Reiseinformationen zu Israel

Einreise

Bei Ankunft ist kostenlos ein Einreisestempel für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten erhältlich. Notwendig sind ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket sowie ausreichende Geldmittel. Reisende, die vor 1928 geboren sind, benötigen ein vorab zu besorgendes Visum. In diesem Fall übernimmt die Visa-Beschaffung Eberhardt TRAVEL für Sie.  

Duty Free

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, Schmuck, können zollfrei eingeführt werden.
Fotoapparat, Filmkamera, Videokamera sowie Film- und Videomaterial bis zu max. 250 US-$ müssen bei Ankunft deklariert werden. In der Regel kann eine Kaution in Höhe der Zollgebühren als Sicherheit vom israelischen Zoll gefordert werden. Diese ist in Form von Bargeld in US-Dollar, Dollar-Reiseschecks oder mit einer Visa-Kreditkarte vorzunehmen. Bei Nachweis der Wiederausfuhr erfolgt Rückerstattung der Sicherheit.

Zollfrei dürfen im begleiteten Handgepäck noch mitgeführt werden:
250 Zigaretten oder 250 g andere Tabakwaren (nur von Personen ab 17 Jahren); 2 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen (nur von Personen ab 17 Jahren); 0,25 Liter Eau de Toilette oder Parfüm; Geschenke bis zum Gesamtgegenwert von 200 US-$, davon ausgenommen alkoholische Getränke, Tabakwaren, Tonbandgeräte, Kameras, Reiseschreibmaschinen und maximal 3 kg Lebensmittel. Die Freigrenze von 200 US-$ wird jeder allein reisenden Person gewährt, auch wenn sie minderjährig ist. Innerhalb einer Familie gilt sie nur für Personen ab 17 Jahren. Die Freibeträge bzw. Freimengen dürfen bei zusammen reisenden Personen nicht zusammengelegt werden.

EINFUHRVERBOT besteht im Reiseverkehr für:
frische Früchte, Medikamente (ausgenommen mit zugelassenem Rezept). Bei der Mitnahme von in arabischen Ländern herausgegebenen Publikationen muss mit Fragen bei der Einreise gerechnet werden.
AUSFUHR: Antiquitäten (Gegenstände vor dem 17. Jahrhundert) dürfen nur mit Genehmigung der The Antiquities Authority, Rockefeller Museum,, Jerusalem, ausgeführt werden. Gelegentlich werden Laptops bei der Ausreise zur Untersuchung einbehalten und später nachgeschickt. Eine Kamera sollte bei der Ausreise leer sein zur möglichen Überprüfung.

Landesdaten

Israel liegt am östlichen Ende des Mittelmeeres. Es grenzt im Norden an Libanon und Syrien, im Osten an Jordanien, im Südwesten und Süden an Ägypten, mit der südlichsten Spitze an den Golf von Akaba am Roten Meer und im Westen an das Mittelmeer mit einer 188 km langen Küste.
Palästinensische Autonomie-Gebiete befinden sich im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland.
Fläche: 21.946 km².
Verwaltungsstruktur: 6 Distrikte; Gebiete mit palästinensischer Teilautonomie (Westjordanland und Gaza).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde
Auch Israel hat mit nur einigen Tagen Unterschied etwa ab der letzten Woche im März bis Ende August eine Sommerzeit. Der Zeitunterschied bleibt deshalb auch das ganze Jahr über erhalten.

Einwohner

In Israel leben etwa 7,2 Millionen. Die größten Städte sind Jerusalem (Hauptstadt, mit Ost-Jerusalem) ca. 730.000, Tel Aviv-Jaffa ca. 383.000, Haifa ca. 267.000, Rishon LeZiyyon ca. 221.500, Ashdod ca. 203.300, Be'er Sheva ca. 185.300, Petah-Tiqwa ca. 182.800, Netanya ca. 173.300, Holon ca. 167.100 und Nazareth mit ca. 64.600 Einwohnern.

Sprache

Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Außerdem werden Jiddisch und zahlreiche andere, vor allem europäische Sprachen, gesprochen.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es sind dreipolige Stecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich einen Adapter mitzunehmen.

