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Reiseinformationen zu Südafrika

Einreise

Flugreise

Die Flugdauer von Deutschland nach Südafrika beträgt rund 10,5 Stunden. Vorteil: Keine Zeitverschiebung, daher auch kein Jetlag. Die Langstreckenflüge sind meist Nachtflüge. Die Mehrzahl der Flüge geht über das Drehkreuz Johannesburg. Fliegen Sie im Anschluss gleich innerhalb Südafrikas weiter, wird Ihr Gepäck in Johannesburg erneut einem Sicherheitscheck unterzogen.

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben. Bitte prüfen Sie die Gültigkeit Ihres Reisepasses. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer Passkopie. Bitte beachten Sie unbedingt die Einreisebestimmungen, wenn Sie in andere Länder weiterreisen!gern Seit 2015 gelten ergänzende, strengere Bestimmungen für die Einreise mit und von Minderjährigen. Dazu informieren wir Sie gern.

Landesdaten

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West. Fläche: 1.219.090 km². Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde
Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Einwohner

Bevölkerung: Ca. 46,88 Millionen (davon 77 % Afrikaner, 10 % Weiße; 9 % Coloureds; 3 % Asiaten)
Größte Städte: Pretoria (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2 Millionen, Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 3,2 Mio, Durban ca. 3 Mio, Kapstadt ca. 2,9 Mio  

Sprache

Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.

Stromspannung

Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Ein Adapter (dreipolig) ist notwendig, der vor Ort erhältlich ist (u. a. in Supermärkten).

Kommunikation

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs.  

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren sind grün. Telefonkarten (Phone Card) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, funktionieren jedoch nur im Inland. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer. NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.  

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Geld und Währung

Währungseinheit: Südafrikanische Rand ( ZAR) 1 ZAR = 100 Cents.
Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 13 ZAR

Bei den aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden. Einfuhr Fremdwährung unbeschränkt - Einfuhr von Landeswährung bis zu 5.000 Rand.
Die Ausfuhr von Rand und Fremdwährungen ist deklarierungspflichtig. Geldtausch ist bei Banken, Wechselbüros oder Hotels möglich, am Internationalen Flughafen Kapstadt sogar 24 Stunden am Tag. Der Umtausch von Bargeld ist in der Regel zeitaufwendig/bürokratisch (Pass erforderlich). Internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften und an Tankstellen ist teilweise nur Barzahlung möglich. Geldautomaten: Bargeld in Landeswährung kann mit Kreditkarte oder EC-Karte (Maestro- oder Cirrus) und PIN (Bankautomaten mit ATM = Automatic Telling Machine) am Flughafen oder an größeren Banken abgehoben werden.

ACHTUNG: An unbewachten Geldautomaten außerhalb von Bankgebäuden wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu.

Trinkgeld

Abhängig vom Standard des Services sind in Restaurants 10 % vom Rechnungsbetrag (der nicht automatisch den Service einschließt) üblich. In ausgewählten Restaurant ist bereits im Rechnungsbetrag eine Servicepauschale inkludiert, dann nur den Preis aufrunden. Dem Zimmermädchen hinterlässt man ca. 5 Rand (pro Tag) bei Abreise.  

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer beträgt gegenwärtig 14 % und ist in den meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen. Ab einem Warenwert von 250 ZAR bekommen Touristen die Mehrwertsteuer zurück erstattet („Tax refund“). Diese Rückzahlung kann bei Ausreise am Flughafen beantragt werden. Dazu müssen die Originalrechnungen, ein ausgefülltes Formular und der Reisepass sowie entsprechende Waren vorgelegt werden. Diese Abwicklung ist sehr zeitaufwendig (Flugzeiten beachten!).  


Änderungen vorbehalten. Stand 5/2015

DUTY FREE

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden. Dazu zählen auch touristisches Zubehör, wie 1 Filmkamera oder Videokamera einschließlich Filmen, 1 Tonbandgerät, 1 Laptop, 1 Fernglas, Sportgeräte usw.   Im persönlichen Reisegepäck dürfen noch zollfrei mitgeführt werden (Tabakwaren und Alkohol nur von Reisenden ab 18 Jahren): 400 Zigaretten, 50 Zigarren und 250 g Tabak;   1 Liter Spirituosen; 2 Liter Wein; 50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette; Geschenke im Gesamtwert von 3.000 Rand (keine Fernsehgeräte). Die Freigrenzen gelten einmal innerhalb von 30 Tagen, d.h. bei Besuchen in den Ländern der südafrikanischen Zollunion (Botsuana, Lesotho, Namibia, Swasiland); innerhalb dieses Zeitraums dürfen die obigen. Freigrenzen nicht erneut in Anspruch genommen werden. Zurückreisende Einwohner der Republik Südafrika, die sich weniger als 6 Monate im Ausland aufgehalten haben, müssen Golfausrüstung, Waffen, Munition, Fernseher, Uhren und Pelzgegenstände, die sie im Ausland oder in einem "duty-free-shop" in der Republik Südafrika gekauft haben, deklarieren und dafür die vorgesehenen Einfuhrabgaben entrichten.   SONDERGENEHMIGUNGEN werden verlangt für die Einfuhr von Pflanzen, pflanzlichem Material, Fleisch Fleischprodukten und Molkereiprodukten. Ein EINFUHRVERBOT besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, Munition, Sprengstoff sowie Kinder- und Tierpornografie.   AUSFUHR: Geschenke bis zum Wert von 3.000 Rand.

