Reiseinformationen zu Frankreich

Einreise

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.


Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).


Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Unterbringung und Städte

Was Sie über französische Hotelzimmer wissen sollten ...

Standardisierte Hotelzimmer in Frankreich erscheinen uns Deutschen mitunter recht klein und eng. Ebenso fällt immer wieder das relativ schmale Doppelbett von 1,40 bis 1,60 Meter mit nur einer Bettdecke auf.
Tatsächlich findet sich die Erklärung für diese anderen Verhältnisse in der Mentalität der Franzosen, die in einer viel größeren persönliche Nähe zwischen einander leben wie die Deutschen. Diese sogenannte Körperblase ist wesentlich kleiner als bei Deutschen. Man sieht dies am besten auch bei der typisch französischen Begrüßung mit zwei oder sogar vier Küsschen auf die Wangen.
Weiterhin herrschte von jeher ein Platzproblem in den französischen Städten, sodass die Hotelzimmer einst auf nur etwa 9m² standardisiert wurden. Daran konnte sich dann auch bei der Renovierung von Hotelzimmern nichts ändern.
 
Ein Stück echtes Frankreich kennen zu lernen ist also auch ein kleineres Hotelzimmer und die Nähe zu Ihrem Partner unter einer Bettdecke!
 
Bitte informieren Sie uns vor Reiseantritt, wenn Sie Betten wünschen die auseinander stehen und somit auch zwei Bettdecken haben.

 

Einwohner

Bevölkerung: ca. 65,44 Millionen.


Städte: Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen, Marseille ca. 852.395, Lyon ca. 472.330, Toulouse ca. 439.453, Nizza (Nice) ca. 348.721, Nantes ca. 283.025, Strasbourg ca. 272.975, Bordeaux ca. 235.178, Lille ca. 226.014, Rennes ca. 209.100, Reims ca. 183.500, Le Havre ca. 179.751, Saint- Étienne ca. 177.300, Toulon ca. 168.200, Grenoble ca. 157.900, Angers ca. 151.100, Dijon ca. 151.543

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Kommunikation

Post

Briefmarken sind in jeder Post und auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.
NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Geld und Währung

Zahlungsbedingungen

Üblicherweise werden internationale Kreditkarten akzeptiert. An Geldautomaten, in Postämtern und Banken kann mit Kreditkarte oder EC-Karte Geld abgehoben werden.

Bitte beachten Sie, dass es in Frankreich ein internes eigenes Zahlungssystem der sogenannten "Carte Bleue" gibt. Aufgrund dessen, kann es außerhalb der touristischen Zentren vorkommen, dass eine einfache EC-Karte nicht lesbar ist und somit als Zahlungsmittel nicht akzeptiert wird. Es empfiehlt sich immer, eine entsprechende Menge Bargeld mitzuführen.


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Änderungen vorbehalten. Stand 5/2013

Klima und Wetter

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima vorweist. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden: In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen. Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winde dominieren und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlich 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt. Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer durchschnittlich auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen. Die vierte Klimaregion Frankreichs ist jene der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt. Es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Feiertage und Öffnungszeiten

Feiertage

1. Januar (Neujahr)

Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai ("Tag des Sieges"; Ende des Zweiten Weltkrieges)

Himmelfahrt

Pfingstmontag

14. Juli (Nationalfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Waffenstillstand 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

Im Elsass noch Karfreitag und 26. Dezember. Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich)
Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause)
Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19.00 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21.00/22.00 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7.00 Uhr und sind abends oft über 19.00 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden sowie an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Sehenswertes

Kleidung und Reisegepäck

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Reisehinweise

Zur Begegnung von terroristischen Drohungen gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der insgesamt vier Alarmstufen mit unterschiedlich intensiven Maßnahmen vorsieht. Auf Bahnhöfen und Flughäfen kommt es zu verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen. Auch beispielsweise am Eingang von Museen kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Name und Anschrift versehen ist. Es gibt in vielen Bahnhöfen keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit vermehrtem Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer +49 116 116 (aus dem Ausland neben +49 116 116 auch +49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel wie Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

EINREISE aus EU-LÄNDERN (EU-15 Staaten)
Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die britischen Kanalinseln) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren.
Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:
TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 Gramm), 200 Zigarren, 1.000 Gramm Rauchtabak;
ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sogenannte Zwischenerzeugnisse (zum Beispiel Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier

Geschichte und Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die vom fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatten auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklungen in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoléon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoléon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf Seiten der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden, 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, welcher 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung. Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an - 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Flora und Fauna

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es u. a. Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man auch Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuchen, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Elsässer Wein, der Rebensaft und Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind zum Beispiel die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.
Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

 

Hinweis: Das Frühstück in Frankreich fällt nicht so reichhaltig wie in Deutschland aus! Für Franzosen ist sowohl das Mittag- und Abendessen mehr von Bedeutung! Selbstverständlich achtet Eberhardt TRAVEL darauf, dass Sie ein ausreichendes Frühstück erhalten!