Reiseinformationen zu Ägypten

Einreise

Die Einreise nach Ägypten ist sowohl mit einem noch mindestens 3 Monate gültigen Reisepass oder Personalausweis (bei der Einreise mit Personalausweis muss zusätzlich unbedingt ein separates Passbild mitgebracht werden!) möglich. Im Flugzeug erhalten Sie eine rosafarbene Einreisekarte, die Sie mit Ihren persönlichen Daten ausfüllen müssen. Eine Übersetzungshilfe Englisch-Deutsch legen wir Ihren Reiseunterlagen bei. Darüber hinaus ist Ihnen die Eberhardt-Reisebegleitung beim Ausfüllen behilflich. Das Visum wird bei der Einreise am Flughafen durch Eberhardt TRAVEL gekauft und ist bereits in Ihrem Reisepreis inklusive.  

Landesdaten

Lage

Ägypten liegt im Nordosten Afrikas zwischen dem 22. und 32. Grad nördlicher Breite. Es grenzt im Osten an das Rote Meer und Israel, im Norden ans Mittelmeer, im Westen an Libyen und im Süden an den Sudan. Fläche: 1.002.000 km² Verwaltungsstruktur: 27 Verwaltungsbezirke

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde In Ägypten ist von Anfang Mai bis Ende September ebenfalls Sommerzeit. Daher beträgt der Zeitunterschied während dieses Zeitraums ebenfalls europäische Sommerzeit +1 Stunde. An den wenigen Tagen, an denen bei uns bereits/noch die europäische Sommerzeit gilt, in Ägypten aber noch Normalzeit ist, besteht kein Zeitunterschied.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 74 Millionen Städte: Kairo (Hauptstadt) einschließlich Giza ca. 23 Millionen, Alexandria ca. 4 Millionen

Sprache

Die Staatssprache Ägyptens ist Ägyptisch-Arabisch, ein neuarabischer Dialekt. Als Korrespondenzsprache im Verkehr mit dem Ausland wird Englisch gesprochen. In vielen touristischen Gebieten (entlang des Nils) wird auch Deutsch verstanden. Im Süden und in der Oase Kharga wird auch Nubisch gesprochen.

Stromspannung

In Ägypten gilt 220 Volt Wechselstrom, es werden zweipolige Rundstecker verwendet. Es ist kein Adapter notwendig. Bitte beachten Sie, dass es oft zu starken Stromschwankungen kommt.

Kommunikation

Post

Post nach Europa kann bis zu zwei Wochen dauern. Urlaubskarten können am Hotel abgegeben oder in blaue Briefkästen geworfen werden (rot für Inland Ägypten und grün für Post innerhalb Kairos).

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland nach Ägypten ist 0020, von Ägypten nach Deutschland wählt man 0049. Telefonieren vom Hotel aus ist sehr teuer. Günstiger telefoniert man von den Telefonämtern aus. Hier kann man auch Telefonkarten für öffentliche Telefonzellen kaufen. NOTRUFNUMMERN: Polizei 122, Touristenpolizei 126, Unfallrettung 123, Feuerwehr 180.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ägypten von T-Mobile, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .eg
Internet-Cafés gibt es in allen größeren Städten und Touristenzentren.

Geld und Währung

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ägyptisches Pfund (ägypt. £) 1 Ägyptisches Pfund = 100 Piaster (PT) = 1000 Millemes Derzeitiger Devisenkurs: 1 Euro = ca. 7,5 ägypt. £  

Umtausch

Ein Umtausch vorab ist nicht ratsam. Sie können in Ägypten zumeist in Euro bezahlen. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme kleiner Stückelung (Münzen sowie 5- und 10-Euro-Scheine). Das Abheben von Bargeld (nur ägyptische Pfund) ist an Bankautomaten in deutscher Sprache mit EC-Karte möglich. In größeren Geschäften, in den Hotels und auf dem Schiff kann auch mit Kreditkarte bezahlt werden.  