Kommunikation

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Israel ist 00972, von Israel nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Israel gibt es Telefonkarten. Ferngespräche aus Telefonzellen sind erheblich preiswerter als aus dem Hotel.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 100, Unfallrettung 101, Feuerwehr 102.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Israel von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .il

Geld und Währung

Währung

Währungseinheit: Israelischer Neuer Schekel (NIS)
1 Neuer Schekel = 100 Agorot.
Derzeitiger Kurs: 1 Euro = 4,62 Schekel 1 USD = 3,58 Schekel  

Umtausch und Bezahhlung

Fremdwährungen dürfen nur in hierzu berechtigten Banken und Hotels umgetauscht werden. Auch am Flughafen gibt es Wechselmöglichkeiten. Nicht ausgegebene Landeswährung sollte vor der Abreise zurückgetauscht werden. Wer die Hotelrechnung oder manche Einkäufe in Fremdwährung bezahlt (vor allem in US-Dollar, Pfund Sterling oder Euro), ist von der Mehrwertsteuer befreit. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Israel von zahlreichen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Internationale Kreditkarten werden in größeren Hotels, Geschäften und Autoverleihfirmen akzeptiert. Weitere Informationen vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Reiseschecks werden häufig angenommen, empfohlen werden US$- und Euro-Reiseschecks.  

Änderungen vorbehalten. Stand 1/2011

Klima und Wetter

Mittelmeerklima wie an der italienischen oder französischen Riviera, mit Gegensatz zwischen heißen, trockenen Sommern (April-Oktober) und relativ milden Wintern mit häufigen, kurzen Niederschlägen. Die klimatischen Bedingungen sind regional sehr unterschiedlich: am Mittelmeer (Tel Aviv, Jaffa) warm-mediterran, in den gebirgigen Regionen (Golan, Jerusalem) etwas kühler, in Eilat, in der Wüste Negev auch am Toten Meer ist es auch im Winter sonnig und warm. In der Frühlingsreisezeit herrschen warm-frühlingshafte Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad, am Toten Meer auch darüber; in der Herbstreisezeit spätsommerliches Wetter. Niederschläge sind in der Eberhardt-Reisezeit möglich,aber eher seltener.

Kleidung und Reisegepäck

Generell empfehlen wir Übergangskleidung. Tagsüber ist es warm und abends kann es mitunter kühl werden - besonders in den Gebirgsregionen. Ein gutes Sonnenschutzmittel empfiehlt sich, ebenso wie Sonnenbrille und Kopfbedeckung. Wir raten zur Kleidung nach dem sog. Zwiebel-Prinzip, sodass Sie auf Sonne, erfrischende Winde und kühle Abende eingestellt sind. Angemessene Kleidung ist bei einem Besuch der heiligen Stätten erforderlich. So sollten Männer dort nie mit freiem Oberkörper oder in kurzen Hosen herumlaufen. Tief ausgeschnittene oder ärmellose Tops sowie Miniröcke oder Shorts sind dort für Frauen unpassend.

Gesundheit

Impfungen

Für eine Einreise nach Israel werden keine besondern Impfungen benötigt. Es besteht gute ärztliche Versorgung im Land.

Medizinische Hinweise

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Unterwegs auch zum Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen.

Feiertage und Öffnungszeiten

Feiertage

Da sich der jüdische Kalender, anders als der gregorianische, auf die Mondphasen bezieht, liegen keine bestimmten Daten für die jüdischen Feiertage fest, wohl aber fallen die Feste in bestimmte Jahreszeiten. Die einzelnen Termine werden von Jahr zu Jahr neu festgelegt. Die Hauptferienzeit geht von Juli bis August. Während dieser Zeit, sowie um das Neujahrsfest sind viele Geschäftsleute verreist.

Öffnungszeiten

Geschäfte: So bis Do 8.30/9-19.30/20 Uhr, Fr und vor Feiertagen 8.30/9 Uhr bis etwa 13 Uhr Lebensmittel-Supermärkte: So bis Do 7-21 Uhr, Fr 7-15 Uhr Banken: So bis Do 8.30-12 Uhr, So, Di und Do auch 16-18 Uhr, Fr sowie an Tagen vor jüdischen Feiertagen 8.30-12 Uhr (am Ben-Gurion-Flughafen haben alle Banken durchgängig geöffnet) Ämter: So bis Do 9.30-13 Uhr. Sabbat: Israelischer Ruhetag (von Freitag/ Sonnenuntergang bis Samstag/ Sonnenuntergang); Behörden, Büros, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen sind am Sabbat geschlossen. Der öffentliche Straßenverkehr ist größtenteils eingestellt.

Wirtschaft

Israel hat seit seiner Staatsgründung 1948 eine rasante Entwicklung vom agrarisch geprägten Staat zum diversifizierten Hightech-Industrieland vollzogen. Die Wirtschaft des wasser- und rohstoffarmen Lands ist trotz überschaubarer Größe (7,6 Millionen Einwohner auf einer Fläche von rund 21.000 Quadratkilometern) vielfältig und komplex. Das BIP pro Kopf betrug 2009 18.656 Euro.

