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Reiseinformationen zu Jordanien

Statistische Fakten

Hauptstadt: Amman
Staatsform: Erbmonarchie
Einwohner: 10.458.413 (Stand 2018)
Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde. Da auch Jordanien Sommerzeit hat (ab dem letzten Drittel im April bis Ende September), bleibt, von wenigen Wochen abgesehen, der Zeitunterschied immer erhalten.
Sprachen: Arabisch

Das Königreich Jordanien liegt in Vorderasien, im Nahen Osten. Der offizielle Staatsname lautet Haschemitisches Königreich Jordanien. Jordanien hat eine Fläche von 89.342 km². Die Hauptstadt ist Amman.

Geographie
Jordanien grenzt im Westen an Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete im Westjordanland, im Norden an Syrien, im Nordosten an den Irak und im Süden und Westen an Saudi-Arabien. Im Nordwesten liegt das Tote Meer und im Südwesten das Rote Meer. Eine Hochebene erstreckt sich über 324 km von der syrischen Grenze bis zum Ras en Naqeb im Süden; die Hauptstadt Amman liegt 800 m ü. d. M., Teile des Hügellandes nordwestlich der Hauptstadt sind bewaldet. Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde (400 m u. d. M.). Der Jordan verbindet das Tote Meer mit dem See Genezareth in Israel. Etwa 80% des Landes, besonders der Osten, bestehen aus Wüste.
92% alle Einwohner sind sunnitische Muslime. Es gibt christliche (6 %) und schiitische Minderheiten.

Vegetation
Auf Jordaniens kargem Boden findet sich die Vegetation des Mittelmeers: Platanen, Sykomoren, Maulbeerbäume und Königspalmen. In der Nähe des Roten Meeres sieht man Schirmakazien. Es gibt aber auch viele Ziergewächse wie z. B. Bougainvillea, Oleander, Malve, Aloe und andere, die zum Teil in Gärten und Alleen oder als Hecken wachsen.

Tierwelt
Im Jordantal sieht man viele Wildschweine und in den Wüstengegenden ganze Herden von Gazellen. Insgesamt sind es rund hundert Arten von Säugetieren, die hier leben. Viele Arten sind aus Nachbarländern (sogar aus Indien) zugewandert. Vögel sind selten geworden. Außerhalb dicht besiedelter Gebiete gibt es noch Reiher und Pelikane, Aas- und Mönchsgeier. In Wüstenregionen trifft man auf Meropsvögel mit ihrem grünschillernden Gefieder, in den Steppen auch auf Wachteln und Rebhühner.

Essen & Trinken
In Jordanien gibt es viele gute Restaurants. Die Regierungskontrolle der 4- und 5-Sterne-Restaurants ist inzwischen abgeschafft worden. Die meisten Restaurants bieten arabische und europäische Gerichte an. Zu den Spezialitäten gehören Meze (kleine Vorspeisen wie Hummus, Ful, Kibbeh und Tabouleh), eine Auswahl unterschiedlicher Kebabs; Mahshi waraq inab (gefüllte Weinblätter mit Reis, Hackfleisch und Gewürzen), Musakhan (Brathähnchen in Olivenöl und Zwiebelsoße gebacken auf arabischem Brot) und Mensaf (gehacktes Lammfleisch in Jogurtsoße auf Reis), ein Gericht, das normalerweise mit der Hand gegessen wird. In der Regel gibt es als Vorspeise zahlreiche, meist vegetarische, Gerichte in kleinen Portionen, zum Nachtisch meist Wassermelone.

Getränke
Das Trinken von arabischem Kaffee (Mokka) ist ein nationales Ritual. Einheimische Bier- und Weinsorten sind ebenso erhältlich wie importierte Spirituosen. Während des Fastenmonats Ramadan ist das Trinken und Rauchen tagsüber verboten.

