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Städtereise New York City

Reisebericht: 23.05. – 29.05.2025

Broadway…..wer kennt ihn nicht?
5th Avenue…..nun ja…..selbstverständlich!
42th Strasse…..nur für die echten Kenner!

Diana Mendel

Ein Reisebericht von
Diana Mendel


Wir fliegen nach New York.

Manchmal ist das mit den Bordkarten etwas verflixt, etwa dann, wenn sie als Beleg für einen erfolgreichen Checkin Vorgang nicht ebenso erfolgreich zugestellt wurden. Eigentlich nicht wild, kann man da noch viele kleine Hebel ansetzen. Hat die Bordkarte allerdings lustige Kürzel und keinen QR code, dann sollte man sich versuchen zu entspannen und etwas mehr Zeit am Flughafen einplanen. Ein ausführlicher Sicherheitscheck steht dann bevor. Manchmal trifft es auch Reiseleiter von Eberhardt. Aber unsere Boing 747 hatte Verspätung, und so traf ich meine vollständige Reisegruppe am Gate und wir hatten ausreichend Zeit, jeden schon einmal begrüßen zu können. In JFK sind wir dann nahezu pünktlich gelandet, die Einreiseprozedur erstaunlich zügig und unkompliziert - gut so, denn unsere Stadtführerin für NY, Lisa, wartet schon auf uns.
Wir stürzen uns in das erste Getümmel eines übervollen Times Square, ein erstes Abendessen……da liegt sie vor uns die Stadt, die extreme, die verrückte, die glitzernde.

Stadtrundfahrt

Lisa erwartet uns gegen neun mit einem gut klimatisierten Bus und wir starten unsere Rundfahrt durch NY. Zumindest kurz….meine Gäste wären auch zur Penn Station gelaufen, direkt gegenüber Madison Square Garden- auch schon ein bekannter Ort für Reiseteilnehmer. Wir sind also schon früh wechselweise zu Fuß und auch per Bus unterwegs, das gibt ein gutes Gefühl für die Stadt. Wir passieren alle großen Klassiker im Stadtbild, wieviele Orte sind meinen Gästen aus unzähligen Filmen bekannt. Nicht zuletzt ein Spaziergang durch den Central Park gibt dieses Gefühl „hier stehe ich nun mittendrin“. Und auch am Abend sind meine Gäste nicht müde, mit mir zu laufen. Wir laufen zum weltberühmten Grand Central und ffahren auf unseren ersten Wolkenkratzer, dem Summit im Vanderbuilt Building. New York von oben. Da ist ein Gefühl, ein Moment, der wohl nie an Wirkung verliert. Ein Blick, der stets anders, stets unbeschreiblich beeindruckend bleibt.

Fleet Week und wir mittendrin

Wir starten früh an diesem Morgen. Will sagen: für New Yorker Verhältnisse. Kurz nach neun und die Strassen gefühlt leer. Die Müllabfuhr und die Lieferanten haben Hoch-Zeit, es scheint wie die Vorbereitung auf einen Auftritt…..New York selbst noch nicht auf der Bühne. Aber das kommt uns sehr gelegen. Wir laufen bei klarem, wenn auch leicht grauem Wetter einmal durch Manhattan an den Hudson. Die Ruhe vor dem Sturm ist auch an der Intrepid, einem Flugzeugträger aus vergangenen Zeiten am Ufer des Flusses zu spüren. Es ist Fleetweek und das Schiff wird in den nächsten Tagen, insbesondere am Memorial Day zu einem medialen Hotspot. Wir schauen und fotografieren von aussen, unser Ziel ein etwas kleinerer Dampfer: wir umrunden Manhattan per Boot. Auch das ist so ein Moment, an dem man sich nicht satt sehen kann: das gefühlt völlig knapp überbaute Manhattan wie es sich auf dem Landstrich drängelt…..Gebäude an Gebäude- spektakulär.
Später erlaufen wir diese Schluchten, hier die hochmodernen Hudson Yards. Die highline führt uns zum Chelsea Market….endlich eine Stärkung, wenngleich wir auch hier nicht die einzigen Gäste der Stadt waren und bewaffnet mit Ruhe und Ausgeglichenheit auch diesen Hotspot erobern konnten. Und natürlich schauen wir uns dann noch Little Island an…..mit letzter Kraft Richtung Hotel. Die ersten zwei Tage haben schon gut Kräfte gezogen. Aber man kann ja nicht wirklich pausieren…..man will erleben, zehren….wir sind in NY!