Religion

Etwa 83 Prozent der Bevölkerung Israels sind Juden, ca. 13 Prozent sind Moslems. Die rund 2,4 Prozent Christen sind meist arabischer Herkunft. Kleinere Gemeinschaften in Israel sind die Drusen mit ca. 1,6 Prozent der Bevölkerung und die Anhänger der Baha'i-Religionsgemeinschaft. Israel bezeichnet sich als jüdischen Staat, der jedoch verfassungsmäßig alle Religionen toleriert und allen Menschen freien Zugang zu religiösen Heiligtümern ermöglicht. Das Judentum basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen. Die "Thora" sind die fünf Bücher Mose, die in einem Schrein in jeder Synagoge aufbewahrt werden. Der "Talmud" enthält Lehrsätze und Kommentare zur Thora. An der Spitze der Religion stehen Rabbiner. Im Ober-Rabbinat sitzt je ein Vertreter der Aschkenasi (Juden europäischer Herkunft) und der Sephardim (Juden orientalischer Herkunft).

Kulinarisches

Die israelische Küche besteht aus den besten orientalischen und westlichen Gerichten mit ihren eigenen Geschmacksnoten. Ungarisches Gulasch, russischer Borscht, Wiener Schnitzel, deutsches Bratenfleisch, amerikanische Hot-Dogs - alles findet man neben orientalischem Falafel, Tehina, Shashlik und Kebab oder typisch jüdischen Spezialitäten wie gehackter Leber und Hühnersuppe. Die israelischen Weine sind den europäischen ähnlich. Es gibt eine große Auswahl lokaler Brandys und Liköre.
Ein Begriff, auf den man in Israel stößt, ist "kosher". Damit ist die jüdische Art der Speisezubereitung gemeint. Deren Regeln unterscheidet drei Arten von Esswaren: Naturprodukte ohne Zubereitung (Nüsse, Früchte, Gemüse, Kaffee), Fleisch (von Paarhufern und Wiederkäuern), das nach bestimmten Vorschriften zubereitet werden muss und unreine Produkte, die nicht gegessen werden dürfen (Fische ohne Flossen oder Schuppen, Krebse sowie z.B. Schweinefleisch). Milch, Sahne oder Käse dürfen nicht zusammen mit Fleisch serviert werden. Man findet neben "kosheren" Restaurants auch andere Gaststätten (beispielsweise arabische Betriebe).

Souvenirs

Israel bietet dem Besucher eine Fülle von interessanten Gegenständen unterschiedlichster Art und Preislage. Bedeutend ist die Diamant- und Schmuckindustrie, ferner kann man Orientteppiche, Pelz- und Ledermode preisgünstig erwerben. Darüber hinaus sind kleine, echte Antiquitäten von Bedeutung. Zusätzlich findet man in den engen Gassen der alten Städte Jerusalem, Jaffa, Akko, Nazareth, Bethlehem und Hebron interessante orientalische Märkte und Basare. Hier bietet man handgemachte Kunstgewerbeartikel aus Olivenholz, kunstvolle Perlmutt-, Leder- und Bastarbeiten, aber auch mundgeblasene Glaswaren an.

Sitten und Gebräuche

Die Verbindung von Religion und Volk ist der wesentliche Grund dafür, dass die Juden auch ohne eigenes Staatswesen und verstreut über weite Teile der Welt über Jahrtausende als Gemeinschaft existierten. Die Thora, der Talmud und die hebräische Sprache waren Mittelpunkte des kulturellen, religiösen und sozialen Lebens, wo immer Angehörige dieses Volkes lebten. An den Regeln des gemeinsamen sozialen wie religiösen Lebens hat sich bis heute kaum etwas geändert. Die Heiligen Stätten sollten von Männern nicht in kurzen Hosen, von Frauen nur mit bedeckten Schultern und Armen, ohne Dekolletee und ebenfalls nicht mit kurzen Hosen betreten werden. In Synagogen muss man unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Männer mit kurzen Hosen dürfen die Grabeskirche nicht betreten, sie werden schon am Eingang zurückgewiesen. Touristen können Programme sehen, die den Geist des alten und modernen Israel in Liedern und Tänzen zum Ausdruck bringen. Solche Folklore-Abende finden regelmäßig in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Tiberias, oft auch in Ashqelon, Netanya, Elat und in den Hotels am Toten Meer statt.

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