Circa-Kosten vor Ort

Bier/ Wein pro Glas in Hotels: 5 €/ bis 10 € Alkoholische Getränke dürfen nicht auf der Straße konsumiert werden und sind oft nur in sog. Bottle Stors erhältlich. Wasser (1 l) in Geschäften: ca. 1 € Wasser (1 l) in Hotels: ca. 2,5 € Säfte/ alkoholfreie Getränke pro Glas: ca. 2,5 € Pro Tag sollten Sie somit ca. 10 € für Getränke einplanen. Papyrus: A 4-Format ca. 12 € Kleinere Souvenirs (Statuen, Vasen, Schüsseln) aus Alabaster, Granit oder Gestein: bis 15 € Tücher/ Schals: bis 10 € Zudem können Sie Schmuck, Parfüm und Teppichwaren günstiger als in Deutschland erwerben. Fakultative Ausflüge pro Person: Abu Simbel 75 €, Ton- & Lichtshow im Karnak-Tempel 25 €    
Änderungen vorbehalten. Stand 6/2014

Klima und Wetter

Ägypten hat teils subtropisches, teils Wüstenklima. Der nördliche Teil des Landes hat ausgesprochenes Mittelmeerklima. Nur in dieser Gegend gibt es so etwas wie Jahreszeiten. Der Süden des Landes hat zwei Jahreszeiten, eine relativ kühle, in der lediglich um die Mittagszeit hohe Temperaturen gemessen werden, und eine heiße Jahreszeit. In den Wüstengebieten bestehen große Unterschiede zwischen den gemessenen Tages- und Nachttemperaturen.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Reisezeit sind die Monate von Oktober bis März.

Kleidung und Reisegepäck

Sie benötigen leichte, atmungsaktive Sommerkleidung. Eine gute Sonnenbrille sowie eine leichte Kopfbedeckung zum Schutz gegen die Sonne sind unerlässlich. Für die Tempelanlagen empfehlen wir Ihnen leichtes, festes Schuhwerk. Bei der Auswahl der Kleidung sollte man darauf achten, dass man sich in einem islamischen Land befindet (keine zu enge, zu kurze oder zu freizügige Kleidung; Badebekleidung sollte nur am Strand oder am Swimmingpool getragen werden). Auf der Nilkreuzfahrt gilt keine Kleiderordnung.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Vorgeschriebene Impfungen: Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Wir empfehlen Ihnen...

aufgrund der hygienischen Verhältnisse vor Ort die Mitnahme von Feuchttüchern oder Desinfektionsmitteln. Da in Ägypten sehr häufig die Räume durch Klimaanlagen sehr stark gekühlt werden, ist auch die Mitnahme von Erkältungsmitteln wie Nasenspray, Lutschpillen und Schmerzmitteln ratsam. Bitte trinken Sie ausschließlich Wasser aus geschlossenen Flaschen und benutzen Sie dieses auch für das Zähneputzen. Dieses können Sie in den örtlichen Reisebussen und den Hotels/ Schiff (2x 0,5 l für ca. 1 €) jederzeit erwerben. 

Feiertage und Öffnungszeiten

Feiertage

7. Januar (Koptisches Weihnachtsfest), 6. Oktober (Tag der Streitkräfte), 24. Oktober (Suez-Tag) Islamische Feiertage 2011: 
  1. Mevlid, der Geburtstag des Propheten  14/15.02.2011 
  2. Ramadan, Fastenmonat (erster Tag) 01.08.2011     Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.
  3. Zuckerfest, Fest des Fastenbrechens 30.08.2011
  4. Opferfest 06.11.2011 
  5. Neujahr (1431 n.H.) 26.11.2011
  6. Ashura 05.12.2011
Dazu kommen verschiedene variable Feiertage christlicher Kirchen (koptisch und orthodox). Fällt ein offizieller Feiertag auf einen Freitag, wird am nachfolgenden Werktag nicht gearbeitet. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Für Behörden gilt die Sechstagewoche; Privatfirmen und Firmen des öffentlichen Sektors können das Wochenende selbst bestimmen (bisher Freitag/Samstag oder Freitag/Sonntag). Die Hauptferienzeit geht von Juli bis August. In dieser Zeit ist mit eingeschränkter Geschäftstätigkeit zu rechnen.

Öffnungszeiten

Banken: So bis Do 8.30-14 Uhr; Geschäfte: Sa bis Do 10-21 Uhr; Geschäfte sind nicht an Öffnungszeiten gebunden; Post: Sa/So bis Do 9-14 Uhr; Büros: Sa bis Do 9-14 Uhr für Behörden; private und sonstige Firmen haben auch am Samstag oder Sonntag geschlossen.