Einkaufstipps
Jede Stadt hat einen Souk (Markt), das Angebot an guten Kunstgewerbeläden und Schmuckgeschäften ist groß. In Amman gibt es einen hervorragenden Gold- und Schmuckmarkt. Beliebte Mitbringsel sind Hebron-Glas, Perlmuttkästchen, Tonwaren, Backgammonspiele, bestickte Tischdecken, Rosenkränze, Weihnachtskrippen aus Olivenholz, Gebetskissen aus Leder, Messing- und Kupferartikel sowie handbestickte Kaftane.

Einreisebestimmungen

Visum bei Ankunft auf dem Flughafen für einen Aufenthalt von 14 Tagen möglich. Notwendig sind: der bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets. Vorherige Visumbesorgung im Heimatland wird angeraten. Die Beantragung der Visa übernimmt Eberhardt TRAVEL für Sie.

Duty Free
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel usw., können zollfrei eingeführt werden. Dazu zählen auch Fotoapparat, Filmkamera und Videokamera jeweils mit Filmen, Fernglas, Laptop, Tonbandgerät und Radio, Sportgeräte. Mitgeführte Elektrogeräte werden in der Regel vom jordanischen Zoll in den Reisepass eingetragen, daher ist deren Deklaration notwendig.
Zollfrei dürfen außerdem noch von Reisenden ab 18 Jahren eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 200 g Pfeifentabak (mit Zusatzzoll bis zu insgesamt maximal 2.000 Zigaretten), 1 Liter alkoholische Getränke (mit Zusatzzoll bis zu insgesamt maximal 4 Liter), eine angemessene Menge Eau de Toilette in geöffneten Flaschen, 2 geöffnete Fläschchen Parfüm.
Geschenke im Gesamtwert von 50 JD oder 150 US-$.
Die EINFUHR von Funkgeräten ist verboten.
Die AUSFUHR von Antiquitäten und Korallen ist verboten.

Währung

Währungseinheit: Jordan-Dinar (JD.)
1 Jordan-Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils

Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 0,92 JD.
1 US-$ = ca. 0,71 JD.

Hinweise
Bei den aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch
Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt möglich. Ausfuhr Landeswährung ist bis zu 300 JD möglich, die Einfuhr ist auf 50 JD begrenzt. Wir empfehlen vor Ort umzutauschen. Tipp: Es sollten immer genügend kleine Scheine mitgeführt werden. Wechselgeld ist oft nicht vorhanden. Internationale Kreditkarten wie Visa, EuroCard/MasterCard werden in den großen Hotels, in Restaurants und Geschäften (Gebühren) akzeptiert. Geldabheben ist an Geldautomat in größeren Städten mit Kredit-/EC-Karte problemlos möglich.

Kommunikation

Post
Luftpost benötigt etwa 3-5 Tage nach Europa. Für Paketsendungen von Jordanien aus ist das Hauptpostamt in Amman die einzige Annahmestelle.
Es gibt in Jordanien keine Postzustellung. Briefe müssen an die Postfachanschrift adressiert werden.

Telefon
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jordanien ist 00962, die Vorwahl von Jordanien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Selbstwählferndienst ins Ausland ist Standard. Telefonkarten sind u.a. in Buch- und Schreibwarenläden erhältlich. Die Schalter der Telefongesellschaften befinden sich meist in unmittelbarer Nähe der Postämter. Private Telefon-Offices sind häufig günstiger als das staatliche Unternehmen oder als Hotel-Leitungen. Außerhalb Ammans sind öffentliche Fernsprecher selten - Ortsgespräche (Gebühr 100 Fils) können hier von Supermärkten oder manchen Ladengeschäften aus geführt werden.
Faxe können vom Hauptpostamt aus geschickt werden oder von vielen Hotels.
Die Auskunft für nationale Gespräche ist die 1212, für internationale die 1213 oder 1322.
NOTRUFNUMMERN: Straßenpolizei 190; Notruf 191; Polizei 192; Erste Hilfe 193, 198; Feuerwehr in Amman 199 or 462 20 90/3.

Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900/1800.
In Jordanien besteht eine gute Mobilfunkabdeckung (außer manche Wüstenregionen, evtl. sollte man hier ein Satelliten-Telefon ausleihen). Es gibt prepaid-Karten für alle Netze.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jordanien von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet
Länderkürzel: .jo
Internetcafés gibt es in den größeren Hotels und zum Teil sehr zahlreich in den größeren Städten, unter anderem in Amman, Aqaba, Jerash und Jordan.

Stromspannung
230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es empfiehlt sich einen Adapter dabeizuhaben, da es unterschiedliche Steckdosen gibt (2- oder 3-polige europäische Rundstecker).

Medizin

Vorgeschriebene Impfungen
Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Empfohlene Impfungen
Hepatitis A, Polio, Diphterie, Tetanus.

Klima

Jordanien hat überwiegend Mittelmeerklima, obwohl die klimatischen Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen während der Jahreszeiten beträchtlich sind. Der jordanische Sommer, der sich von Mai bis Oktober erstreckt, ist sonnig, heiß und trocken. Das Jordantal hat subtropisches Klima mit über 40°C im Sommer. In Süd- und Ostjordanien mit Wüsten- und Steppenklima ist es im Sommer sehr trocken mit Temperaturen an die 50°C. Das Hochland ist gemäßigter mit 35-40°C im Sommer. Nachts kühlt es im Hochland auf angenehme Temperaturen ab, in Wüstengebieten kann es auch sehr stark abkühlen. Der Winter, der sich von Dezember bis März erstreckt, ist regenreich bei Tagestemperaturen zwischen 0 und 15°C. An sonnigen Tagen können auch 25°C erreicht werden. Im Jordantal und in Aqaba ist das Klima etwas milder.

Reisegepäck

In der Zeit von Mai bis Oktober sollte man Sommerkleidung mitnehmen. Übergangskleidung ist in den Monaten April und November zu empfehlen und Winterkleidung braucht man in der Zeit von Dezember bis März. Obwohl in Aqaba und im Jordantal die Temperaturen etwas über denen in Amman und den Wüstengebieten liegen, ist im Winter auch hier wärmere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung ist auch bei Übernachtungen in der Wüste ganzjährig notwendig, da es nachts dort stark abkühlt. Festes Schuhwerk sollte man grundsätzlich bei Ausflügen in die Wüste und nach Petra tragen. Im Allgemeinen sollte eine allzu freizügige Bekleidung (schulterfreie Oberbekleidung, Miniröcke, Shorts) vermieden werden.

Gebräuche

Umgangsformen
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Für Jordanier sind arabische Kultur und Gastfreundschaft von großer Bedeutung. Besucher werden herzlich aufgenommen, Jordanier sind gern Gastgeber und Berater und geben bereitwillig Auskunft über Kultur und Traditionen. Der Islam spielt im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle. Arabischer Kaffee wird bei gesellschaftlichen Ereignissen oft und reichlich angeboten. Falls man die Tasse beim Zurückgeben nicht leicht dreht, wird sie automatisch nachgefüllt. Kleine Gastgeschenke werden gern angenommen.

Kleidung
Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Jordanische Frauen gehen vollständig bekleidet zum Schwimmen.

Fotografieren
Man sollte um Erlaubnis bitten, bevor man jemanden fotografiert. In manchen Orten, wie militärischen Einrichtugnen oder nahe der Grenze zu Israel, ist Fotografieren generell nicht gestattet.

Trinkgeld
Auf Rechnungen werden normalerweise ca. 10-12% Bedienungsgeld aufgeschlagen. Ein extra Trinkgeld liegt im Ermessen des Gastes.

Rauchen
In Jordanien ist das Rauchen in allen Restaurants, Krankenhäusern, Schulen, Kinos, Theatern, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Flughäfen und in überdachten Einkaufszentren verboten.