Klima und Wetter

Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegen gesetzte Jahreszeiten. Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig. Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden. Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter. Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.
Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.  

Kleidung und Reisegepäck

SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): warm und sonnig, leichte Kleidung. Dezember und Januar sind in Südafrika Ferienmonate und Hochsaison. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist empfehlenswert, da gelegentlich Regenschauer auftreten können. WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höher gelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Im Allgemeinen sollte die Kleidung dem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also leicht und luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer Pullover („Zwiebelprinzip“), festes, bequemes Schuhwerk (für diverse Ausflüge) sowie ein Regenschutz in das Gepäck. Die UV-Strahlung kann teilweise sehr intensiv sein, Vorsicht ist immer angebracht. Sonnenschutz (hoher LSF), Sonnenhut und Sonnenbrille sowie Insektenschutz gehören deshalb auch ins Reisegepäck. Bitte vergessen Sie Ihre Fotoausrüstung nicht. Die Mitnahme eines Fernglases sowie einer Taschenlampe ist empfehlenswert.

Gesundheit

Bei Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Allerdings wird bei Einreise aus oder mehr als 12stündigem Transit durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land, z.B. Sambia oder Angola der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Empfohlen werden: Hepatitis A + B, zusätzlich für Individualreisende Typhus. Unverzichtbar sind Polio- und Tetanusimpfungen.
Malaria-Risiko tritt nur regional auf. Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von September bis Juni in tiefer gelegenen Regionen der nördlichen Provinz Mpumalanga (einschließlich Krüger-Nationalpark und benachbarte Wildreservate), ebenso von November bis Juni in Nord-Ost Kwazulu/Natal bis zum Tugela Fluss. Alle übrigen Regionen Südafrikas sind malariafrei. Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen. Ihr Hausarzt oder die Mitarbeiter des tropenmedizinischen Institutes beraten Sie individuell zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe. Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen Südafrika nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit versicherten medizinisch notwenigen Rücktransport vor Reisebeginn ratsam. Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Kliniken und Praxen haben europäischen Standard. Ihren Impfausweis, der Ihren aktuellen Impfstatus dokumentiert, gehört in Ihr Reisegepäck.  

Feiertage und Öffnungszeiten

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 21. März (Tag der Menschenrechte), Karfreitag, Ostermontag (Familientag), 27. April (Freiheitstag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 16. Juni (Tag der Jugend), 9. August (Frauentag), 24. September (Tag des Erbes), 16. (Tag der Versöhnung), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag. Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten; Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr. Geschäfte: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; große Shopping Malls bis 21 Uhr und auch am Sonntag geöffnet. Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Geschichte und Politik

Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten "homelands" wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt. Seit 1999 ist sein Nachfolger Thabo Mbeki im Amt.

Wirtschaft

Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.

Religion

 78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam, das Judentum und mehrere Naturreligionen.

Flora und Fauna

Vegetation

Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.

Tierwelt

Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Kulinarisches

Kulinarisches

In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen "Potje", einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.
Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.

Souvenirs

Beliebte Souvenire aus Südafrika sind kunsthandwerkliche Gegenstände der schwarzafrikanischen Bevölkerung wie Schnitzereien aus Holz, Flechtarbeiten, Decken und Töpferarbeiten. Der bunte Perlenschmuck der Zulu und Ndebele ist besonders berühmt. Kunsthandwerk kann man sehr gut in sogenannten "Curio Shops" oder auf Märkten kaufen, z.B. auf dem Pan African Market in Kapstadt. Da Diamanten und Gold preiswerter als in Deutschland sind, wird Schmuck ebenfalls sehr gern gekauft.

Reisehinweise

Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalität einschließlich hoher Gewaltkriminalität vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen: * Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss gemieden werden; an Sonntagen sollte man nur in Gruppen in die Innenstädte gehen. Ebenso wird tagsüber zu erhöhter Vorsicht geraten. * Taxis sollte man möglichst über als zuverlässig bekannte Unternehmen reservieren. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe, bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen, halten Sie die Fenster geschlossen. Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der" wohlhabende Tourist auf.

RAUCHEN: In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. DROGEN: Besitz, Ein- und Ausfuhr und Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat. SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

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