Geschichte und Politik

Während im Paläolithikum die heutige Wüste Ägyptens fruchtbar und bewohnt war, wurde später die Bevölkerung auf Grund klimatischer Veränderungen dazu gezwungen, nahe des Nils zu siedeln. Zu dieser Zeit begann die eindrucksvolle Geschichte Ägyptens. König Menes gilt als Reichsgründer von Ober- und Unterägypten. Die erste Hauptstadt dieses Reiches war Memphis. Bei Saqqara wurde eine monumentale Grabanlage errichtet. Im Süden war Abydos religiöses und politisches Zentrum. Zu dieser Zeit wurde die ägyptische Schrift ausgebildet. Im Alten Reich (ca. 2.640-2.200 v. Chr.) wurde die erste Pyramide gebaut, die Stufenpyramide von Djoser bei Saqqara. Die Zeit in der die architektonischen Meisterleistungen der Ägypter entstanden, begann. Der tyrannische Herrscher Cheops ließ im heutigen Stadtbezirk von Kairo Giza eine 146 m hohe Pyramide errichten. Daneben entstanden weitere Pyramiden und die Sphinx. Obelisken entstanden in der fünften Dynastie als Sonnenheiligtümer. Um 2.160 v. Chr. zerbrach das Reich wieder in Ober- und Unterägypten. Im Mittleren Reich (ca. 2.040-1.650 v.Chr.) führte Mentuhotep die Länder Ober- und Unteräygpten wieder zusammen. Eine wirtschaftliche Blütezeit begann. Es wurden wieder Handelsexpeditionen nach Punt (vermutlich das heute Somalia) geschickt. Die Reichsgrenzen wurden erweitert und gesichert (Sinai, Nubien). Im 19. und 18. Jahrhundert v. Chr. erlebte Ägypten einen blühenden Handel, eine große politische Stabilität und religiöse Weiterentwicklung. Mitte des 17. Jahrhunderts v. Chr. brachen in einen dann durch rasche Herrscherwechsel geschwächten und zerrissenen Staat fremde Völker ein. Die Hyksos regierten Ägypten als "Fremdländer", bis sie im 15. Jahrhundert zurückgetrieben wurden. Mit der Gründung des Neuen Reichs (ca. 1.551-1.070 v. Chr.) begann von neuem eine für Ägypten kulturell und künstlerisch große Epoche. Während der Regentschaft von Herrschern wie Amenophis I und Thutmosis I wurden wissenschaftliche und künstlerische Besonderheiten geschaffen. Zu dieser Zeit entstand auch das Tal der Könige als neue Begräbnisstätte westlich von Theben. Mangels anderer Nachfolger regierte die Königin Hatchepsut über zwei Jahrzehnte. An ihrem Totentempel ist eindrucksvoll eine weitere Expedition in das Weihrauchland Punt beschrieben. Unter ihren Nachfolgern drangen die Ägypter in den asiatischen Raum ein und überschritten den Euphrat. Im Anschluss wurden mit diplomatischem Geschick Heiraten arrangiert; unter Amenophis III herrschte unbeschreiblicher Reichtum. Es wurden viele Großbauten errichtet. Amenophis IV, der spätere "Echnaton", führte den Monotheismus ein und veränderte die künstlerische Darstellung durch Einführung des Realismus. Doch schon bald wurde die vielfältige Götterwelt wieder eingeführt. Unter dem Feldherr und späteren Pharao Haremhab wurde die korrupte Verwaltung reformiert. Später errichtete Pharao Ramses II unzählige Baudenkmäler, wie den kolossalen Tempel von Abu Simbel. Nach der berühmten Hethitherschlacht, in der das ägyptische Heer fast unterging, versöhnten sich die Völker. In der folgenden Zeit wurde Ägypten vor allem durch immer neue Angriffe fremder Völker erschüttert, sodass das ägyptische Reich im elften und zehnten Jahrhundert langsam verblasste. In der Spätzeit (ca. 600 -332 v. Chr.) wurde Ägypten zunächst von den Persern, dann von den Ptolomäern unter Alexander dem Großen beherrscht (Griechische Zeit). In dieser Zeit wurde auch Alexandria gegründet. Anschließend fiel Ägypten an die Römer, die von etwa 30 v. Chr. bis circa 395 n. Chr. in Ägypten herrschten. Mit dem Einzug des Christentums in Rom wurde auch Ägypten christianisiert, und Alexandria wurde zu einer Bischofsstadt. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches gehörte Ägypten zum Ostreich Byzanz. Zu dieser Zeit wurde das Land stark ausgebeutet. In der Folgezeit regierten Kalifen, Mamelucken und die Osmanen das Land. Aber auch Napoleon und der Albaner Muhammad Ali hatten eine gewisse Zeit die Macht in Ägypten inne. Im 19. Jahrhundert n. Chr. wurde der Suezkanal fertig gestellt, der zu der bedeutendsten Wasserstraße der Region wurde. Der finanzielle Untergang Ägyptens führte zu einem enormen britischen Einfluss. 1953 wurde Ägypten eine Republik unter den Präsidenten Abd el Nassr und Sadat. Zunächst mit sowjetischen Aufbaumitteln unterstützt, näherte sich Sadat jedoch bald dem Westen. Im Sechstagekrieg zwischen Ägypten und Israel wurde zunächst der gesamte Sinai von Israel annektiert. Mit den Friedensverträgen von 1977 und 1979, in denen der Sinai an Ägypten zurückgegeben wurde, näherten sich Israel und Ägypten wieder an. Dafür distanzierten sich aber die anderen arabischen Staaten von Ägypten. Das Land spielt nach wie vor eine große Rolle bei den Nahost-Friedensbemühungen.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft des Landes erzeugt vor allem Baumwolle, wobei die erforderliche Bewässerung der Felder große Probleme nach sich zieht, da der Nilpegel allmählich sinkt. Darüber hinaus muss seit der Errichtung des Assuan-Staudammes bei der Bewirtschaftung der Felder Kunstdünger eingesetzt werden, da der natürliche Nilschlamm vom Staudamm zurückgehalten wird. Unter Staatspräsident Mubarak wurde die bis zu diesem Zeitpunkt auf sowjetisches Vorbild ausgerichtete Planwirtschaft in eine westlichere, offenere Strategie geführt. Der Suezkanal, der Export von Erdöl und -gas und vor allem auch der Tourismus sind große Devisenbringer des Landes.

