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Kurlexikon


Durch die Fremdsprache der Kurwelt

Heilfasten

Geschichte des Fastens

Seit Jahrtausenden fasten die Menschen - freiwillig oder unfreiwillig. Jeder Mensch kennt eine Art zu fasten, zum Beispiel bei einer Krankheit. Man hat keinen Appetit, der Organismus drosselt automatisch die Nahrungsaufnahme, um damit alle Energie zur Überwindung der Krankheit einzusetzen. Hinduisten und Buddhisten halten regelmäßig Fastenzeiten ab, im Islam gibt es den Fastenmonat Ramadan, im Christentum die Fastenzeit vor Ostern. In den meisten Kulturen gilt Fasten als innere Prüfung und als Erholung für Leib und Seele.

Um die Jahrhundertwende lebte das Fasten als freiwilliger und therapeutischer Nahrungsverzicht wieder auf. Im deutschsprachigen Raum wurde die Fastenszene durch zwei Ärzte dominiert: Dr. Franz Xaver Mayr aus Österreich und Dr. Otto Buchinger aus Deutschland. Sie entwickelten Methoden des stationären Fastens und eröffneten Sanatorien, in denen sie ihre Fastentherapien durchführten. In den vergangenen Jahren wurde das Fasten auch für Gesunde populär.

 

Was passiert beim Fasten?

Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung für eine bestimmte Zeit. Eine Fastenkur, so Dr. Buchinger und Dr. Mayr, reinigt nicht nur den Darm, sondern auch das Bindegewebe sowie die Organe, Blutgefäße und Gelenke. Dabei werden nach der Fastentheorie so genannte „Schlackenstoffe“ freigesetzt, diese werden dann über den Darm, die Nieren, Haut und Atmungsorgane ausgeschieden. Wichtig ist es deshalb, den Darm gründlich zu entleeren und genügend zu trinken, um Giftstoffe auszuschwemmen.

 

Wer darf fasten, wer nicht?

Fasten ist ein Willenstest, eine geistig-seelische Leistung. Wer diesen festen Willen nicht aufbringt, sollte keine Fastenkur beginnen. Jeder gesunde Erwachsene kann fasten. Doch wirklich feststellen, ob man gesund genug ist, kann nur ein Arzt. Deshalb sollte man vor einer geplanten Fastenkur auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und auch später das Fasten - besonders, wenn es sich über mehrere Wochen erstreckt - ebenfalls ärztlich überwachen lassen.

Kinder, Schwangere und stillende Frauen sollten nicht fasten, letztere schon um zu verhindern, dass beim Abbau von Körpersubstanz freigesetzte Schadstoffe über die Muttermilch zum Säugling gelangen.

Fasten ist in der Regel außerdem auch für Krebspatienten und Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion ungeeignet. Menschen mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und endogenen Depressionen sollten, wenn überhaupt, nur mit besonderer fachkundiger Betreuung fasten.

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