Souvenirs
Man findet schöne Teppiche und Stickereien, Silberschmuck von Beduinen und mundgeblasenes Hebron-Glas (das heutzutage von recycelten Wasserflaschen kommt), Sandflaschen (in Aqaba und Petra hergestellte Fläschchen, die als Schmuckstücke mit bunt leuchtendem Sand gefüllt sind) und Keramik ("Jerusalem-Töpferwaren"). Wertvoll sind Schmuckstücke aus 24karätigem Gold (die man am besten auf dem Goldmarkt in Amman preiswert nach Gewicht kauft), originell die kosmetischen Produkte, die aus dem Toten Meer gewonnen werden.

Kulinarisches

Die Jordanier sind außerordentlich gastfreundlich - selbst im Vergleich zu anderen arabischen Kulturen. Es kommt oft vor, dass Jordanier fremde Touristen zum Essen nach Hause einladen. Man darf dieser Einladung ruhig folgen. Zur jordanischen Küche gehört eine riesige Menge von Vorspeisen, die "Mezzeh" (insgesamt heißt das Vorspeisen-Angebot "Mezah"). Da gibt es Fladenbrot, Kichererbsen-Pürree, Teigbällchen mit Fleisch- und Zwiebelfüllung, braune Bohnen mit Knoblauch, Salate, Gerichte aus Lammfleisch mit Joghurtsoße - eine Mezah ist eigentlich ein komplettes Essen. Im Restaurant kann man es durchaus dabei bewenden lassen. Doch zusätzlich werden Hauptgerichte angeboten: Mansaf (Jordaniens Nationalgericht - Lammfleisch auf Reis mit Joghurtsoße), Kebabs (über Holzkohlenfeuer gegrilltes Fleisch von Lamm, Rind oder Hähnchen), Farooj (Hähnchen am Spieß) und vieles andere. Dazu kommen zahlreiche Süßspeisen.
Man trinkt vor allem Kaffee und Tee, doch gibt es auch Wein und gutes Bier. Beliebt ist Araq, ein Anisschnaps, den man mit Eis und Wasser trinkt.

Feiertage

Öffnungszeiten
Banken: Sa bis Do 8.30-15.00
Behörden: Sa bis Do 8-15 Uhr
Geschäfte: Überwiegend täglich außer freitags von 9.30-13.30, 15.30-18 Uhr vereinzelt aber auch 8.-20.30 Uhr, der Souk ist auch freitags geöffnet.
Postämter: Sa bis Do 8-19 Uhr im Sommer und 8-17 Uhr im Winter
Einkaufszentren: Sa bis Do 10-22 Uhr
Museen und historische Stätten: Täglich 9-16 Uhr (Okt.-März, 8-17.30 (April bis Mai), 8-18.30 Uhr (Juni bis Sept.).
Petra: wie Museen, morgens aber schon ab 6 bzw. 7 Uhr (im Ramadan 8-15 Uhr).
Zu beachten ist, dass muslimische Geschäfte freitags geschlossen sind, christliche sonntags. Kaufhäuser und Supermärkte bleiben freitags in der Regel geöffnet. Während des Fastenmonats Ramadan öffnen und schließen die Geschäfte später (z.B. 9-14 Uhr) oder Geschäftstätigkeiten werden in die Nacht verlegt. Im Pilgermonat herrscht ebenfalls nur verringerte Geschäftstätigkeit.

Veranstaltungskalender
April Amman: Internationales Theater-Festival und am Toten Meer: Ultra-Marathon.
Juli Jordaniens internationale Rally, versch. Orte.
Juli-Aug. Jerash-Festival für Kultur und Kunst (zwei Wochen lang Aufführungen von jordanischen, arabischen und internationalen Folkloregruppen und Künstlern).
Sept./Okt./Nov. Ramadan, (das Datum kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein)

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