Religion

Die Staatsreligion Ägyptens ist der Islam, der das tägliche Leben in Ägypten bestimmt. Über 90 Prozent der Ägypter sind Moslems, Christen kommen auf knapp 6 Prozent. Der starke Einfluss des Islams auf das öffentliche Leben in Ägypten zeigt sich auch an den recht hohen Preisen für Alkohol und am reduzierten öffentlichen Leben während des Ramadans.

Flora und Fauna

Vegetation

Die Vegetation in Ägypten beschränkt sich im Wesentlichen auf das Niltal, das Nildelta und die Oasen. Die verbreitetste Baumart ist die Dattelpalme. Daneben gibt es einheimische Arten wie Maulbeerbäume, Akazien, Tamarisken, Johannisbrotbäume und eingeführte Arten wie Zypresse, Mimose oder Eukalyptus. In den Trockengebieten findet man Halfagras und Dornstraucharten. Entlang des Nils stehen Eukalyptusbäume und Schilf. Papyrus und Lotus sind nur noch vereinzelt zu finden. Besonders im fruchtbaren Deltagebiet und im Niltal wachsen u.a. Gemüse, Wein und Blumen. Kultivierte Nutzpflanzen sind Baumwolle, Getreide und Reis, Zuckerrohr und Futterklee. An der Spitze der Sinai-Halbinsel ist ein Mangrovengürtel unter Schutz gestellt worden.

Tiere

Ägypten weist wegen des trockenen Klimas nur wenige Wildtierarten auf. Etwa 100 verschiedene Fischarten leben im Nil und in den Seen des Deltagebiets. Dabei ist der Artenreichtum im Nil selber zurückgegangen, sehr vermehrt hat sich der Katzenwels. In den Seen finden sich viele Süßwasserfische, besonders schön ist der Afrikabuntbarsch im Nassr-See. Nilkrokodile leben im Nasser-See und können bis zu drei Meter lang werden. Nilpferde sind nicht mehr zu sehen. Im roten Meer findet sich eine reichhaltige Unterwasserwelt mit Korallen, Papageienfisch und dem Juwelen-Zackenbarsch. Auch Haie und Rochen leben hier. Dromedare, Esel, Rinder und Wasserbüffel sind verbreitete Nutztiere. Häufig sieht man Taubenhäuser. In den Wüstengebieten leben Wüstenfüchse, Schakale, Streifenhyänen und Gazellen. Auf dem Sinai streifen einige wenige Leoparden durch Wüste und Berge. Mit etwa 300 verschiedenen Arten bietet Ägypten bei den Vögeln eine große Artenvielfalt. Dazu gehören der Silberreiher, Wiedehopf, Pelikan, Flamingo, Wachtel und Schnepfen. Am häufigsten sieht man den weißen Kuhreiher an den Nilufern. Zu den heimischen Greifvögeln zählen Adler, Falke, Milan und Bussard. Im Frühjahr kommen viel Zugvögel nach Ägypten, die hier auf ihrem Flug in noch südlichere Gefilde Zwischenstation machen.