Von Manhattan nach Brooklyn

Und wieder dachten wir, früh unterwegs zu sein, Feeiertag auf den Strassen und zeitlich wieder gegen neun. Unsere Rechnung hatten wir allerdings ohne die Japaner gemacht, die den Bullen an der Wall Street offensichtlich am liebsten adoptiert hätten. Da schien auch der japanische Reiseleiter machtlos. Aber wir kämpfen uns durch….steht der Bulle ja insbesondere für Stärke und Kraft…:-)))
Wir fotografieren die Börse NYSE und Federal Hall…..und laufen durch bekannte Strassen im 9/11 Areal. Erstes großes Tagesziel: Turm Nummer 1 -One World Trade Center. Das Wetter ist mit uns, leicht diesig mit Sonnenschein, 360 Grad Ny unter uns. Ein für mich immer besonderer Turm, eine besondre Atmosphäre.
Meine Gäste treffe ich dann am Oculus, gut gestärkt fahren wir per U-Bahn nach Brooklyn. Touristen überall, auch hier sind meine Gäste jedoch fabelhaft motiviert und wir fügen uns ein in den Schwung, der über die weltbekannte und bildschöne Brooklyn Bridge führt. Von Brooklyn nach Manhattan - ein Anblick, der nicht nur unzählig fotografisch festgehalten wird, ein Anblick, der auch in den Köpfen bleibt. Ein Moment, der uns demnächst bei jedem Filmausschnitt der Brücke in den Kopf schiessen wird, sicherlich mit einem zufriedenen, inneren Lächeln…..das sind diiiiieeee New York Momente.

Lady Liberty und Ellis Island

Das soll nun heute der Tag der größten Herausforderung für meine Gäste werden. Nicht etwa, weil man nach wenigen Tagen in der ruhelosen Stadt schon tief erschöpft ist. Nein, meine Gäste immer noch kraftvoll und hochmotiviert benötigen heute alle Kraft, um ihren Humor nicht zu verlieren. Und das haben sie mit Bravour geschafft. Denn tatsächlich war offensichtlich ganz Amerika aufgerufen, das Wahrzeichen der Nation, Lady Liberty und das dazugehörige Einwanderungsmuseum auf Ellis Island zu besuchen. Aber muss man das nicht auch mal getan haben? Unzählige Male in jeder Biografie sind wir über sie gestolpert, ist sie Wahrzeichen geworden in unseren Köpfen für dieses Land. Man muss sie eigentlich besuchen, die Lady, die da symbolisch bis heute für das steht, was das Land ausmacht. Die Geschichte der Einwanderung ist in keinem Land so tief Grundbaustein, so viel mehr als eine Epoche. Und so besuchen wir beide Inseln, kämpfen uns zurück auf das Schiff nach Manhattan, während vermutlich über uns schon Gäste unserer Reisegruppe im Helikopter fliegen. Und so braucht es wieder zurück am Hotel eine kurze (Raucher-) Pause; …einen Tee oder Kaffee mit bereitgestellten Cookies und wir machen uns auf den Weg zu einem letzten Turm. Top of the Rock im Rockefeller Center. Da liegt St. Patricks ja buchstäblich auf dem Weg. Die Attraktionen „on the top“ hochfrequentiert von meinen Gästen machen wir ein letztes mal unzählige Fotos von New York. Wir erkennen ein Konzert im Central Park, die Stadt unter uns läuft und läuft und läuft….einfach weiter. Und ich frage still für mich, was sich bis zu meinem nächsten Besuch wieder geändert haben wird, in der Stadt, die buchstäblich niemals schläft.
Zurück dann im Dunkel der Stadt werden die vielen Menschen für uns sichtbar, die sich obdachlos in den Strassen schlafen gelegt haben, ihr ganzes Eigentum um sich. New York bringt uns auch diese Bilder in die Köpfe. Aber das ist Reisen. Man läuft und sieht und bleibt am Ende mit seinen ganz persönlichen Eindrücken zurück. Das macht uns im Ergebnis aus, auch das formt uns.

Ein letzter halber Tag und es geht heim….

Wer wollte, konnte mit mir an diesem wunderbar sonnigen Morgen in die Public Library laufen. Und ich bin nicht müde, dieses Bauwerk, diese Institution zu zeigen. Auch hier lässt sich so viel erzählen, ableiten an Unterschieden im Systemaufbau unserer Länder. Meine Gäste finden selbstverständlich allein durch Manhattan zurück, denn gegen Mittag erwarten wir bereits unseren Bus, der uns - natürlich durch übervolle Strassen- zum Kennedy-Flughafen bringt. Geübt geduldig in Schlangen den Menschenmassen zu trotzen nehmen meine Gäste auch die letzte Hürde der Sicherheitskontrollen. Wir fliegen zu spät ab, aber sind zu früh da…..Deutschland hat uns wieder. Und wir treffen uns alle ein letztes Mal am Ausgang unseres Jumbos. Eine feine Gruppe, die dieses New York nun kennt. Auf jeden Fall rund um die 42.te Stasse. :-)))


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