben den Herstellungsprozess und die Besonderheiten dieses Weines kennengelernt und natürlich diesen originalen Portwein auch probiert.
Bei einer Bootsfahrt haben wir andere Eindrücke der Stadt bekommen und den schönen Tag am Fluss genossen.
Danach hatten wir Freizeit für unsere eigenen Entdeckungen, wir besuchten den einzigartigen Bahnhof, überquerten eine der vielen verschiedenen Brücken der Stadt oder konnten eine kleine Rundfahrt in einer alten Zuglinie machen.
Anschließend genossen wir unser letztes gemeinsames Abendessen, nicht ohne unseren spanischen Spruch: „Arriba, abajo, al centro y para adentro" zu vergessen.

12. Tag – 05.07.2017: Heimflug


spanien

Nachdem wir Nord-Spanien und Nord-Portugal entdeckt haben, geht unsere Reise leider zu Ende. Wir haben viele Erfahrungen und Abenteuer zusammen erlebt, sowie die bestmöglichen Wetterkonditionen auf unserer Reise gehabt. Wir haben noch eine letzte Aufgabe: den Jakobsweg mit „Sandalien" gehen! Es waren wunderschöne Tage, wo wir die verschiedenen Kulturen erlebt und die beiden Länder genossen haben. Wie sagen all die Pilger: der Weg endet nicht in Santiago de Compostela, sondern der Weg des Leben geht weiter und unsere Wege werden sich wieder kreuzen. Hasta la vista!!

Kommentare

Ein wunderbarer Reisebericht, für den wir uns ganz herzlich bedanken. Damit konnten wir noch einmal alle Etappen der Reise nachvollziehen und die schöne Reise Revue passieren lassen. Ganz lieben Dank an Francisco! Wir hoffen sehr, noch einmal mit Ihnen reisen zu können- es war einfach ein tolles Erlebnis!
Liebe Grüße von Familie Arnold

Olaf und Sylvia Arnold
18.07.2017

Vielen Dank für den Reisebericht und die schönen Fotos (da hätte ich gar nicht so viel fotografieren müssen :).
Es war auch eine sehr interessante Reise und auch sehr individuell.
Francisco war uns ein toller Reisebegleiter. Vielen Dank.
Jetzt weiß man wieder, wo man nochmal hinfahren könnte und länger genießen.....

Viele Grüße und alles Gute weiterhin !
Hannelore

Hannelore Abratis
23.07.2017

Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Reisebericht und die vielen tollen Fotos.Ich denke gerne an diese erlebnisreiche Reise zurück.Bedanken möchte ich mich, dass das von uns gebuchte Vorprogramm Bilbao so gut organisiert war. Francisco war ein toller kenntnisreicher Reisebegleiter und auch unseren Busfahrer Evaristo möchte ich nochmals danken
Herzlichste Grüße
Karin

Karin Stöhr
29.07.2017

Vielen Dank,lieber Francisco, für die vielen schönen Fotos und den ausführlichen Reisebericht.
Die Reise hat uns sehr gut gefallen.Evaristo und Du haben einen tollen Job gemacht. Auch unsere Reisegruppe war ein gutes Team.
Wir wünschen Dir alles Gute und noch viele schöne Rundreisen mit zufriedenen Reiseteilnehmern.

Brigitte und Wilfried Krajewski
02.08.2017
Captcha

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