Kulinarisches

In der ägyptischen Küche isst man viel Hammelfleisch, Geflügel und Gemüse. Gewürzt wird mit frischen Kräutern, gebraten und gekocht mit ausreichend Olivenöl. Zu fast allen Speisen wird Fladenbrot gereicht, das man mit den Händen teilt und in die Speisen und Soßen eintunkt. "Tahina" ist eine Sesamsoße, mit Öl, Kräutern und Knoblauch gewürzt, die oft als Vorspeise gereicht wird und mit Fladenbrot gegessen wird. "Ful" ist das ägyptische Nationalgericht, eine dicke Paste aus braunen Bohnen, die oft in Fladenbrot gefüllt wird. Porbieren sollten Sie auf jeden Fall die "Falafel", bebackene Bällchen aus Kichererbsen. Der "Shai", schwarzer Tee, wird üblicherweise stark gesüßt gereicht. Sehr schmackhaft ist er auch mit frischer Minze. Bitte beachten Sie, dass es in Ägypten keine diätische Kost gibt!

Souvenirs

Im Bazar, im Souk, wird gehandelt. Das Handeln gehört für den Ägypter zum Vergnügen, es wird auch von den Touristen erwartet. Man braucht jedoch keine Sorge zu haben, die Preise zu niedrig zu drücken, die Händler setzen hoch genug an. Bei der obligatorischen Einladung zu einer Tasse Tee testen die Verhandlungspartner das jeweilige Durchhaltevermögen. Gut ist es, wenn man vor einem größeren Kauf den ungefähren Preis des Stückes beim örtlichen Reiseleiter hat.

Sitten und Gebräuche

Nichts geht in Ägypten ohne Trinkgeld, "Bakschisch". In der Eberhardt-Reisegruppe aufgehoben, brauchen Sie sich über dessen Höhe keine Gedanken machen, da Ihr Eberhardt-Reisebegleitung und Ihr örtlicher Reiseführer pauschal die Schlüsselwärter bei den Sehenswürdigkeiten und die Gepäckträger belohnen. Im Restaurant und für das Taxi sind 10 Prozent üblich, ansonsten "kostet" jede noch so kleine Dienstleistung ein paar Münzen. Das Trinkgeld ist Bestandteil des Lebensunterhaltes und soll - zwar nicht großzügig - aber doch gern gegeben werden. Ansonsten spiegelt sich in vielen Gebräuchen Ägyptens der islamische Einfluss wider. Die Leute sind höflich und gastfreundlich und erwarten ähnlichen Respekt auch von ihren Gästen.

Sitten und Gebräuche

Nichts geht in Ägypten ohne Trinkgeld, "Bakschisch". In der Eberhardt-Reisegruppe aufgehoben, brauchen Sie sich über dessen Höhe keine Gedanken machen, da Ihr Eberhardt-Reisebegleitung und Ihr örtlicher Reiseführer pauschal die Schlüsselwärter bei den Sehenswürdigkeiten und die Gepäckträger belohnen. Im Restaurant und für das Taxi sind 10 Prozent üblich, ansonsten "kostet" jede noch so kleine Dienstleistung ein paar Münzen. Das Trinkgeld ist Bestandteil des Lebensunterhaltes und soll - zwar nicht großzügig - aber doch gern gegeben werden. Ansonsten spiegelt sich in vielen Gebräuchen Ägyptens der islamische Einfluss wider. Die Leute sind höflich und gastfreundlich und erwarten ähnlichen Respekt auch von ihren Gästen.

Sehenswertes

Kairo Kairo, auf Arabisch El-Kahira, was so viel heißt wie die "Siegreiche", ist die Hauptstadt Ägyptens und zugleich die größte und bedeutendste Metropole Afrikas sowie auch der islamischen Welt. Trotz der Tradition, Mittler zwischen Christentum und Islam zu sein, ist Kairo eine islamische Stadt und seit über tausend Jahren mit der weltberühmten Universität an der Al-Azkar-Moschee geistiges Zentrum der Muslime. Im Gegensatz dazu steht die christlich-koptische Kultur mit ihren Kirchen. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie die Sultan-Hassan-Moschee, die El Hakim-Moschee, die Ak Sunkur-Moschee, auch "Blaue Moschee" genannt, die Ibn-Tulun-Moschee, das renommierte Ägyptische Museum sowie die Pyramiden am Stadtrand von Kairo ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an. In Kairo treffen Tradition und Moderne aufeinander, wie kaum anderswo. Die prachtvollen Geschäftsstraßen und Boulevards sowie der hektische Autoverkehr stehen im Gegensatz zum Leben im alten Kairo mit den bunten Märkten, den traditionellen Teestuben und den vielen fremdartigen Eindrücken und Gerüchen. Wichtigster Orientierungspunkt in der Stadt ist der Nil, der die Stadt wie eine Lebensader durchquert. Vom Aussichtsrestaurant des Kairo Towers hat man einen guten Blick auf das Häusermeer der Millionenstadt und die Wüste, die sie wie ein Saum umgibt. Kairo ist aber auch eine Stadt mit einem großen Gegensatz zwischen Arm und Reich. Die Millionen-Metropole leidet unter einer erheblichen und ungeordneten Zuwanderung. Die Infrastruktur kommt hinter dieser Entwicklung nicht her. Riesige Slumgebiete und Arbeitslosigkeit sind die Folge. Dazu kommen Staub, Schmutz, Lärm und Smog. Der Besucher sollte sich auf diesen "Kulturschock" etwas vorbereiten, erwartet ihn doch eine sich erheblich von der westlichen Lebensweise unterscheidende Kultur. Nur so kann man sich auf Kairo einlassen und die Stadt genießen. Pyramiden Am bekanntesten sind die zu den sieben Weltwundern der Antike zählenden Pyramiden von Gizeh. Die drei Bauwerke der Pharaonen Cheops, Chefren und Mykerinos geben mit ihren perfekten Proportionen noch heute manches Rätsel auf. Zu den Pyramiden gehören Verehrungstempel, Taltempel, das Museum der Sonnenbarke des Cheops und natürlich der Sphinx. Dieser Wächter ist ein Abbild des Pharao und war jahrhundertelang vom Wüstensand begraben. In der Nähe von Memphis stehen in Sakkara die Stufenpyramiden des Djoser und des Unas. Diese Bauwerke gelten als Vorläufer der großen Pyramiden und wurden von Imhotep im dritten Jahrhundert v. Chr. erbaut. Besonders schön sind auf diesem Gelände auch die Grabkammern des Ti mit Szenen aus dem ägyptischen Alltag. In den Grabkammern des Serapeums wurden die heiligen Apis-Stiere balsamiert und beigesetzt. Alexandria Ägyptens zweitgrößte Stadt Alexandria wurde 332 v. Chr. von Alexander dem Großen gegründet, um die griechische Handelsniederlassung in Ägypten, Naukratis, durch einen Seehafen zu ersetzen. Sie stieg zur Hauptstadt des Ptolemäer-Reichs auf und wurde später eine der größten Städte des römischen Imperiums. Die Stadt hat zwei Häfen. Der Osthafen erlebte im Mittelalter eine Blütezeit. Heute kann man von hier aus eine Ausflugsfahrt mit dem Boot machen oder ein Boot für eine Rundfahrt in der Bucht von Alexandria mieten. Der in der ptolemäischen Epoche entstandene Westhafen ist nach Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen, etwa dem Bau eines Ölumschlaghafens, auch heute noch ein wichtiger Warenumschlagplatz - rund 60 Prozent der ägyptischen Im- und Exporte werden hier abgewickelt. Die einst zu den wichtigsten Metropolen der antiken Welt zählende Stadt ist heute relativ arm an historischen Monumenten. Die noch bestehenden Überreste befinden sich im griechisch-römischen Museum von Alexandria, das sich zu besichtigen lohnt. Das Wahrzeichen Alexandrias ist die Pompejussäule, ein eindrucksvolles Zeugnis aus der griechischen Epoche der Stadt. Andere Sehenswürdigkeiten in der heute von europäischem Einfluss geprägten Stadt sind der so genannte Obelisk der Kleopatra innerhalb der alten Stadtmauern, die Abul Abbas Moschee, der Ras el Tin-Palast und das Fort des Sultans Kait Bey am Hafen, von dem aus man einen schönen Blick auf Alexandria genießen kann. Außerdem noch sehenswert sind die beiden römischen Überreste in der Stadt, Kom el Dikka, das einzige römische Amphitheater auf afrikanischem Boden, sowie die bedeutendste römische Grabanlage, die in Ägypten erhalten geblieben ist, Kom el Shukafa. Der am östlichen Ende der Stadt gelegene Montaza-Palast, der selbst aber nicht zugänglich ist, ist von einem schönen Park umgeben. Hier finden in den Sommermonaten immer freitags orientalisch-westliche Popkonzerte statt. Suez-Kanal Nach den nicht durchführbaren Ideen Napoleons führte Ferdinand de Lesseps Berechnungen zum Bau einer Verbindung zwischen Mittelmeer und rotem Meer durch, so dass der Bau 1859 begonnen werden konnte. Der Suez-Kanal wurde Ende 1869 eröffnet. Die Finanzierung des Baus brachte Ägypten in wirtschaftliche Abhängigkeit vor allem von Großbritannien, was zu Krisen und Kriegen führte. Heute ist die gut befahrene Wasserstraße eine der wichtigsten Einkommensquellen des ägyptischen Staates. Oasen Die großen Oasen Ägyptens, die selten von Touristen besucht werden, liegen alle in der westlichen (Libyschen) Wüste. El Kharga, Baharija, Farafra und Dakhla bilden zusammen das New Valley. Die ziemlich unterentwickelte Region soll durch die Ansiedlung von Landwirten weiterentwickelt werden. Für Touristen besteht die Möglichkeit, auf der Karawanenroute Darb el ArbaÅœaim mit dem Auto die Oasen zu besuchen. Dafür sollte man sich mindestens vier bis sechs Tage Zeit nehmen. Bei dem Besuch einzelner Oasen sollte man Baharija und Farafra von Kairo, Kharga und Dhakla von Luxor aus anfahren. In den Oasen stehen einfache Unterkünfte zur Verfügung. Die Oase Siwa ist 300 km im Landesinneren im Nordwesten der Libyschen Wüste gelegen. In dieser natürlichen Senke unter dem Meeresniveau wachsen über 250.000 Dattelpalmen mit dem Wasser von über 200 Quellen. Die Oase Baharija ist die nördlichste der nun folgenden Oasen auf der Höhe der Nilstadt El Minia. Aus der Zeit der Pharaonen ist ein Grab zu sehen und Malereien aus der 18.-19. Dynastie. Von Baharija führt eine befestigte Straße nach Süden durch die imposante Weiße Wüste nach Farafra. In dieser kleinen Oase prägen Lehmhäuser das Bild. Die Oase Dakhla besteht aus mehreren recht weit verstreuten Dörfern. Die Oase El Kharga ist die südlichste und dem Nil am nächsten Oase. El Kharga bemüht sich von allen Oasen am meisten um Touristen. Die Besiedlung erstreckt sich über fast 200 km in Nord-Süd-Ausdehnung. Die Verbindungsstraße nach Norden (Richtung Assiut) geht durch ein landschaftlich höchst interessantes Gebiet, dem Tal der Melonen. Riesige Felskugeln säumen hier den Weg. In den Dörfern von El Kharga befindt sich als Sehenswürdigkeit der besterhaltene Perser-Tempel in der Libyschen Wüste, der Ammun geweihte Tempel von Hibis. Der 430 m hohe Gebel el Teir (Berg der Vögel) birgt frühe Mausoleen der Christenheit aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert n. Chr. Luxor In der Glanzzeit des pharaonischen Reiches zählte die Stadt Theben rund eine Millionen Einwohner. Heute noch beeindrucken die Tempel im Osten der Stadt und die Totenstädte am Westufer des Nils die Besucher. Luxor hat so viele sehenswerte Denkmäler, dass im Folgendem nur eine Auswahl angedeute

Mit dem Eberhardt-Newsletter immer aktuell: Reiseberichte, Experten-Tipps & Angebote!
Sichern Sie sich 20 € auf Ihre nächste Buchung.

Folgen Sie uns in allen Netzwerken: